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Verfasst: Sa 01 Jul, 2006 20:54
von Ragnorena
Magan, Ragnaroek und Layos standen staunend etwas abseits von Luarcis und der grossen Blauen Drachin und beobachteten die spektakuläre Szene, die sich ihnen da bot.
"Sowas hab ich noch nie gesehen...flüsterte Layos Ragnaroek zu. Er war wieder auf ihre Schulter geklettert. Unter all den fremden Drachen fühlte er sich auf dem Rücken seiner Freundin einfach am wohlsten.
"ich auch nicht", gab die Dimardrachin zurück.
Magan sagte: "ich habe von Drachen gehört, die unglaubliche Heilkräfte und andere magische Fähigkeiten besitzen....."
Ragnaroek und Layos sahen sich beide etwas missmutig an. Magisch waren sie in etwa so begabt wie ein Stück totes Holz... Sollte es zu einem Kampf kommen, sähen sie beide ganz schön alt aus, allein schon wegen der Grösse.
Als Luarcis seinen Heilzauber vollzogen hatte, sah er ziemlich erschöpft und mitgenommen aus. Die Blaue öffnete langsam ihre Augen. Langsam näherten sich Magan und Ragnaroek.
Die Blaue dankte Luarcis stand zitternd auf und ging dann auf die Siberne zu.
Im selben Moment landete eine rote Drachin neben ihnen. Erschrocken fuhren Ragnaroek und Magan herum. "also, langsam wird mir das hier ein bisschen zu viel..." murmelte layos nervös. "Immer freundlich bleiben Layos..." murmelte Ragnaroek zu ihm.
"Mein Name ist Magan. Wir reisten im Dazwischen, als uns eine seltsame Strömung erfasst hat und uns hierher gebracht hat." sagte Magan.
"Ich bin Ragnaroek, eine Dimardrachin, und das ist mein Freund Layos," Layos nickte der Roten kurz zu." ein Arrallin."

Verfasst: Mi 12 Jul, 2006 20:00
von Magan
[ooc: mit leundras erlaubnis poste ich mal was kleines :mag:]

"Wie seit ihr eigentlich hergekommen? Könnt ihr diesen Planeten wieder verlassen?" fragte Magan neugierig.
"Es scheint bei uns beiden so, das wir nicht mehr zurück können", sagte Magan und zeigte auf den Arrallin, Ragnaroek und sich selbst.
Magan brauchte es gar nicht zu versuchen, er wusste schon das es nicht klappen würde, er spürte es einfach. Er schaute zu der großen blauen Drachin hinauf und fragte sie: "Geht es dir besser?". Dann wandte er seine Aufmerksamkeit den andern Drachen zu.Das ist doch kein Zufall, das hier so viele unterschiedliche Drachen versammelt sind., dachte Magan bei sich. Es schien aber so, das die beiden neuen Drachen, auch wenn sie sich vollkommen voneinander unterschieden, sich schon zu kennen schienen. Magan und Ragnaroek schauten interessiert auf die Aura die von der Roten Drachin ausging. "Du bist doch der magiebegabtere von uns beiden, weißt du was sie da macht und wo wir hier überhaupt gelandet sind?", fragte Ragnaroek Magan wobei sie sicherheitshalber sehr leise Sprach. Magan schüttelte den Kopf und sagte ebenso leise: "Ich weiß es nicht ich hab auch keine Ahnung warum wir nicht mehr zurück können, ich hab es versucht aber ich bekomm kein Portal mehr ins Dazwischen auf. Wir sitzen hier wohl erstmal fest"
Dann schaute er wieder zu den beiden Drachinen und fragte:
"Entschuldigt, wisst ihr zufällig wo wir hier überhaupt gelandet sind, ich hab irgendwie den überblick verloren". Die Wahrheit war das Magan sich noch nicht so gut mit Reisen durchs Dazwischen auskannte und noch nie Gewusst hatte wo er war. Er war sich noch nicht mal sicher ob es nicht an seinen schlechten Kenntnissen lag das sich kein Portal öffnen wollte. Wir stecken wohl erstmal hier fest, aber vielleicht weiß ja einer von den anderen hier wie wir zurückkommen, dachte sich Magan. Noch einmal musterte er die anderen und sein Blick blieb bei der silbernen Drachin hängen. Der Ring den sie an einem ihrer Hörner trug erinnerte ihn en irgendwas doch er konnte es nicht richtig einordnen.

EDIT by Seriva: Habe die Ganzen %u201E mal durch " ersetzt. ^^

Verfasst: Mo 17 Jul, 2006 19:37
von Leundra
[OOC: es tut mir leid das ich so langsam war *vor allen um Vergebung bettel*]
Auf die Anfrage der Silbernen streckte sich Leundra und faltete ihre Flügel ganz auseinander, an vielen Stellen schien das Licht stärker durch die Membran als sonst. Enttäuscht meinte sie, "oh je, so schnell wird das wohl nichts mehr mit dem fliegen, das braucht wohl noch etwas Zeit um zu heilen." Auch ihre großen Krallen waren teilweise abgebrochen und einige Zähne fehlten, jedoch war dies Leundras kleinste Sorge da sie wusste, das es nur wenige Stunden brauchen würde, bis die Krallen und Zähne wieder voll nachgewachsen wären.
Als Leundra die hell leuchtende Energie der kleinen Roten spürte, sah sie auf und hörte sich die Willkommensworte an. "Golatemo, Golatemo," brummte Leundra leise vor sich hin, sie wusste, dass sie diesen Namen schon einmal gehört hatte, schließlich hatte sie einst mit ihren Geschwistern riesige Weltallkarten auswendig lernen müssen, damit sie sich bei Allflüger verirrten, allerdings wollte ihr einfach nicht mehr in den Sinn kommen wo sich der Planet genau befand.
Sie hörte Luarcis aufmerksam zu und nickte einige Male bejahend, zuckte jedoch zusammen als ihr Magen anfing laut zu knurren. Verlegen griff sie sich um den Bauch und überlegte verzweifelt wie sie an diesem trostlosen Ort eine Mahlzeit finden konnte die ihren Größenverhältnissen entsprach. Doch auf der einen Seite war Wüste und auf der anderen hohe zerklüftete Berge, die ebenfalls nicht ergiebig wirkten. Durch die lange Reise und den großen Energieverlust durch Verletzung und Heilung hatte sich ein großes Loch in ihre Reserven gefressen und könnte ihr schon in naher Zukunft Probleme bereiten.
Zu den anderen Drachen und deren Begleitern meinte sie, "ich habe ebenfalls nicht vor etwas böses anzurichten; doch könntest du mir vielleicht sagen ob hier auch Lebewesen leben die ich jagen könnte, ich habe schon lange nichts mehr zu mir genommen und benötige dringend etwas zu essen, oder wenigstens eine ungefähre Angabe wo sich dieser Planet befindet", meinte sie an die rote Drachin gewand und fügte dann schnell hinzu, "natürlich braucht ihr keine Angst zu haben, das ich euch angreifen könnte, so etwas würde ich nie tun."
Leundra nickte Magan, Ragnaroek und Layos zu als diese sich vorstellten. Alle drei wirkten verstört und auch Leundra konnte eine gewisse Verwirrung nicht leugnen. Es doch ein sehr seltsamer Zufall das an so einem verlassenen Ort sich plötzlich derart viele verschiedene Wesen trafen. Leundra glaubte nicht an Zufälle, also musste es dafür einen Grund geben.

Verfasst: Mi 19 Jul, 2006 20:08
von Seriva Senkalora
Zephir war verwundert, dass das kleine grüne Wesen ihm gar keine Beachtung schenkte, sondern einfach in die vom großen Drachen genannte Richtung davonmarschierte.
Irritiert folgte sie ihm, hielt aber von den imposanten Drachen Abstand.
Hinter einem Felsen verborgen musterte sie die Drachen bis ihr Blick auf eine leuchtende rote Drachin fiel.
Ihre Neugierde trieb sie erneut voran und so huschte sie neben Vortex in den Schatten - woher der kam war ihr im Moment ziemlich egal.
"Heyy.. Warum bist du vorhin einfach weggelaufen?", fragte sie Vortex.
"Du scheinst davon ja welche zu kennen, oder?", plapperte sie weiter.
Die Feuergreifin betrachtete die kleine weiße Flugechse neugierig, die sich zu ihnen gesellte und sich auf Vortex' metallischem Arm niederließ.

Seriva hörte Silvi zu und erinnerte sich vage an eine Begegnung mit dem Wächterdrachen Sera's. Eine innere Stimme sagte ihr, dass dies sicherlich einer der Gründe war, dass soviele Drachen hier eintrafen.
Mar'Self war für seinen guten Kontakt zum Dazwischen bei den anderen Weltenwächtern bekannt und laut Swen's Erzählungen hielt auch ein weitaus mächtigeres Wesen als die Wächter große Stücke auf den Platindrachen.
"Golatemo? Ist das der Name dieser Welt? Du bist hier zu Hause, oder? [...] Doch wie auch immer, ich bin zumindest niemand, der es auf unnötige Konflikte anlegt, meine Absichten sind gewiss nur guter Natur, ich denke, diese große Blaue hier kann das bezeugen."
anwortete der Drache der sich vorhin als Luarcis vorgestellt hatte auf Seriva's Frage.
"Ja dies ist die Welt Golatemo - meine Heimatwelt. Ich glaubte auch nicht, dass Du böse Absichten hegst. Dann wäre meine Begrüßung anders ausgefallen.", grinste die Rote.

Als Ragnaroek das Dazwischen erwähnte, fühlte Seriva sich darin bestätigt, dass Mar'Self seine Klauen da im Spiel hatte. Oder zumindest jemand anders der WOLLTE, dass die beiden Drachen Magan und Ragnaroek mitsamt dem Arralin Layos hier eintrafen.

Magan klagte darüber, dass er kein Portal zum Dazwischen öffnen konnte.
Serive konnte seine Frage ob sie diese Welt verlassen könne, nicht beantworten, da sie nur die Teleportation zu ihr bekannten Auren beherrschte. Portale gelangen ihr nicht. Reisen war nur mit Swen's Hilfe möglich.

Leundra's Wunsch nach etwas fressbarem konnte Seriva eher erfüllen.
Sie konzentrierte sich auf den Fels unter ihren Krallen, fühlte sich tief in das Gestein ein und ließ ihre Energie über den Sand in die Wüste fließen.
Bald ortete sie eine Herde Wüsteläufer. Die waren zwar nicht groß, aber nahrhaft und in der Masse von bis zu 100 Tieren würde auch Leundra satt werden.
"Dort, westlich von hier wirst du eine Herde großer Lauftiere finden. Versuch eine Streuung der Herde zu vermeiden und ich bin sicher du wirst satt.", antwortete sie freundlich.

Ihr Blick fiel auf Vortex, der gemeinsam mit Sky und einer Feuergreifin in Leundra's Schatten stand.
~Hallo Vortex! Was verschlägt Dich hierher? Lass mich raten: Ein Zufall?~ telepathierte Seriva zu dem Velociraptor.

"So, wie ich gemerkt habe weiß keiner so genau warum zum Henker er eigentlich hier ist.", hob die rote Drachin die Stimme und wandte sich an die versammelten Drachen.
"Meine Vermutung wäre, dass es etwas mit dem von Silverdrak gesuchten Artefakt zu tun hat. Scheinbar ist dessen Zusammensetzung mit Gefahren verbunden die wir allein nicht bewältigen können.
Würdet ihr euch bereit erklären Silverdrak und mir auf der Suche nach den fehlenden Artefaktteilen zu helfen?", fragte sie.
Kurz blickte sie zu Silvi und musterte den Ring an ihrem Horn.

Verfasst: Sa 05 Aug, 2006 13:31
von Valya
Im Allgemeinen verleifen die letzten tage für Valya immer gleich; Training, Training und noch mal training. Inzwischen viel es ihm sehr vie lleichter in seiner Antrhoform mit waffen und geräten umzugehen als damals wo er zum ersten mal in dieser vorm geübt hatte was nun schon einige jahre zurück lag auch die magie beherschte er besser fast alles was er sich mal angeeignet hatte an zaubern verlief nun schon fast mühe los im geiste keine lästigen formeln und gestiken mehr.
Er war zwar weitere seines volkes gefundne zu haben und eine sichere bleibe, dankd der Zwergischenfreunde, zu haben aber irgentetwas machte ihm immerwieder zu schaffen etwas zog an ihm, zog ihn in die Ferne.
Er blickte hinauf in den Sternen erfüllten Nachthimmel und seufzte, er wusste irgendwo dort draussen in den weiten braute sich wieder etwas zusammen, die komischen annomalien die vor wenigen tagen kurz auf den Tiefenraum scannern zu sehen waren , waren nun als ein Transportzauber Identifiziert, jaselbst die magie strahlte energieen ab die von hochkomplexen technischen einrichtungen, oder sehr erfahrenen magistern aufgespürt werden konnte sobald sie genutzt wurde.
DieDrachen und Zwerge wussten nicht um welchen zauber es sich hadelte es musste aber ein ziemlich starker sein wenn mann mal ebens durch ein halbes sonnensystem damit reisen konnte, zweifellos war es kein menschlicher zauber, der kraft bedarf solch eines zaubers würde jednemenschen überfordern und töten es konnte sich also nur um einen drachen und etwas anderes mächtiges halten und in beiden fällen wusste er wer dafür schon in frage käme.
Irgendwas war da draussen im gange und warscheinlich nichts gutes wie ihm sein gefühl sagte.

Nach einer weile des gedankenlosen beobachtens der Sterne im schwarzen all erhob er sich von seinem stillen platz auf einer lichtung ,in einem kleinen tal zwischen den Bergen der Zwergenstadt und ging nachdenklich auf einen der nebeneingänge der Stadt zu, fest entschlossen bald einen ausflug zu unternehmen... sehr Bald.

(OOC: sorry fürs lange warten hatte in der letzten zeit einige schwierigkeiten I-net ausfall und so bin im übrigne nun auch am arbeiten und daher ab und an etwas in zeit mangel ^^' )

Verfasst: Do 10 Aug, 2006 20:34
von Cyber Zipclaw
Im Halbschlaf hörte Vortex plötzlich Stimmen und dachte, er phantasiere nur. Aber dann hörte er, wie etwas auf seinem kybernetischen Arm herumspazierte (fühlen geht ja schlecht *g* ) und öffnete die Augen.

*Wat... oh, nee...* brachte er nur überrascht heraus, wie er in die frechen Augen des kleinen weißen Drachens, dessen Namen er allerdings vergessen hatte. "Runter von meinem Arm!" motzte Vortex, schüttelte seinen Arm und stand auf.

Zu seiner Überraschung bemerkte er jetzt, daß er von Drachen nur so umgeben war, und daß einer von ihnen einen so großen Schatten warf, daß er ihn erst gar nicht wahrgenommen hatte. Seine Instinkte unterdrückend machte er ein paar Schritte rückwärts, nur um von einer weiteren Stimme überrascht zu werden.
"Heyy.. Warum bist du vorhin einfach weggelaufen?"
*Eeeks!* und er machte einen kleinen Satz nach hinten. "Was, ich? Äh... wer... weggelaufen?" Vortex konnte sich nicht erinnern, jemals diese Greifin getroffen zu haben. Umso mehr ist er macht es ihn mißtrauisch, daß diese ihn offenbar kennt.

"Ich wüßte nicht, daß was das... das Dich angeht!" reagierte er harsch und verhaspelte sich wieder einmal dabei. "Mich würde eher interessieren, warum ich hier bin."
~Hallo Vortex! Was verschlägt Dich hierher? Lass mich raten: Ein Zufall?~
Vortex sah sich die Drachen einmal genauer an um herauszufinden, wer von ihnen sich in seinen Gefanken herumtreibt. Er hasste das! Seine Blicke fielen auf einige ihm fremde und sogar sehr große Drachen, aber nur zwei von ihnen kämen dafür in Frage, die er auch noch kannte. Die silberne und die rote Drachin.

*Zufälle gibt es nicht. Das müßtest Du immer noch am besten wissen, oder? Seriva?* versuchte er in Gedanken zu antworten, war sich aber nicht sicher, ob Seriva noch in seinen Gedanken las oder nicht.

Das meiste was hier besprochen wurde, hatte er so gut wie gar nicht mitbekommen. Nur daß wieder etwas im Gange war und sie deswegen etwas suchten. Suchten... hektisch suchte er die Truppe nach einem bestimmten Wesen ab, aber fand es nicht. Erleichtert lehnte er sich etwas zurück und lauschte.

Verfasst: So 13 Aug, 2006 17:52
von Silverdrak
"So, ich hoffe du bist zu frieden." meinte Firnor zu dem kleinen Rissdämon während er kurz zu den Überresten des des großen Dämons sah die langsam im Nichts verschwanden. Er war doch was außer Atem auch wenn er eigentlich keine Luft brauchte. Seine Körperhülle war jetzt doch sehr zerschramt und schrie regelrecht danach erneuert zu werden. Der Drache beäugte seine Materielle Hülle einen Moment. Eigentlich hatte er es nicht gerne wie ein Zombie auszusehen, aber im Augenblick ließ sich das nicht ändern, er würde wohl geeignetes ersatzmaterial brauchen um sein Äußeres auf zu bessern.
"Jetzt weiter. Ich brauche endlich einen geeigneten Ort um eine Armee auf zu bauen und meine Pläne durchführen zu können."
Resigniert hüpfte der kleine Dämon ein Stück durchs Dazwischen und riss einen neuen Riss hinein.

Sky fühlte sich was durchgeschüttelt und verschwand um kurz darauf über Vortex in der Luft zu flattern. Doch ehe er was sagen konnte bemerkte er die Greifin und musterte sie neugierig. Dann schwebte er zu ihr rüber, wobei er schließlich einen Bogen um sie zog.
"Und wer bist du?", fragte der kleine Weiße.
Tsi beschloss unterdes sich mal zu wenden und drückte dabei Silvis Kamm platt. Die Strahlen der Wüstensonne gefielen der kleinen gold-Drachin sichtlich richtig gut.
Silvi schielte kurz zu ihr rauf dann wieder zu den anderen.
"Du meinst die sind alle hier weil ich diese Gravitations-Ding finden soll?", fragte Silvi mit einem lauten Flüstern nach als Seriva ihre Vermutung äußerte und trat etwas verlegen von einem Fuss auf den anderen. Es kam nicht so oft vor das man ihr Unterstützung zur Seite stellte. Sie ließ sich auf den Bauchfallen und dachte eine Weile darüber nach. Eigentlich kam sowas eher gar nicht bis ganz selten vor. Meist war es eher so das sie anderen irgendwie half. Vorsichtig lugte sie über den Simsrand und musterte die noch unbekannten Wesen. Wobei sie überrascht feststellte das auch Vortex hier war.
Nach einer Weile setzte sie sich hin.
"Ich bin durch das Dazwischen hergekommen und ich denke ich komme da durch auch wieder weg.", beantwortete die Drachin Magans Frage.

Firnor stand derweil auf einem Trümmerfeld einer scheinbar ursprünglich mal fortschrittlichen Stadt. Wie auch immer diese Stadt mal ausgesehen hatte, jetzt war sie jedenfalls dem Erdboden gleich. Trümmerhaufen von Steinen die ehemals Mauern gewesen waren türmten sich ringsum auf. Stahlgeflechte die Beton getragen hatten regten stellen weise aus dem Boden hervor. Der Geruch des Todes lag in der Luft. Der Chaosdrache brummte. Hier herschte viel Chaos. Sogar die Luft schien etwas chaotisches an sich zu haben. Das gefiel ihm.
Den kleinen Dämon allerdings beunruhigte die Umgebung und auch das sonderbare prickeln auf seiner Haut. Unweigerlich stellte er sich unter den finsteren Drachen als er merkte das unter den Füssen des Drachen Pflanzen zu sprießen schienen. Auf anderen Welten hatte er es immer anders herum gesehen. DIe Pflanzen in der direkten umgebung des Drachen schienen langsam zu welken, aber hier war es anders. Unterdem Drachen war auch das prickeln auf seiner Haut verschwunden.
"Ich denke wir werden hier bleiben.", meinte Firnor während er noch über das Gelände blickte. "Hier wird uns denke ich so schnell niemand stören." fügte er hin zu. Der Drache wusste was hier geschehen war.
Langsam ging er vorwärts und schnupperte. Dann lieb er stehen und sprach einen Zauber. Anschließend tippte er auf einen Knochen, wodurch sich das dazu gehörige Skelett erhob. Einen Moment betrachtete er es. Ihm war kein Wesen bekannt, das ein solches Skelett besaß. Er nickte kurz und tippte weitere Knochen an. Bis er von einer großen Gruppe umringt war.
"hm... fein!", brummte der Drache. "Los, geht und haltet ausschau nach lebenden Wesen. Bleibt aber unendeckt und lasst sie, wenn es noch welche gibt, in Ruhe. Ich will nur wissen wo sie sind. Vorerst."
Damit klapperten die Skelette in alle Richtungen davon.
"So und wir beide werden uns jetzt erstmal einen Geeigneten Platz für ein Hauptquartier suchen."
Mit den Worten schlenderte der Drache los.

Verfasst: Mo 14 Aug, 2006 21:15
von Luarcis
Luarcis war immer noch sichtlich verwirrt und auch verängstigt, aber er freute sich darüber, dass die Blaue Drachin wieder einigermaßen zu Kräften gekommen war und ihrem tiefen Magengrummeln nach zu schließen auch einen gesunden Hunger hatte. Was die anderen beredeten verstand er nur zum Teil, allerdings schien wohl keiner von ihnen absichtlich zu diesem sehr ungewöhnlichen Treffen verschiedenster Drachen und anderer Wesen gekommen zu sein.
Was die große Silberne, Silverdrak, über irgendein seltsames Artefakt erzählte, das sie wieder zusammensetzen müsse, war ihm auch nicht ganz geheuer, aber von dem Fragment, das sie bei sich trug, ging eine unheimliche Energie aus, so stark, wie er sie noch kaum je gespürt hatte. Und wenn es noch andere Teile geben sollte, wäre das Artefakt, das sie bilden könnten, wohl wahrhaft sehr mächtig und sicherlich nicht für falsche Hände bestimmt.
Als die kleine rote Drachin sie plötzlich fragte, ob sie ihnen bei der Suche nach den fehlenden Teilen behilflich sein würden, blickte Luarcis sie einen Moment lang verwundert und nachdenklich an. Der Gedanke, einfach so mit einer Gruppe fremder, womöglich übermächtiger Wesen auf einer unbekannten Welt sich quasi auf Schatzsuche nach etwas zu begeben, das vielleicht noch nicht einmal mehr existiert, oder aber von unzähligen todbringenden Gefahren bewacht wurde, gefiel ihm ganz und gar nicht und unter anderen Umständen hätte er sicherlich niemals zugestimmt. Allerdings wusste Luarcis ja nicht, was er sonst hätte tun sollen, die Vorstellung, einfach weiter allein durch die Wüste zu irren, um einen Weg zu finden, wieder nach Hause zu kommen, war für ihn ja noch weitaus schlimmer, also hatte er wohl keine andere Wahl. Immerhin schienen die Anderen nichts Bösartiges im Schilde zu führen, auch wenn der Schein natürlich trügen kann. Allerdings erinnerte sich Luarcis plötzlich wieder an die Worte des alten Mannes, der ihn letztlich ja erst hier her gebracht hatte, dass er eine Aufgabe zu erfüllen hatte und seine Hilfe benötigt werde. Anscheinend hatte er das damit gemeint und wenn es sogar das Schicksal war, das ihn hierher geführt hatte, dann würde er sich sicherlich nicht dagegen stellen.
"Na gut, auch wenn vieles von dem, was ich hier gehört und gesehen habe, alles andere als verständlich und angenehm für mich ist, bleibt mir wohl keine andere Wahl, als euch zu folgen. Vermutlich ist es mir so bestimmt, euch zu begleiten, wenn dieses ominöse Artefakt, von dem ihr sprecht, wirklich so besonders und vor allem mächtig ist, wie ich glaube, dann ist es wohl wirklich das Beste, es zu finden und in sichere Verwahrung zu geben. Wenn ihr wirklich die seid, die ihr zu sein scheint, dann könnt ihr jedenfalls darauf zählen, dass ich alles tun werde, um euch zu helfen und beizustehen.", antwortete Luarcis schließlich auf Serivas Frage und blickte sich noch einmal seufzend in der Runde um. Hoffentlich werde ich das nicht noch bereuen, dachte er erneut und schaute dann zum Horizont.
"Allerdings habe auch ich sehr viel Kraft verloren, als ich Leundra geheilt habe, so wie es aussieht, wird diese Mission alles andere als einfach werden und uns viel abverlangen, daher sollten wir uns wohl lieber nur gut gestärkt und ausgeruht auf den Weg machen.", sprach Luarcis noch und schaute dabei in die Richtung, in der Seriva ihnen etwas Fressbares versprochen hatte…

Verfasst: Di 15 Aug, 2006 21:17
von Magan
Magan legte den Kopf schief und ließ sich in den Sand fallen. Der Boden war erstaunlich heiß, woran Magan gar nicht gewöhnt war, denn er war nie in der Wüste auf seinem Planeten gewesen. Noch einmal betrachtete er den Ring auf dem Horn von Silverdrak, auch wenn er die Magie von diesem Ring deutlich spürte, so viel es ihm schwer zu glauben das du wegen diesem Ring so viele Drachen auf einem Fleck versammelt wurden. „Vielleicht habt ihr recht und wir wurden wirklich alle hier her gebracht um dieses Artefakte zu suchen, auch wenn ich nicht verstehe war solch eine Macht haben sollte, so viele Drachen auf einem Fleck zu vereinen“, sagte Magan in die Runde. Ragnaroek stupste Magan kurz an. „Ist doch sowieso egal was uns hergebracht hat ich würde sagen wir Helfen euch doch gerne.“, sagte sie und zeigte auf sich Layos, Magan und sich selber, „Aber wisst ihr einen kühleren Platz für uns, wie ihr seht haben wir drei ein Fell und so ein heißer Ort ist gar nichts für uns“.
Magan schaute Ragnaroek nun besorgt an und flüsterte zu ihr: „Hej habe ich dir etwa gesagt das du für uns drei sprechen sollst?“ Nun wandte sich Ragnaroek wieder Magan zu und antwortete ihm ebenso leise: „Ach so und dir gefallen diese hohen Temperaturen mit deinem Fell?“
„Das habe ich nie gesagt und ich würde auch lieber an einem andern kühleren Ort, aber ich mein das du einfach so deine Zustimmung gegeben hast ohne mich zu Fragen“, sagte Magan wieder.
„Willst du ihnen vielleicht nicht helfen und hier in der Wüster versauern, also ich weiß ja nicht ob du hier viel erleben wirst. Außerdem sagst du doch selber es scheint einen Grund zu haben warum wir hier sind“, sagte Ragnaroek.
Magan verzweifelte langsam, sie schien jeden Widerspruch von ihm zu widerlegen. Verzweifelt sagte er: „Ja doch ich will ihnen auch Helfen nur hätte ich doch gerne vorher selbst diese Entscheidung getroffen. Doch die Idee mit dem kühleren Platz finde ich sehr gut, Es ist wirklich zu warm hier. Außerdem habe ich Hunger“.
„Siehst du, also habe ich alles richtig gemacht und du hast keinen Grund dich zu beschweren. Aber was zu essen könnte ich schon vertragen“, sagte Ragnaroek.
Magan schnaubte und blies Funken aus seiner Nase. Diese Drachin hatte wohl leider recht, sie waren hier und warum sollten sie den nicht helfen, sie hatten doch sowieso keine andere Wahl, immerhin konnten sie erstmal nicht von hier weg. Magan musst noch mal an den Drachentöter denken. Er war sich sicher das die Traumdrachinen keine Probleme mit ihm haben würden aber er selber war leichtes Spiel für ihn immerhin hatte Magan gemerkt wie stark er war und konnte sich denken das es nicht so einfach werden würde ihm zu entkommen wenn er erstmal wieder zurück auf Morlen war. Ob er wollte oder nicht noch konnte er nicht zurück
Magan öffnete leicht sein Maul, diese Hitze wurde für ihn immer schlimmer und viel konnte er nicht tun um sich abzukühlen. Ragnaroek und Layos erging es auch nicht besser.
Dann wandte er sich wieder an Silverdrak. „Was genau ist das eigentlich für ein Artefakt das wir suchen? Ist es etwa so mächtig das so viele Drachen deshalb versammelt werden mussten?“, fragte er sie noch.

Verfasst: Di 29 Aug, 2006 16:08
von Leundra
Leundra hörte aufmerksam der Unterhaltung zu, beobachtete dabei den in der Sonne glitzernden Ring und als sie die Frage hörte, ob sie bei der Suche helfen könnte, nickte sie gleich und meinte, "gern würde ich helfen, ich hoffe nur, dass ich euch mit meiner Größe nicht noch zur Last werde…" Mit einem male spürte sie eine Vibration unter ihren Füßen und wusste, dass dies die Herde war, von der Seriva gesprochen hatte. "Doch erst möchte ich geschwind meinen Hunger stillen," sagte sie zu der Gruppe und dreht sich geschwind um, um loszulaufen. Da bemerkte sie erst die kleinen Wesen die in ihrem Schatten herumwuselten und sprang kurzerhand über sie drüber. Sie rief fröhlich noch zurück "ich bring dir gerne was zu essen mit, Magan, dann ist das Hungerproblem auch für dich gelöst" und eilte dann davon.
Auch wenn ihre Zähne allesamt in kürzester Zeit nachgewachsen waren, traute Leundra ihren immer noch sehr dünnen Flugmembranen nicht zu, das sie ihr Gewicht halten konnten. So sprintete sie über den weichen heißen Sand, der jeglichen Lärm verschluckte und hob öfters den Kopf um die Witterung der Tiere aufzunehmen. Sie war unglaublich glücklich, hier gelandet zu sein, denn seit langer Zeit hatte sie keine anderen Drachen gesehen und nun hatte sie die Möglichkeit sich gleich so einer großen Gruppe anzuschließen. Nun spürte sie auch die große Einsamkeit, die sich durch die Jahre in ihre Seele gefressen hatte, was sie lange Zeit versucht hatte zu verdrängen. Allerdings wird das ja jetzt erst einmal ein Ende haben, dachte sie fröhlich, auch wenn der immense Größenunterschied zwischen ihr und einigen anderen aus der Gruppe Sorgen machte. Sie müsste wohl ab jetzt wohl öfters auf den Boden sehen.
Plötzlich wurde sie durch ein lautes Knacken aus ihren Gedanken gerissen. Überrascht hielt sie an und hörte sich um. Als nichts weiter geschah lief sie weiter, doch das Knacken kam schon nach wenigen Schritten wieder. Nun war sie sich sicher, dass der Urheber dieser Geräusche ihre Brustpanzerung war, die sie nun schon seit dem Untergang ihres Planeten trug. Eigentlich hätte sie sich schon vor Jahren eine neue schmieden sollen, aber es hatte sich nie die Möglichkeit ergeben. Vorsichtig lief sie weiter und entdeckte hinter einem Fels die gesuchte Herde. Aufmerksam beobachtete sie die Gegend und erspähte eine nahe Klippe, die in ein enges Tal führte. Begeistert riss sie die Flügel auf und sprang zur Herde. Die aufgescheuchten Tiere rannten vor ihr her und sobald einige versuchten zur Seite auszuweichen, griff Leundra mit ihren riesigen Flügeln vor und trieb sie wieder zurück.
Sobald sie die Klippe erreichten, sprang sie vor und packte sich den größten Wüstenläufer in ihrer Nähe, riss ihm den Kopf ab und verschlang ihn in einem Stück. Die anderen rannten panisch die Klippe herunter (siehe König der Löwen ^^), wobei auch viele fielen und von den anderen niedergetrampelt worden. Leundra, die Geschmack an dem Fleisch dieser Tiere, die Gnus sehr ähnlich sahen, bekommen hatte, legte sich nun erst einmal am Rand der Klippe hin und beobachtete wie die Herde versuchte die steilen Wände hochzukommen, es aber nicht schaffte und mit der Zeit erlahmte. Leundra inspizierte besorgt ihre Rüstung, die viele Risse aufwies und wartete bis die Herde beinahe stillstand. Sie stand wieder auf und sprang mit einem gigantischen Satz herunter. Ihre Krallen wurden ausgefahren und die Klingen an ihrem Schwanzende spreizten sich. Leundra suchte sich einige größere Exemplare aus, denen sie den Kopf abschlug und sie so erst einmal ausbluten ließ. Kleine Tiere packte sie mit dem Maul und verschlang sie bei lebendigem Leib. Leundras Hunger war erst gestillt als fast alle Tier gefressen waren und der Sand unter ihr sich rot verfärbt hatte. Die geköpften Tiere die sie übrig gelassen hatte legte sie erst in den Schatten und fing danach an sich wenigstens an den am stärksten beschmutzten Stellen an ihrem Körper zu putzten. Als sie mit ihrer rauen Zunge über ihre Brustpanzer ging, brachen plötzlich mehrere Platten heraus. Überrascht rüttelte sie auch an den anderen und musste feststellen, das alle mittlerweile so mitgenommen waren, das es keinen Sinn mehr hatte sie zu tragen. Vorsichtig legte sie alle schweren Platten ab und nahm auch die kleineren von ihren Vorder- und Hinterbeinen ab, die ebenfalls stake Schäden aufwiesen. Wäre sie mit dieser Rüstung in einen Kampf geraten so hätten sie die Platten nicht mehr schützen können. Sie bedauerte sehr, dass sie die Rüstung da lassen musste, doch das alte Metall war zu beschädigt um es noch aufzubereiten und als Last war es auch einfach zu schwer um es einfach mitzunehmen. So buddelte sie schweren Herzens die Teile ein, nahm die Wüstenläufer in eine Klaue und lief wieder zu der Gruppe zurück.
Während sie lief bemerkte sie wie einfach ihr nun alles fiel die ganze Rüstung hatte gut ein Viertel ihres Gewichts ausgemacht und nun fühlte sie sich leicht wie eine Feder. Übermütig faltete sie ihre Flügel auseinander und flog das letzte Stück bis zur Gruppe zurück. Aus der Luft sah sie, dass die beiden kleinen Drachen Magan und Ragnaroek versuchten in einer engen Felsspalte etwas Schatten zu ergattern. Elegant landete sie vor den beiden, ließ die Wellenläufer vor ihre Füße fallen und meinte zu Magan, „lass es dir schmecken“. Danach wandte sie sich zu der kleinen roten Seriva und fragte "wie soll es nun weiter gehen? Es scheint ja das alle einverstanden sind."

Verfasst: Mi 30 Aug, 2006 17:08
von Seriva Senkalora
Seriva beobachtete den Horizont.
Wind kam auf und brauste weit im Süden durch den Sand.
Sie kannte die Wüste, wusste um ihre Tücken und spürte die Kraft des Windes.
"Es kommt ein Sandsturm auf. Wir sollten uns auf den Weg machen, denn die Winde sind tückisch und reißen alles fort. Selbst der große Kupferne kann dem Wind nicht standhalten und zieht es vor sich im Sand zu vergraben.", warnte sie die Gruppe.

Sie lauschte kurz auf Silvis Frage und nickte dann leicht.
"Swen deutete mal so etwas an, aber Du weißt ja selbst wie ungern er Dinge verrät... Seit er mit Shimba unterwegs war, interessieret er sich viel mehr für das was im Rat so vor sich geht..."

Zephir musterte die kleine weiße Echse neugierig.
"Ich bin Zephir, eine Feuergreifin... Ich lebe hier.", antwortete sie zögernd und beäugte Leundra, die sich bewegte und der Greifin wurde klar, dass es nur eines falschen Trittes der Riesendrachin bedurfte um sie in den Sand zu stampfen...

Seriva wandte den Kopf vom aufkommenden Sturm ab, sprang von der Wand, glitt ein wenig durch die Luft und landete neben Vortex.
"Nein, ich glaube nicht an Zufälle, nicht mehr seit ich mit euch soviel erleben konnte.", bestätigte sie ihn.
Ihr Blick fiel auf die Greifin und sie fragte den Raptor, ob er die Greifin kennen würde.

Zephir duckte sich unterm dem Blick der Drachin. Furcht kam auf, doch sie überspielte diese elegant und... schwieg.

Neben Vortex stehend hörte Seriva den anderen Drachen zu und war froh, dass die kleine bunte Gruppe sich anscheinend einig darüber war gemeinsam zu suchen.
Sie musterte die Felldrachen, denen es wirklich warm wurde.
Auf Magan's Frage, antwortete sie jedoch bevor Silvi etwas sagen konnte:
"Ich glaube nich das Artefakt ist unser Problem, sondern die Orte an denen wir die Teile finden. Ich fürchte, dass es versprengt auf den unterschiedlichsten Welten zu finden ist und ganz zufällig haben diese Welten das eine doer andere Problem mit jemandem... Wenn ich den Kupferdrachen richtig verstanden habe...", mutmaßte sie.

Leundra rannte los um zu jagen und Zephir zog sich erschreckt aus ihrem Trittbereich zurück.

Als Leundra zurück war nickte Seriva und entgegnete:
"Silverdrak besitzt die Gabe das Dazwischen um den einen oder anderen Gefallen zu bitten. Sie wird uns wohl von Ort zu Ort führen."
Mit diesen Worten blickte sie Silvi an und wartete.

Für den Fall eines Aufbruches bot sie Vortex schonmal einen Platz zwischen ihren Schultern an. Dort wäre er zumindest sicher vor versehentlichen Fußtritten.

Verfasst: Mi 20 Sep, 2006 21:05
von Cyber Zipclaw
[OOC: Sorry, bin in letzter Zeit nicht sehr kreativ...]

Nun wußte Vortex immerhin schon einmal, daß sich wieder etwas zusammenbraute. Aber was sollte das mit ihm zu tun haben? Warum war er wieder einmal - gegen seinen Willen - auf solch ein Abenteuer geschickt worden? Und vor allem: von wem? Wie auch immer, was er immer noch nicht verstanden hatte, war wie überhaupt hierher gekommen war.

Er sah Seriva mißtrauisch an, wie sie ihm anbot auf ihren Rücken Platz zu nehmen. Widerwillig und schweigend - aber leise knurrend - willigte er ein. Denn wie sollte er sonst schritthalten mit den anderen "Riesen"? Außerdem, vielleicht ergab sich ja eine Möglichkeit, seinen Hunger zu stillen und je weniger Kraft er selbst dafür aufbringen mußte, umso besser.

*Von da oben hat man sicher einen interessanten Ausblick... vielleicht sogar auf Beute.* dachte er.


Auf Terran war Zeenpha immer noch dabei, die Menschen von dem Berg fernzuhalten. Naja, zumindest versuchte er es. "Verfluchte hartnäckige Biester!" schimpfte er als eine weitere Erschütterung den Berg beinahe zum kollabieren brachte. Schutt und Geröll fiel von der Höhlendecke und der geflügelte Utahraptor hatte seine Mühe nicht davon erschlagen zu werden.

"Jetzt reicht's!" schrie er und schoß eine Stahlfeder auf die mittlere instabile Wand, hinter der sich das Medaillon befand, die krachend in sich hineinstürzte und das blitzende Metall freigab. Eilig hechtete Zeenpha danach und schnappte sich das Medaillon mit dem Maul, um schließlich durch ein Loch, das sich an der Decke gerade gebildet hatte, zu verschwinden. Weitere Erschütterungen ließen den Berg erbeben und auf seinem Weg durch den engen Tunnel, der mit allerlei spitzem Gestein gespickt war, wurde er desöfteren von herunterfallenden Brocken getroffen.

Mit allerletzter Kraft erhob sich Zeenpha in den Nachthimmel. Unter sich explodierte der Berg förmlich und er konnte die Jubelrufe der Menschen hören, die sich schon darauf freuten, den Schutt nach dem - ihrer Meinung nach - sehr wertvollem Metall zu durchsuchen. Hellerleuchtete Zelte und Maschinen waren zu sehen.

Verfasst: Do 28 Sep, 2006 22:02
von Silverdrak
An einem großen Krater blieb Firnor stehen und blickte hinunter. Ja, das war ein guter Ort für eine kleine bescheidene Unterkunft, dachte der Drache. Mit einer schnellen Bewegung zeichnete er mit einer Klaue einen Kreis um den Rissdämon, dann sprach er schnell ein paar magische Worte und exakt da wo die Linie war entstand ein Kraftfeld um die kleine Kreatur. Diese betastete das Kraftfeld prüfend. Firnor nahm die Kette von deinem Handgelenk ab und legte sie auf den Boden. Er würde gleich etwas Bewegungsfreiraum brauchen. Daher trat er etwas von dem Dämon weg und stellte sich an den Rand des Kraters. Dort setzte er sich hin, schloss die Augen und konzentrierte sich. Langsam begannen sich seine langen graden Hörner nach unten zu widderartigen Hörnern zu verbiegen. Der kurze Hornzacken am Hornansatz wuchs auf die länge der Hörner vorher heran. Insgesamt schien seine Erscheinung noch Stacheliger zu werden als sie ohnehin schon war. Nach dem alle Änderungen vollzugen waren öffnete Firnor seine Augen wieder. Er musste sich jetzt beeilen er würde diesen zustand nicht allzulange halten können schon gar nicht wenn er so was wie er jetzt ist. Sein Zombiehafter Körper begann sich schon langsam aufzulösen. Die Sendarel-Chaosdrachen nannten dieses Stadium "die Stufe 2". Nach der Freisetzung der Macht des Chaos konnten diese Drachen ihre Macht noch verstärken, allerdings hielt dieser Zustand jenach CHaosdrache mehr oder weniger lange an bzw. verbrauchte sich die Energie der Drachen jenachdem schneller. Während Firnors ältester Bruder in dem Zustand zur Welt kam und scheinbar ohne Probleme immer in diesem blieb (keiner weis so genau wie er das machte. Man munkelt das es damit zu tun hat das er 100% Chaosdrache ist) konnte Firnors jüngster Brunder diesen Zustand nichtmal erreichen. Ihm fiel es schon schwer die Macht des Chaos länger zu ertragen.
Konzentriert sprach Firnor einige Magische Worte und wiederholte sie mehrfach bis der Boden zubeben begann und sich ein riesiger schwarzer Bleikristall aus dem Boden bohrte bis er irgendwann bis weit über den Kraterrand empor gewachsen war. Von dessen Spitze würde man einen guten Ausblick haben. Von diesem Kristall aus sproßen noch weitere Kristalle in alle Richtungen bis das Gebilde sehr Stachelig aussah. Aus dem Rand des Kraters bohrten sich ebenfalls einem Zaun gleichend schwarze Kristalle und bildeten so eine Art stacheligen Schutzwall. Nur da wo Firnor stand blieb der Wall offen. Nach dem das geschafft war, kehrte Firnor wieder in seine Vorherige Erscheinung zurück. Er war sehr erschöpft auch seine Erscheinung hatte sehr unter der Aktion gelitten. Inzwischen war er nur noch ein Skelett. Der Drache musterte einen Moment sein Äußeres. Irgendwie gefiel es ihm besser als der leicht zerflädderte Zombikörper. Außerdem passte es gut zu seinen bisherigen Untertanen.
Müde aber guter Dinge wollte er nach der Kette greifen um sie wieder an sein Handgelenk zu tun, als er merkte das der Dämon sie in das Kraftfeld gezogen hatte. "Auch gut." brummte der Drache. So musste er weniger tun. Er verpasste dem Kraftfeld einen Klaps wo durch es sich leicht zur Seite zog und mit einem Plop zu einer Kugel wurde als es sich vom Boden löste. Der finstere Drache schob die Kugel anschließend zum Rand und ließ sie hinunter rollen. Am untersten Punkt hatte der Kristall im Krater eine Öffnung, dort drin verschwand die Kraftfeldkugel mit samt dem Dämon. Firnor kletterte langsam den Krater hinunter. Er wollte sich in seiner neuen Unterkunft etwas ausruhen und dort auf seine Untergebenen warten. Bislang befand sich in dem Kristall nur ein Raum. Später wollte Firnor noch mehr Räume erschaffen. Doch jetzt war er erstmal zu müde und geschwächt dazu. Also legte er sich hin und wartete.

Auch Silvi hatte den Sturm bemerkt am liebsten wäre sie gleich mal hin geflogen. Der Sand hätte ihren Schuppen sicher eine wundervolle pullitur verpasst. Einen Augenblick dachte sich an ihr erstes Abenteuer mit der Roten Drachin zurück. Dann sah sie zu Magan. "Es wird wohl ein mächtiges Artefakt sein. Ich weis das es große gravitative Kräfte freisetzen können soll. Laut meinem Auftraggeber soll seine Anziehungskraft so stark sein wie die eines Planeten. Was da nun dran ist erfahren wir wohl erst wenn wir alle Teile haben. Ich denke aber auch das es nicht einfach werden wird an diese heran zu kommen. Wie dem auch sei... ich schau mal wo unsere Reise als nächstes hingeht..." Damit verschwand Silvi im Dazwischen. Sie plante der einfachheit halber ein Tunnel von Golatemo zu dem anderen Ort aufzubauen, aber zu nächst wollte sie erst mal schauen wo es hinging.
~Zu Kalt!~ sagte Tsi in Feuerechsensprache schlotternd zu Silvi und versuchte mittels ihrer Kräfte die Sonne zu überreden zu scheinen. "Das wird hier nicht funktionieren, Tsi.", meine Silvi und blickte sich im Dazwischen um. Über ihr bildete sich plötzlich eine Öffnung und es wurde irre heiß an der stelle des Dazwischens. Verwirrt blickte Silvi nach oben und sah das All und in direkter Nähe eine glühend Strahlende Sonne.
Tsi gurgelte zufrieden während Silvi panisch von der Öffnung weg lief und "Mach das zu! Mach das zu!" rief. Sie wollte eigentlich nicht weg schmelzen und auch wenn sie Sonnen gern hatte wollte sie nach möglichkeit nicht sooo nah an eine ran. Die Öffnung verschwand wieder. Die kleine Golddrachin grummelte und wickelte sich zitternd um eines von Silvis Hörnern wobei sie die Flügel eng um ihren Körper wickelte.
Silvi konzentrierte sich inzwischen den Ort "irgendwo da" und dachte dabei an die Rchtung im All in die sie geschaut hatte als sie das letzte mal mit dem Ring die Richtung geprüft hatte. Diesmal bildete sich unter ihr eine Öffnung durch die sie purzelte. Das war für Silvi nichts neues, sowas machte das Dazwischen öffters mit ihr.

Aber auch die anderen purzelten plötzlich durch eine Öffnung und landeten da wo Silvi auch landete. Diese rappelte sich auf. Wie üblich war es eine Bauchlandung geworden. Etwas überrascht stellte sie fest das die anderen auch schon da waren. "Moment... Also eigentlich.... Wie?... Ach egal!", brummte Silvi, "Hauptsache es sind alle heil angekommen. Fehlt wer?" Sie blickte einen Moment fragend über die Anwesenden, dann nahm sie den Ring von ihrem Horn und ließ ihn schweben. Hier drehte sich der Ring wesentlich schneller als auf Golatemo. Die Silberne drehte sich in die Richtung in der sich der Ring am schnellsten drehte. "Da müssen wir lang.", sagte sie schließlich und deutete in die Richtung.

Verfasst: Mi 11 Okt, 2006 13:40
von Luarcis
Luarcis sah Leundra aufmerksam nach, als sie sich aufmachte, um die Herde Wüstenläufer zu jagen. Sie trat zwar noch etwas vorsichtig mit den Füßen auf, aber anscheinend ging es ihr soweit schon wieder ganz gut, angesichts der Geschwindigkeit, die sie vorlegte. Er selbst fühlte sich noch immer sehr schwach, schließlich hatte er ja auch fast seine ganze Kraft geopfert, um die riesige Drachin zu heilen. Nachdenklich blickte er auf seinen linken Arm, die Schuppen hatten zwar nun schon fast wieder den alten Glanz, aber immer noch wirkte er sehr sehnig und ausgemergelt. Damit könnte er wohl sicher noch nicht schnell rennen und so verzichtete er darauf, Leundra bei der Jagt zu begleiten, auch wenn er eine Stärkung selbst mehr als nötig gehabt hätte, hätte er mit der Blauen in seinem Zustand ohnehin nicht mithalten können und wäre keine große Hilfe gewesen. So wartete Luarcis gespannt mit den Anderen, da Leundra ja versprochen hatte, ihnen auch etwas mitzubringen, würde wohl sicher auch etwas für ihn herausspringen.
Die Lichtdrachin war schon fast am Horizont aus ihren Blicken verschwunden, aber mit seinen Sinnen konnte Luarcis ihr immer noch folgen und spürte, wie plötzlich unzählige kleine Auren erloschen, sie war zweifelsohne erfolgreich gewesen. Schließlich kam sie mit einigen toten Wüstenläufern zu der Gruppe zurückgeflogen, Luarcis fiel sofort auf, dass sie ihre einst prächtige Rüstung abgeworfen hatte, aber er fragte nicht weiter danach, er konnte sich auch so denken, warum sie das getan hatte. Schließlich waren ihre Panzerplatten sehr schwer beschädigt gewesen und da er unter Menschen aufgewachsen war, verstand er auch ein bisschen was von der Schmiedekunst, es hätte keinen Sinn gehabt, die Rüstung reparieren zu wollen.
„Hier bitte, das ist schließlich das Mindeste, das ich für dich tun kann!“, sprach Leundra noch zu ihm, als sie ihm einen fetten Wüstenläufer vor die Füße warf. Luarcis nickte dankbar und vergrub dann hungrig seine Zähne in dem zarten Fleisch. Schon beim ersten Bissen spürte er, wie sein ausgelaugter Körper diese dringende Mahlzeit gierig in sich aufnahm und als er nur noch vor einem knochigen Kadaver saß, fühlte sich der Weiße schon wieder viel besser.
„Also gut, dann sollten wir nun wohl aufbrechen, nicht nur wegen des Sandsturms. Es ist wohl wirklich das Beste, wenn wir keine Zeit verlieren, auch wenn wir uns natürlich alle gerne noch etwas ausruhen würden. Diese Wüste ist ja aber auch für mich nicht gerade der perfekte Ort, und auch wenn ich Angst davor habe, dass uns nach euren Schilderungen bei der Suche nach den Artefakten vielleicht noch viel schlimmeres erwartet, zieh ich es doch vor, diese Bratkammer zügig zu verlassen.“, sagte er dann zu den Anderen, als auch die letzten Wüstenläufer vertilgt waren.
Als Silvi dann auf einmal in einem schwarzen Tunnel verschwand, der sie wohl in dieses ominöse „Dazwischen“ brachte, schaute Luarcis noch einen Moment lang teils beunruhigt und verwirrt auf die Stelle, an der gerade eben noch die große Silberdrachin gestanden hatte. Er kannte diese Art des Reisens nicht und die Tatsache, dass diese Drachin anscheinend die Fähigkeit hatte, einfach so einen Tunnel in eine fremde Dimension öffnen zu können, der sie an jeden beliebigen Ort bringen könnte, erstaunte und faszinierte ihn doch sehr. Doch er hatte kaum Zeit, um sich darüber weiter Gedanken zu machen, denn plötzlich öffnete sich vor ihnen ein weiterer Tunnel, der nun aber offen blieb, so als ob er darauf warten würde, dass die Drachen durch ihn durch gehen würden. Seriva spazierte mit dem auf ihrem Rücken sitzenden Raptoren einfach so hinein, sie schien diese Prozedur schon gut zu kennen.
Aber Luarcis zögerte erst noch, als er in dieses unheimliche schwarze Loch starrte, von dem eine beunruhigende Kälte ausging. Er selbst war noch sehr ungeübt in der Teleportation, er konnte damit immer noch nur sehr kurze Entfernungen zurücklegen, im Bestfall ein paar Kilometer vielleicht, aber sicher nicht die Distanz zwischen zwei Planeten. Auch wenn dabei sein Körper sicher auch durch eine Zwischendimension reist, so ist es doch sicher noch etwas ganz anderes als dieses Dazwischen, das die Silberdrachin und anscheinend auch Magan nutzen konnten.
Der Tunnel schien trotz aller Bedenken aber zumindest stabil zu wirken und da er wohl ohnehin keine andere Wahl hatte, außer in dieser sengenden Wüste dem Sandsturm zum Opfer zu fallen, fasste Luarcis sich schließlich ein Herz und sprang auch mit einem Satz in den dunklen Tunnel.

Alles drehte sich um ihn, sein Blick war total verklärt und tausend Lichter schossen an ihm vorbei, er spürte wie ein heftiger Sog seinen Körper herumwirbelte und unaufhaltsam in eine bestimmte Richtung zog, direkt auf einen Lichtpunkt zu, der immer größer wurde und ihn schließlich verschlang…
Unsanft landete Luarcis in der Erde, er spürte, wie er festen Boden unter den Füßen bekam und seine Klauen sich um ein paar Grasbüschel schlossen. Nur sehr langsam richtete er sich zitternd auf und bekam auch nur allmählich seine Orientierung und einen klaren Blick wieder. Blinzelnd und schwindelig herumtorkelnd sah Luarcis, wie vor ihm Silverdrak stand und beobachtete, wie die Anderen hinter ihm ebenfalls aus dem Tunnel kamen, der sich letztendlich wieder zischend schloss, als ob er nie da gewesen wäre.
Nachdem Luarcis langsam wieder Herr über seine Sinne geworden war, war sein Entschluss klar, dass ihm solche intergalaktischen Reisen alles andere als liegen und er wohl doch lieber wieder in seinem heimischen und vertrauten Wald herumstreifen wollte. Aber als er sich umwandte und am Rande einer Klippe stand, unter der sich ein gewaltiger und dichter Urwald auftat, war er sich sicher, dass ihn das Dazwischen bestimmt nicht wieder auf seine Heimatwelt zurückgebracht hatte. Auf Silvis Frage hin, ob denn auch alle unversehrt angekommen waren, blickte er sie nur verständnislos und geschockt an, so wie sie sprach, schien es anscheinend alles andere als sicher zu sein, dass einen diese Tunnel auch wirklich immer dahin bringen würden, wo man hin will.
Doch dann wandte sich Luarcis mit einem prüfenden Blick auf sich, ob auch wirklich alles noch an ihm dran war, ab und schaute wieder auf den unheimlichen Urwald, er wollte lieber nicht zu lange darüber nachdenken, was womöglich hätte passieren können.
„Tja, hier ist es zumindest etwas kühler als auf Golatemo, aber ob dieser Ort auch wirklich besser ist, wage ich dennoch zu bezweifeln…“, sprach Luarcis schließlich, als er seinen Blick über die dicht an dicht stehenden, scheinbar riesigen Bäume streifen lies, deren Blätter den Blick auf den Boden total verdeckten und das verbargen, was die unheimlichen Geräusche von sich gab, die plötzlich zu der Gruppe herüberwehten. Noch einmal sah Luarcis zu Silvi und dem Fragment, das sich unaufhörlich drehte und keinen Zweifel daran zu lassen schien, dass, was immer sie auch suchten, sich irgendwo in dieser grünen Hölle befinden musste, auf einem unbekannten Planeten, der vielleicht noch weiter von seiner Heimat weg war, als Golatemo, auf dem er nun mit einer Horde fremder Drachen gestrandet war, um eine Mission zu erfüllen, die er immer noch nicht ganz verstand, voller Gefahren, die noch längst nicht abzusehen waren…
„Nun, aber so wie es aussieht, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns in diesen Dschungel zu wagen, auch wenn ich ein mehr als ungutes Gefühl dabei habe.“, sagte Luarcis noch besorgt, als er sich zu den Anderen umwandte, um auf ihre Entscheidung zu warten.

Verfasst: Fr 27 Okt, 2006 21:39
von Ragnorena
[OOC: sry für's warten ]


„Hmm, war der Tunnel, den Magan zum Dazwischen geöffnet hatte, nicht blau?“ sagte Ragnaroek leise zu Layos.
„Naja, vielleicht ist so was von Drache zu Drache verschieden…,“ murmelte Layos.
„muss wohl so-„ sie brach ab, als der Sog sie erreichte und von den Füssen riss. Magan ging es genau so. Sie waren nun wieder im Dazwischen. Ragnaroek konnte die vielen verschiedenen Portale in dem unendlichen Schwarz erkennen, dass sie umgab. Sie spürten, wie ein unsichtbarer Strom sie erfasste und sie alle in eine bestimmte Richtung zog. Ein weisses Licht kam auf sie zu, und als sie es erfasst hatte, war das Dazwischen plötzlich verschwunden. Ragnaroek wurde förmlich aus dem Tunnel herauskatapultiert. Sie vollbrachte irgendwie das Kunststück, auf den Beinen zu landen. Ihre Krallen bohrten sich in den Boden, um Halt zu Gewinnen, worauf sie abrupt stoppte und leicht vornüber kippte. Layos wurde in hohem Bogen von Ragnaroeks Rücken geschleudert – sein Bogen segelte hinterher- und landete unsanft auf dem Boden, wo er nach zwei weiteren Überschlägen benommen liegen blieb. Stöhnend setzte er sich auf und hielt sich den Kopf. Ragnaroek schaute sich während dessen um. Sie waren nun in einer Dschungelähnlichen Gegend gelandet. Auch hier war es warm, jedoch in erträglichem Mass… Hier musste sie wenigstens nicht ständig mit den Flügeln schlagen, um sich abzukühlen*.
Sie trat neben Layos, der wütend etwas brummte und sich aufrappelte.
„Naja, sieh es positiv mein Freund, nun kannst du wenigstens aufhören, wie ein Verrückter zu hecheln….. und ausserdem entgehen wir diesem Sandsturm“
Auch auf Dimar gab es eine Wüste. Ragnaroek war zwar noch nie da gewesen, hatte jedoch viele Berichte über sie und ihre Gefahren gehört und gelesen. Die Sandstürme gefielen ihr schon in den Büchern nicht, da wollte sie auch keinen in Natura erleben…
„Tja, dann wollen wir mal“, meinte sie und schaute in die Runde. Layos brummte etwas unverständliches, las seinen Bogen auf und kletterte wieder zurück auf den Rücken der Dimar-drachin.




*das Blut in den Membranen kühlt dadurch schneller ab, verschafft somit auch dem Rest des Körpers etwas Kühlung. Hab ich bei den Afrikanischen Elefanten abgeguckt… :P