[westlich des Wachtberges]

Die alten Beiträge der Drachenstadt.
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Dragobaert
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[westlich des Wachtberges]

#1 Beitragvon Dragobaert » Sa 18 Dez, 2004 13:20

Nach langer Reise, aus den Reichen der Magie, erreichte Dragobaert das Reich, das ihm von seinen alten Zwergenlehrern als "das Geschützte Reich" vorgestellt wurde. Sie sagten ihm, dass diese Welt der Ursprung der Drachen ist und alle Drachen irgendwann schon einmal da waren.
Dragobaert hatte sich, von der Magie der fernen Länder, angezogen gefühlt und in den Höhlen der Zauberberge eingenistet. Er entdeckte, dass die hier lebenden Zwerge die Magie beherrschten und sie sammelten. Gespeichert in den Tränen der Erde, wie die prächtigsten Edelsteine bei den Zwergen genannt werden, lagern sie dort in unvorstellbaren Mengen. Kaum jemand hielt es lange in der vor Magie wibrierenden Gegenwart der Kristalle aus, außer Drachen. Die Magischen Wesen wurden sogar von ihnen angezogen.
Dies erkannten die Zwerge und boten dem Drachen an, auf die Steine aufzupassen, und als gegenleistung, würden sie in einige Geheimnisse der Berge und Magie einweisen.
Der noch nicht benannte Drache stellte sich vor, doch einen Namen aus dem Reich der Drachen konnte Niemand, der kein Drache war aussprechen. So nannten sie ihn Dragobaert. In der alten Zwergensprache hieß Baer "Hüter" oder "Wächter" und Ert war der alte Begriff für heilige Schätze. Die Schatzwächter hießén seit Jahrhunderten Baeert, oder einfach baert. Der Name Drago-baert war schnell gefunden und so lebte er in den Höhlen der Zwerge im Herzen der Berge.
Von der Vorstellung geplagt der letzte seiner Art zu sein wurde dragobaert traurig und das wurde von seinen kleinen Freunden bemerkt und ihre alten Magier erzählten ihm vom "Geschützten Reich".

Von Neugier und Abenteuerlust (manchmal auch etwas Hunger :wink: ) getrieben begab sich der Schatzhüter auf die Suche nach den "Anderen Drachen". Gab es sie? Sollten sie wirklich irgendwo da Draußen existieren? ...

So kam Dragobaert, nach einem weitern Flug von unzähligen, in ein Land, dessen Magie ihn an seine alten Heimat nahe der Zwergenberge erinnerte. In einem Wald landete er und sog die, von dem Geruch der Bäume, schwer gewordene Luft genüsslich ein. Hier musste es sein. zu seiner rechten erhob sich ein imposanter Berg, dessen Spitze eine Herrliche Jagdstartstelle war, dessen war sich der blaue Drache sicher. Langsam schwenkte er den mächtigen Kopf von einer Seite zur anderen. Unter dem Blätterdach der alten Bäume warfen einzelnen durchdringende Lichtstrahlen ein fazettenreiches Licht auf den märchenhaften Waldboden. Von Moosen und Farnen überwuchert und von der hereinbrechenden Dämmerung noch tiefer wirkend blinkten die Tautropfen auf den knotigen Wurze...
Ein schmetternder Hornstoss ertönte aus der Richtung des Berges. Der Drache spürte die Gegenwart eines Menschen. Es war unverkennbar; Ein bischen Naivität, Unsicherheit und Selbstzweifel gemischt mit dem Geruch von Adrinalin und dem leise scheppernde Geräusch einer Rüstung sowie den Hufschlägen eines Pferdes...
Ein Ritter war im Anmarsch, da bestand kein Zweifel. Dann wollen wir mal sehen, weshalb er meint so einen Tertz veranstalten zu müssen ... dachte sich der blaue Drache und ging eine Stück von dem Trampelpfad herab, auf dem er stand. Seine schwarz/weißen Streifen und die dunkelblaue Schuppenfarben brachen dumpf das Licht, als sich der Drache lautlos positionierte.
Nun fing der Störenfried auch noch an zu krackelen ... Hier sind bestimmt keine anderen Drachen, hier hat man mit Sicherheit nie seine Ruhe... "Alarm !!!" die Stimme des Ritters war zittrig und schrill, fast ängstlich "Alarm ! Sie hat sich erhoben! Bürger von Felmar! Die Silberne fliegt! Gebt acht ihr Kinder des ... " mit diesen Worten nahm er erstaunlich schnell die letzte Hürde in Form eines Busches, bevor er dem blauen gegenüber stand und aus gestrecktem Gallop an den Zügeln riß. Im hohen Bogen flog er über den Rücken seines Pferdes und kam hart auf dem Boden des Waldes auf. Da hat er ja Glück, dass er sich auf seinem Pferd als Konserve verkleidet hat...sonst wäre vielleicht noch was passiert...
Das von Grasbüscheln verstopfte Viesier hochgeklappt starrten völlig verblüffte Augen auf Dragobaert. " ... Beim allmächtigen ..." waren die einzigen Worte die der sichtlich entstezte Gepanzerte hervor brachte, bevor er sich umdrehte und hinter seinem Pferd herlief, dass schon längst vor dem Drachen das Weite gesucht hatte. ... ? ... :? Leute gibt's

Mit etwas ins Schwanken geratenem Enthosiasmus stapfte der Drache, die großen Klauen sachte aufsetzend, um schön leise zu sein, in den Wald. Hier und ein andere Drache, wer glaubt den sow...
" Noch ein Drache in unserem Land! Ein weiterer Geflügelter! Oheim der Berge! Die Silberne Drachin hat Gesellschaft ... "
Wie von Blitz getroffen stand Dragobaert zur Salzsäule erstarrt im Wald :shock:

Ein Lächlen umspielte seinen Mund und gab kurz den Blick auf die Fänge des Drachen frei. Für einen Augenblick zog sich die linke Braue Dragobaerts in die Höhe und er setzte seinen Weg mit neuer Zuversicht fort. Mal sehen, was mich hier erwartet ...

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#2 Beitragvon Valya » So 19 Dez, 2004 15:43

-Felmar, Haus des Magisters, Dämmerung-

Eine Dunkle gestalt schlich durch das Haus des Magisters.
Die gestalt schein etwas zu suchen, den die gestalt wühlte ind dne unterlagen des magisters, durchwühlte schränke und regale des Arbeitszimmers, als sie plötzlich innehielt und auf einen mit Fremartigen Symbolen und schriftzeichen versehenen, handgrossen steinquader schaute.

".... Endlich, nach all den Jahren des suchends habe ich in gefunden... was!? wo ist die andre Hälfte, er besteht doch immer aus 2 Segmenten wo ist das andre teil?!?..."

Sich weiter umschauen packte die gestalt den stein in eine Lederne Tache die sie an der Seite ihres schwarzen Filzmantel trug, ein knarren von Holztreppenertönte aufeinmal von hinten in dne Raum.

"Halt, Legt es wieder Zurück! Ihr wisst nicht was es für macht Besitzt! Legt es wieder hin ihr Elender Dieb! Oder ich rufe die Wa..."

"SCHWEIGT! Ich weiss wohl welches Wissen es besitzt... wissen nicht macht... ihr Narr!"
Sofort nachdem die schwarzgekleidete gestalt das erste wort beendete brach der Magister stöhnend zusammen und die gestalt verliess eiligst das Haus, nach wenigen schnellen schritten hörte er wieder die stimme des magisters diesmal wutentbrannt durch die strassen schreiend.

"WAAACHEN! Haltet den Dieb Dort er hatt den unser Heiligtum den Magischen Stein gestohlen! Haltet ihn, die Dämonen in der schwarzen Feste Dürfen ihn nicht bekommen! Haltet Ihn!"

Danke für deine so lautstarke auskunft nun weiss ich wo sich das 2. Segment befindet Die gestalt näherte sich bereits dem Pallisadenwall auf dem sich schon einige wachen mit Bögen versammelt hatten und auf einen günstigen moment zum schiessen warteten. Der die Rannte derweil weiter schnurrstracks auf das versperrte tor zu, Kurz vor dem meterhohen tor, die bogenschützen waren kurz davor zu schiessen, ging der Dieb aus dem lauf hinaus kurz in die knie und sprang daraufhin in einem gewaltigen satz über das Tor hinweg. Auf der andren seite angekommen rannte der Dieb in die nun eingebrochene nacht hinein direkt auf den naheliegenden Wald zu. sich gewiss darüber das die durch seine aktion erstaunten Wachen einige zeit brauchen würden um die verfolgung aufnehmen zu können.

Er Lief geschwind über die Ebenen auf den Wald zu als ihm ein verstörter Ritter aus der Siedlung Felmar entgegenkam, Wirres vorsich herbrabbelnd.

"S....sie..sie sind...h..hier. die.ge..geflügelten... Die...die..S..Silberne....Berg... im W...Wald...lLauft Weg" Der Ritter Rannte weiter richtung Felmar.

Die Silberne?!? Drachen? Berg? mmmhhh... das klingt interessant, ich denke darum werde ich mich morgne kümmern nun suche ich mir erstmal ein ruhiges plätzchen in dem Wald Dachte sich der Dieb un machte sich auf dem Weg in den Wald.

-Ebenen von Felmar, Wald von Felmar, frühe Nacht-

[OOC] Fremde Charaktere wie zum beispiel Menschliche NPC´s oder andre sind für mich in kursiv roter schrift[/OOC]
Zuletzt geändert von Valya am Mo 20 Dez, 2004 15:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Das Relickt ... Erwachen der Vergangenheit

#3 Beitragvon Dragobaert » So 19 Dez, 2004 21:15

Es war noch nicht lange her, da spürte der blaue Drache die Gegenwart von Magie. Einer alten Magie, die sogar älter war, als die der Zwergenberge. Sie unterschied sich auch noch in einem weitern Merkmal von der Magie die der Schatzwächter gewohnt war... sie war tot. Die Magie war nicht, wie in einem lebendigen Wesen, oder einem gesprochenen Zauber ein Fluss von Energie, sondern war in einer seltsamen Starre. Es war klar, dass diese Magie keine direkte Gefahr darstellte, aber es war genauso klar, dass sie, sollte sie von einem erfahrenen Zauberer angewendet werden, eine Gefahr werden konnte. Doch noch etwas viel dem Drachen auf... normaler Weise war eine solche Ansammlung von Magie beschützt oder befand sich im Besitz eines Magiers, der sie sich zu Nutzen machte, nur das kein weiteres Magieaufkommen zu spüren war.
Was sollte das? Nun war er erst ein kleines Stück weiter und schon wurden zwei Grundsätze seines bisherigen Lebens durcheinader geworfen. Der erste, dass es offensichtlich keine anderen Drachen gab (der Widerspruch musste erst noch belegt werden ... schließlich konnte es auch sein, dass der Arme von vorhin schon einmal vorher vom Pferd gefallen war und dann etwas unglücklicher gelandet war ...), und der zweite, dass wo tote Magie ist, immer auch andere Magie, lebendige Magie, zu finden ist.
Doch da! Die Magie bewegte sich! konnte das sein ? Kaum war der Gedanke gedacht bekam der Drache auch schon die Antwort ...
Dragobaert war auf der stelle verharrt. Die Magie kam immer näher und begann ihr Tempo zu variieren, sich hin her hüpfend zu bewegen, als müsse sie den Wurzeln ausweichen, sie begann zu Atmen ... zu Atmen? ... der Drache hörte das regelmäßige Atmen und dann roch er schon die Gegenwart eines ... ja wessen Gegenwart eigentlich ...?
Ein Mensch war dieses Wesen zwar äußerlich, dass war offensichtlich. Lange dürre Beine, schwache, wenn auch für einen Menschen kräftige Arme, ein sehr kopflastiger Gang, eine Haut, die einen nutzlos dünnen Pelz hatte und über dies keinerlei Schutz gegen Angriffe bot. Gekleidet war das Wesen mit alten Tierhäuten, die zwar kunstvoll und edel verarbeitet waren, aber dennoch Reste von toten Tieren waren. Wahrscheinlich nicht einmal selber erlegt, dachte Dragobaert schmunzelnd mit etwas Abneigung über solch ein drachenunwürdiges Verhalten. Deffinitiv ein Mensch dachte der Drache, aber dennoch ...
Der Mensch war näher gekommen, und blieb plötzlich stehen. Was ? Kann es sein ? hat er mich bemerkt? schoss es durch den völlig regungslosen Körper des Drachen. Im Wipfel einer alten Eiche versteckt, war er für das menschliche Auge völlig unauffindbar, aber es gab viele Möglichkeiten ein Wesen aufzuspüren.
Die Magie, die bei dem Wesen war glühte auf und begann nach der Magie, die der Drache in sich hatte zu suchen. Die Andersartigkeit der Drachenmagie, die die Zwergenlehrer bei den Übungsstunden schier zur Verzweiflung gebracht hatte war nun sehr nützlich. Wenn man nicht weiss, wonach man sucht, kann auch die Magie nicht's finden. Es kribelte an verschiedenen Stellen des Körpers ... die Spitzen der prachtvollen Schwingen... entlang der Wirbelsäule ... als die Magie den Drachen fand und durch ihn durchschoss auf der Suche nach der Magie der Menschen.
"Zu nervös... ich bin einfach schon zu lange unterwegs ... " leichte Bewegungen unter der großen Kaputze des Menschen deuteten ein Kopfschütteln an, dann begann er sich ein Nachtlager bereit zu machen. Ohne Feuer, das wäre aber auch zu gefährlich gewesen. Und doch, war dies schon ein interessantes Verhalten. Er hat etwas zu verstecken... warten wir den morgigen Tag mal einfach ab ... dachte der blaue Drache und plazierte den schweren Kopf auf einem der stärkeren Eichenzweige. Unter seinem Kinn spürte der Drache das Leben des Baumes, wie er es schon in den Berge gefühlt hatte, die so anders lebendig waren und doch so ähnlich. Langsam schloss er die Augen, die Presens der Magie war auch so zu spüren und aus dieser kurzen Distanz würden dem Drachen nicht die kleinsten Veränderungen entgehen.
Ich kann ihm ja morgen folgen...

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Der alte Wald...

#4 Beitragvon Dragobaert » Mo 20 Dez, 2004 15:27

Es war noch nicht viel Zeit vergangen, als der Drache etwas neues wahrnahm. Es war anders, als alle anderen Ströme der Macht, denen Dragobaert bisher begegnet war. Dennoch war ihm diese Art von Lebenskraft nicht fremd... es war die Seine, die eines Drachen ! Der Mensch zu seinen Füßen war ihm nun egal... die Zwerge hatten recht gehabt, es gab noch andere Drachen.
Geräuschlos breiteten sich die Schwingen aus, den Kopf zum Himmel gereckt und die frische Abendluft atmend erhob sich der Blaue in den Abendhimmel. Höher und höher stieg der Drache, doch die Magie des Drachen, den er gespürt hatte war verschwunden. Er muss nur ganz kurz in meiner Nähe vorbeigeflogen sein... Entäuschung machte sich breit. Wo konnte er nur sein? Verflixt und zugenäht... konzentriert suchte sein Blick den Horizont ab, doch angestrengt er es auch versuchte, es war Nichts zu sehen. Die Lüfte um ihn herum waren noch lehrer, als die unendlichen Höhlen der alten Zwerge... sehnsüchtig warf der Drache einen Blick in Richtung des Berges, der zu seiner Rechten die Wolken zu erreichen suchte. Am Fuß des Berges erstreckte sich ein alter Wald aus Eichen und Ulmen. Herrliche Bäume, die ein gesgnetes Alter erreichen konnten. Als Zwerge hatten seinen Magierfreunde nie viel für die grünen Geschöpfe der Natur übrig, doch für einen Drachen drängte sich ihre Gegenwart geradezu auf. Sie umgab, sofern es ältere Bäume waren, eine Aura der ehrwürdigkeit und manchmal ein Hauch von Magie.
Magie ? In den Bäumen ? So verteilt ? Was kann das sein ? Im Wald vor dem Berg gab es eine Quelle von Magie, die sich halbkreisförmig um eine Stelle am Fuß des Berges erstreckte. Es sah aus, als wäre es ein Zauber. Ein Zauber, der ebenfalls nicht unbekannt war für den Wächterdrachen. Ein Zwergenzauber?! Diese Land schien für Dragobaert mit einemal gar nicht so uninteressant. Er beschloss sich mal in den Wald vor dem Berg zu begeben, denn es ist möglich, dass die Zauber nur Nachts wirkten und für den Fall sollte er sich die Sache noch im Laufe dieses Abends ansehen.
Elegant drehten die Flügel eine und der ganze Körper schwenkte in Richtung Berg. Die Magie im Wald würde er später, sollte er sie wirklich suchen wollen, schon wiederfinden, aber eigentlich wusste er nicht so recht, was er von der Situation halten sollte und schwebte nun auf den Waldhang am Berg zu.
Der versuch gleich in der Nähe der Stelle zu landen stellte sich, als schwieriger herraus, als es zu Beginn den Anschein erweckt hatte. Die Baumkronen der Eichen standen so dicht, dass kein Durchkommen möglich war. Merkwürdig, aber kann ja manchmal sein... Eine Lücke im äußeren Bereich war schnell gefunden und mit ein wenig Drachenflugerfahrung ließ sich auch einen nicht allzu laute Landung bewerkstelligen.
Die grünen Augen des Drachen verströmten ein schwaches leuchten in der Nacht, als er einen Blick in die Runde warf. Mit dem Wald stimmte etwas nicht, er war zwar alt, aber in ihm war zu viel Magie. Wie alt der Wald wirklich war, dass offenbarte sich erst jetzt. Knotige Zweige wandten sich durcheinander und verschmolzen sogar hier und da zu einem einzigen Ast. Kein Wind berührte die dunkel grünen Blätter des Waldes, denn so tief im Wald hatte der Wind keine Macht mehr. Auf den meisten weit ausladenden Armen der Bäume hatte sich schon Moos angesetzt und hing nun, einem Vorhang gleich, zur Erde herab. Der Boden war von Flechten, Moosen und Farnen überwuchert. Hier hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert... Zum Zentrum der Magie würde es wohl aber kein leichter Weg werden. Der Blick des Drachen ging in die Richtung der Magie und sah auf eine fast gänzlich verwurzelte Öffnung, die wie ein Tunnel in den Wald hinein führte. Vorsichtig ging Dragobaert auf den Gang zu, der im dichten Geäst kaum wahrzunehmen, doch dem Gefühl nach, einfach der richtige sein musste...

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Die Zwergenhöhlen...

#5 Beitragvon Dragobaert » Mo 20 Dez, 2004 18:58

Immer tiefer drang der große Drache in den Wald vor, auf der Suche nach der Quelle der Magie, die sich über den einen kleine Tiel vom Wald ausgebreitet zu haben schien. Vorsichtig setzte der Blaue einen Fuß vor den anderen und behielt dabei die Umgebung im Auge. Wer weiß, was diese Magie alles sein kann... Die Eichen und Ulmen machten einen schaurig schönen, ja fast verwunschenen Eindruck. Das fahle Licht, dass von überall her und von nirgendswo zu kommen schien tauchte das dichte Holzgeflecht, dass sich netzähnlich um den Tunnel zog. Keiner wäre in der Lage diesen Weg als solchen zu erkennen, wenn er nicht davon bescheid wüsste... einfach unglaublich ..., dass kann doch nicht einzig natürlichen Ursprungs sein, oder doch? Die großen Flügel eng an den Echsenkörper angelegt schob sich Dragobaert weiter vorwärts. Rechts und links des Tunnels, darüber, dass es sich hier um einen angelegten Weg handelte bestand für den Gehörnten kein Zweifel mehr, war das Unterholz so dicht, dass ein Vorkommen nur sehr schwer möglich gewesen wäre und ein Lande aus der Luft war durch das dichte Dach der Baumkronen nicht möglich. Hier bin ich eben nicht herunter gekommen ... Die Magie war immer stärker zu spüren und schließlich erreichte der Blaue eine Lichtung.
Eine Handvoll Sonnestrahlen warfen vereinzelt Lichtkegel in den ansonsten sehr schwach ausgeleuteten Hof vor einer Felswand. Das Licht reichte allerdings aus, um die Umgebung zu mustern, was Dragobaert auch eindringlich tat. Rund um den Platz waren in einem perfekten Kreis Eichen gewachsen, die schon einige Menschlebenlang hier gestanden haben dürften. Zufall? Der boden war gleichmäßig mit flachem, weichem Gras bewachsen. Die Bäume waren teilweise von Flechten bewachsen und schlossen die Lichtung optisch vom Rest des Waldes ab. In der Mitte war wie konnte es auch anders sein in einem märchenhaften Wald ein Steinquader. Wenn da jetzt noch ein Schwert drin gesteckt hätte wäre es einfach widerlich Kliescheehaft gewesen... neugirig trat der Drache an den Stein heran und musterte ihn eindringlich ... Die Quelle der Magie wäre damit gefunden ... und nu? vorsichtig ging der Blaue noch etwas näher... Mit einmal leuchteten in dem erst völlig glatt erscheinenden Stein Runen auf und Magie pulsierte durch den Platz. Sieh an, Zwergenrunen! Allerdings sind sie sehr alt. "Die Macht des Felsens kann neue Wege bedeuten, für die, die sie zu beschreiten wissen" ... stand dort zu lesen. Na prima, auf dem nächsten Stein steht ein Rezept für Pilzeintopf ... Zwerge hatten schon immer die Angewohnheit Dinge zu verschlüsseln. Nur was war gemeint? Dragobaert spürte die Magie in dem Stein und beschloss sie genauer zu untersuchen. Er berührte das Herz des Steines, das das Zentrum der Macht dieses Platzes darstellte. Irgendwo her kannte er diese Magie, aber ihm fiel nicht so richtig ein, woher.
Nicht laut, aber deutlich zu vernehmen war die plötzlich frei werdende Magie, die im Felsen eine Tür freigab :shock: . Mit einem breiten Grinsen lugte der Drache zum Eingang. Die Zwerge, die er kannte pflegten mit dieser Art von Zauber Schmuckschatullen oder Ähnliches zu versiegeln, aber das sowas auch bei Türen gemacht wurde, war dem Drachen neu... Es sprach aber nichts dagegen. Nun gut, dann auf in die Höhlen der Zwerge! Vielleicht lässt sich hier ja ein behafliches Zuhause finden, dass Dragobaert auch noch von Herzen recht war. Gespannt, auf das, was ihn hinter dem Steintor erwartete, schlüpfte der Blaue durch den Eingang der sich hinter der Schwanzspitze sofort mit vernehmlichen rumoren schloss.
Dunkelheit umfing den Drachen ...

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#6 Beitragvon Valya » Mo 20 Dez, 2004 20:50

- Wald von Felmar, Tiefe nacht -

Aus Valya´s Ruhiger Nachtruhe wurde nichts denn gerade als er eine vermeintlich ruhige stelle fand und sein Nachtlager einrichtete kreuzten diese lästige wachen aus Felmar wieder auf...

"DA! Nun haben wir ihn, diesen Elenden Dieb! WACH AUF!"

Valya Schreckte auf und merkte, ohne sich viel umschauen zu müssen, dass er umstellt war von den Wachen, welche sich mit gezogenen Schwertern näherten. Geschwind sprang er aus seiner Kauernden Schlafposition auf und zückte seinen Anderthalbhänder, eine schöne mit mythischen Zwergenrunen verzierte Klinge, Kampfbereit und Selbstsicher wartete er auf den ersten schritt seiner Widersacher die ihm 6 zu 1 überlegen waren.
Die Ersten beiden Wachen kamen zum angriff gestürmt, sie waren besser als Valya Dachte, ihren ersten angriff konnte er grade noch so blocken, den angriff des einen mit der eigenen klinge abwehrend und den zweiten mit einem gezielten und durch rüstungssteile scheppernden tritt in die Genitalien. So beschränkte der Kampf nur noch auf erst mal eine der Wachen es war ein kurzes hin und her von blocken und angriffen als Valya schließlich eine Lücke fand und diese nutzte, in dem er der wache in einer seitlichen Drehung und voller wucht mit dem Schwertgriff ins Gesicht. Die Wache ging Sofort zu boden, etwas erschrocken über diesen heftigen Wiederstandes eines vermeintlichen Diebes zögerten die 4 verbleibenden wachen und Valya nutze die Zeit zur erneuten flucht in die Dunkelheit. Er lief die Ganze verbleibende nacht hindurch bis er am nächsten Morgen auf einer weniger bewaldeten Anhöhe stand und im dämmernden licht der Morgensonne einen Gewaltigen Schwarzen in Nebelverhüllten Berg und etwas weiter links daneben eine mit massiven steinernen mauern umgebebene Kleinstadt sehen konnte.
„Vielleicht Erfahre ich Dort mehr über das andre Segment und mehr über diese Dunkle Festung in der sich das Segment befinden soll...“
Mit diesen Worten brach Valya in den Morgen auf, in richtung der Stadt die er weiter unten in der sanften Senke gesehen hatte, die Stadt lag mitten im Wald.

- Morgen des 2. Tages, Wälder vor Elfruh –

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