Das Buch ist von Julia Conrad und als eine Fortsetzung der Reihe der Tolkinbücher gedacht. Sie befassen sich damit aus den Rassen der Tolkin-Legende eigene Protagonisten zu machen (daher schon erschienen: Die Orks (gut); Die Zwerge + Der Krieg der Zwerge (sehr gut); Die Elfen (gut); usw.) . Alles sehr interessante und durchaus lesenswerte Bücher (aber alle von unterschiedlichen Jungautoren), daher mein schneller Entschluss: Ein Buch aus einer so guten Reihe und dann noch über Drachen ... HER DAMIT
Doch weit gefehlt, denn das Buch weist gleich mehrere Ungereimtheiten auf, was mich beim Lesen doch ziemlich stört. Da fliegen riesige Drachenheere ineinander und haben sich dann nachher doch verfehlt (und die haben sich richtig erwischt!! da brannte der Himmel ... eigentlich :?: ) ; Um ein unpassierbares Gebiet nicht zu betreten begibt man sich in eine Holzkiste und kann dann durchgetragen werden; Ganz zu schweigen davon, dass dem Herrscher des bösen (der seit URZEITEN eine Gegend bewohnt und das Gebiet um seine Burg herum, als Absicherung, magisch für Drachen unpassierbar gemacht hat) wohl die "unermesslich großen" Höhlen unter eben diesem Land entfallen sein müssen, durch die gleich mehrere Drachen, ohne große Schwierigkeiten, ZUSAMMEN durchfliegen könne... uvm.
Außerdem scheint das Buch eine notorische Emanzipationslektüre zu sein (nicht, dass man mich falsch versteht, ich bin weder gegen Emanzipation noch kann ich einige Herren der Schöpfung verstehen, die sich diesbezüglich aufregen; für mich ist das eine Selbstverständlichkeit). JEDER MANN in diesem Buch ist entweder erbärmlich schwach und nicht in der Lage zu überleben ohne, dass man ihm erklärt, wie man atmet (ein bischen übertrieben, aber nicht viel :mrgreen: ) oder erzböse; Frauen sind in diesem Buch die einzigen, die 1 und 1 zusammenzählen können, was so extrem (und das ist der eigentliche Punkt :shock: ) ist, dass man jedes mal vorher weiss, ob ein Charackter ernst zu nehmen, böse, gut oder sonstwas ist, einfach anhand seines Geschlechts ... das ist einfach nervig und nimmt einem die ganze Spannung...
Ich habe den Verdacht, dass die Dame da ein paar erhebliche Kontaktprobleme verarbeiten will :
Auszug aus dem Buch. Info über die Autorin (wortwötlich abgepinnt):
"Julia Conrad, geboren 1950 in Wien, war Ghostwriterin, bevor sie unter eigenem Namen preisgekrönte Jugendbücher, Krimis und Fantasy-Romane schrieb. Sie tritt gern bis zur Anonymität hinter ihrem Werk zurück und hält ihre Bücher für wichtiger als ihre Person. Sie liebt starke Hunde, schöne Katzen und zahme Ratten. Die menschenscheue Einzelgängerin lebt im Herzen von Wien."
Man beachte besonders die 3 letzten Sätze ...
Also, wenn euch der Spass die ... 500 Seiten ... wert ist *schulterzuck*
























