Jade

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#1 Beitragvon Jade » Fr 27 Mär, 2009 19:22

Leider hab ich keine Drachengeschichte geschrieben, aber ich hoffe sie gefällt euch trotzdem. > <
Also, ich wünsche euch viel Spaß. :D
Eine Tür öffnete sich, jemand kam herein, setzte ein Tablett ab und ging wieder. Langsam richtete sich das Mädchen, dass in diesem Raum war, auf und öffnete ihre Augen. Ihre grünen Augen strichen über das Metall worauf Essen portioniert war. Sie begann zu summen. Das 1,61 Meter große Mädchen stand von ihrem Bett auf und setzte sich vors Tablett. Der Boden war gummibeschichtet. Langsam strich sie über den Boden bis sie das kalte Metall erreichte. Sie fand einen Löffel und rührte im Essen rum bis sich alle Farben vermischt hatten. Wieder summte sie. Eine Melodie die plötzlich aus ihrem Inneren entsprang. Sie sah zur Tür. Nur ein kleines Guckloch war in dieser. Das 16jährige Mädchen hatte ihr Essen aufgegessen. Die Tür würde bald aufgehen und das Tablett würde ihr wieder weggenommen werden. Das einzige was sie von der Außenwelt empfing. Sie fasste das Tablett nochmal an. Fast als würde sie Abschied nehmen. Jemand kam hinein, lies aber die Tür hinter sich offen. Irgendwas war anders. Sonst kam immer jemand hinein, nahm gleich das Tablett und ging wieder. Aufmerksam sah das kleine Mädchen zu dem "Besucher". Ein Mann streckte ihr die Hand aus. "Komm mit." Ohne zu zögern oder nachzudenken nahm sie seine Hand. Er führte sie raus. Sie nahm ihre Umgebung nicht mehr wahr. Das einzige was sie sah, war der Boden der untern ihren Füßen vorbeiflog. Sie begann wieder zu summen. Dann hielten beide an einer Tür, doch sie schaute nicht die Tür an, worauf etwas stand. Sie und der fremde Mann traten ein.
Eine Frau saß an einem Schreibtisch und riss das Mädchen aus ihren Gedanken. Das Mädchen bekam eine Gänsehaut und doch gleichzeitig fühlte sie sich wohl. Verwirrt schüttelte sie kurz den Kopf. Gefühle dieser Art hatte sie noch nie gefühlt. "Lass uns allein.", sagte die Frau und lächelte. Der Mann nickte und schloss die Tür hinter sich. Die Frau stützte den Kopf auf ihre Hände und sah das schwarzhaarige Mädchen an. "Komm doch näher." Sagte die Frau fast herausfordernd. Langsam kam das Mädchen näher, in sich eine Melodie spielend um sich zu beruhigen. Sie hatte ihre langen schwarzen Haare wie einen Vorhang um sich. Die Frau lächelte. "Ich bin Dr. Arianne von Pöhls. Wir wollen dich gerne kennenlernen."
Dem Mädchen fiel sehr viel an der Frau auf: Ihre braunen Haare waren sorgfältig zusammengebunden, sie hatte kaum Falten, nur dezent geschminkt, machte aber trotzdem Eindruck auf das Mädchen.
Was sie jetzt nur noch trennte, war der schwarze hölzerne Schreibtisch. Die Frau stand auf und ging zum Fenster, welches sich hinter ihr befand. Es war dunkel.
"Wir haben dich lange genug beobachtet.'' Sie machte eine kurze Pause, bevor sie weiterredete. ''Und denken das jetzt der richtige Zeitpunkt ist, findest du nicht?" Die Frau drehte etwas zu dem Mädchen und kicherte kurz. Das Mädchen antwortete nicht und auch ihre Miene schien nichts auszusagen. Man konnte auch nicht erkennen, ob sie zuhörte. Die Frau kam nun zu ihr und deutete auf den Stuhl. "So, bitte.. setz dich.." Gehorsam setzte sich das Mädchen. "Und jetzt.. halt still." Die Finger nahmen die langen Haare des Mädchens und schoben diese beiseite bis der Hals frei war. Die Fingerspitzen strichen kurz über ihren Hals. Das Mädchen bekam eine Gänsehaut. Die Finger waren so kalt gewesen. Sie sah noch das Lächeln der Frau. "Es wird vielleicht etwas wehtun, aber es ist nur zum Besten für dich" Sie spürte etwas an ihrem Hals. Kurz darauf spürte sie Furcht, spürte wie ihr das Leben ausgesaugt wurde. Sie hatte Angst, aber dann kam das Gefühl der Gleichgültigkeit. Es war ihr völlig egal, was mit ihr passierte, warum etwas mit ihr passierte und wer diese Dr. Arianne von Pöhls wirklich war. Ihr Körper der sich eben noch aufgebäumt hatte, wurde langsam schlaff und sie schloss ihre Augen. Ihr Körper wurde losgelassen und wenige Momente später wurden ihre Lippen befeuchtet.
Eine dunkelrote Flüssigkeit floss in ihren Mund, und die Kehle hinunter. Das Leben, wenn man es Leben nennen konnte, kam zu ihr zurück. Sie hustete und riss die Augen auf, aber sah nichts. Alles war dunkel und eine weit entfernte Stimme sagte. "Wir werden unseren Spaß haben oder Jade?" Sie hatte das Gefühl, dass es sich immer und immer wieder wiederholen würde. Sie versuchte ihre Ohren vor diesem Echo zu schützen, aber es drang sogar durch ihre Hände durch. Dann ein Kichern.
Jade riss ihre Augen auf und sah sich um. Nein.. sie war nicht mehr in der Irrenanstalt, es war also nur ein Traum von früher gewesen. Beruhigt lehnte sie sich zurück. Es war Jahre her, doch alles war ihr völlig klar vor Augen gekommen.
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#2 Beitragvon Jade » So 29 Mär, 2009 00:02

Dieser 'Prolog' war für ein RPG geplant, also es sollte n Ausschnitt aus der Geschichte meines Chars sein. Ich habe aber irgendwie weiter geschrieben. ^^ Ich hoffe ihr habt Spaß am Lesen. > <
Würd mich über Kommentare freuen. o:

Kapitel 1 - Erwachen
Dunkelheit. Ein metallischer Geruch und ein stetiges Tropfen weckte sie. Ihre Augen waren schwer, doch sie schaffte es sie langsam zu öffnen. Der Raum indem sie war, war nur schwach beleuchtet, sodass nur ein Tisch in der Mitte erkennbar war. Ihr ging es nicht gut, sie hatte Hunger. ~Blut...~ Im selben Moment erschrak sie. ~Blut?~ Hatte sie dies wirklich grad gedacht? Sie hatte das Gefühl ihre innere Stimme wurde lauter. Sie dürstete nach Blut.
Jade wollte aufstehen, doch etwas hinderte sie daran. Ketten waren an ihren Händen, Füßen, sowie an ihrem Hals befestigt. Warum hatte sie dies nicht vorher bemerkt? Panik kam auf. Was war hier los? Wieso war sie gefesselt und... wie lange war sie schon hier? Sie summte ein Lied, was sie etwas beruhigte und ihr plötzlich in den Sinn kam. Sie schloss die Augen und atmete tief ein. Der metallische Geruch und ihre Gier nach Blut wurden stärker. Sie hätte sich am liebsten losgerissen um sich dieses zu suchen.
Sie hielt in ihren Gedanken inne. Etwas war mit ihr passiert... Eine Gänsehaut überkam sie, die vom Nacken hinab über den Rücken kroch. Was war da auf dem Tisch...? Ihr Blick wurde von dem metallischen Tisch, der an Krankenhaus erinnern ließ, angezogen. Ihre Augen vermochten erst nicht erkennen was dort lag. Auch das Tropfen kam aus der Richtung in der der Tisch stand. Sie sah nun besser, doch was sie sah schockierte sie nicht im geringsten. Eine gewisse Kühle hatte sich in ihr breit gemacht.
Auch erkannte sie, was heruntertropfte und den metallischen Geruch verbreitete. Es war Blut, was für sie aber noch keine Erklärung war, weswegen sie hungrig war nach Blut. Warum sie wollte, dass es ihre Kehle herunterrann und ihr Befriedigung schenken sollte. Das ein kopfloser Körper auf dem Tisch lag, schockierte sie nicht. Das Blut musste ja irgendwo herkommen, fremdartige Gedanken machten sich wieder in ihrem Kopf breit. Jade überprüfte wieder, ob die Ketten nicht vielleicht etwas locker saßen, sodass sie sich vielleicht hätte losreißen können, aber nichts dergleichen war der Fall. Auf ihren Knien machte sie es sich so bequem wie möglich. Unter ihr lag eine Matratze.
Stunden schienen vergangen zu sein, vielleicht Minuten, Sekunden.. Jade schloss kurz sie Augen und öffnete sie dann wieder. Sie wusste es nicht, wurde immer unruhiger. Dieses Blut machte das Mädchen wahnsinnig, sie wollte es haben um jeden Preis. Wütend riss sie an ihren Ketten, doch es brachte nichts. Nur ein Wutschrei entsprang ihr. "LASST MICH VERDAMMT NOCH MAL LOS!" Schrie sie. Aus der Entfernung hörte sie wie eine Tür sich öffnete.
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#3 Beitragvon Temeraire » So 29 Mär, 2009 18:23

Ich finds noch spannend :) *sich viele Bücher über Vampire rein gezogen hat* Mal was anderes ^^
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#4 Beitragvon Jade » Di 31 Mär, 2009 15:46

Freut mich zu hören. :D

Kapitel 2 - Belebende Musik

Sie erstarrte. Es war doch eine Tür gewesen oder? Schritte hallten. War dieser Raum wirklich so groß? Das einzige was sie erkennen konnte, war der Tisch mit dem Körper den immernoch sein rotes Leben verließ. Wieder öffnete sich was, aber sie konnte nicht erkennen was. Sie schloss ihre Augen, legte den Kopf etwas zur Seite und versuchte angestrengt zu hören. Die Schritte schienen stehen geblieben zu sein oder war dieser jemand wieder gegangen? Töne erklangen. Leise und langsam, fast schwerfällig. ~Ein Klavier!~ Es hallte durch den Raum und ließ sie aufhorchen, sie schneller atmen, sie für kurze Zeit den Durst vergessen.
Wie lange hatte sie dieses wunderbare Instrument nicht gesehen? Nicht gefühlt? Nicht gehört? Es hatte nur in ihrer Erinnerung weiter existiert indem es immer wieder neue Töne erklingen ließ. Jetzt aber hörte sie es wieder und ließ ihre Erinnerung erfrischen. Die Musik wurde etwas lauter und schneller. Jade konnte nicht anders. Die Musik ging ihr ins Blut. Sie bewegte sich so gut sie konnte zur Musik. Ihre Ketten rasselten im Takt. Schienen die Musik sogar noch etwas abzurunden. Mittlerweile war das Klavier schon so laut, dass es in ihren Ohren dröhnte. Verzweifelt versuchte sie sich von diesen Ketten loszumachen. Sie wollte nun hin. Zum Klavier. Sehen wer da spielte, wollte das Klavier sehen, wollte sich dazu bewegen. Doch es blieb ihr verwehrt.
Sie öffnete den Mund. Sie sang mit. Es gab keinen Text, aber dies war auch nicht nötig. ~ Braucht ein Lied überhaupt ein Text? ~ Ihre Stimme hob und senkte sich mit dem Klavier, und sie sang auch im gleichen Takt, genauso schnell, genauso leidenschaftlich wie derjenige, der dort am Klavier saß. Plötzlich verstummte das Klavier, doch sie hörte nicht auf zu singen. In ihr klang die Musik weiter. Hinterließ ein Echo, dass sich in ihrer Stimme wiederspiegelte. Die dunkelhaarige schien nicht zu merken, wie sehr sie sich von der Wand hinter ihr abstemmte. Kniend. Gefesselt an ihr. Das Mädchen mit den grünen Augen schien dies zu vergessen, war in ihrer eigenen Welt. Sie schien auch nicht zu bemerken wie jemand näher kam, sich vor sie hockte und ihr zusah. Als Jade das Gefühl hatte, dass es nun das Ende des Liedes war, öffnete sie ihre Augen, die sie die ganze Zeit geschlossen hatte, schloss ihren Mund und sah die Person vor sich ausdruckslos an. Jemand streichelte ihre Wange. Sie ließ dies Geschehen, ohne etwas dagegen zu unternehmen.
"Es tut mir Leid, dass ich dich so lange habe warten lassen..", die Stimme verriet, dass es Dr. Arianne von Pöhls war. Jade's Gesicht wurde etwas traurig. Warum hatte sie Jade hier so lange allein gelassen? Allein in ihrer Qual? In ihrem Durst? Angekettet? Die Frau schien die Gedanken zu erraten. "Es war zu deinem Wohl.. " Jade konnte nicht sehr viel von Arianne sehen, doch trotzdem fühlte sie wieder dieses.. dieses ''Hingezogene'' zu ihr. Die Frau nahm nun ihre Hand. Es war eine zu kurze Berührung für Jade gewesen. Doch nun nahm die, die eben so lieblich am Klavier gespielt hatte, einen Schlüssel heraus. "Du willst doch frei sein oder? Du willst doch auch mal am Klavier sitzen oder..?"
Etwas lauerndes war in der Stimme. Etwas wissendes. Doch Jade dachte nicht eine Sekunde nach, sondern nickte sogleich zu ihren Fragen. Was immer auch der Wunsch dieser Frau war, sie würde ihn erfüllen. Das Warten hatte sich gelohnt... Sie sah es nicht, doch ihre Stimme verriet ein Lächeln. "Du hast auch sicher Hunger, hm?" Jade spürte wie die Ketten sich lockerten. Wieder nur ein Nicken. "Dann wünsch ich dir guten Appetit." Wieder ein Lächeln in der Stimme. Jade sah, wie die Inhaberin der Irrenanstalt auf den Kadaver zeigte. Langsam stand Jade auf.
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#5 Beitragvon Jade » Mi 22 Apr, 2009 14:04

Ob ihr es wollt oder nicht hier kommt Kapitel 3! > <'
Kapitel 3 - Blutrausch
 
Sie steuerte direkt auf den Tisch zu. Es war wohl ein Mann gewesen, der gestorben war. Da wo das Blut runtergetropft war, hockte sie sich hin und tauchte einen Finger in den roten See. Dann führte sie den roten Finger zum Mund, stoppte und sah zum Doktor. Sie nickte Jade zu, weswegen diese sich wieder umdrehte und an ihrem Finger roch. Es war ein Duft der ihr die Sinne raubte. Sie begann zu zittern. Dass wonach sie sich die ganze Zeit gesehnt hatte, lag nun direkt vor ihr. Sie nahm den Finger in den Mund und saugte dran. Das bisschen Blut rann ihre Kehle hinab und ihr ganzer Körper schrie nach mehr. Sie wusste nicht, ob sie selber auch ''MEHR!'' geschrien hatte, aber es war ihr egal. Sie war sonst jemand die nie etwas sagte.
Nun stand das dunkelhaarige Mädchen auf und zu dem was von diesem Menschen übrig geblieben war: Der Rumpf. Langsam ging sie dahin, strich kurz über den Körper. Er war nicht mehr warm. Doch das konnte ihr ja egal sein.. . Aufgeregt stand sie dort und sah den Körper für wenige Minuten an. Dann biss sie in den Hals des Mannes, der noch übrig geblieben war, genauso wie es Dr. Arianne bei ihr getan hatte, nur hatte Jade ein anderes Ziel vor Augen. Sie wollte ihren Hunger stillen.. . Ihren Hunger nach Blut. Wie erwartet war das Blut schon abgekühlt, aber sie trank ihn gierig aus, als hätte sie seit Tagen nichts mehr getrunken.  Ihre vorher ausgedörrte Kehle dankte es ihr.
Irgendwann stoppte sie, richtete sich langsam wieder auf, leckte ihre Oberlippe ab und drehte sich zu der Person um die die ganze Zeit gewartet hatte, ihr zugeschaut hatte, lächelnd. Jade sah sie mit ernster Miene an und die Frau kam nun zu ihr, strich ihr etwas Blut, dass noch an ihrem Mund war, mit einem Finger weg. ''Du hast da noch was...'', Dr. Arianne hob eine Augenbraue und lächelte. Sie leckte sich den Finger ab. ''Hat es dir geschmeckt?'' Jade sah zu Boden und ließ ein leises ''Ja'' verlauten. ''Das freut mich..'', die Frau schien ein spöttisches Lächeln auf ihrem Gesicht zu haben. ''Christian wird keiner vermissen.'' Sie blickte nochmal zum Tisch. Ihr Lächeln verließ sie nicht. ''Du musst noch ein bisschen hier unten bleiben, bis ich einen besseren Ort für dich gefunden habe.'' Sie ließ eine Art Künstlerpause einfließen. Jade blickte sie an. Sie hing völlig an ihren Lippen.  ''Keine Angst.. Ich werde schon wiederkommen. Warte einfach auf mich.'' Wieder strich ihre Hand über Jade's Gesicht. Die grünen Augen des Mädchens schlossen sich und genossen diese Liebkosung.
Dann ließ Dr. Arianne von ihr ab und ging. Ohne ein weiteres Wort, ohne sich noch einmal nach ihr umzublicken. Etwas enttäuscht setzte sie sich wieder in ihre Ecke, in der sie eben noch gehockt hatte, in der sie Qualen erlitten hatte, in der sie nach Blut gedürstet hatte. Im Schneidersitz hockte sie nun dort, dachte über das was eben alles passiert war nach. Sie hatte so viele Fragen im Kopf. Was war mit ihr los? Warum hatte sie so einen unerschöpflichen Durst nach Blut gehabt? Was war... überhaupt passiert? 
~Christian~ Wieder verging die Zeit ohne dass sie wusste wie schnell. Ihr Gehirn grübelte. Der Name kam ihr wieder in den Sinn. Diesen Namen hatte sie doch vor kurzem irgendwo gelesen.. Nur wo? Kannte sie diese Person? Unmöglich.. außer.. . Sie versuchte sich an das Gesicht des Mannes zu erinnern, der sie aus ihrem Zimmer geholt hatte. Es gelang ihr nicht. War er es gewesen? Er hatte ein Namensschild gehabt, dass wusste sie noch. Sie hielt sich ihren Kopf, schloss die Augen und dachte angestrengt nach. Jade hatte es nicht lange angesehen, hatte sich nur über das Fremde Gesicht gewundert und den ungewohnten Ablauf. Sie versuchte immer wieder in ihren Erinnerungen einen Blick auf das Namensschild zu erhaschen. Ein Buchstabe erschien vor ihren Augen. Es war der 3. Buchstabe im Alphabet. Jade riss die Augen auf. ''Nein...'' Ihr erstes Opfer war jemand gewesen, der sie einen Schritt näher ihrer Freiheit gebracht hatte. Aber würde sie wirklich frei sein? Oder würde sie jetzt vielleicht das Spielzeug des Doktors? War sie es nicht schon? Sie schüttelte ihren Kopf, als wolle sie diese Gedanken abschütteln. Sie erhob sich aus ihrem Schneidersitz und ging in die Richtung wo sie das Klavier vermutete. Von welchem sie vorhin noch geträumt hatte. Bald hüllte sie Dunkelheit ein und nur ihre Schritte waren zu hören.
 
Schwer atmend erwachte sie, schon wieder dieser Traum, warum hatte sie das Gefühl alles nochmal zu erleben? Alles war so realistisch gewesen, sie hatte wirklich alles gespürt, geschmeckt, gerochen... Sie sah zu Stan rüber, der im anderen Bett schlief. Nur seine Haare schauten unter der Decke heraus. Jade schaute auf die Uhr. Die Sonne musste schon untergegangen sein, sie öffnete die Rollos und sah hinab auf Hamburg. Draußen war es dunkel. Autos fuhren vorbei, Passanten gingen ihres Weges. Alles schien normal. Doch ihr Gefühl beobachtet zu werden wurde stärker, sie sah wieder zu Stan, nein er schlief noch. Aber jemand beobachtete sie, dessen war sie sich ganz sicher. Dieses Gefühl schien immer stärker zu werden. Hastig zog sie die Rollos runter und presste sich gegen sie. Diese Geräusche weckten Stan, er schaute sie durchdringend an. ''Was ist los?'' Jade entspannte sich etwas, sah aber zur Wand. Er war nun wach.. Sie war nicht mehr allein. ''Nichts, nur ein Alptraum...'' Eine Augenbraue erhob sich auf dem Gesicht von Stan.
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