Als Ardros sich einfach so unentwegt in die Lavafluten stürzte, wollte Ekhna’Di ihn noch aufhalten, allerdings war es schon zu spät und der Feuerdrache war schon im glühenden Gestein eingetaucht. Inständig hoffte Ekhna’Di, dass der impulsive Jungrache wusste, was er da tat, denn auch wenn er als Feuermagier diesem Element besonders zugetan war, hätte er wohl dennoch gerade in seinem eigenen geschwächten Zustand nicht viel ausrichten können, um Ardros zu helfen, sollte er in Not geraten. Denn auch Ekhna’Di spürte die enorme und unnatürliche Energie, die von dem Lavafluss und vor allem von der Stelle ausging, die Ardros um sein Bewusstsein ringend unbedingt erreichen wollte. Durch das Hitzeflirren, dem grellen Licht und den starken Dämpfen aus der Schlucht konnte der Magier kaum mehr erkennen, was Ardros tat, aber er konnte genau spüren, wie sich dessen Schutzschild allmählich auflöste und den Drachen den tödlichen Fluten unmittelbar aussetzte. Im letzten Moment spürte er aber eine schwache Vibration, die sich wie ein kleiner Schock von seiner Tasche aus, in der sich sein eigenes Fragment befand, durch seinen Körper bewegte und irgendwoher wusste Ekhna’Di dadurch, dass Ardros letztlich doch Erfolg gehabt hatte und ein weiteres Stück des verlorenen Buches gefunden hatte.
Schließlich löste sich der Schleier und Ekhna’Di erkannte den Feuerdrachen am Grund der Schlucht in der sich rasch abkühlenden Lava. Er war zwar bewusstlos, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt, also hatte er doch noch rechtzeitig das Fragment erreichen können. Als Sild nach unten kletterte, um ihm zu helfen, wünschte ihm Ekhna’Di noch viel Glück, blieb aber zurück, da er in seinem eigenen Zustand wohl ohnehin keine große Hilfe sein konnte. Als Sild Ardros schon fast erreicht hatte, spürte auch Ekhna’Di das seltsame Vibrieren seines Fragments und holte es schnell aus der Tasche, als es schon heftig zu glühen anfing. Das unvorhergesehene Schauspiel der drei Fragmente erstaunte auch den Magier und auch er wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Allerdings spürte er während ihrer magischen Verbindung die anderen Fragmente und damit auch Sild und Ardros sehr intensiv, er konnte fühlen, wie die Bruchstücke des Buches danach drängten, sich wieder zu vereinen. Schon diese drei Fragmente allein konnten eine ungeheure Kraft entfalten, was wäre erst, wenn sie noch mehr davon gefunden haben?
Doch es blieb keine Zeit, sich darüber weiter Gedanken zu machen, denn Ekhna’Di sah, wie die Wassermassen plötzlich stark anstiegen und Sild verzweifelt versuchte, sich und Ardros in Sicherheit zu bringen. Als er schon eingreifen wollte, sah er, wie Lisa ihre Macht einsetzte um die beiden wieder sicher zurück zu holen. Als er ihr dafür danken wollte, vernahm er auf einmal auch die heftigen Erschütterungen, die die Höhle sicher zum Einsturz bringen würden. Er wollte sich schon mit den anderen aufmachen, schnell zum Ausgang zu gelangen, als sie von den Katzengeschwistern zurückgehalten wurden. Entsetzt sah er mit an, wie sie sich plötzlich in Stein verwandelten und auflösten, wobei die Twins komplett verschwanden und Lisa ihre Gestalt veränderte.
Wahrlich erstaunliche und mächtige Wesen, diese Katzen, so derart stark mit dem Element der Erde verbunden…, dachte Ekhna’Di noch, als Lisa schließlich nach draußen stürmte und den Kampf mit dem bis dahin allen verborgen gebliebenen Skorpion aufnahm. Ernst verfolgte er das Schauspiel, er dachte ja, dass er den Skorpion eigentlich schon besiegt hätte, dass er nun doch sogar noch stärker wieder zum Leben erwacht war, überraschte Ekhna’Di doch ein wenig, allerdings bemerkte auch er die Veränderung an ihm, nachdem das Fragment seine Kräfte nicht mehr nährte, war das einst so scheinbar unbezwingbare Monster tatsächlich sichtlich schwächer geworden. Dennoch lieferte es den Katzen harte Gegenwehr, doch gegen die vereinten Kräfte der Geschwister hatte er keine Chance und hing schon bald regungslos aufgespießt auf dem heraufbeschworenen Obelisken.
Auch Ekhna’Di war gleichsam erstaunt und besorgt über die Macht der Katzen, die so anders und ungewohnt war, als alles was er bis dahin kannte. Dennoch, die Katzen hatten ihnen schon mehrfach geholfen, wenn auch wohl aus eigenem Interesse und Lisa stand immerhin auch in seiner Schuld, so dass er sich noch nicht ernsthafte Sorgen machte, dass sie sich womöglich einmal gegen sie wenden würden. Schließlich hatten sie wohl einen gemeinsamen Feind und das allein machte sie schon zu Verbündeten.
Zumindest für den Moment…, fügte Ekhna’Di noch in Gedanken zu.
Schließlich machte sich die ungleiche Gruppe auf, um sich erneut auf die Suche nach einem weiteren Fragment zu machen.
Als sie nach einem kleinen Marsch plötzlich von einer Windböe ergriffen wurden, die Leundra von den Beinen riss, spürte Ekhna’Di, dass auch das wohl keinen natürlichen Ursprung hatte. Er selbst blieb dadurch ja unbeeinflusst, doch Leundra hatte sichtlich Mühe, sich nicht durch den plötzlichen Stoß zu verletzen. Als dann die gewaltige Hand vor ihnen auftauchte und ein großes Stück des Waldes unter sich begrub, erkannte er, dass die Gefahren, die sich bei der Suche nach den ersten Fragmenten bewältigen mussten, wohl gerade erst der Anfang gewesen waren. Auch Ekhna’Di sah ein, dass es wohl keinen Weg daran vorbei gab, als die Hand und schließlich das, woran sie festgemacht war und sich in den Wolken verbarg, zu erklimmen, wenn sie jemals wollten, dass dieser ganze Alptraum endlich ein Ende haben würde.
Schnell machte er sich mit den anderen auf, die gewaltige Hand zu erreichen, bevor sie sich wieder erheben und ihren Weg fortsetzen würde. Der Wind machte seinem aufgelösten Körper nichts aus und so hatte er keine Mühe, an einem der mächtigen Finger empor zu klettern. Dass die Katzen zurückbleiben würden, hatte er schon geahnt, schließlich dachte er sich schon vorher, dass sie ihre Kräfte aus der Erde ziehen und in luftiger Höhe wohl fast gänzlich ihrer Macht beraubt wären. So nickte er ihnen zu und rief noch: „Passt auf euch auf!“, wobei er wohl eher hoffte, dass sie derweil nichts schlimmes anstellen würden.
Als Ekhna’Di dann Leundra nachsah, wie sie an der massiven Kette nach oben kletterte, rechnete er nicht damit, dass er die Kette ebenfalls berühren könnte und daher auch daran hochklettern konnte, allerdings lies er es auf einen Versuch ankommen und tatsächlich griff er nicht ins Leere, sondern spürte deutlich die verrosteten und dicken Metallglieder.
Nun war auch kein Zweifel mehr daran möglich, dass sich dort oben tatsächlich ein weiteres der Fragmente verbergen musste, denn nur die Magie der Bruchstücke des Buches konnten schließlich den Fluch, der auf ihm lastete in so unberechenbarer Weise beeinflussen und es ihm möglich machen, zumindest wohl an diesem Ort nicht Gefahr zu laufen, ohne Halt in irgendeiner Wand oder Loch zu versinken, aus dem es für ihn vielleicht kein Entrinnen mehr geben würde.
Ekhna’Di sah noch einmal gedankenversunken an der Kette nach oben zu der Stelle, an der Leundra gerade in den Wolken verschwunden war und begann schließlich selbst mit einem seufzenden Blick zu den anderen den sicher nicht einfachen Aufstieg zu wagen, ständig daran denkend, was sie wohl am Ende erwarten würde…
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Um den Wachtberg
- Tilondrion
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Als Ardros erwachte hörte er ein Rauschen, welches ziemlich laut war. Hört sich an wie Wasser dachte sich der Feuerdrache und dann war er hellwach. Die Erinnerungen waren wieder da. Er schlug die Augen auf und sah wie Sild gegen die Wassermassen ankämpfte. "Ich bin wieder wach" sendete er Sild und begann sich selbst ans rettende Ufer zu bewegen so dass Sild ihn nicht die ganze Zeit tragen musste. Endlich am rettenden Ufer angekommen bedankte er sich zuerst einmal bei Sild und musste mit erschrecken feststellen dass das Gewölbe einzustürzen begann. Zusammen mit den anderen rannte er zum Ausgang und sah sich mit erstaunen die verwandlung der Katzen und den Anschliessenden Kampf an. Erdmagie ist eine interessante Sache. dachte er sich zwischendurch als er dem Kampf zusah.
Die Sache war schnell erledigt. Etwas sehr schnell fand Ardros zwar, war aber sehr erleichtert als der Skorpion tot aufgespiest da oben hing und sich schon langsam aufzulösen begann. Wieder ein Element errungen und wieder ging ein ziemlicher Kampf gegen das Element voraus. Der Rote wollte sich gar nicht ausmalen was noch alles kommen würde.
Er erhob sich in die Lüfte und flog über den anderen kreise ziehend daher da er nicht so langsam fliegen konnte wie die anderen gingen.
Der Wind frischte auf und Ardros musste sich etwas mehr aufs fliegen konzentrieren als ihn eine Bö wie ein Faustschlag traf und auf den Boden schleuderte. Zuerst blieb der Rote ein paar Sekunden liegen um sich von dem Schock zu erholen dann rappelte er sich auf und war froh dass er sich keinen Knochen gebrochen hatte auch wenn der Aufprall etwas geschmerzt hatte.
Als er aufgestanden war kam er gerade noch das leichte Erdbeben mit als die Hand die Bäume zerdrückte. Er lief den anderen hinterher welche schon bei der Hand standen und sich als diese sich wieder bewegte auf sie begeben wollten. Nur die Katzen standen daneben und sahen nur zu. Die Hand erhob sich schon in die Lüfte und Ardros sah sich gezwungen das letzte kleine Stückchen zu fliegen um auch auf die Hand zu kommen.
Schnell kletterte er den anderen der Kette nach hinterher um sie ja nicht zu verlieren. Dies war einfacher gesagt als getan der Rote fiel immer mehr zurück.
Endlich hatte auch er es geschafft und durchstiess die Wolckendecke.
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Die Sache war schnell erledigt. Etwas sehr schnell fand Ardros zwar, war aber sehr erleichtert als der Skorpion tot aufgespiest da oben hing und sich schon langsam aufzulösen begann. Wieder ein Element errungen und wieder ging ein ziemlicher Kampf gegen das Element voraus. Der Rote wollte sich gar nicht ausmalen was noch alles kommen würde.
Er erhob sich in die Lüfte und flog über den anderen kreise ziehend daher da er nicht so langsam fliegen konnte wie die anderen gingen.
Der Wind frischte auf und Ardros musste sich etwas mehr aufs fliegen konzentrieren als ihn eine Bö wie ein Faustschlag traf und auf den Boden schleuderte. Zuerst blieb der Rote ein paar Sekunden liegen um sich von dem Schock zu erholen dann rappelte er sich auf und war froh dass er sich keinen Knochen gebrochen hatte auch wenn der Aufprall etwas geschmerzt hatte.
Als er aufgestanden war kam er gerade noch das leichte Erdbeben mit als die Hand die Bäume zerdrückte. Er lief den anderen hinterher welche schon bei der Hand standen und sich als diese sich wieder bewegte auf sie begeben wollten. Nur die Katzen standen daneben und sahen nur zu. Die Hand erhob sich schon in die Lüfte und Ardros sah sich gezwungen das letzte kleine Stückchen zu fliegen um auch auf die Hand zu kommen.
Schnell kletterte er den anderen der Kette nach hinterher um sie ja nicht zu verlieren. Dies war einfacher gesagt als getan der Rote fiel immer mehr zurück.
Endlich hatte auch er es geschafft und durchstiess die Wolckendecke.
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Sild war sichtlich froh als die Katzen ihre Erdmagie einsetzten um sie zu retten. Er musste zugeben das diese art von Magie viel interessantes bot, er kannte keine Erdmagier, na ja jedenfalls nicht so gut. Von einem wusste er zwar das er eine Begabung für die Erdmagie hatte doch sein Leben hatte sich anders entwickelt und er hatte diese Begabung nie genutzt.
Zum glück war Ardros auch zu sich gekommen und so hatte Sild es einfacher ans Ufer zu kommen, denn er musste Ardros nicht so sehr stützen. Eigentlich wollte Sild mal einen Blick auf Ardros Fragment werfen doch sie kamen nicht richtig zur ruhe, nachdem sie er einstürzenden Höhle entkommen waren, mussten sie leider feststellen das der Skorpion zwar schwer geworden war aber immer noch da war. Zum Glück kümmerten sich wieder die Katzen mit ihrer Erdmagie darum. Danach ging alles viel zu schnell und sie waren schon wieder auf der suche nach den nächsten Fragment, als sie von diesem starken Wind erfasst wurden. Sild der augrund seines neuen, ihm vollkommen ungewohnte Körpers, seine Flügel nicht ganz schließen konnte wurde von dem Wind erfasst und gleitete einen Augenblick bevor er es schaffte dem Boden so nahe zu kommen und seine Krallen reinzubohren. Immer noch wurde er mitgezogen und der Boden bekam weite Risse bis Sild endlich zum stehen kam. Als Sild seine Klauen aus dem Boden löste, schienen sie richtig zu glühen auch der Schmerz in ihnen war keine Einbildung.
Schnell Folgte er Leundra und erreichte die Hand die eine Kette festhielt die wiederum in den Wolken verwand. Sild kletterte als letztes doch. Hier blies ein starker wind und Sild versuchte seine verkleinerten und verküppelten Flügel an seinem Körper zu halten, dies erforderte Kraft en in diesem Körper konnte er sie nicht mehr so einfach anlegen und brauchte Kraft um dies zu schaffen. Dies und das Klettern sorgte dafür das er sich bald auspowerte.. Doch bald hatte er eine Idee. Nun entspannte er sich und ließ er es zu das seine Flügel sich leicht öffneten und den Aufwind einfingen. Sild spürte wie in dieser förmlich in die Höhe riss und er genoss es so einfach zu klettern. Mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit kletterte er weiter an der Kette empor...
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Zum glück war Ardros auch zu sich gekommen und so hatte Sild es einfacher ans Ufer zu kommen, denn er musste Ardros nicht so sehr stützen. Eigentlich wollte Sild mal einen Blick auf Ardros Fragment werfen doch sie kamen nicht richtig zur ruhe, nachdem sie er einstürzenden Höhle entkommen waren, mussten sie leider feststellen das der Skorpion zwar schwer geworden war aber immer noch da war. Zum Glück kümmerten sich wieder die Katzen mit ihrer Erdmagie darum. Danach ging alles viel zu schnell und sie waren schon wieder auf der suche nach den nächsten Fragment, als sie von diesem starken Wind erfasst wurden. Sild der augrund seines neuen, ihm vollkommen ungewohnte Körpers, seine Flügel nicht ganz schließen konnte wurde von dem Wind erfasst und gleitete einen Augenblick bevor er es schaffte dem Boden so nahe zu kommen und seine Krallen reinzubohren. Immer noch wurde er mitgezogen und der Boden bekam weite Risse bis Sild endlich zum stehen kam. Als Sild seine Klauen aus dem Boden löste, schienen sie richtig zu glühen auch der Schmerz in ihnen war keine Einbildung.
Schnell Folgte er Leundra und erreichte die Hand die eine Kette festhielt die wiederum in den Wolken verwand. Sild kletterte als letztes doch. Hier blies ein starker wind und Sild versuchte seine verkleinerten und verküppelten Flügel an seinem Körper zu halten, dies erforderte Kraft en in diesem Körper konnte er sie nicht mehr so einfach anlegen und brauchte Kraft um dies zu schaffen. Dies und das Klettern sorgte dafür das er sich bald auspowerte.. Doch bald hatte er eine Idee. Nun entspannte er sich und ließ er es zu das seine Flügel sich leicht öffneten und den Aufwind einfingen. Sild spürte wie in dieser förmlich in die Höhe riss und er genoss es so einfach zu klettern. Mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit kletterte er weiter an der Kette empor...
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