Drachen Korps 1946

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Drachen Korps 1946

#1 Beitragvon Drake » Mo 07 Jul, 2008 16:37

So, ich hab mir Gedanken gemacht, wie ich meine Drachengeschischte hinbekomme, da sie ja in einer Problematischen Zeit spielt. Ich werde erstmal etwas ruhiger anfangen. Ich bitte um Kritticken und Anregungen! Seit bitte Gnädig! ^^'
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Drachen Korps
1946


Glückliche Zeit
Wir schreiben das Jahr 1938, laut der Menschlichen Zeitrechnung. Na ja, bei uns Drachen läuft es halt ein wenig anders! Menschen und Drachen leben schon seit Ewigkeiten zusammen und es gab nie größere Konflikte oder sonstige Gewalttaten. Mein Name ist Gregor, ich bin ein junger Erddrache. Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze messe ich ungefähr 57 Meter und habe eine Spannweite von 78 Meter. Aufgerichtet messe ich so in etwa 12 Meter. Meine Schuppen haben einen Blau ton. Meine Kindheit verbrachte ich bei meinen Menschlichen Adoptiveltern Manfred und Erika in Düsseldorf am Rhein. Meine Richtigen Eltern lernte ich leider nie kennen. Hmm, am liebsten würde den ganzen Tag Rinderhälften futtern, aber das wäre etwas teuer! Ja, ich bin etwas verfressen! Ich war nicht gerade ein leicht erziehbarer Drache, muss ich schon zugeben! Ich hab häufig die Schule geschwänzt und hab mich einfach in der Gegend umgesehen. Eines Tages jedoch traf ich auf einen Ausgewachsenen Erddrachen. Diese Begegnung sollte mein Leben nachhaltig beeinflussen. Er war nämlich Mitglied des Drachen Korps der Armee. Er war schon etwas länger dabei und schwärmte geradezu davon, das es für einen Drachen eine Ehre wäre, sein Land zu schützen und wenn nötig sein Leben zu geben. Auch, das man von jeden respektiert werde! Nun ja, ich war Jung und beeinflussbar. Da war es doch nicht verwunderlich, dass ich das Drachen Korps toll fand! Seit dieser Begegnung schwänzte ich nicht mehr und arbeitete mich Noten mäßig wieder hoch. Schließlich schaffte ich es anfang 1939 auf die Uni, ebenso die meisten meiner Freunde.

Eines Morgens kam ich mal wieder nicht aus dem Bett und Mutter versuchte mich wach zu kriegen. War schon nicht mehr so leicht, da ich ja schon richtig groß war.„Gregor! Wach endlich auf! Hörst du nicht, du sturer Drachenrebell?“ „Ooooh, nur noch 5 Minuten Mama.“ „Nix ist! Komm, aufstehen und frühstücken! In 30 Minuten kommen deine Freunde!“ Das ließ mich aufschrecken! „WAS? SCHON SO SPÄT??? VERDAMMT!“!“ Im Eiltempo schwang ich nun meinen Hintern aus dem Bett und eilte runter, um noch schnell etwas zu essen. Wobei ich schon bei meiner nicht gerade geringen Größe schon aufpassen musste, nichts zu zerdeppern. Dabei war ich noch Nichteinmahl ausgewachsen! Und schon kurz nach dem Frühstück tauchten Hans, Thomas und Katarina auf, meine Freunde von der Universität. Thomas war ein ebenfalls ein Drache, allerdings ein Kleiner. Um genau zu sein, er war ein Wasserdrache. Er baggerte mal wieder Katarina an, die ihn jedoch wie immer abblitzen ließ. „Na Gregor, schön gelernt?“ „Gelernt? Wofür denn?“ „Na für die Prüfung heute! Sag bloß, du hast es vergessen!“ Ich bekam keinen Ton heraus. „Haha, so ein großer Kopf und dann so ein löchriges Erinnerungsvermögen!“ „Halt dein Schandmaul, Thomas!“ Schmollend drehte sich Thomas von Hans und Katarina weg. „Komm Gregor, wir müssen los.“ Ich nickte Hans zu und hielt ihm und Katarina meine Klaue hin. Wie gehabt stiegen beide auch drauf, worauf ich schon abheben wollte. Jedoch verließ just in diesen Moment Vater das Haus und winkte uns noch zu. „Na ihr? Wie geht’s euch den so?“ Gut, Danke der Nachfrage Major!“ Vater war wirklich Major bei der Wehrmacht. Er trug seine Uniform, was wohl hieß, dass er in die Kaserne zurück musste. Wie auf Bestellung fuhr den Haus ein Kübelwagen vor. Schließlich breitete ich meine Flügel aus und erhob mich mit meinen Freunden in die lüfte.

Nach 30 Minuten Flugzeit kamen wir bei der gemischten Uni, die wir aber alle nur „Freiluft Uni“ nannten, an. Es war eine Universität für Drachen und Menschen, wo jeder gleich behandelt wurde. Ich war jedoch nervös, als ich gelandet war! Die erste Prüfung stand direkt in der ersten Stunde an! „Hoffentlich vergeig ich es nicht! Zu hause würde jemand nen Anfall kriegen!“ „Ach, dein Vater wird dir schon nicht den Kopf abreißen!“ „Wer redet den von meinen Vater?“ Es ging nun geradewegs in den Klasseraum. Dieser war groß genug für Drachen meiner größe. Und da kam unser Klassenlehrer, Dr. Greif, der ebenfalls ein Drache war, wenn auch nur Menschengroß. . „Guten Morgen, ich hoffe sie haben alle für die Geschichtsprüfung gelernt, den nun wird es Ernst! Katarina, Gregor, teilt bitte die Bögen aus.“ Katarina teilte die Bögen für die Menschlichen Schüler aus, ich an die Drachenschüler. Nun, nachdem alles verteilt war, ging es los. „Sie haben 1 Stunde zeit. Beginnen sie…jetzt!“ Und sogleich wurde es extrem ruhig in der Klasse. Nur aus meiner Ecke kamen Geräusche! Genauer gesagt, von mir, weil ich auf meinen Bleistift rumkaute. „Verdammt, verdammt! Wann hatten wir das noch mal? Und das? Ohje…“ Die Stunde war schneller rum, als mir lieb war. „So, legen sie jetzt ihr Schreibzeug beiseite und bringen die Bögen nach vorne!“ Nun würde es nervenaufreibend werden! Hatte ich es vergeigt? In diesen Ungewissen ging der Tag an der Uni zu ende. „Hey Gregor, was hast du für ein Gefühl bei deinem Ergebnis?“ „Ein Mieses!“ „Ach komm, wirst schon nicht durchgefallen sein. Komm, Hans, Thomas und ich wollten noch etwas unternehmen! Komm doch mit, das bringt dich sicher auf andere Gedanken!“ „Danke!“ Quasi sofort waren meine Sorgen erstmal wie weggeblasen. Der Tag konnte noch gut werden….
Zuletzt geändert von Drake am Mo 07 Jul, 2008 18:44, insgesamt 1-mal geändert.

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#2 Beitragvon Ragnorena » Mo 07 Jul, 2008 17:15

Hmhm, ich habs jetzt mal überflogen...
Was mir auf die Schnelle aufgefallen ist sind einige Rechtschreibefehler (besonders was Gross- und Kleinschreibung anbelangt) und eingie stilistische Sachen. In der ersten Zeile z.B. stört mich das "bissel" ein bissel. Es ist einfach vom Stil her nicht so... passend finde ich, auch wenn du es aus der Sicht des Drachens schreibst und es daher persönlicher ist.
Ich nickte Hans zu und hielt ihn und Katarina meine Klaue hin. Wie gehabt stiegen beide auch drauf, worauf ich schon abheben wollte.
Ein Fallfehler, es müsste ihm heissen, nicht ihn. Der zweite Satz gefällt mir nicht ganz, klingt holperig, würde ich etwas anders formulieren ^^
Es ging nun geradewegs in die Klasse. Sie war groß genug für Drachen meiner größe. Und da kam unser Klassenlehrer, Dr. Greif, der ebenfalls ein Drache war, wenn auch zirka Menschengroß
Ich würde Klassenzimmer schreiben (Sofern du auch den Raum meinst), weil Klasse ist für mich das Gesammte, also auch die Leute/ Drachen. Und im letzen Satzteil würde ich auf jeden Fall ein "nur" einbauen, sonst liest es sich etwas komisch.

Wie gesagt, ich hab's nur kurz überflogen, wenn ich es genau durchlesen und jeden Satz 5 mal durchkauen würde, würde mir wahrscheinlich noch mehr auffallen aber ich möcht dir schliesslich nicht die Freude am Schreiben verderben x3 ;)

Wie gesagt finde ich es im Grossen und Ganzen gut! :)

*gespannt auf die Fortsetzung wartet*
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#3 Beitragvon Tilondrion » Mo 07 Jul, 2008 17:35

Ich habe mir die Geschichte nun auch mal zu Gemüte geführt. Die Ideen die du hast sind sehr kreativ. Aber bei einigen Dingen habe ich Mühe mir das vorzustellen. Das in die Schule gehen von Mensch und Drache z.B. Irgendwie sind gemischte Klassen unpraktisch auch wenn die Idee nett ist. Von der Einleitung bist du etwas arg plötzlich zum normalen Alltag gekommen, ein bisschen mehr ausschmücken der Einleitung wäre schön gewesen. Über Gregor weiss man z.B so gut wie nichts ausser das er gross und ein Erddrache ist. Auch nicht geschildert wurde warum Gregor so beeindruckt von einem Drachen aus dem Korps war. Er war einfach nur beeindruckt.
Die Ideen die du hast sind gut. Wie du das ganze zum Text machst ist aber noch ausbaufähig. Die Fall und Rechtschreibregeln solltest du auch noch etwas besser beachten. Ich empfehle die Rechtschreibprüfung in Word. Gib acht dass sich keine Slangwörter wie das von Ragnôrena genannte bissel einschleichen. Solche Wörter gehören nicht in eine Geschichte.
Ich freu mich auf eine Fortsetzung. :D
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#4 Beitragvon Magan » Mo 07 Jul, 2008 17:47

Ich habe mir deine Geschichte nun mal durchgelesen. Finde die Geschichte schon mal nicht schlecht. Allerdings habe ich ein paar Sachen gefunden.
Da ich selber nicht gut in Rechtschreibung bin beziehen sich meine Anmerkung nur auf den Inhalt.

Also ich hab schon was im ersten Satz gefunden:
Wir haben das Jahr 1938, laut der Menschlichen Zeitrechnung.
Finde, dass „haben“ sich da irgendwie kindisch anhört. "Wir schreiben das Jahr" oder "Meine Geschichte spielt im Jahr...." läst die Geschichte souveräner wirken.

Ich würde mich auch freuen wenn du in den ersten Sätzen mehr zum Aussehen deines Protagonisten sagst. Also: Welche Farbe hat er? Wie groß ist er? Welche vorlieben (Essen, Spielen usw.) besitzt er? (du sagst zwar schon das er keine Lust auf Schule hat, aber es gibt mehr Charakterzüge an einem Lebewesen, die solltest du gleich zu Anfang erzählen). Ach ja und natürlich auch wie groß ist er? (Du hat eine Zeit für deine Geschichte genommen in dem Maßeinheiten existieren, nutze sie ^^. Ich weiß du hast später gesagt, dass er eine nicht gerade geringe Größe hat, aber eine genauere Angabe wäre für eine bessere Vorstellungskraft sinvoller). Es wäre auch ganz gut wenn du etwas zu der Hintergrundgeschichte der Erde erzählst. Ich weiß ja, dass du eine Geschichte schreibst in der Drachen mit Menschen schon immer zusammenlebten, aber ein unwissender Leser weiß das nicht. Vielleicht wäre auch ein Prolog ganz gut.

Was mir noch aufgefallen ist wäre das hier:
„Gregor! Wach endlich auf! Hörst du nicht, Junger Mann?“ „Ooooh, nur noch 5 Minuten Mama.“ „Nix ist! Komm, aufstehen und frühstücken! In 30 Minuten kommen deine Freunde!“ Das ließ mich aufschrecken! „WAS? SCHON SO SPÄT??? VERDAMMT!“!“
Vielleicht wäre es Klüger "junger Mann" mit "Drachling" oder so was ähnlichen zu ersetzten. In der Zeit und bei dem Hintergrund in der Geschichte haben sich sicher auch ein paar Worte für Drachen entwickelt. "junger Mann" trifft eher auf einen Menschen zu genau so wie das Wort "Hintern", vielleicht würde sich das Wort "Schwanz" sich da besser machen. Im Allgemeinen wäre es gut wenn du dir bei der Geschichte immer wieder sagst, dass du über einen Drachen schreibst.


So das wars von meiner Seite aus. Finde deine Geschichte sonst ganz gut so ^^.

*gespannt auf die Fortsetzung wartet*
:mag:
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#5 Beitragvon Drake » Mo 07 Jul, 2008 18:46

So, ich denke mal ich hab die wichtigsten Kritikpunkte ausgemerzt! Hab auch Gregors Größe dazu editiert! :D

@Waterstorm
Ich schreib schon mit Word!^^

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#6 Beitragvon Drake » Do 17 Jul, 2008 21:45

So! Kleines Update! Ab den Dritten Teil wird es dann langsam wärmer! Kritiken und Anregungen sind erwünscht! ^_^
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Schatten des Krieges
Heute Morgen hab ich das Vortagesblatt des Kalenders abgerissen. Heute ist der 31. August. Vater hatte sich Gestern in aller Herrgottes frühe von uns verabschiedet. Er und seine Division wurden zu einem Manöver nach Ostdeutschland verlegt. Allerdings war die Begeisterung weder bei mir noch bei Mutter besonders groß darüber. Besonders meiner Mutter missfiel das sehr. Und sie schien sich Sorgen zu machen. „Mutter, mach dir bitte keine Sorgen. Auch wenn es uns nicht gefällt. Es ist ja nur ein Manöver!“ „Ich sorge mich aber trotzdem. Als wenn irgendetwas passieren würde.“ Mit gesenktem Haupt ging Mutter wieder in die Küche. Ich fühlte mich irgendwie mies, sie so zuhause allein zu lassen. Ich hoffte natürlich auch, dass es nur bei einen Manöver im Osten blieb. Laut dem, was man im Radio hören konnte, hatte Polen angeblich teilweise Mobil gemacht! Da jedoch besann ich mich wieder auf das hier und jetzt! „Oh verdammt! Ich muss los!“ Wie immer traf ich mich vor den Haus mit meinen Freunden und dann ging es auch schon los. Jedoch war ich in der Klasse nicht bei der Sache und sah fast die ganze Zeit aus dem Fenster. „Gregor….GREGOR!!“ „Oh, Entschuldigung! Ich…“ „Passen sie auf, ich möchte nicht alles ständig wiederholen müssen!“ Dr. Greif sah mich leicht säuerlich an, ehe er sich wieder auf die Tafel konzentrierte.

Ich versuchte, mich auf den Unterricht zu konzentrieren, doch es gelang mir nicht. So ging es den ganzen Tag über weiter! Nach Ende der letzten Stunde flogen ich und meine Freunde zum Rhein, um den Tag an der Uni so ausklingen zu lassen. Jedoch bemerkten Hans, Thomas und Katarina meinen Gemütszustand. „Was ist mit dir, Gregor?“ „Machst du dir Sorgen?“ „Um deinen Vater?“ Ich nickte einfach nur dabei. „Komm schon, da wird schon nichts passieren.“ „Ich hoffe es auch, dass nichts passieren wird.“ Mehr bekam ich nicht raus. Um mich auf andere Gedanken zu bringen, schleiften mich die 3 in eine nahe Eisdiele. Es brachte was und ich kam wirklich auf andere Gedanken. Doch Schlagartig wurde dies zunichte gemacht, als im Radio eine wichtige Meldung durchgegeben wurde! Laut dieser hatten Polnische Soldaten einen Radiosender in der Stadt Gleiwitz angegriffen, wurden aber wieder vertrieben! Ich schluckte schwer bei dieser Meldung. Was hieß das jetzt für uns alle? Ich verabschiedete mich schnell von meinen Freunden und flog nach Hause. Als dort ankam, saß Mutter völlig aufgelöst im Wohnzimmer. „Mutter…“ Ich legte mich neben das Sofa, worauf sie saß. „Es tut mir in der Seele weh, dich so zu sehen, Mutter.“ „Ach, Gregor….ich habe Angst um deinen Vater. Ich habe immer noch dieses schlimme Gefühl von heute Morgen.“ „Papa wird wieder kommen. Du wirst sehen, das er Gesund nach hause kommt. Sicher wird man die Lage im Osten Politisch lösen können.“ Zumindest hoffte ich das, als ich mich heute ins Bett legte.

Jedoch sollte meine Hoffnung sich schnell in Enttäuschung verwandeln, denn der Krieg kam über Polen! Jedoch wurde bislang der Ausdruck Krieg im Radio vermieden. Jetzt hatten ich und Mutter wirklich Grund, uns um Vater zu sorgen! Heute wollte ich schon zuhause bei Mutter bleiben, doch sie wollte, dass ich zu Uni gehe. Als ich zur Uni kam, sah ich aber schon, dass ich nicht der einzige war, der Besorgt war. Offenbar stieß das Geschehende sehr auf Ablehnung, allerdings gab es auch ein paar, die es offenbar für nötig hielten. „Ich hoffe, das wird schnell vorbei sein.“ „Wer weiß! Aber es dürfte sicher schnell vorbei sein!“ Der Krieg war das Thema auf den Gelände der Uni. Mir jedoch ging das ganze Gerede auf den Zeiger. Zwei Tage später hieß es dann, das Großbritannien und Frankreich uns den Krieg erklärt hatten. „Na Toll, noch ein verdammter Grund, sich Sorgen zu machen! Kann mir mal einer Sagen, wo das enden soll?“ Nörgelte Thomas am Nachmittag desselben Tages rum. Wir hatten beschlossen, am Unterbacher See schwimmen zu gehen. „Keine Ahnung, aber denkst du, es wird durch dein Gemecker besser?“ „Wenigsten denk ich noch! In vergleich zu anderen an der Uni!“ „Uuui, ein echtes 3 Groschen Argument!“ „Ach, rutscht mir doch den Buckel runter! Hey, Katarina! Wie wär’s wenn wir mal ne runde Schwimmen?“ „Nein Danke! Ich sehe es dir doch schon an der Schnauzenspitze an, was du am liebsten machen würdest!“ So ging es ne weile weiter, ehe wir uns auf den weg nach Hause machten. Zuhause erwartete mich aber etwas Schlimmes. „Mutter, ich bin wieder zu Hause!“ !Nichts! Erst als ich am Schlafzimmer meiner Eltern vorbei kam, vernahm ich ein trauriges wimmern. „Mutter?“ Da lag Mutter auf dem Bett und heulte sich die Augen aus dem Kopf. „Was ist den Mutter? Ist etwas mit Papa?“ Mutter sah zu mir und ich konnte nun erkennen, dass sie völlig am Ende war. Sie hielt einen Brief hoch. „Wir bedauern es, ihnen mitteilen zu müssen, das….“ Weiter kam sie nicht, ehe sie wieder in Tränen ausbrach. Mir kamen bei diesen paar Worten aber auch direkt die Tränen, doch ich versuchte sie zu trösten. Vater, würde nicht mehr wiederkommen….

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#7 Beitragvon Drake » Sa 19 Jul, 2008 09:57

Keiner ne Meinung? Oder Interresse verloren? :???:

Edit: Stimmt ja, sind ja viele weg! :ups:

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#8 Beitragvon Drake » Mi 23 Jul, 2008 16:31

Würde mich schon über Meinungen und Anregungen freuen. :.(

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#9 Beitragvon Tilondrion » Mi 23 Jul, 2008 16:59

Ups, das ist irgendwie untergegangen weil ich am WE keine Zeit hatte es zu lesen.
Nicht gerade die einfachste Zeitepoche hast du dir ausgesucht um die Geschichte da reinzusetzen. Ich hoffe du bist gut informiert sonst könnten schnell irgendwelche Ungereimtheiten auftauchen.
Was mich etwas verwirrt ist der Titel der Geschichte. Vorallem die Zahl, aber vielleicht komme ich ja noch dashinter wenn die Geschichte etwas länger ist.
Im letzten Absatz hast du ein wenig viel direkte Reden eingebaut. Man weiss nicht gleich wer denn nun spricht da du oft zwischen den Sprechern hin und herwechselst.
Ansonsten ist die Geschichte nicht schlecht.
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#10 Beitragvon Drake » Sa 26 Jul, 2008 10:12

Naja, ich gebs ja zu, das ich mir nicht die einfachste Zeit heraus gepickt hab. Aber ich denke, das ich eine vertrettbare Drachen Geschichte machen werde! :D

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#11 Beitragvon Drake » Mi 06 Aug, 2008 20:57

Neues Update, mit einen für diese Geschichte angepassten bekannten. ^^
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Das Drachen Korps
3 Wochen war es inzwischen her, seit wir die Nachricht von Vaters Tod erhalten hatten. Auch mein Schlüpftag änderte nichts an der immer noch traurigen Stimmung. Doch nun kam für meine Mutter eine neue schlimme Nachricht! Ich wurde eingezogen! Zum Trost hatte man mir aber den Abschluss der Uni und mein Abi nach geschmissen! Ich war völlig verstört, als ich den Wisch las! Ich sollte mich schon Morgen in der so genannten „Walddrachen“ -Kaserne melden. Ich und Mutter wollten es zuerst nicht wahr haben, doch es war leider so. Zwar hatte ich als Jungdrache immer davon geträumt, beim Drachen Korps zu sein, doch jetzt? Es wurde eine unruhige Nacht für mich. Und der Morgen kam schneller, als mir lieb war. Schon Gestern Abend hatte ich ein paar Sachen von mir in einen Beutel gestopft und nun sah ich noch einmal mein Zimmer an. Als ich Mutter an der Tür stehen sah, kamen mir die Tränen. Auch sie war am Weinen. „Mutter….ich komme doch wieder! Bitte weine nicht.“ „Gregor! Pass bitte auf dich auf, ich will dich nicht auch noch verlieren!“ „Ich verspreche es dir, dass ich zurückkommen werde, Mutter! Ich verspreche es!“ Mutter lehnte ihren Kopf an meine Schnauzenspitze und strich langsam mit der Hand drüber. „Ähäm, ich will ja nicht stören, aber ihr Junge muss jetzt mitkommen!

Mutter und ich sahen in die Richtung, wo die Stimme herkam und erblickten einen roten Drachen mit schwarzen Streifen in Rüstung. Hinten auf den Stahlpanzer thronte das deutsche Balkenkreuz. Der Drache hatte jedoch seinen Helm abgenommen und man konnte gut erkennen, dass er ein großer Feuerdrache war. Jedoch schwang in seiner Stimme ein nicht gerade gut überhörbarer Akzent mit, den ich einzuordnen versuchte! Jedoch wirkte er so, als wolle er nicht länger auf mich warten. Schließlich setzte ich mich langsam in Bewegung und breitete meine Flügel aus. Der Drache des Korps tat dies ebenfalls und ich schluckte, als ich seine Spannweite sah! Dagegen wirkten meine Flügel mickrig! Überhaupt war er der bisweilen Größte erwachsende Drache, den ich bis jetzt gesehen hatte! Er blickte zu mir und ein Funkeln war in seinen Stahlblauen Augen zu sehen. „Los geht’s!“ Da war er wieder! Dieser schwere Akzent! Doch überlegen konnte ich nicht mehr, da er sich auch schon in die Luft erhob. Ich hatte mühe, ihm zu folgen! Jedoch blieb ich noch einmal in der Luft stehen und sah zu unserem Haus, wo Mutter noch immer vor stand. „Versprochen, ist Versprochen, Mutter.“ Sagte ich eher zu mir selbst, ehe ich weiter den Korps Drachen folgte. Jedoch schien ich nicht der einzige Jungdrache auf seiner Liste zu sein. Insgesamt legten wir 6 weitere Landungen ein. Es waren nur Drachen in meiner Größenordnung! Es waren am ende auch zwei dabei, die in die Nachbar Klasse gegangen waren! „So, das wären alle! Folgt mir jetzt zur Kaserne!“

Meinte der große Feuerdrache zu uns, ehe er sich wieder in die Lüfte erhob. Es war ein relativ kurzer Flug bis zur „Walddrachen“ –Kaserne, wo wir direkt auf den Exerzierplatz landeten. „In einer Reihe aufstellen! Aber nen bisschen Plötzlich!“ Knurrte der Rote Drache uns an. Mehr oder weniger gerade stellten wir uns auf. „Also! Willkommen beim schweren Drachen Regiment 345! Ich bin Oberfeldwebel….“ Plötzlich brach er ab und sah zur Seite. Neben ihn stand ein Menschlicher Offizier. „ACHTUNG!!“ Der Offizier sah nach oben, als der Feuerdrache Salutierte, was etwas merkwürdig bei seinen langen Hals anmutete. „Herr Oberst!“ „Rühren, Oberfeldwebel!“ „Das sind die neuen Rekruten, Herr Oberst!“ „Willkommen! Ich bin Oberst Hessler und bin hier der Kommandant! Und das hier ist ihr Ausbilder, Oberfeldwebel Drake!“ Drake? Das klang für mich irgendwie Englisch. Aber ich sollte ja bald schon mehr erfahren über ihn….

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#12 Beitragvon Drake » Sa 09 Aug, 2008 14:58

Keiner ne Meinung oder Interresse verloren? :hä: :.(

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#13 Beitragvon Xantarax » Sa 09 Aug, 2008 18:41

Oh das erinnert mich an den bescheit zur Musterung, die ein Kumpel jetzt vor einer Woche bekommen hat *g*
Also der Feuerdrache, na ich weiss nicht *an sich runter schaut* ähnlich ähnlich :aha:
Ich würde mal sagen, schreib mal so weiter Drake! Mich würde es interessieren wie es weiter geht :xanti:
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#14 Beitragvon Drake » Mo 08 Sep, 2008 15:45

So, bin mal wieder dazu gekommen, zu schreiben! Fällt halt etwas schwer, wenn man drei Geschichten an laufen hat! ^^'
Nun kommt der nächste Teil und im darauffolgenden geht es endlich mal zur Sache! ^^

Bitte um Meinungen und Kritiken!
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Ausbildung 1940
Der Tag begann wie immer mit den üblichen Stramm stehen auf den Exerzierplatz! Oberfeldwebel Drake war gerade wieder dabei, meinen Stubenkameraden Klaus Kiesinger zusammen zu brüllen! Klaus war ein Feuerdrache, der etwas kleiner als ich war. Diesmal missfiel Drake es, wie Klaus seinen Karabiner Kar 1918 hielt! Das Kar 1918 war ein gutes Gewehr aus den so genannten „Drachenglut“ -Werken im Schwarzwald, welche an sich aber eine Tochterfirma von Rheinmetall-Borsig waren. Das Kaliber ist 460mm und es lädt mechanisch selbst nach. Es war einfach ausgedrückt ein Gewehr von Drachen, für Drachen! Soweit ich weiß, ist der Name eigentlich nur ein Tarnname! Ähnlich wie bei der 88mm Flak 18. Deutschland war es ja verboten gewesen Waffen zu besitzen, die nach 1918 entwickelt worden wären! „AH! DER NÄCHSTE, DER HIER RUMTRÄUMMT, WAS?“ Mist! Jetzt hatte er mich am Wickel! Hatte nicht gemerkt, dass er mit Klaus fertig war! „ICH SCHÄTZE MAL, DA WOLLEN UNBEDINGT ZWEI NE EXTRARUNDE ÜBER DAS ÜBUNGSGELÄNDE HEUTE ABEND FLIEGEN!“ Na toll! Wenn Drake eine Extrarunde sagte, meinte er eigentlich 20…..in voller Ausrüstung natürlich!

Kurz, nachdem Drake weg war, seufzte ich leise. Bald jedoch sollte es für uns ernst werden! Das glaubten zumindest die meisten von uns! Seit anfang dieses Monats ging es bei Norwegen rund! Engländer, Franzosen und die Wehrmacht bekämpften sich dort erbittert, besonders jedoch beim wichtigen Erzhafen Narvik! Karl und mir war das aber relativ schnuppe gerade! Heute Abend standen wir in kompletter Rüstung auf den Exerzierplatz. Das Gewehr geschultert, standen wir da vor Drake, der wieder mal sein Süffisantes Lächeln aufgesetzt hatte! „Na toll, der olle Reißzahn hat doch wieder was vor!“ Wisperte Klaus leise zu mit rüber. „Wann hat der das mal nicht?“ Kamm es von mir im selben Ton von mir zurück! Da räusperte sich Drake laut und sofort waren wir beide still. „So, meine Herrn! Heute habt ihr Glück! Ihr müsst keine 20 Runden fliegen!“ Da atmeten wir etwas auf, doch wir freuten uns wie so oft schon zu früh! „IHR DÜRFT 40 RUNDEN FLIEGEN UND DANACH 60 LIEGESTÜTZE!! JETZT HOCH MIT EUCH, IHR PFEIFEN!!!“ So lies er uns stehen wie begossene Pudel und legte sich wahrscheinlich in sein warmes Bett! „Siehst du? Ich ha…..“ „Ja ja, du hast es gesagt, das er was vorhat!“ Knurrte ich Klaus nur an, ehe ich meine Schwingen ausbreitete und abhob.

Um Mitternacht waren wir beide in unserer Baracke. Klaus und ich teilten uns eine Baracke. Im hinteren Teil schlief unsere Rückenbesatzung schon lange. „Ich hasse diesen verkappten Sadisten! Hätten wir nicht einfach nach den fliegen in die Baracke zurückgehen können?“ Ich ließ mich in meine Koje fallen und sah Klaus nur müde an. „Glaub mir, das hätte Drake trotzdem irgendwie spitz gekriegt! Dann hätte er uns noch mehr aufgebrummt!“ „Hast recht! Oh….ich spüre jeden einzelnen Knochen!“ Jammerte Klaus und ließ sich wie ich einfach mit der Rüstung in die Koje fallen. Der Morgen kam jedoch schneller, als uns lieb war! „DER OBERFELDWEBEL STEHT GANZ ALLEIN AUF DEN EXERZIERPLATZ!!!!“!!!!“ Man brauchte nicht lange, um die Stimme zuzuordnen! Oberfeldwebel Drakes schwerer Akzent war unverkennbar! „Brauch der Mistkerl keinen Schlaf?“ Knurrte ich beim aufstehen. „Er schläft schon! Nur braucht er nur 4 Stunden schlaf, hab ich gehört!“ Meinte Klaus zu mir, als wir raus gingen. Wir kamen später als die anderen an, doch Drake schien so auf seinen Plan auf den Klemmbrett fixiert zu sein, das er das nicht merkte! „So, ich lahmen Echsen! Ab zur Waffenkammer, Gewehre holen und zum Schießplatz!“ So gingen wir alle zur Waffenkammer und holten unsere Gewehre ab. Ein paar von uns bekamen jedoch die MK 38/40! Die Ähnlichkeit mit der MP 40 war nicht zufällig! Es war einfach eine Version für uns Drachen! Es verschoss das kleinere Kaliber 380mm und hatte natürlich eine viel höhere Feuergeschwindigkeit! Ich beneidete diejenigen, die eine MK 38/40 bekamen. Schließlich standen wir auf den Schießplatz und standen in reih und Glied vor Drake. Unauffällig sah ich ihn an. Nachdem, was ich gehört hatte, war Drake ein Drache mit Englischen Wurzeln! Angeblich hatte Drake auch ne weile in Oxford studiert! Daher kam wohl auch der Akzent! „So, Schütze Gregor, Klaus und Fafnir zuerst!“ Toll! Fafnir war ein verdammtes, Karrieregeiles Arschloch, der sich hier wie nen König aufführte, nur weil er nen Nachfahre des berühmten Fafnir war und auch den Namen seines Großvaters trug! Keiner mochte ihn richtig!

Der Monat näherte sich den ende und unsere Ausbildung wurde offiziell für beendet erklärt. Klaus lud mich auf nen Bier an diesen Abend in der hiesigen Kneipe ein. „Lokal zum Goldenen Drachen“ hieß die Kneipe! Sie wurde von einem Drachen mit den Namen Siegfried betrieben. Doch als wir rein kamen, saß da schon ein bekannter von uns am Tresen! Drake! „Oh, die beiden Rekordhalter beim Strafdienst! Wollt ihr euch auch was gönnen?“ „Ähm ja, Herr Oberfeldwebel!“ „Nicht so förmlich! Wir sind hier ja gerade nicht im Dienst!“ Klaus und ich sahen uns überrascht an! Hatte der harte Klotz etwa so was wie ne weiche seite? Sein Ton war ungewohnt Freundlich! Wir setzten uns nun ebenfalls an den Tresen. „Genießt euer vorerst letztes Bier, Jungs!“ „Warum?“ „Wir wurden der 7. Panzerdivision zugeteilt! Wir sollen auf Rommels Panzer aufpassen!“ „Das heißt also…..“ „Ja, das heißt es! Bald werden wir den Engländern und Franzosen die Zähne zeigen! Deswegen habe ich euch ja auch so hart ran genommen!“

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#15 Beitragvon Drake » Mo 22 Sep, 2008 13:10

Meinungen? Klingen etwa Drachen, die sich nen Bierchen trinken, unglaubwürdig? *g*


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