Um den Wachtberg

Ein RPG der anderen Art. Sobald man den Thread betritt, ist man mitten drin.
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Tilondrion
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#31 Beitragvon Tilondrion » Sa 27 Mai, 2006 05:07

Kommt von hier

Ardros flog über den anderen und seine Laune besserte sich als der die üppige Vegetation sah welche hier gedieh. Allerdings war dies nur von kurzer Dauer. Schliesslich wurde es mossig und dann matschig und schlussendlich schlammig. Glücklicherweise konnte er fliegen und musste sich nicht so mühsam wie Sild durch den Schlamm kämpfen. Allerdings war er zu schnell deshalb flog er ein Stückchen vor und wieder zurück und kreiste über den anderen.
Schliesslich kamen die "Fussgänger" nicht mehr weiter und so berieten sie sich was sie machen könnten. Ardros versuchte in der Luft zu schweben, das verbrauchte jedoch viel Energie und er wurde schnell müde. Deshalb kreiste er über den anderen und spitzte die Ohren damit er verstehen konnte was die unten im Schlamm redeten. "Ich werde mich etwas umsehen" rief er den anderen zu. "Vielleicht finde ich einen besseren Weg. Oder zumindest einen welcher begehbar ist.
Mit diesen Worten flog er etwas weiter weg. Er stieg nochmals etwas in die Höhe damit er einen besseren überblick hatte. Allerdings kam es ihm vor als würde diese schlammwüste bis zum Fuss des Berges gehen. Und es war keine kurze Distanz bis dahin.
In der Nähe floss jedoch ein Fluss in welchem es Steine hatte über welche man springen könnte. Dies würde warscheinlich funktionieren, denn die Steine waren ziemliche Felsen welche warscheinlich beim letzten Unwetter den Fluss hinunter gespühlt worden waren.
Mit dieser Nachricht flog er zurück zu den anderen um zu hören was sie dazu meinten.

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Magan
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#32 Beitragvon Magan » Sa 27 Mai, 2006 18:38

Sild schaute interessiert zu Ardros auf. „Das ist eine gute Idee wenn wir weiter so laufen versinken wir bald im Schlamm“, sagte er zu ihm und machte sich Richtung Fluss. Schwerfällig erreichte er die Felsen, doch nun war er vom Schlamm befreit. Da nur noch er als einziger auf dem Boden gefesselt war, beneidete er die andern um so mehr. Doch er hatte einen teil seiner Drachenkraft wieder und so machte es ihm nichts aus von einem zum anderen Felsen zu springen, selbst die die weit auseinander lagen konnte er in großen Sprüngen erreichen. Seine Krallen an den Füssen gaben ihn halt und so gelang es sild sogar ein paar mal zu schweben. Er musste zugeben das er seinen alten Körper gerne wiedergehabt hätte, den diese Springerei strengte ihn ganz schön an. Je weiter sie kamen desto feuchter wurde ihrer Umgebung. Die Kugel in Sild hand war nun schon zu einem einzigen Dorn geworden, der immer mehr zu vibrieren schien. Der Fluss schien sich nun auszuweiten und selbst der Schlamm rund herum schien aus dreckigem Wasser zu bestehen. Sild merkte bald das es nicht nur aussah wie Wasser sonder das tatsächlich die ganze Fläche überflutet worden war. Sild musste auch erkennen das es sich wohl nicht um eine Flutwelle gehandelt hatte, die diese Landschaft so verändert hatte, den die Bäume waren nicht umgeworfen sonder einfach nur im Schlammmeer versunken. Es schein was schleichendes gewesen zu sein, oder jedenfalls etwas was schleichend und schnell zu gleich war, den so eine Veränderung würde normal Jahre dauern.
Mittlerweile war die Luft so feucht das Sild vollkommen durchnässt war. Es war kein richtiger Nebel der sich gebildet hatte doch Sild schaffte es einfach nicht seine Augen richtig zu öffnen so unangenehm war diese Feuchtigkeit.
Endlich schienen sie die Quelle erreicht zu haben, denn sie hörten konstant Wasser fliesen, so wie ein kleiner Wasserfall. Die Kugel, die nun ein Dorn war, begann zu leuchten und ein Lichtstrahl löste sich von ihm und traf etwas was Sild durch die Feuchtigkeit nicht erkennen konnte. Doch Plötzlich war die Feuchtigkeit weg so als wehre sie einfach nie da gewesen. Nun konnte Sild normal sehen doch was er sah raubte ihm die Sprache. Nur ein Teil war von der Feuchtigkeit befreit und nun sah es so aus als ob sie von einer Wasserkuppel umgeben waren. Blaue und Grüne Lichtfunken schwebten um sie herum. Doch das seltsamste war nur ein paar schritte von Sild entfernt. Das war der Grund für all das Übel was sich hier ereignet hatte. Vor ihnen stand ein Baum, dieser musste wohl früher sehr groß gewesen sein, doch nun war er im Kristallblauen Wasser versunken. Aus der Krone dieses Baumes schien unentwegt Wasser zu fließen. Interessiert beobachtete Sild das Schauspiel genau, bis er die Wasserquelle erkannte. In der Baumkrone besser gesagt in eine Ast hatte sich ein Fragment verfangen. Es sah beinahe genau so aus wie das von Sild, nur das es Blaubraun. Mal wieder ist es eine Farbe die mir eigentlich nicht so schon gefällt, dacht sich Sild. Doch sonst glich das Fragment dem anderen Beide erinnerte an geschmolzenes Gestein und die Oberfläche wirkte Glasartig. Aus diesem Fragment schien wie aus einer Quelle unentwegt Wasser du kommen und dies war wohl auch der Grund für die Überschwemmung.
„Wir müssen dieses Fragment holen bevor es noch mehr Schaden anrichtet“, sagte Sild zu den anderen und fixierte einen Felsen direkt neben dem Baum an. Dann sprang er, doch als er mitten in der Luft war wurde er von einem starken Wasserstrahl erfasst, der mitten vom Fragment ausging und wurde in den Fluss geschleudert. Erst jetzt merke er was für eine starke Strömung hier herrschte, so das er unmöglich alleine aus dem Fluss kommen würde...
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#33 Beitragvon Leundra » Do 01 Jun, 2006 16:18

Ausgiebiges Gelächter kam von den zwei Schlammhaufen auf Leundras Rücken nach Silds misslungenem Versuch, das zweite Fragment zu erreichen. Daraufhin kippte die verärgerte Leundra etwas zur Seite und warf die beiden überraschten Haufen ab. So fielen die Twins kreischen in den Fluss und zogen sich in windes eile wieder hinaus. Die Twins konnten sich mit ihren scharfen Krallen an den bemoosten Felsen festhalten, doch Leundra entdeckte erst kurz darauf, dass Sild nicht das Glück gehabt hatte sich gleich an einen Felsen hängen zu können. Er wurde von der Strömung mitgerissen und einige male verlor Leundra den Sichtkontakt. Panisch flog sie hinterher, ging bis kurz über die Wasseroberfläche und versuchte ihn zu packen. Jedoch wurde er immer weiter davon gespült und untergetaucht, dass sie ihn nicht recht erwischen konnte.
Aus Sicht der Twins:
Jin fing lauthals an zu lachen als der komische Drachen-Mensch-Hybride durch einen Wasserstoß durch die Luft gewirbelt wurde und dann im Fluss landete. Auch Jan konnte sich kaum noch halten, bemerkte aber entsetzt, dass das Gelächter der Drachin auf der sie saßen wohl nicht gefiel und diese sie runter schmiss. Beide fielen verschreckt ins Wasser und versuchten sich japsend an der Luft zu halten. Beide fuhren ihre Krallen aus und verkeilten sich an vorbeikommenden Felsen, an denen sie hochkletterten. Zwar waren sie jetzt sauber, doch klatsch nass, was ihnen noch weniger gefiel. Verbissen fingen sie an sich zu lecken und trocken zu machen. Sie hatten sich ihr kleines Abenteuer mit der seltsamen Gruppe amüsanter und 100% trockener vorgestellt. Trotz dem Ekel vor der nässe hob Jan noch einmal den Kopf hoch und sah zu wie Leundra vergebens versuchte Sild hinaus zuziehen. Zwar kannten beide Katzen so etwas wie Hilfsbereitschaft und Höflichkeit nicht, doch um ihren Plan ohne großen Probleme ausführen zu können brauchten sie die vollständige Gruppe. Jan grub ihre Krale tief in den Fels schloss ihre Augen und murmelte kurz einen Spruch. Sofort schoss ein obeliskenförmiger Fels aus dem Fluss hinter Sild und gab ihm die Möglichkeit sich fest zu halten. Selbstzufrieden drehte sich Jan wieder um und sah direkt in die fragenden Augen von Jin. Sie grinste ihr zu und fing wieder an sich um die Säuberung ihres Fells zu kümmern.
Wieder Leundras Sicht:
Plötzlich schoss ein spitzer Fels aus dem Fluss und gab Sild die Möglichkeit sich an ihm fest zu halten. Als Sild sich mehr schlecht als recht an ihm fest geklammert hatte kam Leundra noch etwas näher und hielt ihm die Klaue entgegen, doch konnte sie ihn nicht errecihen. Verzweifelt sah sie sich nach Ardros um in der Hoffnung das ihm noch etwas einfiel.
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#34 Beitragvon Luarcis » Do 01 Jun, 2006 18:25

Als Ardros ihnen von dem Fluss berichtete und sich die Gruppe aufmachte, zu ihm zu gelangen und ihn zu überqueren, stand Ekhna'Di nachdenklich am Ufer der reißenden Strömung und sah zu, wie Sild mit Hilfe seiner Drachenkräfte von Stein zu Stein an die andere Seite sprang. Er überlegte, ob er das gleiche wagen sollte, aber manche der Felsen lagen ziemlich weit auseinander und Ekhna'Di war sich nicht sicher, ob er sie genauso sicher erreichen konnte, wie der Silberdrache. Er hätte zwar wie schon zuvor bei der Schlucht seine Magie nutzen können, um das andere Ufer zu erreichen, aber Ekhna'Di wollte erst etwas anderes versuchen, bevor er seine Kräfte dafür opferte, denn schließlich waren sie das einzige, das ihm noch als Verteidigung verblieb, nachdem er von dem Zauber des Buches getroffen wurde.
So trat er ans Wasser und kniete sich hin. Dann griff er vorsichtig mit seiner Hand in die Fluten und wie erhofft spürte er keinen Widerstand, das Wasser schien ihm also nichts anhaben zu können. Also fasste er sich ein Herz und trat einfach über die Uferkante, woraufhin er schnell bis zur Brust im Wasser versank. Aber die Strömung riss ihn nicht einfach mit, Ekhna'Di konnte ganz einfach am Grund des Flusses bis auf die andere Seite laufen. Er dachte zwar daran, dass er ja zuvor auch über den Schlamm laufen konnte, obwohl er ja eigentlich darin hätte versinken sollen. Aber anscheinend reichte der Zauber des Buches nicht aus, um ihn auch über reines Wasser gehen lassen zu können, was Ekhna'Di auch begrüßte, da er ja ansonsten den Fluss wegen der starken Strömung nicht so einfach hätte überqueren können. Als er weiterging tauchte er zeitweise auch komplett im Wasser unter, so dass die Anderen ihn nicht mehr sehen konnten, doch nach einer kleinen Weile stieg Ekhna'Di plötzlich auf der anderen Seite des Flusses aus dem Wasser und schaute sich zufrieden um. Es war ein seltsames Gefühl gewesen, so vollkommen von dem Wasser durchflutet zu werden, als ob er nichts wäre, aber es war auch eine neue Erfahrung, um die ihn die anderen Magier sicher beneiden würden, wenn Ekhna'Di wieder zu seinem Gildenkloster zurückkehrte.
Allerdings würde das wohl noch eine Weile dauern, dachte sich Ekhna'Di, als ihm wieder in den Sinn kam, weshalb sie eigentlich so tief in diesen schlammigen Urwald vorgedrungen waren, der sich beständig ausdehnte und immer gefährlichere Hindernisse für die kleine Gruppe schuf.
Auch der dichte Nebel machte ihm nichts aus und so konnte er etwas früher als Sild den Ursprung dieser Wassermassen erkennen. Ebenso fasziniert und erstaunt trat Ekhna'Di in das innere der Nebelkuppel und an den magischen Baum, wo auch er schließlich das gesuchte Fragment des Buches erblickte. Gespannt beobachtete er Sild, wie dieser einen Versuch startete, es zu holen, dabei aber von den Wasserstrahlen mitgerissen und in den Fluss gespült wurde. Entsetzt hechtete er den Anderen hinterher und sah mit an, wie der Silberne hilflos mit den Armen wedelnd von der Strömung mitgerissen wurde. Als plötzlich ein Stein aus den Fluten auftauchte und Sild daran hinderte, noch weiter abgetrieben zu werden, bemerkte Ekhna'Di, dass wohl eines der seltsamen Katzenwesen dafür verantwortlich sein musste, die sichtlich missmutig versuchten, sich nach ihrem unfreiwilligen Bad wieder zu trocknen. Er dachte nicht weiter darüber nach, warum sie das getan hatten, da er ihren Charakter keineswegs so einschätzte, dass sie überaus hilfsbereit und selbstlos waren, aber er war froh darüber und rannte am Ufer entlang, um die Stelle zu erreichen, an der Sild sich verbissen an den Felsen klammerte. Nachdem er realisiert hatte, dass Leundra Sild nicht erreichen konnte, ohne selbst Gefahr zu laufen, von der Strömung erfasst zu werden, überlegte Ekhna'Di fieberhaft, wie er dem Drachen helfen könnte, denn schließlich war er momentan nicht gerade in der Verfassung, ihm einfach die Hand zu reichen, damit er ihn daran herausziehen konnte. So schaute er sich also angestrengt um und erblickte einen breit gewachsenen Baum neben sich, dessen Äste von dicken und stabil wirkenden Lianen umschlungen waren. Ekhna'Di dachte kurz nach und hob dann eine Hand, während er sich konzentrierte. Nachdem er den Baum einen Moment lang fixiert hatte, schwang er seinen Arm plötzlich Richtung Sild und schleuderte damit eine der Lianen in den Fluss.
"Halt dich daran fest!", rief er Sild zu, während er mit seinem ausgestreckten Arm die Pflanzenranke direkt zu dem Felsen manövrierte, damit Sild sie erreichen konnte. Der Silberdrache zögerte nicht lange und griff nach dem rettenden Seil. Es war zwar anstrengend, doch er schaffte es schließlich, sich langsam daran bis zum Ufer zu hangeln, wo er von der hinzugetretenen Leundra ergriffen und an Land gezogen wurde.
"Puuh, das war knapp, ist alles in Ordnung mit dir?", fragte er den keuchenden und triefenden Sild, der Mühe hatte, wieder einen festen Stand zu bekommen.
"Vielleicht sollte diesmal jemand anderes versuchen, an das Fragment zu gelangen, ruh dich erst mal etwas aus, wir brauchen unsere Kräfte noch.", sagte Ekhna'Di noch und ging dann erneut in Richtung des Baumes.
Er sah zu der Wasserfontäne, die aus der Baumkrone sprudelte und ging dann nach einem Moment zu dem Stein, auf den Sild zuvor springen wollte, um das Fragment zu erreichen. Etwas mühselig wegen der glatten Oberfläche, aber doch recht zügig kletterte er auf den Felsen und stand dann genau in einem Wasserstrahl, der aber einfach durch ihn hindurch rauschte, so dass er einen seltsamen Anblick abgab. Aber Ekhna'Di achtete gar nicht mehr darauf, sondern konzentrierte sich auf das Buchfragment, das nun schon beinahe in Griffweite lag. Er wusste, dass er nur einen Versuch hatte, denn der Baum würde ihm sicher keinen Halt geben, allerdings hoffte er, dass der Zauber des Buches so gestaltet war, dass er zumindest die einzelnen Fragmente davon greifen konnte. So ging Ekhna'Di also in die Hocke und visierte das Fragment fest an. Schließlich sprang er ab und steuerte direkt auf die Baumkrone zu. Er tauchte komplett in die starke Wasserfontäne ein und konnte so nichts mehr sehen, aber er wusste in etwa, wo sich das Fragment befinden musste und griff blind danach. Tatsächlich stieß seine Hand plötzlich auf Widerstand und umschloss das Ding fest. Als Ekhna'Di wieder aus den Wasserstrahlen heraustrat und auf dem Boden landete, sah er sofort in seine Hand. Sein Blick wandelte sich zu einem Lächeln, als er das braune, blau schimmernde Fragment darin entdeckte. Es hatte aufgehört, unentwegt Wasser zu speien, die Schutzkuppel, die den Nebel zuvor daran gehindert hatte, den Platz mit dem Baum zu erfassen, hatte sich wohl aufgelöst, denn nun strömten die Schwaden langsam um Ekhna'Dis Füße. Allerdings schien auch die Umgebung endlich aufgehört zu haben, sich so heftig zu verändern und er war sehr froh darüber, denn sonst hätte sich der Bereich um den Berg wohl irgendwann in eine einzige Moorgrube verwandelt.
Zufrieden ging er mit dem Fragment zurück zu den Anderen.
"Es ist geschafft, jetzt haben wir wenigstens schon zwei der Fragmente, aber noch fehlen uns leider zu viele davon, wir müssen uns also sputen, bevor die anderen Teile den Orks und damit dem ominösen Magier in die Hände fallen! Hier, ich denke, das ist bei dir im Moment am besten aufgehoben.", sagte Ekhna'Di schließlich und hielt den immer noch ziemlich mitgenommen aussehenden Sild das Fragment hin, bevor er sich selbst kurz zum Ausruhen auf einen Stein setzte, bis sich die anderen zum Gehen bereit gemacht hatten.

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#35 Beitragvon Tilondrion » Di 06 Jun, 2006 05:34

Endlich hatten sie die Ursache enteckt warum die ganze Landschaft so nass war. Ardros überlegte sich gerade wie sie das Fragmentsstück bergen konnten als Sild jedoch schon handelte und prompt von einem Wasserstrahl in den Fluss befördert wurde. Hilflos sah der Rote zu wie Sild davontrieb. Er flog ihm hinterher so schnell er konnte, aber Leundra war schneller. Als plötzlich der Fels vor ihm in die Höhe schoss und Sild draufprallte und gerade noch festhalten konnte, war Ardros sehr erstaunt. Katzenmagie dachte er. Er hatte gespürt woher der Spruch gekommen war und er hatte auch etwas von der Absicht gespürt welche die Katzen gehabt hatten. Dieses mal hatte Ekhna'Di die rettende Idee. Er schmiss Sild die Liane zu und so konnte sich Sild mit letzter Kraft ans Ufer retten. Auch das nächste Problem löste Ekhna'Di elegant, indem er den Spruch des Buches welcher auf Ihm lastete benutzte. Warscheinlich ist der Spruch nicht nur Böse welcher auf uns allen lastet. dachte sich der Halbdurchsichtige Drache und fragte sich was ihn sein jetziger Zustand wohl nützen konnte. Er konnte sich auch nicht vorstellen dass Ihnen der Zustand von Sild oder Leundra etwas nutzen konnte. Das wird sich ergeben dachte er sich als er zurück zu den anderen flog und sich hinsetzte. Die Natur begann sich schon wieder zu normalisieren, viel schneller als sich Ardros dies vorgestellt hatte. Sie schien richtig auszulaufen. Wie wenn jemand das ganze Wasser einfach davonspühlen wollte. Zudem wurde es auf einmal plötzlich sehr schwühlheiss und Ardros hatte das Gefühl in einer Sauna zu sein. Oh nein! dachte er sich, Die wirkung des nächsten Fragments des Buches dehnt sich aus und nun scheint es sich um das Umgekehrte zu handeln. Es wurde immer noch heisser. Das Moos wurde braun und die Wasserpflanzen verdursteten in beängstigender Geschwindigkeit. "Wohin zeigt das erste Fragment!" fragte Ardros Sild hektisch. Er hatte keine Lust zu verdursten. Er ging zurück zum Fluss welcher nur noch ein kleines Rinnsahl war und trank so viel Wasser wie er konnte. "Trinkt so viel Ihr könnt" rief er den anderen zu. "Schnell, bevor es zu spät ist." Er brauchte zum Glück nicht viel Wasser da er ein Feuerdrache war. Aber für die anderen würde es hart werden.

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#36 Beitragvon Magan » Fr 09 Jun, 2006 20:58

Sild hatte schon mit seinem leben abgeschlossen. Noch wusste er nicht genau was er von den anderen halten sollte und fragte sich ob sie in Retten würden. ER war ganz darauf konzentriert sich über Wasser zu halten, so das er Leundras versuche ihn zu retten nicht mal bemerkte. Oft verschwand er unter Wasser und schaffte nur mit mühe wieder aufzutauchen. Noch mal strauchelte er um sein leben und versuchte gegen die Strömung aufzutauchen. Dann Spürte er Plötzlich einen Felsen. Mit mühe konnte er sich an diesem Festhalten, doch das reichte nicht und er spürte wie er abrutschte. Er bekam nut Gesprächsfetzen von den Anderen mit, doch er konnte sich denken war Ekhna'Di im sagen wollte und ergriff die Liane. Endlich konnte er sich auf den Felsen ziehen und erst recht versuchte er das geschehene zu verarbeiten.
Nun merkte er das der Felsen auf dem er saß von den Katzen beschworen wurde. Also beherrschen sie Magie und sogar die Erdmagie, bemerkte er erstaunt, auch wenn er nicht glaubte das sie es aus Herzensgüte gemeint haben. „Danke dir Ekhna'Di das war in letzter Sekunde“, sagte er zu den Zauberer, „ ja, versuch dein Glück, vielleicht schaffst du es ja“.
Er ließ den Zauberer gewähren und war gespannt was er vorhatte. „Danke auch dir Leundra, das du Versucht hast mich zu retten. Wir scheinen wohl alle unter den Zauber zu leiden“, sagte Sild zu Leundra
Dan sah er erstaunt zu wie Ekhna'Di den Zauber, unter dem er stand, effektiv nutzte und damit das nächste Fragment bekam. Doch seine Freude über den Erfolg dauerte nicht lange als das nächste Fragment aktiv wurde. Mit wachsender Besorgnis beobachtet er das verdorren der Natur. Er nahm sich Ardros Ratschlag zu Herzen und trank erst mal bis er nicht mehr konnte. Kaum war er fertig sah er wie der reißende Fluß beinahe ausgetrocknet war. Viele Wasserlebewesen starben in sekundenschnelle und auch die Landlebewesen erging es nicht besser. Schnell holte Sild die Kugel raus. Der große Stachel war verschwunden nun bestand sie nur noch aus kleinen Stacheln. Sild schickte seinen Geist ihn das grüne Fragment und suchte das Fragment das diese Schäden nun verursachte. Das konzentrieren viel ihm gerade sehr schwer was wohl auch an seinen beinahe Tod lag. Dennoch schaffte er sich genug zusammenzureißen und das Fragment auf ihr nächstes ziel auszurichten. Als er die Augen öffnete, glaube er seinen Augen nicht. Zwar war nun ein großer Dorn erstanden, der sie wohl zum Fragment führen sollte doch er war lang gezogenen. So das er keine Spitze hatte sondern eine lang gezogene Linie. Erstaunt schloss Sild noch mal die Augen und versuchte es noch mal, doch nichts veränderte sich.
„Also eine ungefähre Richtung haben wir nun, aber ich weiß nicht warum der Dorn so lang gezogen ist. So ein lang gezogenes Fragment gibt es sicherlich nicht, aber die Kugel zeig es so an und wir sollte keinen zeit mehr verlieren schon jetzt wird sich diese Gegend nicht mehr so schnell von den Schäden erholen“, sagte Sild besorgt.
Der Dorn schien wieder Richtung Wachtberg zu zeigen aber diesmal war es wohl auf den Berg selber. Sild spürte die unglaubliche Hitze doch er durfte sich nicht davon abhalten lassen, wenn er oder die anderen das taten, würde sich das Ökosystem nie wieder erholen und sich dramatisch verändern.
Auf dem Weg ging Sild näher zu Ekhna'Di und betrachtete das blaue Fragment. ER wollte es anfassen doch plötzlich schloss ein kleiner Wasserstrahl aus dem Stein. „Wie es aussieht ist es auf dich geprägt, pass gut auf es auf vielleicht kann es ja noch zu was nutzen, wenn wir zum nächsten Fragment kommen“, sagte Sild
Nun konnte er sich nur auf das möglich kommende vorbereiten.
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#37 Beitragvon Leundra » So 11 Jun, 2006 18:40

Erfreut sah Leundra zu wie es Sild gelang sich mit Hilfe der Liane auf den Fels zu ziehen. Ermüdet von dem kurzen Flugsprint landete sie wieder und bedankte sich bei den Twins, die nur grinsend abwinkten.
Plötzlich spürte auch Leundra die schnell aufkommende Hitze und beobachtete erschrocken wie der Fluss austrocknete und die Pflanzen verdorrten. Schnell trank sie auch noch etwas und sah den Twins zu wie sie es den anderen nachtaten. Leundra nickte Sild zu und schlug den Weg zum Wachtberg ein. Der Weg war beschwerlich und ging mit der Zeit immer schräger bergauf. Leundra selbst machte die Hitze zwar nicht viel aus aber ihre Flügel faltete sie sorgfältig zusammen, da sie durch ihre Membran viel Flüssigkeit verlor. Still liefen die Twins auf allen vieren neben der Gruppe her, durch die Hitze war den beiden schnell das Grinsen vergangen. Durch das Flirren in der schwülen Luft wirkte der Berg verzerrt und der Boden auf dem sie liefen schien zu glühen. Als sie den Berg erreichten und auf einem Pfad auf ihm hoch liefen, hörten sie plötzlich ein dunkles Gebrülle, das direkt unter ihnen aus dem Berg zu kommen schien und die Erde erzittern ließ. Aufgeregt rissen die beiden Katzen ihre Augen auf und spitzen die Ohren. Beide hoben ihren Kopf und fingen ebenfalls an zu brüllen, wobei ihrer sich viel heller anhörte als das Grollen davor. Sie sprangen vor die Gruppe, verneigten sich kurz und sprachen gehetzt, "bitte folgt uns, wir wissen wo das ist was ihr sucht!"
Sofort sprangen die beiden los und liefen in Windeseile den Berg hinauf.
Fragend sah sich Leundra zu den anderen um, sie selbst zögerte den beiden zu folgen, das Gebrüll verhieß nichts gutes, doch obsiegte bei ihr die Neugier und mit großem Abstand folgte sie den Katzen. Kurz bevor sie die Verfolgung aufgeben wollte, weil sie keine Kraft mehr hatten hielten die beiden Mädchen abrupt an. Leundra hob den Kopf und blickte direkt in einen Krater, der sich seitlich in den Berg gebohrt hatte. In der Mitte befand sich ein großer Haufen mit Steinen und im ganzen Krater breiteten sich aderähnlichen Lavaflüssen aus. Vor ihr fingen die Twins an zu knurren, die Zähne zu fletschen und ihre Nackenhaare stellten sich auf. Verwirrt sah Leundra noch einmal in den Krater und entdeckte erschrocken einen riesigen Skorpion, der ebenfalls mit Lava überzogen war. So ein großes Exemplar hatte Leundra noch nie gesehen, zumal die Lava auf ihm, ihn hätte töten müssen, doch stattdessen floss sie über seinen Panzer als wäre es Wasser. Das Tier wirkte äußerst agressiv und richtete als er die Gruppe erblickte bedrohlich seinen Schwanz auf und klappte mit seinen Scheren.
Angewidert richtete sich Leundra voll auf, woraufhin ihr wieder einfiel das sie bei ihrer momentanen Größe niemanden mehr dadurch erschreckten konnte. Betrübt senkte sie ihr Haupt und fragte die Katzen, "wo ist denn nun das Fragment?" Darauf antwortete eine der beiden fauchend, "da unten, genau unter dem Steinhaufen!"

Zur gleichen Zeit im Berg:
Zusammengekauert lag eine große schwarze Katze eingezwängt in der Höhle. Durch die Hitze klebte ihr Fell zusammen und ihr Atem ging immer schwerer. Sie hatte eine Antwort auf ihren Hilfeschrei bekommen und faste neuen Mut. Doch ihr Bewusstsein schwand und sie verlor sehr viel Blut durch eine Wunde an ihrem Bauch. Vor kurzen war ein seltsames Objekt eingeschlagen und hatte sie getroffen, nun war der Gang nach außen versperrt und sie war gefangen. Noch einmal richtete sie sich etwas auf und brüllte aus vollem Herzen, dann fiel sie wieder hin und alles um sie wurde schwarz.
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#38 Beitragvon Luarcis » Do 15 Jun, 2006 13:13

Überrascht sah Ekhna'Di auf, als das Fragment sich dagegen wehrte, von Sild genommen zu werden und zog es schließlich nickend wieder zurück.
"Nun gut, so sei es denn. Erstaunlich, dass es gerade mich gewählt hat, wo mein Element doch eigentlich eher das Feuer ist.", sprach er, während er fasziniert das blau schimmernde und scheinbar mit Wasser gefüllte Stück in der flachen Hand betrachtete. Doch dann nahm er mit finsterer Miene war, wie sich die Umgebung wieder schlagartig änderte und allmählich einer ausgetrockneten Steppe wich, jetzt, wo das lebens- und wasserspendende Fragment des Buches von seinem Platz genommen wurde. Ekhna'Di folgte den Anderen zu dem Überrest des gerade noch reißenden Flusses, an dessen Stelle sich nun aber nicht viel mehr als ein kleiner Rinnsal befand. Die Hitze schien ihm durch seine Verwandlung zwar glücklicherweise nicht viel auszumachen, dennoch wollte er kein Risiko eingehen, denn wenn sie dem nächsten Fragment näher kommen würden, wären die Auswirkungen vermutlich noch größer und jede Flüssigkeitsreserve wäre wohl äußerst nützlich. Allerdings zögerte er, sich wie die Anderen ans Ufer zu setzen und so viel zu trinken, wie er konnte, schließlich war Ekhna'Di zuvor einfach durch den Fluss durchgelaufen, ohne von dessen Wasser beeinflusst zu werden, und das würde nun sicher auch nicht anders sein. Aber dann besah er sich noch einmal das Fragment, das er erbeutet hatte. Es schien besonders mit dem Element des Wassers verbunden zu sein und hatte durch seine Macht ja schließlich auch diese ganze Gegend zuvor in eine einzige schlammige Sumpflandschaft verwandelt, von seiner Lagestelle in dem alten Baum eine unaufhörliche Wasserfontäne sprudelnd, die den Fluss und die umliegenden Pflanzen genährt hatte.
Vielleicht kann es mir hier nun nützlich sein, dachte er und streckte dann kurzerhand seinen Arm mit dem Fragment über dem immer schneller schwindenden Fluss aus. Ekhna'Di konzentrierte sich und versuchte, die verborgene Kraft des Fragments zu erwecken und zu kontrollieren. Tatsächlich wurde das Schimmern immer stärker und schließlich zu einem Leuchten. Plötzlich hob sich der Rinnsal aus seinem Bett und steuerte auf das Fragment zu, das den entstandenen Wasserstrom gierig in sich aufnahm. Dann drehte Ekhna'Di seine Hand um und schloss sie zu einer Faust um das Fragment, den Wasserstrom beobachtend, der aus den letzten Resten des Flusses gespeist wurde und sich zwischen seinen Fingern hindurch einen Weg zu dem Fragment suchte. Er konzentrierte sich weiter und schloss die Augen, schließlich flossen ein paar kleine Wasseradern aus seiner Faust seinen Arm entlang und drangen schließlich vollends in ihn ein. Ekhna'Di genoss dieses seltsam kitzelnde Gefühl, als das Wasser seinen Körper durchströmte, er hatte es ja schon einmal gefühlt, als er den Fluss durchquerte. Aber diesmal, so wusste er, würde ihn das Wasser nicht mehr verlassen, der Zauber des Buchfragments verhinderte das und verband es mit seinem Körper, so dass er es nutzen konnte und nicht verdursten musste.
Schließlich öffnete Ekhna'Di seine Augen wieder und sah erst von seiner Hand, in der das Fragment nun wieder schwach schimmerte, zum Boden, wo nur noch ein ausgetrocknetes Flussbett vom einstigen heftigen Strom zeugte.
"Eine interessante neue Variante des Trinkens!", sagte er noch mit einem Schmunzeln, als er seinen Arm an der Stelle untersuchte, an der das Wasser in ihn eingedrungen war und ging dann zügig an den Anderen vorbei in die Richtung, die ihnen Silds Fragment gewiesen hatte, es stimmte, sie durften keine Zeit verlieren, sonst würde alles nur noch schlimmer werden.

Keine Wolke stand mehr am Himmel und die Sonne brannte unweigerlich auf die kleine Gruppe herunter, die angestrengt versuchte, den Wachtberg auf der Suche nach dem nächsten Fragment zu erklimmen. Ekhna'Di sah, wie die Anderen unter der Hitze litten und auch er musste zugeben, dass er schon allmählich einen etwas schwerfälligeren Gang einnahm. Doch dann hörte auch er plötzlich das unheimliche Gebrüll und sah erstaunt die Reaktion der Katzen daraufhin an. Auch ihm missfiel der Gedanke, ihnen zu folgen, denn allen Anschein nach wollten sie die Gruppe genau in die Richtung führen, aus der das Brüllen kam und von welcher Kreatur auch immer es stammte, es würde sicherlich nur zu Problemen führen, ihr zu begegnen, schließlich hatten sie alle schon genug Sorgen. Doch auch hier blieb ihnen letztendlich wohl keine andere Wahl, denn auch das nächste Fragment schien wohl in dieser Richtung zu liegen, also setzte Ekhna'Di sich schließlich seufzend in Bewegung.

Als sie den Krater erreichten, blickte Ekhna'Di sich aufmerksam um, er war sicher erst vor kurzer Zeit entstanden, also konnte gut eins der Fragmente die Ursache dafür gewesen sein. Dann fiel sein Blick auf die unzähligen Lavaflüsse und schließlich auf den monströsen Skorpion.
"Welch teuflische Kreatur! Ich für meinen Teil habe Skorpione etwas kleiner in Erinnerung und auch ohne diese interessante Färbung.", sagte er, als er auf den mit Lava überzogenen Panzer zeigte. "Es ist gut möglich, dass das nächste Buchfragment dafür verantwortlich ist, wir können nur erahnen, welche schrecklichen Auswirkungen der entfesselte Zauber der Bruchstücke noch hat. Seid vorsichtig! Ich werde versuchen, mich um unseren Freund hier zu kümmern."
Dann ging Ekhna'Di vorsichtig den Abhang der Kraterwand hinunter, direkt auf den in Angriffstellung bedrohlich mit den Zangen klappernden Skorpion zu.
"Feuer bekämpft man am besten mit Wasser!", rief er und holte dann sein eigenes Fragment heraus, das er auf seine ausgestreckte Hand legte. Abermals konzentrierte er sich auf die Macht des Stückes und erneut leuchtete es hell auf. Schließlich stieg es etwas in die Luft und schwebte ein kleines Stück über Ekhna'Dis Hand, während es sich allmählich mit einer schillernden Hülle aus Wasser umgab, die immer größer wurde, bis sie zu einer dichten Kugel geworden war, die das Bruchstück des Buches in sich einschloss.
Zufrieden wandte sich Ekhna'Di wieder dem Skorpion zu, der angesichts dieses seltsamen Spektakels angespannt von einer Seite auf die andere lief, immer im gleichen Abstand den Magier umkreisend und bereit, ihn sofort anzugreifen, wenn er noch einen Schritt näher kam. Doch das hatte er gar nicht vor, stattdessen zog er seine Hand mit der darüber schwebenden Wasserkugel noch etwas näher an sich heran, um besser ausholen zu können.
"Tut mir leid, du bist einfach zu gefährlich, als dass wir dich so einfach ziehen lassen können", sagte er noch, als er seinen Arm mit einem Ruck ausstreckte und das gespeicherte Wasser direkt auf den Skorpion schickte. Es löste sich von dem Fragment und schoss als ein kräftiger Strahl auf das Lavamonster und hüllte es ganz ein. Der Skorpion schrie förmlich, er zischte und klapperte hilflos und wild mit den Scheren, als das Wasser dampfend seinen glühenden Körper überzog.
Nach ein paar schier endlosen Sekunden löste sich der Dampf wieder auf und enthüllte die gepeinigte Feuerbestie. Der Skorpion war nun nicht mehr von leuchtenden Lavaströmen überzogen, sie waren erloschen und hinterließen nur noch eine verkohlte, schwarze, qualmende Hülle, darunter war schon das Fleisch zu sehen, wo der Panzer des Skorpions sich durch das Wasser wie durch Säure aufgelöst hatte. Das Tier gab noch ein paar seltsame und quälende Laute von sich, bevor es ascheaufwirbelnd in sich zusammensackte und nach ein paar letzten Zuckungen regungslos liegen blieb.
Ekhna'Di griff stumm nach dem immer noch vor ihm schwebenden, nun wieder erloschenen Buchfragment und verstaute es sicher in seiner Tasche. Dann winkte er die Anderen herbei, die schon bald mit ihm zusammen den großen Steinhaufen inspizierten, der sich in der Mitte des Kraters befand und unter dem sich nach Aussage der Twins das gesuchte Fragment befinden sollte. Die Steine waren massiv und es schien keine Lücken zu geben, was immer auch darunter begraben war, es war wohl vorerst vor jedem Eingriff von Außen sicher.
Doch Ekhna'Di hatte schließlich gelernt, mit dem ihm durch das Buch auferlegten Fluch und mit der Macht seiner verlorenen Bruchstücke umzugehen und sie für seinen Vorteil nutzbar zu machen. So schritt er denn einfach auf den Steinhaufen zu und legte eine Hand darauf, die wie erwartet nach einem Moment im Inneren des Felsens versank.
"Ich könnte auf die andere Seite gehen und nachsehen, was sich dahinter verbirgt, vielleicht finde ich ja, was wir suchen, ihr könnt ja solange versuchen, einen anderen Weg hinein zu finden, aber seid vorsichtig, die Trümmer sind sehr instabil, die Höhle, die sie gebildet haben, könnte leicht einstürzen, mir würde das in meiner jetzigen Verfassung natürlich nichts ausmachen, aber wenn sich eins der Fragmente wirklich dort verbirgt, könnte es dadurch entgültig für uns verloren gehen!", sprach er zu den Anderen und wartete ab, was sie zu seinem Vorschlag meinten. Schließlich nickten sie zustimmend und Ekhna'Di wandte sich wieder dem Felshaufen zu, atmete einmal tief durch und versuchte dann, durch die Trümmerwand zu gehen. Doch nach einem kurzen Stück hielt ihn irgendetwas zurück, er spürte einen Widerstand und als er noch einmal zurückwich und an sich herunter sah, merkte er, dass sein Schwert an den Felsen hängen blieb und nicht wie er einfach durch sie hindurch gleiten konnte. Erst jetzt fiel ihm ein, dass er sein Schwert während er von dem Fluch getroffen wurde, ja verloren hatte und es somit nicht davon betroffen war. Nachdenklich löste Ekhna'Di die Scheide von seinem Gürtel und fuhr prüfend mit der Hand über die verzierte Oberfläche. Er dachte darüber nach, wieso das Schwert dann nicht auch durch die Scheide glitt, denn sie war wohl von dem Fluch getroffen worden, sonst hätte er sie ja auch nicht greifen können. Aber dann erinnerte er sich daran, dass auch in der Scheide die mächtigen Runen eingewoben waren, die auch die Macht des Schwertes in sich banden, sie war mit dem Schwert unzertrennlich verbunden und kein Zauber könnte daran etwas ändern, vermutlich hatte die Scheide dadurch genau wie das Schwert auch den größten Teil des Fluches von sich abwehren können, so dass sie wohl auch von Anderen greifbar war.
Ekhna'Di entschloss sich kurzerhand, seine These zu überprüfen, wandte sich wieder den Anderen zu und schritt ernst ein Stück auf Sild zu, das Schwert immer noch in der Hand.
"Sild, ihr habt mein Schwert doch immer schon bewundert und erkannt, dass es etwas Besonderes ist. Es ist nicht von dem Fluch des Buches betroffen und kann mir auf diesem Weg nicht in die Höhle folgen. Ich kann es derzeit ohnehin nicht sonderlich gebrauchen, deswegen wollte ich fragen, ob ihr nicht ein kleines Weilchen darauf aufpassen könntet, bis ich wieder meine normale Gestalt angenommen habe. Ihr würdet bestimmt bessere Verwendung dafür finden, als ich im Moment, es könnte euch sicherlich von Nutzen sein. Auch wenn ihr sicher nicht in der Lage seid, seine volle Macht zu entfalten, wird es euch doch bestimmt im Angesicht der Gefahr gute Dienste leisten können.", sagte er zu ihm und streckte dem erstaunten Silberdrachen das Schwert entgegen.
Sild zögerte erst wegen diesem unverhofften Angebot, griff aber schließlich langsam nach der Scheide. In dem Moment, in dem beide das Schwert hielten, schaute Ekhna'Di Sild tief in die Augen und drang in seinen Geist ein. Es war alles sehr verworren und dunkel, doch Ekhna'Di meinte zumindest sichergehen zu können, dass Sild dieses Geschenk nicht missbrauchen würde.
Dann lies Ekhna'Di los und Sild nahm das Schwert an sich. Er zog es langsam klirrend aus der Scheide und betrachtete fasziniert die blanke Klinge. Plötzlich begann das Schwert zu leuchten, bis es förmlich glühte und erzeugte ein lautes metallisches Sirren, das an den Rändern des Kraters widerhallte. Die Waffe vibrierte heftig in Silds Klaue und dieser schaute verdutzt auf, als er spürte, wie die Energie des Schwertes seinen Arm durchfloss.
Schließlich glomm das Leuchten wieder ab, das Sirren verstummte und die Vibrationen verschwanden, bis die Klinge nur noch strahlend in der Sonne glitzerte. Das Schwert schien Sild angenommen zu haben und Ekhna'Di nickte zuversichtlich.
"Passt gut darauf auf, es ist mein wertvollster Besitz!", rief er noch, bevor er wieder auf die Steinwand zuging und mit einem Zug darin verschwand, bis nur noch kurz die flatternde Spitze seines Umhangs zu sehen war.

Ekhna'Di sah sich gespannt um. Die Höhle war weitläufiger, als er dachte und sie wurde von einem rötlichen Schein erleuchtet, der von einem breiten Lavakanal erzeugt wurde, der sich durch die Kammer zog und irgendwann wieder unter dem Gestein in den Tiefen der Erde verschwand. Ekhna'Di hatte nicht vor, ihm zu nahe zu kommen und ging in genügend Abstand zu dem glühenden Fluss weiter, auf der Suche nach etwas, das ihnen weiterhelfen konnte, nach der Ursache für diese plötzliche Hitzewelle und dieses Kraters mit seinen seltsamen Kreaturen.
Doch plötzlich streifte sein Blick über einen kleineren Geröllhaufen, unter dem sich definitiv etwas verbarg, das hier nicht hergehörte. Er konnte in dem diffusen Licht nicht sonderlich viel erkennen, aber er erkannte die schwarze Gestalt, die unter den Steinen begraben war. Ekhna'Di ging vorsichtig ein bisschen näher heran und erschrak etwas, als er sah, dass es eine riesige Katze war, die in einer gequälten Pose vor ihm lag. Sie hatte eine schwere Wunde am Bauch und auch sonst war sie blutüberströmt und hatte überall Schürfwunden und Kratzer, aber er sah an ihrem sich unregelmäßig bewegenden Brustkorb, dass sie noch lebte.
Kritisch besah er sich das Wesen, er zögerte, ihm zu helfen, denn so wie es schien, war es von der selben Art, wie die beiden Katzenzwillinge und die hatten sich ja schließlich bisher nicht gerade durch ihre freundliche und zurückhaltende Art ausgezeichnet. Auch war diese Kreatur wohl für das unheimliche Brüllen verantwortlich, das sie zuvor gehört hatten. Aber auch wenn es bedrohlich und gefährlich klang, so hatte es doch einen flehenden und verängstigten Unterton gehabt.
Ekhna'Di seufzte und beschloss schließlich, dem Katzenwesen zu helfen, in der Hoffnung, dass er es nicht später bereuen würde. So ging er also noch näher heran und wollte gerade seine Tasche nach etwas geeignetem durchsuchen, als die Katze plötzlich ihre Augen aufriss und ihn verwundert und erschrocken wegen diesem unerwarteten Anblick anstarrte. Fauchend versuchte sie, sich aufzurichten, aber ihr zitternder Körper und das vor Schmerzen verzogene Gesicht zeigten, dass sie beinahe am Ende ihrer Kräfte war. Dennoch schaffte sie es, eine ihrer Klauen zu heben und damit nach Ekhna'Di zu schlagen. Dieser war ebenfalls über diese unerwartete Reaktion erstaunt, so dass er dem Angriff nicht ausweichen konnte. Doch die mächtige Pranke drang einfach durch seinen Körper hindurch, als ob sie durch Luft griff und die Katze sank mit einem fassungslosen und angsterfüllten Blick wieder schwer zu Boden, wo sie heftig atmend und wimmernd mit geschlossenen Augen liegen blieb.
Ekhna'Di sah einmal an sich herunter, wo die Krallen ihn sicherlich hätten aufschlitzen müssen, doch da war nichts und in diesem Moment war er sehr froh über seine ungewollte Verwandlung gewesen, auch wenn er nicht länger in dieser unvollkommenen Gestalt verbringen wollte, als nötig.
"Keine Angst, es ist alles in Ordnung, ich möchte dir nur helfen! Ich bin nicht dein Feind, wir haben deinen Hilferuf gehört und sind schließlich hierher gekommen, um dir zu helfen und dafür zu sorgen, dass hier so bald wie möglich wieder Normalität einkehrt. Sieh her, ich habe noch nicht einmal eine Waffe und mit bloßen Händen würde ich doch sicher nicht gegen dich antreten wollen, oder?", sprach er mit sanfter Stimme und kramte dann wieder in seiner Tasche, wo er schließlich eine kleine Phiole mit einer blau glitzernden und hell schimmernden Flüssigkeit herauszog. Die Katze öffnete einen Moment träge die Augen und musterte ihn stumm. Schließlich schnaufte sie laut und rührte sich nicht mehr, als Ekhna'Di vorsichtig näher kam und sich vor ihre Wunde an ihrem Bauch kniete.
Er öffnete die Phiole und besah sich noch einmal deren Inhalt. Auch wenn das Fläschchen genau wie er von dem Zauber befallen war, so würde sein Inhalt dennoch sicher nicht seine Wirkung verfehlen, denn schließlich bestand er praktisch aus reiner Energie, die ohnehin nie eine feste Form besaß. Dann schüttete er die Flüssigkeit komplett über die verklebte und immer noch blutende Wunde aus. Sie wurde von einem hellen Schein erfasst, als die heilende Energie ihren Weg über die Haut der Katze zu ihren verletzten Organen suchte und sich mit ihren Blutadern verband, wodurch sie in jeden Teil ihres Körpers gelangen konnte, um ihr Werk zu verrichten.
Die Katze schaute verdutzt an sich herunter, wo sie ihren schimmernden Bauch sah und dieses kühlende und beruhigende Gefühl spürte, als ihre Wunde sich vor ihren Augen zu schließen begann, bis letztendlich nicht mehr als ein vernarbtes und mit getrocknetem Blut verklebtes Fell zurückblieb.
Ekhna'Di stand zufrieden wieder auf und trat ein Stück zurück, darauf wartend, dass sich das Wesen von dem Schock erholen und wieder zu Kräften kommen würde. Schließlich richtete sich die Katze auf und schüttelte die Gesteinsbrocken von sich herunter, sie war zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, doch ansonsten schien sie keine größeren Verletzungen mehr zu haben. Sie schaute Ekhna'Di mit einem kritischen Blick an, scheinbar nicht wissend, was sie von ihm halten sollte, aber doch meinte er einen Ausdruck der Dankbarkeit in ihren Augen erkennen zu können.
"Es freut mich, dass es dir wieder besser geht, vielleicht kannst du uns nun auch etwas weiterhelfen. Wir sind nämlich auf der Suche nach etwas ganz bestimmten, das vermutlich für all das hier verantwortlich ist. Es ist ein kleines Fragment von einem Objekt, das wir unbedingt wieder zusammensetzen müssen, ähnlich dem hier. Hast du so etwas vielleicht hier irgendwo gesehen?", sprach er schließlich und zog sein blau schimmerndes Stück des Buches hervor, das er dem Katzenwesen zeigte und wartete, in der Hoffnung auf eine Antwort...

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#39 Beitragvon Tilondrion » Di 20 Jun, 2006 03:27

Ardros hatte sich etwas überschätzt. Die Hitze zerrte mehr an Ihm als er sich gedacht hatte. Er war etwas neidisch auf Ekhna'Di welchem die Hitze nicht so viel auszumachen schien. Ekhna'Di schein gegen so ziemlich alle äusseren Einflüsse immun zu sein. Aber immerhin waren sie schon fast da als er plötzlich ein Gebrüll welches einen gefährlichen wenn auch qualvollen Unterton hatte. Ardros beeindruckte das nicht. Schliesslich war er ein Drache auch wenn er momentan eher aussah wie eine halbdurchsichtige Pflanze in Drachengestalt da er so grünlich war. Ekhna'Di nahm kaum waren sie angekommen auch schon den Kampf mit dem Lavaskorpion auf so dass Ardros eigentlich nur zuschauen konnte wie er ihn mit dem Wasser ohne grosse Mühe besiegte. Irgendwie schien es dem Drachen nun doch etwas zu leicht zu sein, aber er machte sich vorerst mal keine Gedanken darüber. Die Waffenübergabe interessierte Ardros herzlich wenig das war Menschensache. Die Waffe selbst jedoch hatte Ardros brennendes Interesse geweckt da sie magisch war und da der Zauber der Waffe sehr stark war. Allerdings liess er sich nichts anmerken. Schliesslich wäre er im Falle eines Falles jedem Schwert überlegen. Zumindest glaubte er das.
Ekhna'Di verschwand nach einigen Sekunden in der Höhle und Ardros machte sich schon auf eine langweilige Wartezeit gefasst als sich plötzlich etwas regte. Die Überreste des Skorpions flammten auf und verschwanden. Dann begann die Lava zu brodeln. Die Hitze wurde noch stärker und die Lava wurde heller.
Dann stieg aus der Lava ein noch grösserer Skorpion heraus als derjenige welcher vorhin dagewesen war. Er hatte einen Panzer auf welche magische Runen zu sehen waren. Er machte einen furchterregenden Eindruck und wie es schien war er auch sehr stark, denn er begann den Weg zu der höle freizulegen. Die Steine zerbrachen unter seinen kraftvollen Zangen und er arbeitete sich immer mehr in die Richtung vor in welche Ekhna'Di verschwunden war. "Wir müssen schnellstens etwas unternehmen" sagte der Rote und überlegte sich wie er den Skorpion am besten besiegen könnte. Dummerweise war er jedoch ein Feuerdrache und er hatte nicht gerade die besten Waffen gegen eine Kreatur des Feuers.
Er schuff eine Illusion welche einen noch grösseren noch stärkeren Skorpion darstellte. Das Vieh war furchterregend hatte flammend rote Augen und ging sofort auf den anderen Skorpion los. Dieser jedoch war durch die Magie auch vor Illusionen geschützt denn der Riesenskorpion schüchterte den nun kleineren überhaupt nicht ein und so liess Ardros Ihn nach kurzer Zeit wieder verschwinden denn er wollte seine Kräfte nicht für sinnloses Zeugs verwenden. Mit der Lava konnte er auch nicht viel anfangen, der Skorpion war schliesslich daraus entstanden. Es sei denn...
Ardros konzentrierte sich auf die Lava und kanalisierte es. Dann liess er alles mit vollem Druck auf den Skorpion fliessen welcher auch prompt davongespült wurde. Nun richtete der seine Augen auf die Gruppe und Ardros wusste dass der Skorpion nun ein neues Ziel gefunden hatte. Sie sollten schnellsten etwas unternehmen.

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#40 Beitragvon Magan » Di 18 Jul, 2006 09:44

Sild hatte noch immer das Schwert in der Hand und versuchte seine Energien zu verstehen, als der nächste Feuerskorpion angriff. Auch wenn ihn Ardros in Schach hielt würde es nicht lange dauern und sie würden alle Insektenfutter. Diese Vorstellung gefiel Sild überhaupt nicht. Kämpfen hat keinen sinn er wird immer wieder kehren und wer weiß vielleicht sogar immer stärker, entschied Sild bei sich, Wir müssen hier weg bevor der Skorpion wieder bei uns ist. Zu Ekhna'Di kommen wir nicht mehr durch, also müssen wir einen andern Weg finden. Sild musste schneller überlegen, den Ardros Angriff von vorhin schien den Skorpion kaum interessiert zu haben, er schien nur noch wütender geworden zu sein und kam nun auf die Gruppe zu. Schnell aktivierte Sild seinen magischen Blick, zwar hatte er einen permanenten Maischen Blick doch dieser war nicht so stark und Sild hoffte, dass er mit seinem stärkeren magischen Blick irgendwie mehr erkennen würde. Er ließ seinen Blick noch mal durch den Raum schweifen und er wurde nicht enttäuscht. Links von ihn hatte er vielleicht eine Möglichkeit gefunden zu entkommen und Ekhna'Di dabei nicht zu verlieren. „Ich hab so das Gefühl, dass kämpfen hier keinen Sinn hat, wir müssen fliehen“, sagte Sild zu den anderen während er sich vor der Steinwand aufstellte, die für ihn die einzige Möglichkeit bot.
Mittlerweile hatte er etwas über das Schwert herausfinden können, es war nicht viel doch es würde ihn hierbei sicher helfen. Er hob das Schert über seinen Kopf so als wollte er damit den Himmel berühren. Dann lies er seine Energie in das Schwärt fließen. Normalerweise würde nun ein eigenes Schwert erscheinen doch nun umgab Ekhna'Di Schwert ein eigenartiger rotschwarzer Glanz und die Klinge verfärbte sich schwarz. Beide Schwerter waren eins geworden und Sild konnte die angestaute Macht fühlen, die danach schrie befreit zu werden.
Sild ließ sich nicht lange bitten. Er drehte das Schert etwas und ließ es von rechts nach links durch die Luft runter sausen. Auf ein mal gab es ein quietschendes Geräusch, als würde Metall an Stein Reiben, oder die Krallen eines Drachen an einem Stein. In der Wand befanden sich nun drei lange Risse so als hätte ein Riesiger mit voller wucht seine Krallen durch dich den Stein getrieben hatte. Noch einmal hob Sild das Schert und ließ es diesmal von links nach rechts runter sausen. Wieder kam dieses Geräusch und wieder erschienen drei Risse in der Steinwand. Doch diesmal hielt es die Wand nicht aus und gab nach. Mit lauten Getöse und einem kleinen Beben gab die Wand nach und offenbarte eine Höhle hinter den Steinen. „Schnell da durch vielleicht können wir so erst mal diesem Ding entkommen, vorerst“, sagte Sild und ließ die anderen vorangehen. Das nun wieder normal gewordene Schwert, da es ja seine ganze Energie verbraucht hatte, steckte Sild in eine schwarze Scheide, die Plötzlich an seinem Gürtel erschienen war. Er würde später versuchen mehr über das Schwert herauszufinden, vorerst war er erstmal erstaunt, das er recht gehabt hatte und seine Drachenkräfte mit dem Schwert kompatibel waren. Der Feuerskorpion kam immer näher und sild schaffte es gerade noch so als letzter in die Höhle, gleich gefolgt von einer riesigen Zange die doch nicht mehr an ihm herankam. Der Skorpion ließ einen klagenden Ruf hören der Sild in en Ohren weh tat, dann verschwand die Schere und es wurde dunkel in der Höhle. Nur noch ein schwacher Schimmer verriet das er Skorpion sein Futter nicht so einfach aufgeben würde, er würde vor der Höhle warten.
Eine Irrlichtkugel erschien in Sild krallenartiger Hand und erleuchtete die Höhle, die sich nun größer herausstellte, als Sild gedacht hatte. Doch wie Sild gehofft hatte schien ein Tunnel von hier wegzuführen und wenn sie Glück hatten dann würden sie so Ekhna'Di treffen. „Ist mit euch alles in Ordnung?“, fragte Sild die anderen. Soweit Sild erkennen konnte waren alle gut durch seinen künstlichen Eingang gekommen. Sild wandte sich noch mal an Leundra und sagte ihr: „Diesmal war deine Größe ja richtig praktisch gewesen, sonst wüsste ich nicht wie wir dich durch den kleinen Eingang hätten bekommen sollen“.
Nach einer kurzen Unterredung gingen nun alle in den Tunnel, sie hatten ja sowieso keine Wahl entweder der Tunnel oder der Feuerskorpion. Nach einiger Zeit merkte Sild das irgendwoher ein schwaches rotes Glimmern herkam, das je weiter sie in dem Tunnel kamen immer heller wurden. Dann hörte der Tunnel auf und sie befanden sich auf einen schmalen Vorsprung. Nun wusste Sild woher das rote Licht kam. Unter ihnen befand sich ein Feuerfluss. Doch er war nicht aus Lava, sondern es war reine Energie, feurige Energie. So was hatte Sild noch nie gesehen und dennoch schien es ihn bei dem was schon alles passiert war kaum überraschend zu sein. Vorsichtig setzten sie ihren Weg fort und achteten genau auf ihre Füße, bis sie einen anderen Eingang erreichten. Stimmen waren aus diesem zu hören und wenn sich Sild nicht täuschte dann gehörte eine davon zu Ekhna'Di. Wieder ließ er die anderen vorgehen, denn er hatte was komisches bemerkt. Der Vorsprung ging noch weiter und verschwand hinter einer Kurve und auf die bewegte er sich nun zu. Was er nun sah raubte in kurzzeitig die Sprache. Er hatte schon viel gesehen als er hier ankam, doch es schien als hielt das Buch in noch mehr Überraschungen bereit. Schnell ging er zurück, jedenfalls so schnell es ihm auf dem Sims möglich war und hielt Ardros an. „Würdest du bitte malkurz mitkommen, du bist ja hier geboren vielleicht kannst du mir erklären was ich gerade gesehen habe.
Zusammen mit Ardros gingen sie zu der seltsamen Stelle und Sild zeigte ihm was er so erstaunlich fand. An dieser stelle schien es am heißesten, so das Sild damit zu kämpfen hatte, Starke Energien verhinderten, das ein Lebewesen diesem Schauspiel zu nahe kam, doch so wie Sild gehofft hatte schien es Ardros nicht viel auszumachen. Sild musterte noch mal was sich unter seinen Füssen abspielte. Ein ganz normaler Wasserfluss kam aus der Steinwand, doch plötzlich an einer leuchtenden stelle veränderte er sich, so als hätte jemand zwei verschiedene Bilder zusammengeklebt. Aus Wasser wurde reines Feuer das sogar sehr heiß war. Doch das Feuer verdampfte das Wasser davor nicht es schien als ob seine Hitze dem Flusslauf folgen würde. „Also hast du so was schon mal gesehen?“, fragte Sild Ardros. Plötzlich spürte e ein komisches Vibrieren in seiner Rückentasche, er holte das etwas raus, das sich als Silds Fragment herausstellte. Der eine lang gezogene Dorn zeigte genau auf diese Stelle. „ich glaub wir haben das nächste Fragment, aber wir sollten vorher zu Ekhna'Di gehen, ich glaub sowieso das du wohl als einziger diese Hitze aushältst.
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#41 Beitragvon Leundra » So 23 Jul, 2006 12:00

Leundra sah höchst erfreut zu wie Ekhna'Di nach kurzem Kampf den Skorpion besiegt hatte, doch schien die seltsame magische Feueraura von diesem Ort nicht weichen zu wollen. Daher war sie auch nicht sonderlich überrascht als plötzlich ein neuer, wenn auch größerer Skorpion erschien und noch aggressiver seine Scheren schnappen ließ.
Nachdem Sild Ekhna'Dis Schwert überreicht bekommen hatte, sah Leundra ihm zu wie er ein recht kleines Loch in den Feld schnitt. Sie verstand zwar nicht wie er dies geschafft hatte, doch wusste sie genau wozu es diente. Sofort sprang sie los, direkt gefolgt von den Twins und passte mit Leichtigkeit hindurch, was sie zumal überraschte aber auch glücklich stimmte, da ihr bewusst wurde das ihre neue Größe doch zu etwas taugte. Grinsend blickte sie zu Sild, als alle in der Höhle waren und der viel zu große Skorpion gegen den Fels lief und ihnen nicht folgen konnte. Stattdessen starrte sein finster blickendes Auge direkt vor dem Eingang sie an und ließ Leundra schaudern. Nun gab es nur noch einen Weg den sie einschlagen konnten. Nach wenigen Metern konnten sie das erste rote leuchten, das sich an den Wänden spiegelte sehen. Kurz darauf sah Leundra auch die Ursache des Leuchtens, unter ihrem schmalen Weg erstreckte sich ein roter Fluss, der aus reiner Magie zu sein schien. Vorsichtig versuchte sie sich über den schmalen Pfad zu tasten, während die Twins sicher und flink zwischen ihren Beinen liefen und zielsicher in den nächsten Raum rasten.

Aus Sicht Lisas:
Als sie die Augen öffnete erblickte die schwer verletzte Raubkatze ein Wesen das haargenau einem Menschen glich, doch als sie instinktiv nach ihm schlagen wollte, glitt ihre Pranke durch ihn durch als wäre er Luft. Entsetzt keuchte sie auf und versuchte sich vergebens auf zurichten, doch ihr fehlte einfach die Kraft. Hilflos fiel sie zurück und jaulte leise, so weit war ihr Körper also schon zerfallen, dass sie nun sogar Halluzinationen hatte. Sie hoffte, dass es einfach verging wenn sie die Augen schloss, doch seltsamer weise konnte sie mit ihren noch immer scharfen Ohren das Geräusch von Schritten hören und anscheinend schien die Illusion etwas in seiner Tasche zu suchen, während sie mit ruhiger Stimme aus sie einredete. Ungläubisch öffnete sie ihre Augen wieder einen Spalt weit und erkannte, dass er nun genau neben ihr stand und etwas in ihre Wunde tröpfelte. Sie überlegte noch wie es denn sein könnte, dass eine Illusion mit ihr reden und Geräusche machen könnte, als plötzlich ein helles Licht aus ihrer blutenden Wunde leuchtete und sie spürte, wie eine angenehme Kühle sich in ihrem Körper breit machte und die Schmerzen wichen.
Verdutzt hob sie ihren Kopf und sah ihre zuvor noch schwere Wunde an, an deren Platz sich neue Haut gebildet hatte und in kürzester Zeit ihr Fell nachwuchs.
Langsam richtete sie sich auf, warf das Geröll von ihrem Körper ab und sah dem seltsamen Wesen das neben ihm stand direkt in die Augen. Ihr schien es absolut unglaublich zu sein, sie erblickte in seinen Augen Ehrlichkeit und Neugierde und was sie noch mehr verdutzte sie erkannte Leben. Wie konnte ein lebendiges Wesen keinen festen Körper haben? Sie konnte es einfach nicht verstehen, wollte es aber unbedingt wissen. Daher öffnete sie ihr großes mit scharfen Zähnen besetztes Maul und meinte mit krächzender Stimme und einer leichten angedeuteten Verneigung, "Ich danke euch vielmals, wer oder was auch Ihr auch immer seid, ich möchte stark bezweifeln, dass ich noch lange in meinem Zustand hätte überleben können. Mein Name ist Lisa und ich gehöre zu den Riesenkatzen, doch ist mir eure Art gänzlich ungekannt auch wenn Ihr einem Menschen stark ähnelt." Während sie sprach huschte ihr Blick interessiert über das leere Fläschchen, mit dessen Inhalt sie geheilt wurde, dann zu dem Schwertschaft in dem sich keine Waffe befand und letztendlich sah sie ihm wieder direkt in seine Augen, sie war sehr über ihre kratzige Stimme erschrocken, da sie gewöhnlich viel weicher war, doch lag die wohl daran, dass sie schon lange mit niemandem mehr geredet hatte.
Nach kurzem Gespräch hörte sie Lärm, der sie an Kampfgebrüll erinnerte und ein dumpfer Schlag, der einige Steine aus der Mauer bröckeln ließ. Danach schienen einige Wesen, unterschiedlicher Größe und schwere nach innen vorzu dringen und auf sie zuzukommen. Mitten in einem Antwortsatz ihres Gegenübers unterbrach sie ihn und bat ihn mit einem Zeichen ruhig zu sein. Nun schien er ebenfalls zu lauschen, doch wich sein angespannter Blick nach kurzer Zeit und nickte ihr freundlich zu, was sie verwirrte.
Mit einem Mal hörte sie das Getrappel zweier Wesen die sie sehr gut kannte und die kurz darauf um die Ecke geschlittert kamen und ihr fröhlich kreischend in die Arme fielen. Von der Wucht gepackt fiel Lisa nach hinten und hielt ihre kleinen Geschwister fest im Arm, während die Höhle von einem glücklichen Miaue erfüllt wurde. Zögerlich lösten sie sich voneinander und Lisa leckte den Kleinen das Gesicht ab, was sonst immer ein Anlass gewesen war für die Twins zu türmen, doch diesmal ließen sie es grummelnd über sich ergehen. Danach wandte sich Jin zu Ekhna'Di um und wollte ihm um den Hals fallen vor Freude. Doch fiel ihr erst zu spät der Fluch ein und sie sprang direkt durch ihn durch. Verlegen lachte sie auf und meinte, "Ich geh mal schnell gucken wo die anderen bleiben", während Jan mithilfe der Gedankensprache Lisa über die jüngsten Vorkommnisse aufklärte.
Lisa nickte kurz verstehend und wollte sich nun ebenfalls aufmachen um schnellst möglich ihre Fast-letzten-Ruhestätte zu verlassen.

Wieder Leundras Sicht:
Leundra wollte den Katzenmädchen hinterher doch hörte sie hinter sich wie Sild nach Ardros rief und ihre Neugierde wurde geweckt, sie folgte den beiden doch musste sie in großem Abstand zu der Hitzequelle stehen bleiben, da ihr die entgegenschlagende Hitze den Atem raubte und sie schwindeln ließ. Hechelnd sah sie dem treiben der beiden zu und fragte sich wie sie nun an das dritte Fragment kommen würden.
Bild Grüßle Leu

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#42 Beitragvon Luarcis » Mo 24 Jul, 2006 17:34

Erfreut sah Ekhna'Di mit an, wie sich die große Katze allmählich erhob und langsam wieder zu Kräften kam.
"Tja, ich hoffe doch sehr, dass ich einem Menschen ähnlich sehe, denn genau das bin ich nichtsdestotrotz auch.", sagte er lachend, "Aber wie du richtig bemerkt hast, bin ich momentan auch nicht wirklich ganz ich selbst, ein Umstand, der sich aber hoffentlich recht bald ändern wird. Das alles ist eine etwas längere Geschichte, letztendlich war es ein Fluch, der mich so verändert hat, der auch für diese seltsamen Vorkommnisse überall verantwortlich ist und wohl auch die Ursache dafür ist, dass du hier so schwer verletzt in dieser Höhle gelandet bist. Mein Name ist jedenfalls Ekhna'Di, es freut mich, dass es dir wieder besser geht. In meiner Begleitung befanden übrigens auch zwei Wesen, die dir sehr ähnlich sein dürften, wir haben uns allerdings gerade getrennt, weil ich momentan der einzige war, der schnell genug in diese Höhle bis zu dir vordringen konnte, denn auch ich bin der Meinung, dass du es nicht mehr sehr lange ausgehalten hättest. Ich…", antwortete Ekhna'Di, doch auch er hörte den Lärm und vor allem spürte er eine heftige Energie.
Er erkannte diese Energie sofort, es war die seines geliebten Schwertes, Sild schien zu versuchen, seine Macht zu erwecken. Aber es war nicht nur die Energie des Schwertes selbst, da war noch eine andere, dunklere und wildere, anscheinend verband Sild seine eigene Kraft mit der des Schwertes. Ekhna'Di spürte, wie die gebündelte Macht schließlich freigesetzt wurde und sein Ziel fand, gleichzeitig gab es einige Erschütterungen und es rieselte einiges an Staub und kleinerem Geröll von der Höhlendecke, aber zum Glück stürzte sie unter der Last nicht ein.
Drachenmagie, doch immer wieder erstaunlich! Der des Menschen so ähnlich und dann doch wieder so anders…, dachte Ekhna'Di fasziniert, als er in die Richtung sah, aus der die Erschütterungen und die kreischenden Geräusche wohl eines dieser unsäglichen Riesenskorpione kamen. Er dachte zufrieden darüber nach, dass er sich in Sild nicht getäuscht hatte und er erstaunlich schnell und gut einen Weg gefunden hatte, zumindest einen Teil der Macht des Schwertes anzurufen und sie sich dienstbar zu machen. Vielleicht zu schnell, dachte Ekhna'Di, denn er kannte außer ihm selbst keinen lebenden Menschen, den das Schwert je akzeptiert hatte, aber Sild war ja schließlich auch kein Mensch…
Als das Gemurmel der Anderen allmählich lauter wurde, lies Ekhna'Di von seinen Gedanken ab und wandte sich wieder Lisa zu.
"Anscheinend haben meine Begleiter nun doch einen Weg gefunden, zu uns vorzudringen, sie werden wohl bald hier sein, du brauchst dich vor ihnen auch nicht zu fürchten, sie…", er brach ab, als plötzlich die beiden Twins in den Raum stürmten und die große Katze ansprangen. Erst etwas verwirrt, dann lächelnd betrachtete er das Schauspiel.
"Tja, so wie es aussieht, scheint ihr euch ja ganz gut zu kennen. Nun, dann brauch ich euch wohl auch nicht mehr vorzustellen."
Als Jin plötzlich auf ihn zukam und ihn umarmen wollte, wollte Ekhna'Di angesichts ihrer scharfen Krallen noch ausweichen, doch dann glitt sie auch schon direkt durch ihn hindurch, woraufhin er doch laut auflachen musste, als die verdutzte Katze unsanft auf den Boden fiel.
"Du brauchst mir nicht zu danken, es war eigentlich eine Sache der Selbstverständlichkeit, Lisa zu helfen, denn so wie ich es sehe, sind wir ja auch nicht ganz unverantwortlich für ihren Zustand, das Erdbeben, das sie verschüttet hatte, wurde wohl von einem der Buchfragmente ausgelöst. Auch, wenn ich eurer Art immer noch mit Skepsis gegenübertrete, ist es doch meine Pflicht, denen beizustehen, die meine Hilfe benötigen und ich würde es auch jederzeit wieder tun, sofern ihr mir keinen Grund gebt, euch mit anderen Absichten gegenüberzustehen.
Doch nun sollten wir endlich weitergehen und nach dem suchen, weswegen wir hier sind, ich denke, die Anderen müssten ganz in der Nähe sein, auch ohne Silds Fragment kann ich deutlich spüren, dass sich ein weiteres sicher hier gleich in der Nähe befinden muss.
Lisa, ich denke, deine… Geschwister haben dir mittlerweile alles Wichtige mitgeteilt, die meisten von uns sind durch den Zauber dieses Buches verflucht worden und wir suchen nun nach den verstreuten Einzelteilen, um sie wieder zusammenzusetzen und diesem Chaos ein Ende zu bereiten. Die Zwillinge begleiten uns ja auch, sie haben mitverfolgt, was geschehen ist und haben erkannt, dass wir diese Mission zu unser aller Wohl zu Ende bringen müssen. Sollten die Fragmente in die falschen Hände gelangen, würde wohl noch weit schlimmeres geschehen, als ein paar auftauchende Lavaflüsse und Riesenskorpione. Du kannst uns also begleiten, wenn du dich schon kräftig genug dafür fühlst, es ist wohl so oder so besser, wenn du dich nicht allein in dieser unwirtlichen Gegend aufhältst, der Zauber des Buches ist stark und gefährlich, bevor wir nicht das nächste Fragment gefunden haben und hier wieder Normalität einkehrt, kann noch viel passieren, pass also auf dich auf!
Ich werde nun jedenfalls erst mal nach den Anderen suchen, bei deinen Geschwistern bist du ja jedenfalls erst mal sicher, stoßt doch zu uns, wenn ihr hier mit… euren Familienfeierlichkeiten fertig seid", sprach Ekhna'Di lächelnd zu Lisa und wandte sich nach einem Nicken zum Gehen.
Als Ekhna'Di aus der Höhle kam, blickte er direkt in einen Abgrund voller glühender Lava, doch als er näher hinsah, erkannte er, dass es eher wie brennendes Wasser aussah, jedenfalls war es auf keinen Fall natürlichen Ursprungs. Als er nach links sah, erkannte er einen Vorsprung, der am Lavafluss vorbei um eine Ecke führte und genau von da vernahm er die bekannten Auren der Anderen, so dass er sich zügig, aber vorsichtig in Bewegung setzte. Schon nach ein paar Metern stieß er plötzlich auf Sild, wenn er nicht durchlässig gewesen wäre, wären wohl beide durch den Aufprall beinahe in den Abgrund gefallen, aber so glitt Ekhna'Di nur ein Stück durch den Silberdrachen hindurch und trat dann wieder einen Schritt zurück, um ihn zu begrüßen.
"Aah, da seid ihr ja, ihr habt also tatsächlich einen Weg in die Höhle gefunden und seid wohl auch schon dem nächsten Fragment auf der Spur, sehr gut, ich bin hier auch soweit fertig, wir werden vielleicht bald einen neuen Begleiter haben, aber ich denke, wir brauchen uns deswegen keine Sorgen zu machen.", sagte Ekhna'Di dem erschrockenen Sild und sah dann an ihm vorbei, wo er Leundra und Ardros erblickte, der kritisch auf etwas sah, dass er nicht genau erkennen konnte. Doch er hatte eigentlich nicht vor, näher ranzugehen, um besser sehen zu können, denn auch in seiner Gestalt spürte Ekhna'Di die enorme Hitze, die ihm entgegenschlug, sie mussten wohl direkt an der Quelle dessen sein, das diesen Krater mit den unterirdischen Höhlen geschaffen hat, also musste sich das Fragment auch genau hier befinden…

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#43 Beitragvon Tilondrion » So 06 Aug, 2006 17:43

Ardros war sehr erleichtert dass Sild die Magie von Ekhna'Di`s Schwert benutzen konnte. Sonst hätten sie warscheinlich grössere Probleme mit dem Riesenskorpion bekommen.
Zum Glück konnte sie der Skorpion nun nicht mehr erreichen. Als sich der Feuerdrache umsah erkannte er dass die Katzen verschwunden waren. Wo sind die nur hin? dachte er sich bevor er von Sild auf den Feuerwasserfall aufmerksam gemacht wurde. Es irritierte Ardros dass er Mühe hatte der Hitze standzuhalten. Früher hatte es nie heiss genug sein können und nun schien sein Hitzeschild durch den Zauber beeinträchtigt zu sein. Seine Art von Feuerdrachen hielt sehr hohe Temperaturen aus, aber auch sein Gewebe hatte thermische Grenzwerte und diese wurden durch einen Zauber geschützt welcher beim aufwachsen eines Feuerdrachen immer Stärker wurde bis die Feuerdrachen in Lava baden konnten wie ein Mensch in einer warmen Mineralquelle.
Ardros wusste dass die anderen noch weniger der Hitze aushalten würden als er, deshalb war es diesmal seine Aufgabe das Fragment zu besorgen.
In diesem Moment erschien nun auch Ekhna'Di und Ardros stellte fest dass es auch ihm viel zu heiss war, und das obwohl er ja eigentlich keinen Körper hatte. Irgendwie schien sich der Zauber zu verändern denn etwas vorher war es für Ekhna'Di kein Problem der Hitze in der Wüste standzuhalten. Dies schien eine spezielle Hitze zu sein.
Ardros konzentrierte sich auf seine Magie, machte seinen Hitzeschild so stark wie er konnte was schwirig war da der andere Zauber welcher auf ihm lastete seine Energie wie aufzusaugen schien.
Nun holte Ardros etwas Anlauf und faltete die Flügel zusammen damit er von der Thermik nicht in die Höhe geschleudert wurde bevor er vom Felsvorsprung mitten in die glühende Lava sprang.
Zuerst hielt der Schild die Hitze locker aus und Ardros fühte sich wohl. Doch dann begann er sich aufzulösen und die Hitze wurde selbst für einen Feuerdrache sehr hoch. Ardros hatte diese Erfahrung noch nie gemacht zuvor und versuchte nun so schnell wie möglich an die Stelle zu gelangen an welcher er das Fragment vermutete. Allerdings wurde es immer heisser je näher er sich auf das Fragment hinbewegte und Ardros fühlte langsam wie er bewusstlos wurde. Er strengte seinen ganzen Körper an damit er nicht die Beherrschung über seine Sinne verlieren würde.
Er näherte sich dem Fragment immer mehr und mehr und er war nur noch kurz davon entfernt und hatte seine Hand schon ausgestreckt als der Schild unter der Hitze zusammenfiel und die Lava bis zu seinem Körper vordrang.
Doch die Kralle von Ardros schloss sich nur 2 Sekunden später um das Fragment, doch diese zwei Sekunden ohne Schild hatten gereicht um dem Feuerdrachen endgültig das Bewusstsein zu entreissen. Im letzten Augenblick dachte der Rote nur noch daran das FRagment so kräftig wie möglich mit seinen Krallen festzuhalten.
Dann wurde es dunkel.
Das letzte was der Rote noch spürte war wie die Hitze plätzlich nachlies einer angenehmen Kühle platz machte und er angeschwehltes Fleisch roch. Dann fiel er in den nun extrem schnell abkühlenden Lavasee welcher schon so hart war dass er immerhin nicht mehr darin versinken konnte.

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#44 Beitragvon Magan » Do 10 Aug, 2006 18:24

Sild hatte es schon geahnt und sein Gefühl bestätigte sich als Ardros sich in die tiefe stürzte um das Fragment zu holen. Diesmal hielt sich Sild zurück er wusste das er nichts tun konnte und anderes als beim Wasserfragment konnte er schon jetzt die gewaltige Kraft spüren die von diesem Fragment ausging. Es war eindeutig das dieses Fragment wohl das Feuer beherrschen musste. Gespannt verfolgte Sild wie Ardros sich durch die Hitze kämpfte und sich dabei nicht schonte, selbst für ihn als Feuerdrachen, schien diese Hitze schon unerträglich geworden zu sein. Durch das blendende licht was von dem flüssigen Feuer ausging konnte Sild nicht sehen wie weit Ardros gekommen war er wusste nur eins, dass er keine Ahnung hatte was sie tun sollten wenn er es nicht schaffen sollte. Mittlerweile war Ardros in den „Feuerfluten“ verschwunden.
Zuerst geschah nicht, doch dann begann sich der Feuerfluss aufzustauen und leuchtete noch heller bis er in einer Explosion, die den Berg erschütterte in tausende Funken verpuffte. Nachdem das Licht verschwunden war konnte Sild sehen wie Ardros auf den Boden der mittlerweile aus Lava bestand aufschlug zum glück stellte er Fest das die Lava schon so stark erkaltet war das Ardros nicht versank. Doch er schien sich auch nicht mehr zu bewegen. „wir sollten schnell was tun ich glaub er ist bewusstlos“, sagte Sild zu den anderen und hoffe das er damit richtig lag und es nicht schlimmer um Ardros stand. Nach einem kurzen Blickwechsel begann Sild runter zu klettern zum glück hatte er nun krallen den das Gestein war durch die hohen Temperaturen geschmolzen und war nun Spiegelglatt, so das ohne die Krallen ein herunterkommen unmöglich schien. Sild stellte zu seiner Beruhigung fest das die Felsen erstaunlich schnell abgekühlt waren, vermutlich weil der Feuerfluss einfach etwas vollkommen unnatürliches war für diese Gegend.
Als sild nach unten sehen wollte stellte er etwas beunruhigendes Fest. Sein Blick blieb in der nähe von Ardros hängen, genauer gesagt an der stelle wo eins das Wasser zu Feuer wurde. An dieser stelle war nun ein Schwachleuchtende rotes Schutzschild das Ardros vor dem Wassertod bewarte, dieses Schien aus reinster Hitze zu bestehen, wie Sild durch die aufsteigenden Dampfwolken annahm. Doch das Wasser staute sich immer mehr und Sild war sich sicher das das Schild diese nicht mehr lange zurückhalten würde. Sild beschleunigte seine Kletterei bis er endlich den Boden erreichte. Auch wenn das Gestein hier noch zum teil aus Lava bestand so war sich doch schon soweit erkaltet das Sild nur noch einen schwachen Schutzschild aufbauen musste um über di die Lava zu gehen. Er begann auf Ardros zuzugehen doch er kam nicht sehr weit und bleib sofort stehen, als er ein Vibrieren in seiner Rückentasche füllte. Schnell holte er den Gegenstand heraus, es handelte sich um das grüne Fragment, das nun grün zu leuchten begann. Das Leuchten wurde immer stärker und es schien zu pulsieren. Aus den Augenwinkeln heraus, sah Sild noch ein Licht, dieses war allerdings Blau. Mit einer Vorahnung drehte sich Sild um und erkannte Ekhna'Di. Sein Fragment leuchtete nun auch, aber in einem Blauen Licht. Nun begann auch das Fragment in Ardros Klauen zu leuchten so das nun drei Lichter um die Wette pulsierte. Es dauerte nicht lange, also sich auch schon zwei rote Lichtstrahlen, zwei blaue Lichtstrahlen und zwei grüne Lichtstrahlen auf die jeweils anderen Fragmente zubewegten. Als sie einander erreichten, begangen sie sich umeinander zu schlingen und verschmolzen letztendlich zu weißen Lichtstrahlen die die Drei Fragmente verbanden. Diese Verbindung hielt nicht lange und schon bald löste sie sich in Lauter roter, blauer und grüner Funken auf.
Sild verstand dieses Spektakel nicht ganz was die drei Fragmente da eigentlich veranstaltet haben, doch er, merkte schnell das es Folgen hatte. Der Schutzschild, der das Wasser bis jetzt zurückgehalten hatte, begann sich langsam aufzulösen und drohe damit Ardros zu ertränken. Nun reagierte Sild Intuetif und achtete nicht dabei sich zu schonen. Ardros war für seinen derzeitigen Körper viel zu schwer also musste er ihn mittels Magie Tragen. Nachdem Sild den Zauber gewirkt hatte begann Ardros leicht über den Boden zu schweben. Beruhigt stellte Sild fest das er noch atmete und außer ein paar leichten Verbrennungen wohl nicht al zu viel abbekommen hatte, außerdem hielt er das Fragment krampfhaft fest. Sild stellte schnell fest das der Zauber stark an seinen Kräften zehrte, immerhin waren seine meisten magischen Quellen durch den Zauber des Buches blockiert so das er nun nicht so viel Magie einsetzen konnte. Schnell schaute sich Sild um und entdeckte einen hohen Felsen. Zu den Wassermassen war der steil und hoch aber zu ihnen war er leicht zu erreichen. Dies ist wohl unsere einzige Chance, dachte sich Sild, dem nichts Besseres einfiel. Schnell begann er den Felsen zu besteigen und Ardros wurde magisch mitgezogen. Als er eine angemessne Höhe erreichte wo er sicher war das die Wassermassen ihn nicht erwischen würden löste er die Magie von Ardros, worauf der langsam zu Boden segelte. Dann stürzte auch schon der Schild zusammen und Sild merkte, das er gar nicht auf die anderen Geachtet hatte, doch das war nun unwichtig, denn sie konnten sich bestimmt retten.
Doch Sild hatte die Wucht der Wassermassen unterschätzt und hörte wie der Fels unter ihnen zu Bröckeln begann. Das quietschende Geräusch des Steins lies sein Fell vor zu Berge stehen. Doch er hatte glück und der Fels beruhigt sich wieder, auch hatte er richtig geschätzt als er auf das Wasser unter sich starte. Nun bleib zu hoffen das Ardros bald wieder zu sich kommen würde den über den Fluss konnte er ihn nun wirklich nicht tragen.
Nun endlich schaute er sich um und entdeckte die anderen die wohl sicher wahren. Neben Leundra waren nun schon drei Katzen, was Sild doch noch mehr verwirte. Wo kommen die überhaupt alle her, fragte er sich und überlegte oder es nun etwas gute oder schlechtes zu bedeuten hatte. Auf jeden fall schien Leundra die Plötzliche Vermehrung der Riesenkatzen egal zu sein. Sild zuckte mit den Schultern und beschloss sich erstmal darüber keine Gedanken zu machen sollten sie sich als Bedrohung herausstellen, so konnte er immer noch was machen. Nun saßen sie erstmal hier fest doch zum glück begann sich Ardros langsam zu regen. Sild musste wieder an die Lichtstrahlen denken die die drei Fragmente für kurze zeit verbunden hatte und fragte sich was das eigentlich sollte, auch fragte er sich für was das Buch nun wirklich gedacht war.
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#45 Beitragvon Leundra » Di 15 Aug, 2006 20:49

Beunruhigt sah Leundra dem Treiben unter ihr zu und wäre am liebsten mit Sild nach unten gesprungen, doch war die Schlucht sehr eng und sie befürchtete mehr im Weg zu stehen als wirklich helfen zu können. Stattdessen sah sie sich nach Ekhna'Di um, der plötzlich in der Begleitung von einer schwarzen Katze war, hinter der die Twins fröhlich kichernd hinterher liefen. Sie stellte sich zu Ekhna'Di und ließ sich die Gegebenheiten kurz erklären und starrte weiter gebannt zu Sild und Ardros runter. Zwar konnte sie die Gedanken der Katzen nicht lesen, doch machte Lisa keinen aggressiven oder kampflustigen Eindruck und so beließ sie es erst einmal bei einem kurzen Nicken in ihre Richtung.
Nach einem starken Ruck stieg der Wasserspiegel schlagartig und sorgte dafür, das Sild und Ardros nun durch einen starken Strom von der Truppe getrennt waren. Leundra hatte keine Ahnung, wie sie diesen in Ardros Zustand hätten überwinden können und ach die anderen schienen stark nachzudenken. Da tat Lisa einen schritt vor und rammte ihre Klaue in den Fels, aus dem plötzlich drei Säulen herausschossen und sich über die Fluten hinweg in den Fels bohrten auf denen sich die zwei Drachen befanden. Auf diese Art und Weise baute Lisa eine Brücke über die beiden ohne Probleme hätten laufen können, wäre da nicht das Wasser gewesen, das die Säulen spiegelglatt machte. Vorsichtig humpelte Ardros voran, gestützt von Sild, der seine Klauen in den Fels schlug und so einige male die beiden vor einem Sturz in den sicheren Tod bewahrte. Die letzten Meter sprangen beide an das rettende Ufer und setzten sich erst einmal keuchend hin. Nach einer Weile stand Sild auf und erzählte den anderen von dem leuchten der Fragmente, während Ardros seine Wunden mithilfe seiner Magie heilte.
Plötzlich gab es ein fürchterliches Geräusch, das sich anhörte, als würden riesige Felsmassen aufeinander krachen. Über ihnen bildeten sich Risse im Gestein und Teile fingen an herunterzubröckeln. „Die Höhle stürzt ein!“ schrie Leundra entsetzt und lief dem Ausgang entgegen, wurde jedoch von Lisa aufgehalten, als sie ins Freie stürmen wollte.
Lisa dreht sich um und sah ihre kleinen Schwestern mit einem herrischen Blick an, diese grinsten böse und verwandelten sich plötzlich in steinerne Statuen, die augenblicklich zerbröckelten und sich in Sand auflösten. Auch Lisa verwandelte sich in Stein, der auf der Stelle zerbarst, doch löste sie sich nicht in Luft auf, sondern erschien unter der zerbröckelten Großkatze eine Gestallt, die den Twins unglaublich ähnlich sah, bis auf die Tatsachen, das sie gut doppelt so groß war (dementsprechend auch doppelt so lange Krallen *g*), schon etwas älter und um vieles ernster dreinblickte. Lisa ging in die Hocke, spannte ihre Muskeln an und sprang mit einer unglaublichen Geschwindigkeit aus der Höhle heraus. Wäre sie auch nur einen Bruchteil langsamer gewesen, hätten die gigantischen Scheren, die urplötzlich über dem Eingang auf sie herunterrasten sie zerteilt. Der Skorpion hatte über der Höhle gehockt und auf seine Beute gewartet, nun heulte er wütend auf, als er sie verfehlte und lief ihr wütend nach.
Immer und immer wieder griff der Skorpion sowohl mit Scheren als auch seinem mächtigen Schwanz an, doch Lisa wich ihm jedes Mal geschickt aus und lief weiter, konterte aber nicht. Leundra kam es so vor als würde sie in eine bestimmt Richtung laufen, verstand aber nicht was Lisa damit bezweckte. Jedes Mal wenn Lisa auswich und davon sprang folgte ihr der immer wütender werdende Skorpion, auf wie Leundra bemerkte, längst nicht die großen Lavaflüsse flossen, wie zu dem Zeitpunkt als er sie in die Höhle gejagt hatte. Zwar hatte er seine Größe behalten, aber er strahlte keine so große Hitze mehr aus und leuchtete nicht mehr so stark. Leundra zeigte auf die Kreatur und fragte die anderen, "seht ihr das? Könnte es sein, das auch seine Feuerkraft von dem Fragment ausging?"
Mit einem Mal blieb Lisa stehen, schloss die Augen und fing an Worte zu murmeln. Der Skorpion hob schon siegessicher seinen Schwanz und das Gift, das aus seinem Stachel kam leuchtete in der Sonne.
Plötzlich schossen zwei kleine Gestalten aus der Erde und griffen die Kreatur an. Immer wieder attackierten die Twins den überraschten Skorpion, konnten ihn aber nicht wirklich verletzten, da sein Panzer ihren Krallen standhielt. Doch so waren sie in der Lage das Monster von Lisa abzulenken, deren Augen unter ihren Lieder anfingen zu leuchten.
Die nächsten Aktionen geschahen in einem Bruchteil einer Sekunde, die Twins zogen sich zurück, Lisa öffnete die Augen und unter dem Skorpion schoss ein riesiger schwarzer Obelisk hervor, der die vor schmerzen brüllende Kreatur in die Höhe riss, seinen Panzer zerbrach und letztendlich viele Meter über dem Bogen zum stehen kam. Noch immer zappelte der Skorpion wild mit seinen Beinen und versuchte mit dem Schwanz Lisa aufzuspießen, kam ihr jedoch nicht einmal nahe. Glücklich ging Leundra aus der Höhle und beglückwünschte, die zufrieden dreinblickende Lisa und ihre laut lachenden Geschwister. Jedoch bekam sie beim Anblick des immer noch zappelnden Skorpions eine Gänsehaut, sie mochte sich gar nicht vorstellen, was geschähe, wenn die blutrünstigen Geschwister sich mal gegen sie stellen würden.
Hinter Leundra bemerkte Sild mit einem Mal, das der Dorn des Fragments sich wieder anders ausgerichtet hätte und seltsamer weise zwar nach oben zeigte, jedoch vom Berg weg.
Leundra zuckte mit den Schultern und folgte Sild, der sich bereits wieder auf den Weg machte. Sie machte sich Sorgen, mit viel Glück hatten sie die ersten Fragmente errungen, jedoch war es ein Wunder, das noch keiner schwerwiegende Verletzungen davongetragen hatte. Sie hoffte nur inständig, dass bald alle Fragmente zusammen geführt würden und sie ihre alte Gestallt wieder annehmen könnte.
Eine gute halbe Stunde marschierten sie ohne weitere Probleme voran, unbemerkt bewölkte sich der Himmel und der Wind frischte auf. Sie liefen den steinige Weg wieder hinunter waren nur noch wenige Meter von den ersten Bäumen des Waldes entfernt, da erfasste die Gruppe eine heftige Böe, die Leundra von den Klauen riss und sie einige Meter über den Boden schleuderte, bis sie aufkam und ihre Krallen in den Boden schlug um nicht noch einmal dermaßen auf die Nase zu fallen. Plötzlich wurde es stockfinster und über den Wachberg hinter ihnen schob sich eine riesige fliegende Hand aus Stein, die an einer mächtigen Eisenkette befestigt war. Das Knirschen der Kettenglieder ließ die Bäume erzittern und als die Hand sich absenkte und letztendlich auf dem Boden landete, begrub sie viele unter sich und ein gequältes Heulen drang aus dem Wald. Zutiefst erschrocken arbeitete Leundra sich zu Sild und begutachtete sein Fragment. Wie sie befürchtete hatte zeigte der Dorn direkt in die Richtung aus der die Kette aus den Wolken stieß. Seufzend sah sie zu den anderen und machte sich nah an den Boden gedrückt auf den weiten Weg durch den Wald bis zur steinernen Hand. Als sie nach längerem Marsch durch den dichten Wald endlich die Hand, die ein großes Loch in den Wald gerissen hatte, erreichten, sah Leundra zur unglaublich langen Kette hinauf und fing an leicht zu zittern.
Plötzlich fing der Boden an zu beben und die Hand löste sich wieder von den zerstampften Bäumen und wollte weiter davon segeln. Sofort liefen alle aus der Gruppe los und versuchten auf die Hand zu klettern, was nicht sehr einfach war, da der Wind sie immer wieder zu Boden drückte. Ausschließlich die Katzen blieben am Boden. Als Leundra sich umdrehte, sah sie wie Lisa ihre fluchenden Schwestern festhielt und zu der Gruppe hoch schrie, "Wir Erdkatzen erhalten unsere Kraft von der Erde, wir wären euch kein Nutzen da oben. Ich möchte euch danken Ekhna'Di, das ihr mich gerettet habt, ruft nach uns wenn ihr wieder unten seid und Hilfe braucht, ich werde da sein! Unsere….." Mehr verstand sie nicht, da der beißende Wind die Worte davontrug. Leundra wandte sich um und kletterte vorsichtig, dann immer schnell die Kette hinauf. Das Klettern fiel ihr längst nicht so schwer wie sie vorher befürchtet hatte, im Gegenteil, dank ihrer Flugfähigkeiten, pendelte sie mit ihren Flügeln das Gleichgewicht aus und kletterte flink die alte verrostete Kette hoch. Bald schon war sie dem Rest der Gruppe weit voraus und durchstieß wenig später die Wolkendecke. Über ihr schwebte ein riesiger Felsbrocken, der je näher sie kam an Form gewann. Kurz bevor sie das Ende der Kette erreichte wusste sie sicher, um was es sich bei dem Koloss handelte.

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Bild Grüßle Leu


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