Die wandelnde Steinfestung
- Leundra
- weiser Raptor

- Beiträge: 1911
- Alter: 38
- Registriert: So 06 Nov, 2005 10:44
- Wohnort: Rosenfeld
- Kontaktdaten:
Die wandelnde Steinfestung
Kommt von hier
Leundra zog sich über Kante und blickte erfreut auf die Wolken tief unter ihr. Sie fühlte sich in diesen Höhen heimisch und genoss den frischen Wind. Sie drehte sich um und ihr Atem stockte. Vor ihr türmte sich eine riesige Festung auf. Unzählbar viel Türme, die durch schmale Gänge miteinander verbunden waren bäumten sich vor ihr auf. Die sah aus als ob sie aus einem riesigen roten Felsen geschlagen worden wären und ein unheimliches Brummen schien aus ihren Gewölben zu schallen. Mit offenen Maul starrte sie weiter auf die Festung und bemerkte dabei nicht, wie es immer dunkler um sie wurde.
Leundra zog sich über Kante und blickte erfreut auf die Wolken tief unter ihr. Sie fühlte sich in diesen Höhen heimisch und genoss den frischen Wind. Sie drehte sich um und ihr Atem stockte. Vor ihr türmte sich eine riesige Festung auf. Unzählbar viel Türme, die durch schmale Gänge miteinander verbunden waren bäumten sich vor ihr auf. Die sah aus als ob sie aus einem riesigen roten Felsen geschlagen worden wären und ein unheimliches Brummen schien aus ihren Gewölben zu schallen. Mit offenen Maul starrte sie weiter auf die Festung und bemerkte dabei nicht, wie es immer dunkler um sie wurde.
Grüßle Leu- Luarcis
- gebildeter Drache

- Beiträge: 2068
- Alter: 40
- Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
- Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
- Kontaktdaten:
Kommt von hier
Keuchend zog sich Ekhna’Di über den Vorsprung und blickte zurück an der Kette nach unten.
Ich sollte wohl doch wieder mal etwas mehr trainieren, das war doch recht anstrengend, dachte er sich noch mit einem kleinen Schmunzeln und drehte sich dann um, wo er Leundra erblickte. Doch viel mehr erstaunte ihn der Anblick dessen, was er hinter ihr sah, sein Blick schweifte über die gewaltige Festung, mit ihren zahllosen Türmen und den bedrohlichen Schatten, den sie über die schwebende Insel warf, die sie soeben erklommen hatten. Ekhna’Di wusste auch ohne das erregte Vibrieren seines Wasserfragments in der Tasche, dass sich innerhalb der Festung das befinden musste, was sie suchten, nämlich ein weiteres der unzähligen Fragmente des Buches. Mit ernstem Blick trat er neben die Lichtdrachin und blickte noch einmal aus sicherem Abstand auf ihr Ziel, bevor er sich umwandte und darauf wartete, dass die anderen ebenfalls eintreffen würden.
Keuchend zog sich Ekhna’Di über den Vorsprung und blickte zurück an der Kette nach unten.
Ich sollte wohl doch wieder mal etwas mehr trainieren, das war doch recht anstrengend, dachte er sich noch mit einem kleinen Schmunzeln und drehte sich dann um, wo er Leundra erblickte. Doch viel mehr erstaunte ihn der Anblick dessen, was er hinter ihr sah, sein Blick schweifte über die gewaltige Festung, mit ihren zahllosen Türmen und den bedrohlichen Schatten, den sie über die schwebende Insel warf, die sie soeben erklommen hatten. Ekhna’Di wusste auch ohne das erregte Vibrieren seines Wasserfragments in der Tasche, dass sich innerhalb der Festung das befinden musste, was sie suchten, nämlich ein weiteres der unzähligen Fragmente des Buches. Mit ernstem Blick trat er neben die Lichtdrachin und blickte noch einmal aus sicherem Abstand auf ihr Ziel, bevor er sich umwandte und darauf wartete, dass die anderen ebenfalls eintreffen würden.
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Kommt von hier
Ardros fand die anderen Am Ende der Kette stehend auf dem Vorsprung einer schwebenden Insel. Sie schauten zur Festung welche gigantisch aussah.
So viele Türmchen hatte der Rote noch nie gesehen. Die Burg sah eigentlich sehr schön aus, wenn sie nicht so einen unheimlichen Eindruck gemacht hätte. Vorallem die Schatten waren irgendwie andersals bei einer normalen Festung. Allerdings konnte Ardros nicht sagen warum dies so war. Irgendwie schienen die Schatten auch grösser zu werden, aber Ardros konnte nicht sagen warum. Die Sonne bewegte sich doch nicht so schnell. als Ekhna'Di sein Fragment aus der Tasche zog fiel Ardros wieder ein dass er nun ja auch ein Fragment hatte er hatte es die ganze Zeit in seiner Pranke gehalten. Es war interessant dass er die Pranke nie einfach mal so geöffnet hatte um sie zu entspannen denn sie die ganze Zeit geschlossen zu halten war nicht bequem. Scheint auch mit diesem verfluchten komischen Zauber zusammenzuhängen. Dachte sich der Feuerdrache. Dann ging er auf Leundra zu und fragte: "Nun wie gehts weiter? wir sind hier ziemlich in der Luft, scheint als ob die Zeit gekommen wäre dass du auch ein Fragment findest"
Ardros fand die anderen Am Ende der Kette stehend auf dem Vorsprung einer schwebenden Insel. Sie schauten zur Festung welche gigantisch aussah.
So viele Türmchen hatte der Rote noch nie gesehen. Die Burg sah eigentlich sehr schön aus, wenn sie nicht so einen unheimlichen Eindruck gemacht hätte. Vorallem die Schatten waren irgendwie andersals bei einer normalen Festung. Allerdings konnte Ardros nicht sagen warum dies so war. Irgendwie schienen die Schatten auch grösser zu werden, aber Ardros konnte nicht sagen warum. Die Sonne bewegte sich doch nicht so schnell. als Ekhna'Di sein Fragment aus der Tasche zog fiel Ardros wieder ein dass er nun ja auch ein Fragment hatte er hatte es die ganze Zeit in seiner Pranke gehalten. Es war interessant dass er die Pranke nie einfach mal so geöffnet hatte um sie zu entspannen denn sie die ganze Zeit geschlossen zu halten war nicht bequem. Scheint auch mit diesem verfluchten komischen Zauber zusammenzuhängen. Dachte sich der Feuerdrache. Dann ging er auf Leundra zu und fragte: "Nun wie gehts weiter? wir sind hier ziemlich in der Luft, scheint als ob die Zeit gekommen wäre dass du auch ein Fragment findest"
Kommt von hier
Endlich erreichte Sild, mehr oder weniger, festen Boden und konnte die kette endlich loslassen. Obwohl er einen großen Teil mit Hilfe seiner Flügel geschafft hatte war er dennoch froh nicht mehr klettern zu müssen. Fasziniert schaute sich Sild um. Das muss wohl wieder ein Fragment ausgelöst haben wie kommst sonst eine ganze Festung in die Luft, fragte sich Sild. Schnell ließ seinen magischen Blick über die Festung wandern und stellte fast das diese durch heftige Vibrationen, die erst vor kurzem entstanden waren, beschädigt wurde. Sie wies an mehreren Stellen Risse, sogar Löcher auf, außerdem stellte er Fest das die Festung verlassen war, er konnte keine Lebende Aura in ihr fühlen. Das Reichte ihm vorerst und der wendete seinen Blick von der Festung ab, doch hatte er nun ein mulmiges Gefühl im Magen das ihn keine ruhe mehr ließ, doch erstmal wollte er was anderes klären und eine Theorie von sich erhärten bevor er sie den andren vorstellte. Erstmal bat er Ardors ihn mal das Fragment zu zeigen, als dieser versuchte es ihn ich die Kralle zu geben , wich Sild schnell zurück. „Nein zeig es mir nur ich bin sicher ich würde verbrennen wenn ich es berühren würde wie wohl jeder andere“, sagte Sild schnell zu Ardros, der ihn erstaunt musterte. Nun schaute Sild wieder mit dem magischen Blick auf das Fragment doch im Gegensatz zu vorhin als er Festung überprüfte tat er es diesmal genau, denn nur mit einem flüchtigen Blick würde er nicht Feststellen können ob es seine Theorie tatsächlich stimme. Nach längerer Suche bestätigte sich sein verdacht und er beendete freudig seine Untersuchung. Immer noch musterte Ardros Sild interessiert und fragte sich was er in seinem Fragment entdeckt hatte. Dann begann Sild sein eigenes grünes Fragment mit dem magischen Blick zu betrachten, er ignorierte die Magische Kugel die er um das Fragment geschlossen hatte, womit er dessen kraft blockierte und musste feststellen das dieses Fragment wild war, so wie er es erwartet hatte fehlte immer noch etwas ganz bestimmtes, was in Ardros und in Ekhna’Dis Fragment vorhanden war.
„Ich muss euch was sagen“, begann Sild plötzlich zu reden und riss die anderen aus ihrem Staunen, „Ich weiß nicht wie wir das nächste Fragment holen können. Es sieht so aus das die wilden Fragmente ihre Magie frei wirken lassen. Das habt ihr ja schon mitbekommen. Wenn jemand der würdig ist sie Berührt absorbieren die Fragmente einen teil dessen Aura, es ist nicht viel aber genug um das Fragment auf dieses Lebewesen zu prägen. Somit dann das Lebewesen und nur das allein dieses Fragment berühren und dessen Macht wirken. Nur gibt es bei der Prägung ein Problem und ihr habt es schon miterlebt zwar unbewusst aber dennoch habt ihr die Folgen gesehen. Sobald das Fragment geprägt wird verlieht es seine Wildheit und hört ganz allein auf das Lebewesen oder dessen Unterbewusstsein, das heißt aber auch das die vorher wirkende Magie ganz aufgelöst wird und ihr habt es gesehen.“ Sild schwieg eine zeit lang damit die andren seine Worte auch wirklich verstanden haben und begann dann wieder zu reden: „Wenn wir das Fragment hier prägen, egal wer dies auch sein wird, so wird seine Magie aufgehoben, die wohl für das schweben der Festung hier verantwortlich ist. Mit anderen Worten die Festung fällt auf die Erde und wir gleich MIT“. Die letzten Worte betonte er besonders und schaute dann in die entsetzten Gesichter der anderen.
Nur den Grund dieses Lichtstrahls das immer unmittelbar der Prägung entstand und die nahe liegenden Fragmente miteinander verband, verstand er nicht. Sild war zu der Meinung gekommen das es dabei keinen unterschied machte ob diese Fragmente geprägt oder Wild waren, es musste nur eins geprägt werden und die Restlichen würden darauf reagieren. Doch noch erkannte er den Sinn davon nicht und beschloss beim nächsten mal seinen magischen Blick zu benutzen und somit vielleicht mehr darüber zu erfahren. Immer noch schienen die anderen nachzudenken oder vor Schreck erstart zu sein, den keiner rührte sich mehr.
Sild wollte sich schon in Bewegung setzen als er Plötzlich hinter sich einen Wind spürte, es war ein magischer Wind. Sild drehte sich um und schaute in den Himmel wo die Luft zu wirbeln begann und sich rot verfärbte. Ein roter Tunnel öffnete sich, rote Nebelschwaden wirbelten in dem Tunnel umher. Sild lächelte, er kannte die Aura die er vom Tunnel herkam. Ein schwarzer Schatten bildete sich in dem Tunnel und nahm bald Drachenähnliche Konturen an. Als das Wessen den Tunnel passiert hatte schloss sich diesen hinter ihm. Erstmal schien es verwirt zu sein, doch bald darauf steuerte es auf Sild zu und landete direkt vor ihm. Seinen Kopf hielt es unten, doch es hatte die andren schon längst genau „gesehen“.
„Ich hab dich da oben gar nicht richtig erkannt, Gestaltwandel ist doch sonst nicht dein Art“, sagte es. Sild lächelte er kannte den Chimärendrachen vor ihn nicht so gut wie sein Bruder dennoch konnte er ihn zu seinen Freunden zählen. Er war etwas kleiner als Sild in seiner wahren Gestalt und hatte rote Federn und Fell auf seine Ganzen Körper, außer auf seinen Bauchplatten. Seine Flügel sahen aus wie die von Vögeln und waren mit rot, blau, schwarzen Federn besetzt. Sie waren größer als die normaler Drachen. Sein Schwanz war dünner als seiner und endete in einer Fellquaste. Sein Kopf war Rundlich und er hatte eine schnauze die Stark einem Vogelschnabel ähnelte. Seine Augen waren Pechschwarz und Rund und ließen keine Pupille erkennen. Zwischen einen Augen hatte er eine einzige rote Feder. Durch Silds magischen blick konnte er die beiden Auren sehen die ihn umgaben, die eine war rot sie seine und die andere gelb. Sild schaut an ihm herunter. Er hatte starke Beide und hatte wohl vor kurzem erst viel auf den Boden trainiert. Seine Hinterbeine wurden nach unten hin etwas orange und hatten keine Federn mehr, sie ähnelten den Pranken von Löwen. Seine Vorderbeine verloren nach unten hin sowohl ihre Federn als auch ihr Fell, normalerweiße waren sie von Harten Grauen Schuppen besetzt. Er hatte an allen vier Pfoten lange gewundene Schwarze Krallen die denen von Vögeln sehr ähnelten. Doch nun waren seine Forderpfoten von eine Art Handschuhen bedeckt, nur bei der linken konnte er noch die Schwarzen Krallen sehen der Rechte Handschuh schien stark gepanzert. Sild merkte das eine Starke Aura von den Krallen ausging, es war schon die Aura seines Freundes aber hier wurde sie Spezialisiert und hatte einen hauch Fremdaura. „Varok Windfeather was machst du den hier und was sind das für Dinger an deinen Forderpfoten“, fragte Sild Varok. Varok lächelte leicht nun schaute er die anderen und Sild direkt an. „Na ja Sild Sildrak. Eigentlich wollte ich zu deinem Bruder Magan und zu einigen anderen die ich hier kennen gelernt habe. Tarars Aura konnte ich wieder mal nicht fühlen aber da ich wusste das sie sowieso nach Magan suchen würde wollte ich halt über ihn wieder zu den anderen stoßen. Du müsstest aber wissen das wenn ihr beide auf einen Planeten seid ohne es mir zu sagen, es kaum möglich ist die eine von der anderen Aura zu unterscheiden und deine strahlt halt stärker als seine im Normalmodus. Das was du an meinen Forderpfoten siehst nennt man Elementarkrallen, das ist aber eine lange Geschichte die ich ein ander mal erzählen werde. Nun solltest du mir aber erstmal sagen was hier los ist und wo ich wieder hier rein geraten bin. Ich kann die Fremdaura um jeden von euch fühlen und sehe das ihr unter einem seltsamen Zauber steht. Außerdem erklär mir doch mal warum das Stück Land hier mitten in der Luft schwebt“, sagte Varok. Sild war überrascht das Varok war erst seit kurzem hier und wusste sofort das sie hier auf einem stück schwebender Landmasse befanden, ohne es gesehen haben zu können. Außerdem hatte er auf den ersten blick erkannt das sie alle unter einem Zauber standen, was aber für Sild weniger verwunderlich war, den Varok konnte man wenn man Drachen mit den Menschen verglich als starken Magier bezeichnen. Mit Magie kannte sich dieser Chimärendrache sehr gut aus.
Schnell schilderte Sild Varok die Geschehnisse bis zum jetzigen stand. Mit Gedanken Bilder untermale er ihre Erlebnisse und den Fluch. Er hob besonders das Buch und die einzelne macht der Fragmente und vor allem diese Lichtverbindung hervor. Varok hörte aufmerksam zu und nickt an ein paar stellen. Sild konnte nicht erkenne über was er dachte, dieser Drache war genau so geschickt wie er wenn es darum ging Gefühle nicht zu zeigen und in seinen Pechschwarzen Augen konnte man nie was sehen. Erst jetzt merkte er das Varok den anderen noch vollkommen fremd war und er drehte sich zu ihnen um. „Das ist Varok Windfeather, mein Freund, er kommt auch von Morlen und kann und vielleicht im punkto Magie helfen“, stellte er Varok den andren vor. Varok nickte den anderen zu, durch seine Vogelschnabelartiges Maul was es ihm sowieso schwer Gästen auszuführen.
„Also mit deiner Theorie hast du wohl recht Sild aber wir sollten uns wohl erst wenn wir dieses Fragment gefunden haben, Gedanken darum machen. Wir werden dann schon eine Lösung finden“, sagte Varok und schaute Richtung Schloss. Auch wenn er nicht mehr die ursprüngliche Macht der Krallen nicht mehr hatte so hatte er eine gute Fähigkeit behalten, den sechsten Sinn, wie er ihn gerne nannte. Ihm war es damit möglich seine Umgebung mithilfe der Erde unter ihm und den Luftströmungen wahrzunehmen, so wie eine Art Radar. „In dieser Festung ist kein Leben, nicht wahr?“ fragte Varok und Sild nickte. Ein blauer Kristall auf Varoks linker Kralle leuchtet auf und ein gelber auf Varoks rechter Kralle. Kleine Blitze Begangen von der Kralle aus an seiner linken Forderpfote hoch zulaufen und verschwanden dann in seinem Körper. An seiner rechten Forderpfote wirbelte Sand von der Kralle hoch und verwand auch in seinem Körper. Varok hatte festgestellt, das er seine Odems die ihn damals durch die Krallen gegeben wurden kaum nutzen konnte, er konnte aber das schwächste Odem aber immer noch benutzen nur musste er es vorher aufladen was er gerade tat.
Die Gruppe setzte sich wieder in Bewegung und erreichten das Tor. Es war sehr groß doch nicht verschlossen und ließ sich somit leicht öffnen. Als die Gruppe durch den Torbogen gegangen war, blieben Varok und Sild ruckartig stehen. Der schatten in dem sie gerade waren war Eiskalt gewesen. Ihre Schwänze erhoben sich Leicht. Varok knickte seine Forderpfoten leicht ein und ging damit in Angriffshaltung. Zum Glück waren gerade eben seine beiden zusätzlichen Odems geladen somit hatte er nun drei verschiedene zur Auswahl. Nun merkte Sild endlich wie komisch die Schatten hier waren, die waren viel zu lang und zu dunkel außerdem verströmten sie eine Eiseskälte. Endlich untersuchte Sild die Festung genauer mit seinem magischen Blick und erschrak. Varok bemerkte dies und schaute Sild an. „Hab ich recht hier gibt es Geister?“, fragte er Sild der dafür der Experte war. „Schlimmer“, sagte Sild, „hier gibt es Phantome“. Varok schluckte hörbar, erkannte diese Art von körperlosen bösen Wessen, die schlimmer waren als jeder Geist. Varok sah wie einige Schatten umherhuschen und plötzlich fingen einige davon an sich zu erheben und bildeten unförmigen, nebelartige, dunkle Gestalten. „Wenn ihr Lichtangriffsmagie beherrscht dann würde ich Ratten sie mal zu benutzen, das ist die einzige Art diesen Biestern zu schaden, außer ihr wohl eure Seele verlieren“, sagte Varok zu den anderen, er kannte sie ja nicht genau und wusste nicht was sie konnten. Varok erhob seinen Oberkörper um seine Forderpfoten freizuhaben, dann machte er einige Bewegungen in der Luft und nun fingen seine Krallen an weiß zu Glühen. Wieder auf allen vieren wartete er was die anderen konnten um sich zur Not zu einem zu stellen und zu helfen. Varok wusste das Sild wohl der einzige war der sich mit diesen Wessen besser auskannte und wohl als einziger keine Hilfe von ihm brauchen würde. Auch Sild machte Mit den Vorderpfoten Bewegungen in der Luft, die die selben von Varok waren, doch nur eine Kralle leuchtete bei ihm weiß glühend auf. Doch nun machte der noch andere Bewegungen und die andere Kralle wurde Schwarz als ob sie sich im tiefsten Schatten befinden würde. Sild wusste das Dunkelmagie ein gefährliches Risiko war, doch er kannte sich damit aus und dadurch hatten sie ein bessere Chance. „Passt auf Phantome sind wirklich nicht leicht zu besiegen selbst nicht durch Lichtmagie ihr musst euch schon ansträngen einfach nur treffen reicht meistens nicht aus und ihr werdet wohl mehr versuche brauchen, ihr müsst versuchen sie ganz aufzulösen und nicht nur zu treffen“, erklärte Sild. Dann machte er sich auf den angriff der Phantome bereit...
Endlich erreichte Sild, mehr oder weniger, festen Boden und konnte die kette endlich loslassen. Obwohl er einen großen Teil mit Hilfe seiner Flügel geschafft hatte war er dennoch froh nicht mehr klettern zu müssen. Fasziniert schaute sich Sild um. Das muss wohl wieder ein Fragment ausgelöst haben wie kommst sonst eine ganze Festung in die Luft, fragte sich Sild. Schnell ließ seinen magischen Blick über die Festung wandern und stellte fast das diese durch heftige Vibrationen, die erst vor kurzem entstanden waren, beschädigt wurde. Sie wies an mehreren Stellen Risse, sogar Löcher auf, außerdem stellte er Fest das die Festung verlassen war, er konnte keine Lebende Aura in ihr fühlen. Das Reichte ihm vorerst und der wendete seinen Blick von der Festung ab, doch hatte er nun ein mulmiges Gefühl im Magen das ihn keine ruhe mehr ließ, doch erstmal wollte er was anderes klären und eine Theorie von sich erhärten bevor er sie den andren vorstellte. Erstmal bat er Ardors ihn mal das Fragment zu zeigen, als dieser versuchte es ihn ich die Kralle zu geben , wich Sild schnell zurück. „Nein zeig es mir nur ich bin sicher ich würde verbrennen wenn ich es berühren würde wie wohl jeder andere“, sagte Sild schnell zu Ardros, der ihn erstaunt musterte. Nun schaute Sild wieder mit dem magischen Blick auf das Fragment doch im Gegensatz zu vorhin als er Festung überprüfte tat er es diesmal genau, denn nur mit einem flüchtigen Blick würde er nicht Feststellen können ob es seine Theorie tatsächlich stimme. Nach längerer Suche bestätigte sich sein verdacht und er beendete freudig seine Untersuchung. Immer noch musterte Ardros Sild interessiert und fragte sich was er in seinem Fragment entdeckt hatte. Dann begann Sild sein eigenes grünes Fragment mit dem magischen Blick zu betrachten, er ignorierte die Magische Kugel die er um das Fragment geschlossen hatte, womit er dessen kraft blockierte und musste feststellen das dieses Fragment wild war, so wie er es erwartet hatte fehlte immer noch etwas ganz bestimmtes, was in Ardros und in Ekhna’Dis Fragment vorhanden war.
„Ich muss euch was sagen“, begann Sild plötzlich zu reden und riss die anderen aus ihrem Staunen, „Ich weiß nicht wie wir das nächste Fragment holen können. Es sieht so aus das die wilden Fragmente ihre Magie frei wirken lassen. Das habt ihr ja schon mitbekommen. Wenn jemand der würdig ist sie Berührt absorbieren die Fragmente einen teil dessen Aura, es ist nicht viel aber genug um das Fragment auf dieses Lebewesen zu prägen. Somit dann das Lebewesen und nur das allein dieses Fragment berühren und dessen Macht wirken. Nur gibt es bei der Prägung ein Problem und ihr habt es schon miterlebt zwar unbewusst aber dennoch habt ihr die Folgen gesehen. Sobald das Fragment geprägt wird verlieht es seine Wildheit und hört ganz allein auf das Lebewesen oder dessen Unterbewusstsein, das heißt aber auch das die vorher wirkende Magie ganz aufgelöst wird und ihr habt es gesehen.“ Sild schwieg eine zeit lang damit die andren seine Worte auch wirklich verstanden haben und begann dann wieder zu reden: „Wenn wir das Fragment hier prägen, egal wer dies auch sein wird, so wird seine Magie aufgehoben, die wohl für das schweben der Festung hier verantwortlich ist. Mit anderen Worten die Festung fällt auf die Erde und wir gleich MIT“. Die letzten Worte betonte er besonders und schaute dann in die entsetzten Gesichter der anderen.
Nur den Grund dieses Lichtstrahls das immer unmittelbar der Prägung entstand und die nahe liegenden Fragmente miteinander verband, verstand er nicht. Sild war zu der Meinung gekommen das es dabei keinen unterschied machte ob diese Fragmente geprägt oder Wild waren, es musste nur eins geprägt werden und die Restlichen würden darauf reagieren. Doch noch erkannte er den Sinn davon nicht und beschloss beim nächsten mal seinen magischen Blick zu benutzen und somit vielleicht mehr darüber zu erfahren. Immer noch schienen die anderen nachzudenken oder vor Schreck erstart zu sein, den keiner rührte sich mehr.
Sild wollte sich schon in Bewegung setzen als er Plötzlich hinter sich einen Wind spürte, es war ein magischer Wind. Sild drehte sich um und schaute in den Himmel wo die Luft zu wirbeln begann und sich rot verfärbte. Ein roter Tunnel öffnete sich, rote Nebelschwaden wirbelten in dem Tunnel umher. Sild lächelte, er kannte die Aura die er vom Tunnel herkam. Ein schwarzer Schatten bildete sich in dem Tunnel und nahm bald Drachenähnliche Konturen an. Als das Wessen den Tunnel passiert hatte schloss sich diesen hinter ihm. Erstmal schien es verwirt zu sein, doch bald darauf steuerte es auf Sild zu und landete direkt vor ihm. Seinen Kopf hielt es unten, doch es hatte die andren schon längst genau „gesehen“.
„Ich hab dich da oben gar nicht richtig erkannt, Gestaltwandel ist doch sonst nicht dein Art“, sagte es. Sild lächelte er kannte den Chimärendrachen vor ihn nicht so gut wie sein Bruder dennoch konnte er ihn zu seinen Freunden zählen. Er war etwas kleiner als Sild in seiner wahren Gestalt und hatte rote Federn und Fell auf seine Ganzen Körper, außer auf seinen Bauchplatten. Seine Flügel sahen aus wie die von Vögeln und waren mit rot, blau, schwarzen Federn besetzt. Sie waren größer als die normaler Drachen. Sein Schwanz war dünner als seiner und endete in einer Fellquaste. Sein Kopf war Rundlich und er hatte eine schnauze die Stark einem Vogelschnabel ähnelte. Seine Augen waren Pechschwarz und Rund und ließen keine Pupille erkennen. Zwischen einen Augen hatte er eine einzige rote Feder. Durch Silds magischen blick konnte er die beiden Auren sehen die ihn umgaben, die eine war rot sie seine und die andere gelb. Sild schaut an ihm herunter. Er hatte starke Beide und hatte wohl vor kurzem erst viel auf den Boden trainiert. Seine Hinterbeine wurden nach unten hin etwas orange und hatten keine Federn mehr, sie ähnelten den Pranken von Löwen. Seine Vorderbeine verloren nach unten hin sowohl ihre Federn als auch ihr Fell, normalerweiße waren sie von Harten Grauen Schuppen besetzt. Er hatte an allen vier Pfoten lange gewundene Schwarze Krallen die denen von Vögeln sehr ähnelten. Doch nun waren seine Forderpfoten von eine Art Handschuhen bedeckt, nur bei der linken konnte er noch die Schwarzen Krallen sehen der Rechte Handschuh schien stark gepanzert. Sild merkte das eine Starke Aura von den Krallen ausging, es war schon die Aura seines Freundes aber hier wurde sie Spezialisiert und hatte einen hauch Fremdaura. „Varok Windfeather was machst du den hier und was sind das für Dinger an deinen Forderpfoten“, fragte Sild Varok. Varok lächelte leicht nun schaute er die anderen und Sild direkt an. „Na ja Sild Sildrak. Eigentlich wollte ich zu deinem Bruder Magan und zu einigen anderen die ich hier kennen gelernt habe. Tarars Aura konnte ich wieder mal nicht fühlen aber da ich wusste das sie sowieso nach Magan suchen würde wollte ich halt über ihn wieder zu den anderen stoßen. Du müsstest aber wissen das wenn ihr beide auf einen Planeten seid ohne es mir zu sagen, es kaum möglich ist die eine von der anderen Aura zu unterscheiden und deine strahlt halt stärker als seine im Normalmodus. Das was du an meinen Forderpfoten siehst nennt man Elementarkrallen, das ist aber eine lange Geschichte die ich ein ander mal erzählen werde. Nun solltest du mir aber erstmal sagen was hier los ist und wo ich wieder hier rein geraten bin. Ich kann die Fremdaura um jeden von euch fühlen und sehe das ihr unter einem seltsamen Zauber steht. Außerdem erklär mir doch mal warum das Stück Land hier mitten in der Luft schwebt“, sagte Varok. Sild war überrascht das Varok war erst seit kurzem hier und wusste sofort das sie hier auf einem stück schwebender Landmasse befanden, ohne es gesehen haben zu können. Außerdem hatte er auf den ersten blick erkannt das sie alle unter einem Zauber standen, was aber für Sild weniger verwunderlich war, den Varok konnte man wenn man Drachen mit den Menschen verglich als starken Magier bezeichnen. Mit Magie kannte sich dieser Chimärendrache sehr gut aus.
Schnell schilderte Sild Varok die Geschehnisse bis zum jetzigen stand. Mit Gedanken Bilder untermale er ihre Erlebnisse und den Fluch. Er hob besonders das Buch und die einzelne macht der Fragmente und vor allem diese Lichtverbindung hervor. Varok hörte aufmerksam zu und nickt an ein paar stellen. Sild konnte nicht erkenne über was er dachte, dieser Drache war genau so geschickt wie er wenn es darum ging Gefühle nicht zu zeigen und in seinen Pechschwarzen Augen konnte man nie was sehen. Erst jetzt merkte er das Varok den anderen noch vollkommen fremd war und er drehte sich zu ihnen um. „Das ist Varok Windfeather, mein Freund, er kommt auch von Morlen und kann und vielleicht im punkto Magie helfen“, stellte er Varok den andren vor. Varok nickte den anderen zu, durch seine Vogelschnabelartiges Maul was es ihm sowieso schwer Gästen auszuführen.
„Also mit deiner Theorie hast du wohl recht Sild aber wir sollten uns wohl erst wenn wir dieses Fragment gefunden haben, Gedanken darum machen. Wir werden dann schon eine Lösung finden“, sagte Varok und schaute Richtung Schloss. Auch wenn er nicht mehr die ursprüngliche Macht der Krallen nicht mehr hatte so hatte er eine gute Fähigkeit behalten, den sechsten Sinn, wie er ihn gerne nannte. Ihm war es damit möglich seine Umgebung mithilfe der Erde unter ihm und den Luftströmungen wahrzunehmen, so wie eine Art Radar. „In dieser Festung ist kein Leben, nicht wahr?“ fragte Varok und Sild nickte. Ein blauer Kristall auf Varoks linker Kralle leuchtet auf und ein gelber auf Varoks rechter Kralle. Kleine Blitze Begangen von der Kralle aus an seiner linken Forderpfote hoch zulaufen und verschwanden dann in seinem Körper. An seiner rechten Forderpfote wirbelte Sand von der Kralle hoch und verwand auch in seinem Körper. Varok hatte festgestellt, das er seine Odems die ihn damals durch die Krallen gegeben wurden kaum nutzen konnte, er konnte aber das schwächste Odem aber immer noch benutzen nur musste er es vorher aufladen was er gerade tat.
Die Gruppe setzte sich wieder in Bewegung und erreichten das Tor. Es war sehr groß doch nicht verschlossen und ließ sich somit leicht öffnen. Als die Gruppe durch den Torbogen gegangen war, blieben Varok und Sild ruckartig stehen. Der schatten in dem sie gerade waren war Eiskalt gewesen. Ihre Schwänze erhoben sich Leicht. Varok knickte seine Forderpfoten leicht ein und ging damit in Angriffshaltung. Zum Glück waren gerade eben seine beiden zusätzlichen Odems geladen somit hatte er nun drei verschiedene zur Auswahl. Nun merkte Sild endlich wie komisch die Schatten hier waren, die waren viel zu lang und zu dunkel außerdem verströmten sie eine Eiseskälte. Endlich untersuchte Sild die Festung genauer mit seinem magischen Blick und erschrak. Varok bemerkte dies und schaute Sild an. „Hab ich recht hier gibt es Geister?“, fragte er Sild der dafür der Experte war. „Schlimmer“, sagte Sild, „hier gibt es Phantome“. Varok schluckte hörbar, erkannte diese Art von körperlosen bösen Wessen, die schlimmer waren als jeder Geist. Varok sah wie einige Schatten umherhuschen und plötzlich fingen einige davon an sich zu erheben und bildeten unförmigen, nebelartige, dunkle Gestalten. „Wenn ihr Lichtangriffsmagie beherrscht dann würde ich Ratten sie mal zu benutzen, das ist die einzige Art diesen Biestern zu schaden, außer ihr wohl eure Seele verlieren“, sagte Varok zu den anderen, er kannte sie ja nicht genau und wusste nicht was sie konnten. Varok erhob seinen Oberkörper um seine Forderpfoten freizuhaben, dann machte er einige Bewegungen in der Luft und nun fingen seine Krallen an weiß zu Glühen. Wieder auf allen vieren wartete er was die anderen konnten um sich zur Not zu einem zu stellen und zu helfen. Varok wusste das Sild wohl der einzige war der sich mit diesen Wessen besser auskannte und wohl als einziger keine Hilfe von ihm brauchen würde. Auch Sild machte Mit den Vorderpfoten Bewegungen in der Luft, die die selben von Varok waren, doch nur eine Kralle leuchtete bei ihm weiß glühend auf. Doch nun machte der noch andere Bewegungen und die andere Kralle wurde Schwarz als ob sie sich im tiefsten Schatten befinden würde. Sild wusste das Dunkelmagie ein gefährliches Risiko war, doch er kannte sich damit aus und dadurch hatten sie ein bessere Chance. „Passt auf Phantome sind wirklich nicht leicht zu besiegen selbst nicht durch Lichtmagie ihr musst euch schon ansträngen einfach nur treffen reicht meistens nicht aus und ihr werdet wohl mehr versuche brauchen, ihr müsst versuchen sie ganz aufzulösen und nicht nur zu treffen“, erklärte Sild. Dann machte er sich auf den angriff der Phantome bereit...

- Leundra
- weiser Raptor

- Beiträge: 1911
- Alter: 38
- Registriert: So 06 Nov, 2005 10:44
- Wohnort: Rosenfeld
- Kontaktdaten:
Überrascht verfolgte Leundra das Schauspiel wie der fremde Drache wie aus dem Nichts auftauchte und sich als Silds Freund herausstellte. Sie fand es äußerst merkwürdig, dass er gerade in diesem Moment erschien und sich als großer Magier vorstellte. Doch da sie Silds Urteilsvermögen traute, stellte sie sich höflich vor und folgte den anderen zum Tor des Schlosses, wobei sie mit grauen daran dachte, was geschähe wenn diese riesige schwere Burg hinunterfallen würde. Doch aus irgend einem Grund konnte sie sich nicht vorstellen, das allein das Fragment die macht gehabt hätte diese Festung zu bewegen, sonst hätte sie ja auch die riesige Hand erschaffen und die vorigen Fragmente hatten allein ihrer Macht freien lauf gelassen und nichts neues dazu geschaffen. So grübelte sie weiter und merkte erst gar nicht wie die anderen kurz hinter dem Tor zum stehen kamen und in den finsteren Raum sahen. Sie wusste das sie dieses kalte Gefühl, das ihre Beine hoch kroch kannte, aber wollte ihr der Zusammenhang nicht mehr einfallen. Als Leundra jedoch Sild von Phantomen reden hörte und die ersten körperlosen Gestallten aus der Dunkelheit auf sie zu krochen, meinte sie erfreut "diese Wesen sind mir ebenfalls bekannt, nur das mein Clan sie immer Shadows nannte. Keine Sorge, wenn man richtig mit ihnen redet, tun sie einem auch nichts, wir haben damals oft mit ihnen zusammen gearbeitet." Gelassen ging sie auf den ersten zu und begrüßte ihn in seiner Sprache. Jedoch ging das Wesen nicht auf ihr Gespräch ein und griff sie an. Entsetzt wich Leundra zurück. Sie wusste, wenn er sie auch nur kurz berührte konnte er ihr große Mengen Energie, wenn nicht sogar die Seele heraussaugen. Jetzt erst viel ihr auch auf das im Gegensatz zu den Shadows die sie kannte, die Augen bei diesen Wesen leuchteten und ihre Körper viel unförmiger waren. Sie knurrte laut auf und aktivierte ihre Energisten, die sich sofort von ihrem Körper abspalteten, durch die Luft flogen und so den Raum erleuchteten. Sie leitete Magie in ihre Klauen und ihre Augen leuchteten hell. Verdammt noch mal! Ich bin ein Lichtdrache mit ein paar Schatten wird ich doch noch fertig werden, dachte sie wütend, doch das Licht ihrer Energisten offenbarte eine unglaublich große Masse an Shadows, sie waren nicht nur am Boden, sie hingen auch teilweise an den Mauern und an der Decke. Aufgeregt schrie sie den anderen Drachen zu, dass sie acht geben müssen das sie nicht von den Shadows über ihnen erwischt werden. Brüllend machte sie sich über den ersten her. Immer und immer wieder schlug sie mit ihren Lichtklauen auf den Shadow ein, bis der zerflossene Körper nicht mehr in der Lage war, wieder zu einem Teil zu werden und sich auflöste, während die anderen Drachen sich ebenfalls halbwegs gut schlugen und die Wesen zurückdrängten.
Plötzlich kam in ihr eine schreckliche Erinnerung hoch, sie erinnerte sich an eine sehr blutige Auseinandersetzung, bei der sie auch die Hilfe der Shadows angenommen hatten. Damals hatten die Feinde einige Shadows in die Enge getrieben und geglaubt sie hätten gesiegt…NEIN! Das durfte hier nicht geschehen! Schnell baute sie mit einigen ihrer Energisten ein Kraftfeld um sich auf und schaute sich gehetzt um. Der Raum in dem sie sich befanden war sechseckig und in jeder Wand waren zwei Türen. Angestrengt überlegte sie, welche Tür sie nehmen konnte um der Masse zu entkommen, doch jede Tür sah gleich aus und sie konnte ja nicht wissen was sich da hinter verborg. Plötzlich spürte sie wie etwas an ihren rechten Schenkel tippte und als sie herunter sah entdeckte sie ein kleines Mädchen in Lumpen. Ihr Körper war genauso schwarz wie der der Shadows, doch sie sah Leundra einfach nur traurig an und zeigte mit ihrem kleinen Finger auf die ihr gegenüber liegende Tür. "Was ist dahinter?" fragte Leundra die Kleine, doch diese schüttelte nur den Kopf und zeigte weiter zur Tür. Leundra schnaubte, sie glaubte nicht, das die Kleine vor ihr real war, doch hatte sie sie gespürt und Leundra bemerkte wie sich die ersten Anzeichen der Katastrophe andeuteten, da sich die ersten Shadows zu verflügen schienen und aufeinender zu drifteten Gehetzt brüllte sie zu den anderen "Folgt mir!" und schlug sich zu der Tür durch und öffnete sie schnell. Dahinter befand sich ein grader steiniger Gang, der mit Fackeln erleuchtet wurde. Leundra wartete bis alle im Gang waren und knallte dann die Tür zu, riss den Knauf heraus und drückte ihn ins Schlüsselloch. So war die Tür erst einmal verriegelt und Leundra legte beruhigt ihre Energisten wieder an. Als sie sich wieder umdrehte, stand plötzlich wieder das kleine schwarze Menschenmädchen vor ihnen und zeigte stumm auf das Licht, das am Ende des Ganges schien. Fragend sah sie zu den anderen Drachen, die ebenfalls unentschlossen waren. Letztendlich folgte Leundra der Kleinen und achtete mit ihren guten Ohren auch auf das kleinste Geräusch. Sie folgten dem ebenen Gang eine gute Stunde und schienen dem Licht näher zu kommen. Mit einem mal öffneten die Wände sich zu beiden Seiten und ein kalter Wind schlug ihnen entgegen. Als Leundra heraus sah, glaubte sie ihren Augen nicht. Obwohl sie die ganze Zeit einem graden, ebenen Gang gefolgt waren, befanden sie sich nun plötzlich in einem der Gänge die zwei der höchsten Türme verband. Viele Meter unter ihnen befand sich der Grund auf der die Festung stand. Sie konnte es einfach nicht verstehen, doch als sie ihre Nase in den Wind hielt und die Augen schloss, bemerkte sie, das der Wind einen sehr alten Geruch mit sich brachte. Es roch nach Krieg! Sie öffnete ihre Augen und meinte zu den anderen "riecht ihr das auch? Blut, Feuer, Eisen es riecht als ob wir uns auf einem Schlachtfeld befänden." Nun war sie sich sicher, dass das Fragment allein nicht hierfür verantwortlich sein konnte, es schien als ob ein uralter Fluch auf dem Schoss läge. Wieder sah sie die Kleine an die unaufhörlich in Richtung des riesigen mächtigen Turms zeigte, dessen Schatten sich bedrohlich über die Gruppe legte.
Plötzlich kam in ihr eine schreckliche Erinnerung hoch, sie erinnerte sich an eine sehr blutige Auseinandersetzung, bei der sie auch die Hilfe der Shadows angenommen hatten. Damals hatten die Feinde einige Shadows in die Enge getrieben und geglaubt sie hätten gesiegt…NEIN! Das durfte hier nicht geschehen! Schnell baute sie mit einigen ihrer Energisten ein Kraftfeld um sich auf und schaute sich gehetzt um. Der Raum in dem sie sich befanden war sechseckig und in jeder Wand waren zwei Türen. Angestrengt überlegte sie, welche Tür sie nehmen konnte um der Masse zu entkommen, doch jede Tür sah gleich aus und sie konnte ja nicht wissen was sich da hinter verborg. Plötzlich spürte sie wie etwas an ihren rechten Schenkel tippte und als sie herunter sah entdeckte sie ein kleines Mädchen in Lumpen. Ihr Körper war genauso schwarz wie der der Shadows, doch sie sah Leundra einfach nur traurig an und zeigte mit ihrem kleinen Finger auf die ihr gegenüber liegende Tür. "Was ist dahinter?" fragte Leundra die Kleine, doch diese schüttelte nur den Kopf und zeigte weiter zur Tür. Leundra schnaubte, sie glaubte nicht, das die Kleine vor ihr real war, doch hatte sie sie gespürt und Leundra bemerkte wie sich die ersten Anzeichen der Katastrophe andeuteten, da sich die ersten Shadows zu verflügen schienen und aufeinender zu drifteten Gehetzt brüllte sie zu den anderen "Folgt mir!" und schlug sich zu der Tür durch und öffnete sie schnell. Dahinter befand sich ein grader steiniger Gang, der mit Fackeln erleuchtet wurde. Leundra wartete bis alle im Gang waren und knallte dann die Tür zu, riss den Knauf heraus und drückte ihn ins Schlüsselloch. So war die Tür erst einmal verriegelt und Leundra legte beruhigt ihre Energisten wieder an. Als sie sich wieder umdrehte, stand plötzlich wieder das kleine schwarze Menschenmädchen vor ihnen und zeigte stumm auf das Licht, das am Ende des Ganges schien. Fragend sah sie zu den anderen Drachen, die ebenfalls unentschlossen waren. Letztendlich folgte Leundra der Kleinen und achtete mit ihren guten Ohren auch auf das kleinste Geräusch. Sie folgten dem ebenen Gang eine gute Stunde und schienen dem Licht näher zu kommen. Mit einem mal öffneten die Wände sich zu beiden Seiten und ein kalter Wind schlug ihnen entgegen. Als Leundra heraus sah, glaubte sie ihren Augen nicht. Obwohl sie die ganze Zeit einem graden, ebenen Gang gefolgt waren, befanden sie sich nun plötzlich in einem der Gänge die zwei der höchsten Türme verband. Viele Meter unter ihnen befand sich der Grund auf der die Festung stand. Sie konnte es einfach nicht verstehen, doch als sie ihre Nase in den Wind hielt und die Augen schloss, bemerkte sie, das der Wind einen sehr alten Geruch mit sich brachte. Es roch nach Krieg! Sie öffnete ihre Augen und meinte zu den anderen "riecht ihr das auch? Blut, Feuer, Eisen es riecht als ob wir uns auf einem Schlachtfeld befänden." Nun war sie sich sicher, dass das Fragment allein nicht hierfür verantwortlich sein konnte, es schien als ob ein uralter Fluch auf dem Schoss läge. Wieder sah sie die Kleine an die unaufhörlich in Richtung des riesigen mächtigen Turms zeigte, dessen Schatten sich bedrohlich über die Gruppe legte.
Grüßle Leu- Luarcis
- gebildeter Drache

- Beiträge: 2068
- Alter: 40
- Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
- Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
- Kontaktdaten:
Als Sild die Fragmente untersuchte und seine Theorien vortrug, nickte auch Ekhna’Di zustimmend.
„Ja, ich denke, du hast Recht, wenn jemand von uns eines der Fragmente erringt, kann es auch von keinem anderen mehr genutzt werden und der unkontrollierte Zauber, der diese ganzen seltsamen Gebiete geschaffen hat, löst sich auf. Allerdings sollte es denke ich demjenigen möglich sein, der das Fragment bekommt, diesen Zauber noch eine Weile aufrecht zu erhalten. Allerdings dürfte es eine enorme Konzentrationskraft erfordern, diese riesige schwebende Insel in der Luft zu halten, und sei es nur für ein paar Sekunden. Ich hoffe also, dass derjenige, der dieses Fragment erringt, stark genug ist, es auch zu kontrollieren, aber darüber sollten wir uns wirklich erst Gedanken machen, wenn wir es gefunden haben.“, erwiderte Ekhna’Di schließlich auf Silds Ausführungen und bemerkte plötzlich auch den unnatürlichen Wirbel, der sich über ihnen öffnete und letztlich einen rot gefärbten Drachen enthüllte. Erst war er sehr misstrauisch und ahnte Schlimmes, doch als der Drache auf einmal bei Sild landete und ihn begrüßte, entspannte Ekhna’Di sich wieder etwas. Er hörte sich an, was Varok, wie er sich vorstellte, über sein unvorhergesehenes Auftauchen berichtete und nickte ihm schließlich ebenfalls zur Begrüßung zu.
„Nun, ein Freund ist immer willkommen, diese Mission scheint sich als schwieriger zu gestalten, als anfangs erwartet und er ist immerhin als einziger von uns nicht von dem Fluch des Buches betroffen. Ich bin jedenfalls Ekhna’Di, Mitglied in einer Gilde der Feuermagier und stets ein Drachenfreund gewesen.“, sprach er schließlich an Varok gewandt und verbeugte sich leicht. Dann sah er Varok einen Moment lang in die Augen, um vielleicht einen kleinen Blick auf seine Gedanken und damit sein Wesen zu erhaschen, doch auch obwohl er sehr gut ausgebildete geistige Kräfte hatte, war es immer noch eine ganz besondere Herausforderung, in den Geist eines Drachens einzudringen. So lies er es denn auch gleich wieder bleiben, wenn er stärker versucht hätte, in ihn einzudringen, hätte das Varok auf jeden Fall bemerkt und sicher als feindlichen Akt gewertet und das wollte Ekhna’Di auf keinen Fall riskieren.
Stattdessen musterte er interessiert Varoks Klauen, auch ihm entging nicht, dass von ihnen eine besondere Aura ausging. Die Krallen an seinen Pfoten waren unbezweifelbar von einer elementaren Macht durchsetzt, aber viel natürlicher und reiner, als es die verstreuten Buchfragmente je gewesen waren. Wo immer Varok sie auch her hatte, sie dürften ihm auf jeden Fall ganz besondere Kräfte verleihen können. Und so war es auch, als Ekhna’Di fasziniert mit ansah, wie Varok die Energie in den Krallen entfaltete und in seinen Körper strömen lies.
Schließlich folgte Ekhna’Di den Anderen zum Wolkenschloss und passierte zeitgleich mit Sild und Varok den großen Torbogen. Sofort lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken und hob warnend die Hand, doch das war nicht nötig, denn die Anderen hatten diese unheimliche Präsenz ebenfalls schon gespürt. Hastig schaute er sich um und versuchte in den Schatten etwas zu erkennen, das diese seltsame Ausstrahlung hätte hervorrufen können, bis er mit Schrecken feststellte, dass es die Schatten selbst waren, die sich ihnen entgegenstellten.
Mit ernstem Blick verfolgte er, wie die Phantome aus ihren Verstecken hervorkamen und sich vor der Gruppe sammelten, um sie anzugreifen.
„Auch ich kenne diese Ausgeburten der Dunkelheit gut, wir müssen auf jeden Fall sehr vorsichtig sein, denn diese Wesen haben keinen physischen Körper, den man angreifen könnte. Sie kennen nicht einmal Schmerz oder Reue, nur diesen unstillbaren Hunger auf Energie und die Seelen von uns Sterblichen. Ja, Magie ist das Einzige, das ihnen überhaupt etwas anhaben kann. Ach, wenn ich doch nur mein treues Schwert zur Verfügung hätte, denn es ist eine Waffe des Lichts und letztlich gerade für solche Kreaturen der Dunkelheit geschmiedet worden. Doch im Moment liegt es wohl an euch, seine Kräfte zu nutzen, um diesen Feinden beizukommen!“, sprach Ekhna’Di zu den Anderen und besonders zu Sild, an dem sein Schwert hell in der Scheide zu leuchten begann, angesichts der Phantome, die sich langsam unaufhörlich auf die Gruppe zu bewegte.
„Ihr habt es schließlich schon einmal geschafft, seine Macht zu nutzen, auch wenn ihr dafür auch eure Kraft mit ihm verbunden habt. Doch eure Kraft ist keine Lichtmagie und wie ihr selbst sagt ist das das Wirkungsvollste, um diese Phantome zu besiegen. Es wäre also wohl besser wenn ihr dieses Mal darauf verzichten würdet.“, sagte er noch zu ihm, übersah aber nicht, dass Sild trotzdem versuchte, seine Dunkelmagie zu erwecken.
Hoffentlich weißt du, was du da tust!, dachte er noch, bevor er sich wieder den Phantomen zuwandte. Als er sah, wie Leundra vergeblich versuchte, mit ihnen zu reden, schüttelte er den Kopf.
„Es gibt wohl keinen Weg, diese Situation friedlich zu beenden, diese Wesen treibt nichts anderes an, als ihre Gier nach unserer Lebenskraft. Nun, es dürfte zumindest ein interessanter Kampf werden, da ich ihnen ja durch meine momentane Verfassung ähnlicher bin als jeder andere. Geist gegen Phantom, wer mag wohl der Stärkere sein?“, sagte er noch, bevor er seine Augen schloss, um seine innere Kraft zu erwecken.
Ekhna’Di murmelte leise ein paar unverständliche Worte und machte einige langsame harmonische Bewegungen mit seinen Händen, um seinen Geist besser zu beherrschen und in einen meditativen Zustand zu sinken. Ein schwacher Wind kam auf, der seinen Umhang und seine Haare leicht flattern lies. Allmählich hüllte sich sein Körper in eine leuchtend rote Aura und an seiner Stirn formten sich plötzlich geschwungene Linien, die ein flammendes, magisches Symbol bildeten, das Symbol der Feuermagier. Mit seinen glitzernden roten und gelblichen Konturen sah es fast so aus, als ob es ihm direkt in die Haut eingebrannt worden war und so war es auch. Es wurde nur sichtbar, wenn Ekhna’Di seine Kräfte für den Kampf stark bündelte. Sein Körper wurde mittlerweile durch eine geisterhaft flammende Aura umzüngelt, die ihn ebenfalls unverkennbar dem Element des Feuers zuschrieb.
Doch Ekhna’Di hörte nicht auf, sondern konzentrierte sich noch weiter. Seine Aura wurde immer heller, bis er schließlich von einem strahlenden Licht umgeben war. Seine sonst dunklen und heftig nach außen flatternden Haare hatten nun eine glänzend weiße Farbe angenommen. Auch das Symbol an seiner Stirn leuchtete in einem glitzernden Licht und als er seine Augen öffnete, strahlten auch sie in dem gleichen Glanz.
Insgesamt bot Ekhna’Di in diesem Moment einen wahrhaft erhabenen Anblick, der wohl auch die Drachen erstaunte, vor allem aber die Phantome erst mal ein paar Meter zurückweichen lies. Schließlich hob Ekhna’Di langsam seinen linken Arm und fixierte seinen Blick darauf. Allmählich wurde seine Aura am Rest seines Körpers schwächer und sammelte sich in seinem Arm, der nun schon von ein paar heftigen Energieentladungen durchsetzt war. Mit einem Mal streckte er ihn heftig ganz aus und sah zu, wie seine gespeicherte Energie als leuchtender Strahl aus seiner Hand schoss. Doch anstatt sich zu lösen und sich einen Weg zu den Phantomen zu suchen, blieb der Lichtstrahl an seiner Hand verhaftet und bildete eine leuchtende Klinge aus reiner Energie, die direkt aus seiner Handwurzel entsprang.
Ekhna’Dis Körper hatte sonst nun beinahe wieder seine normale Gestalt angenommen, das magische Symbol leuchtete wieder im alten Rot und auch seine Haare hatten wieder den matten, dunkelbraunen Glanz, einzig noch von einer schwachen Aura umhüllt.
„Zwar nicht mein treues Schwert, aber es wird wohl genügen müssen! Diese Technik habe ich mir von euch abgeschaut.“, sprach Ekhna’Di schließlich, erst seine selbst erschaffene Klinge musternd und dann an Sild gewandt.
Schließlich drehte er sich zu den Phantomen um, die nun schon beinahe die Gruppe erreicht hatten. In Angriffshaltung hob er seine Lichtklinge und stürmte auf den ersten Shadow zu, dem er sein Energieschwert ohne Zögern in die Brust rammte, oder zumindest das, was sie wohl darstellen sollte. Seine Klinge löste kurzzeitig ihre Form auf, um mit ihrer magischen Kraft das Phantom vollkommen zu durchsetzen und letztendlich mit einem quälenden Schrei im Nichts aufzulösen. Ekhna’Di sah zufrieden auf die schwarze Rauchwolke vor ihm, die sich schon fast im Wind verloren hatte, doch auch er sah die ungeheure Masse an Phantomen, die sich von überall her auf sie zu bewegten. Es wurden immer mehr und letztlich war es auch mit vereinten Kräften sehr zweifelhaft, ob sie diese Gegnerschar hätten aufhalten können. Es war einfach zu riskant, denn schließlich wussten alle, was passiert, wenn einer von ihnen den Phantomen zum Opfer fallen würde.
Als er Leundra plötzlich schreien hörte und das seltsame Mädchen vor ihr erkannte, das auf einen der Ausgänge zeigte, wusste Ekhna’Di nicht, was er davon halten sollte, aber es blieb keine Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen, die Shadows hatten sie schon beinahe umzingelt. Als sie sich plötzlich aufeinander zu bewegten und sammelten, ahnte er, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte.
„Kommt, wir sollten wirklich erst einmal von hier verschwinden!“, rief er den Anderen zu und schwang noch einmal sein Lichtschwert mit einer konzentrierten, ausladenden Bewegung vor sich, woraufhin er eine leuchtende Energiewand vor sich auf dem Boden erzeugte, die der Gruppe zumindest ein paar Sekunden Zeit verschaffen sollte.
Hastig folgte Ekhna’Di Leundra und dem kleinen Mädchen durch die Tür, die Leundra daraufhin auch gleich verriegelte.
„Das wird ein Phantom nicht lange aufhalten können.“, sagte er noch kopfschüttelnd und ging dann zügig weiter, um so viel Platz wie möglich zwischen ihnen und der Eingangshalle zu gewinnen. Erst als sie schon lange von dem seltsamen Mädchen durch die dunklen Gänge geleitet wurden, riskierte Ekhna’Di es, seine Lichtklinge wieder verschwinden zu lassen, dennoch stets aufmerksam auf jede kleine Bewegung achtend…
Als sie nach einer ganzen Weile aus dem Gang wieder ins Licht traten und erkannten, dass sie sich schon hoch über den Zinnen des Schlosses befanden, wurde allen schnell bewusst, an welch bizarrem Ort sie sich befinden mussten. Als Leundra sie auf den seltsamen Geruch aufmerksam machte, konnte auch Ekhna’Di ihn mit seinen zumindest für Menschen gut ausgeprägten Sinnen wahrnehmen, so stark lag er über diesem Platz. Doch das beklommene Gefühl, das er schon seitdem sie die Wolkeninsel betreten hatten, in sich trug, war noch um ein vielfaches stärker und er bezweifelte nicht, dass weit mehr als nur die Magie der Fragmente für die Existenz dieses unheimlichen Schlosses verantwortlich sein musste.
„Wir sollten auf jeden Fall noch viel vorsichtiger sein, ich fürchte, die Phantome waren noch längst nicht alles gewesen.“
„Ja, ich denke, du hast Recht, wenn jemand von uns eines der Fragmente erringt, kann es auch von keinem anderen mehr genutzt werden und der unkontrollierte Zauber, der diese ganzen seltsamen Gebiete geschaffen hat, löst sich auf. Allerdings sollte es denke ich demjenigen möglich sein, der das Fragment bekommt, diesen Zauber noch eine Weile aufrecht zu erhalten. Allerdings dürfte es eine enorme Konzentrationskraft erfordern, diese riesige schwebende Insel in der Luft zu halten, und sei es nur für ein paar Sekunden. Ich hoffe also, dass derjenige, der dieses Fragment erringt, stark genug ist, es auch zu kontrollieren, aber darüber sollten wir uns wirklich erst Gedanken machen, wenn wir es gefunden haben.“, erwiderte Ekhna’Di schließlich auf Silds Ausführungen und bemerkte plötzlich auch den unnatürlichen Wirbel, der sich über ihnen öffnete und letztlich einen rot gefärbten Drachen enthüllte. Erst war er sehr misstrauisch und ahnte Schlimmes, doch als der Drache auf einmal bei Sild landete und ihn begrüßte, entspannte Ekhna’Di sich wieder etwas. Er hörte sich an, was Varok, wie er sich vorstellte, über sein unvorhergesehenes Auftauchen berichtete und nickte ihm schließlich ebenfalls zur Begrüßung zu.
„Nun, ein Freund ist immer willkommen, diese Mission scheint sich als schwieriger zu gestalten, als anfangs erwartet und er ist immerhin als einziger von uns nicht von dem Fluch des Buches betroffen. Ich bin jedenfalls Ekhna’Di, Mitglied in einer Gilde der Feuermagier und stets ein Drachenfreund gewesen.“, sprach er schließlich an Varok gewandt und verbeugte sich leicht. Dann sah er Varok einen Moment lang in die Augen, um vielleicht einen kleinen Blick auf seine Gedanken und damit sein Wesen zu erhaschen, doch auch obwohl er sehr gut ausgebildete geistige Kräfte hatte, war es immer noch eine ganz besondere Herausforderung, in den Geist eines Drachens einzudringen. So lies er es denn auch gleich wieder bleiben, wenn er stärker versucht hätte, in ihn einzudringen, hätte das Varok auf jeden Fall bemerkt und sicher als feindlichen Akt gewertet und das wollte Ekhna’Di auf keinen Fall riskieren.
Stattdessen musterte er interessiert Varoks Klauen, auch ihm entging nicht, dass von ihnen eine besondere Aura ausging. Die Krallen an seinen Pfoten waren unbezweifelbar von einer elementaren Macht durchsetzt, aber viel natürlicher und reiner, als es die verstreuten Buchfragmente je gewesen waren. Wo immer Varok sie auch her hatte, sie dürften ihm auf jeden Fall ganz besondere Kräfte verleihen können. Und so war es auch, als Ekhna’Di fasziniert mit ansah, wie Varok die Energie in den Krallen entfaltete und in seinen Körper strömen lies.
Schließlich folgte Ekhna’Di den Anderen zum Wolkenschloss und passierte zeitgleich mit Sild und Varok den großen Torbogen. Sofort lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken und hob warnend die Hand, doch das war nicht nötig, denn die Anderen hatten diese unheimliche Präsenz ebenfalls schon gespürt. Hastig schaute er sich um und versuchte in den Schatten etwas zu erkennen, das diese seltsame Ausstrahlung hätte hervorrufen können, bis er mit Schrecken feststellte, dass es die Schatten selbst waren, die sich ihnen entgegenstellten.
Mit ernstem Blick verfolgte er, wie die Phantome aus ihren Verstecken hervorkamen und sich vor der Gruppe sammelten, um sie anzugreifen.
„Auch ich kenne diese Ausgeburten der Dunkelheit gut, wir müssen auf jeden Fall sehr vorsichtig sein, denn diese Wesen haben keinen physischen Körper, den man angreifen könnte. Sie kennen nicht einmal Schmerz oder Reue, nur diesen unstillbaren Hunger auf Energie und die Seelen von uns Sterblichen. Ja, Magie ist das Einzige, das ihnen überhaupt etwas anhaben kann. Ach, wenn ich doch nur mein treues Schwert zur Verfügung hätte, denn es ist eine Waffe des Lichts und letztlich gerade für solche Kreaturen der Dunkelheit geschmiedet worden. Doch im Moment liegt es wohl an euch, seine Kräfte zu nutzen, um diesen Feinden beizukommen!“, sprach Ekhna’Di zu den Anderen und besonders zu Sild, an dem sein Schwert hell in der Scheide zu leuchten begann, angesichts der Phantome, die sich langsam unaufhörlich auf die Gruppe zu bewegte.
„Ihr habt es schließlich schon einmal geschafft, seine Macht zu nutzen, auch wenn ihr dafür auch eure Kraft mit ihm verbunden habt. Doch eure Kraft ist keine Lichtmagie und wie ihr selbst sagt ist das das Wirkungsvollste, um diese Phantome zu besiegen. Es wäre also wohl besser wenn ihr dieses Mal darauf verzichten würdet.“, sagte er noch zu ihm, übersah aber nicht, dass Sild trotzdem versuchte, seine Dunkelmagie zu erwecken.
Hoffentlich weißt du, was du da tust!, dachte er noch, bevor er sich wieder den Phantomen zuwandte. Als er sah, wie Leundra vergeblich versuchte, mit ihnen zu reden, schüttelte er den Kopf.
„Es gibt wohl keinen Weg, diese Situation friedlich zu beenden, diese Wesen treibt nichts anderes an, als ihre Gier nach unserer Lebenskraft. Nun, es dürfte zumindest ein interessanter Kampf werden, da ich ihnen ja durch meine momentane Verfassung ähnlicher bin als jeder andere. Geist gegen Phantom, wer mag wohl der Stärkere sein?“, sagte er noch, bevor er seine Augen schloss, um seine innere Kraft zu erwecken.
Ekhna’Di murmelte leise ein paar unverständliche Worte und machte einige langsame harmonische Bewegungen mit seinen Händen, um seinen Geist besser zu beherrschen und in einen meditativen Zustand zu sinken. Ein schwacher Wind kam auf, der seinen Umhang und seine Haare leicht flattern lies. Allmählich hüllte sich sein Körper in eine leuchtend rote Aura und an seiner Stirn formten sich plötzlich geschwungene Linien, die ein flammendes, magisches Symbol bildeten, das Symbol der Feuermagier. Mit seinen glitzernden roten und gelblichen Konturen sah es fast so aus, als ob es ihm direkt in die Haut eingebrannt worden war und so war es auch. Es wurde nur sichtbar, wenn Ekhna’Di seine Kräfte für den Kampf stark bündelte. Sein Körper wurde mittlerweile durch eine geisterhaft flammende Aura umzüngelt, die ihn ebenfalls unverkennbar dem Element des Feuers zuschrieb.
Doch Ekhna’Di hörte nicht auf, sondern konzentrierte sich noch weiter. Seine Aura wurde immer heller, bis er schließlich von einem strahlenden Licht umgeben war. Seine sonst dunklen und heftig nach außen flatternden Haare hatten nun eine glänzend weiße Farbe angenommen. Auch das Symbol an seiner Stirn leuchtete in einem glitzernden Licht und als er seine Augen öffnete, strahlten auch sie in dem gleichen Glanz.
Insgesamt bot Ekhna’Di in diesem Moment einen wahrhaft erhabenen Anblick, der wohl auch die Drachen erstaunte, vor allem aber die Phantome erst mal ein paar Meter zurückweichen lies. Schließlich hob Ekhna’Di langsam seinen linken Arm und fixierte seinen Blick darauf. Allmählich wurde seine Aura am Rest seines Körpers schwächer und sammelte sich in seinem Arm, der nun schon von ein paar heftigen Energieentladungen durchsetzt war. Mit einem Mal streckte er ihn heftig ganz aus und sah zu, wie seine gespeicherte Energie als leuchtender Strahl aus seiner Hand schoss. Doch anstatt sich zu lösen und sich einen Weg zu den Phantomen zu suchen, blieb der Lichtstrahl an seiner Hand verhaftet und bildete eine leuchtende Klinge aus reiner Energie, die direkt aus seiner Handwurzel entsprang.
Ekhna’Dis Körper hatte sonst nun beinahe wieder seine normale Gestalt angenommen, das magische Symbol leuchtete wieder im alten Rot und auch seine Haare hatten wieder den matten, dunkelbraunen Glanz, einzig noch von einer schwachen Aura umhüllt.
„Zwar nicht mein treues Schwert, aber es wird wohl genügen müssen! Diese Technik habe ich mir von euch abgeschaut.“, sprach Ekhna’Di schließlich, erst seine selbst erschaffene Klinge musternd und dann an Sild gewandt.
Schließlich drehte er sich zu den Phantomen um, die nun schon beinahe die Gruppe erreicht hatten. In Angriffshaltung hob er seine Lichtklinge und stürmte auf den ersten Shadow zu, dem er sein Energieschwert ohne Zögern in die Brust rammte, oder zumindest das, was sie wohl darstellen sollte. Seine Klinge löste kurzzeitig ihre Form auf, um mit ihrer magischen Kraft das Phantom vollkommen zu durchsetzen und letztendlich mit einem quälenden Schrei im Nichts aufzulösen. Ekhna’Di sah zufrieden auf die schwarze Rauchwolke vor ihm, die sich schon fast im Wind verloren hatte, doch auch er sah die ungeheure Masse an Phantomen, die sich von überall her auf sie zu bewegten. Es wurden immer mehr und letztlich war es auch mit vereinten Kräften sehr zweifelhaft, ob sie diese Gegnerschar hätten aufhalten können. Es war einfach zu riskant, denn schließlich wussten alle, was passiert, wenn einer von ihnen den Phantomen zum Opfer fallen würde.
Als er Leundra plötzlich schreien hörte und das seltsame Mädchen vor ihr erkannte, das auf einen der Ausgänge zeigte, wusste Ekhna’Di nicht, was er davon halten sollte, aber es blieb keine Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen, die Shadows hatten sie schon beinahe umzingelt. Als sie sich plötzlich aufeinander zu bewegten und sammelten, ahnte er, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte.
„Kommt, wir sollten wirklich erst einmal von hier verschwinden!“, rief er den Anderen zu und schwang noch einmal sein Lichtschwert mit einer konzentrierten, ausladenden Bewegung vor sich, woraufhin er eine leuchtende Energiewand vor sich auf dem Boden erzeugte, die der Gruppe zumindest ein paar Sekunden Zeit verschaffen sollte.
Hastig folgte Ekhna’Di Leundra und dem kleinen Mädchen durch die Tür, die Leundra daraufhin auch gleich verriegelte.
„Das wird ein Phantom nicht lange aufhalten können.“, sagte er noch kopfschüttelnd und ging dann zügig weiter, um so viel Platz wie möglich zwischen ihnen und der Eingangshalle zu gewinnen. Erst als sie schon lange von dem seltsamen Mädchen durch die dunklen Gänge geleitet wurden, riskierte Ekhna’Di es, seine Lichtklinge wieder verschwinden zu lassen, dennoch stets aufmerksam auf jede kleine Bewegung achtend…
Als sie nach einer ganzen Weile aus dem Gang wieder ins Licht traten und erkannten, dass sie sich schon hoch über den Zinnen des Schlosses befanden, wurde allen schnell bewusst, an welch bizarrem Ort sie sich befinden mussten. Als Leundra sie auf den seltsamen Geruch aufmerksam machte, konnte auch Ekhna’Di ihn mit seinen zumindest für Menschen gut ausgeprägten Sinnen wahrnehmen, so stark lag er über diesem Platz. Doch das beklommene Gefühl, das er schon seitdem sie die Wolkeninsel betreten hatten, in sich trug, war noch um ein vielfaches stärker und er bezweifelte nicht, dass weit mehr als nur die Magie der Fragmente für die Existenz dieses unheimlichen Schlosses verantwortlich sein musste.
„Wir sollten auf jeden Fall noch viel vorsichtiger sein, ich fürchte, die Phantome waren noch längst nicht alles gewesen.“
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Ardros spürte sofort dass in seiner Nähe Magie gewirkt wurde, als auch schon ein Drache auftauchte. Ardros war beeindruckt von dessen Teleportationsfähigkeiten, liess sich davon jedoch nichts ansehen. Er hatte es selbst auch schon versucht, aber Teleportation lag nicht in seinem Machtbereich. Der Ankömmling wurde als er sich mit Sild unterhielt selbstverständlich mit allen normalen und magischen Sinnen von Ardros untersucht. Wie auch die anderen war der kleine Feuerdrache fasziniert von der Magie welche aus einer von Varoks Klauen ausging.
Noch faszinierter war Ardros als Varok die Magie durch seinen Körper strömen liess. Glücklicherwiese schien von Varok keine Gefahr auszugehen auch wenn er Ihm vorerst noch nicht traute. Aber Sild wusste schon was er tat.
Er dachte darüber nach wie man wohl so eine Kraft erhalten könnte und merkte nicht wie düster es wurde als sie auf das Schloss zugingen
Die Präsenz der Phantome riss ihn jedoch schnell aus den Gedanken als seine Sinne Alarm schlugen.
Während die anderen begannen Ihr Kräfte zu erwecken fragte sich der Rote was er denn tun sollte. Er hatte nur Feuer und das war eher heiss denn hell. Er selbst konnte sich zwar normalerweise verwandeln, aber mit diesem Zauber auf sich wollte er es nicht riskieren, was wenn er sich nicht mehr zurückverwandeln könnte?
Er kam zum Schluss dass er eben das nutzen musste was er hatte und den Rest den anderen überlassen musste. Je heisser das Feuer desto heller dachte er sich. Als die anderen zu kämpfen begannen.
Ardros konzentrierte sich als auch schon ein Phantom auf Ihn zuschwebte. Leider war er noch nicht bereit und deshalb war der Flammenstoss welchen er ausstiess nur klein und auch dementsprechend wirkungsschwach. Das Phantom hielt inne nur um eine kurze Zeit später wieder näher zu kommen. Doch diese Zeit hatte Ardros gereicht um sich fertig vorzubereiten und mit einem grossen fauchen ströhmte ein hellgelber Feuerstrahl aus seinem Rachen welcher tatsächlich ein Phantom vernichtet und zwei weitere etwas geschwächt hatte.
Dummerweise hatte sich Ardros vorausgabt und viel seiner Energie in diesen Feuerstrahl gesteckt. Er hätte wohl keine Chance gehabt wenn inzwischen nicht das kleine Mädchen erschienen wäre und Leundra einen Ausgang gezeigt hatte.
Ardros war froh als Ekhna'Di Ihnen mit seiner Energiewand etwas Zeit verschaffte als er durch das Tor schlüpfte.
Ardros versuchte sich die vielen Biegungen der Gänge zu merken damit er im Falle eines Falles wieder zurückfinden würde, als sie jedoch ins Licht traten war er sich nicht mehr sicher ob er sich vielleicht nicht einmal verzählt hatte.
Dann schaute er sich um und war erstaunt dass sie sich so hoch über den Zinnen befanden. Sie befanden sich zwischen den zwei Türmen und es roch sehr eigenartig. Ardros hasste diesen Geruch. Er wusste ganz genau was er hiess. Hier wurde gekämpft oder es wird immer noch gekämpft. Der Geruch des Feuers war sehr stark was hiess das etwas ziemlich grosses brannte und das zudem noch ziemlich heiss denn sonst würde es keinen so starken Eisengeruch in die Luft entlassen.
Drachenfeuer?
Sie würden es herausfinden.
Ardros ging an das Ende des Ganges welcher an einem grossen hölzernen Tor endete welches wohl der Zugang zum Turm wäre. Aber hier wusste man nie wohin Tore und Gänge führten.
Ardros versuchte zuerst das Tor normal zu öffnen. Er gab sich jedoch nicht sonderlich Mühe und brachte es deshalb auch nicht auf. Er wich etwas zurück und stiess einen heissen Feuerstrahl aus welches das Tor eigentlich hätte zu Asche zerfallen lassen, schliesslich war es aus Holz. Stattdessen glühte es nur auf und verwandelte sich in ein Tor aus Stahl. Nun, auch ein Tor aus Stahl kann man schmelzen dachte sich der Rote und spie noch einmal eine heisse Flamme gegen das Tor. Doch auch dieses Mal glühte es nur auf und verwandelte sich in ein Tor aus Stein. Mit Feuer konnte er da nicht mehr viel machen.
Ratlos stand er vor dem Tor und schaute zu den anderen. Er spürte wie die Phantome näher kamen. Sie mussten so schnell wie möglich von hier weg.
"Ich weiss nicht wie wir dieses Tor öffnen könnten," sprach er und trat einen Schritt beiseite damit die anderen es auch einmal versuchen konnten.
Noch faszinierter war Ardros als Varok die Magie durch seinen Körper strömen liess. Glücklicherwiese schien von Varok keine Gefahr auszugehen auch wenn er Ihm vorerst noch nicht traute. Aber Sild wusste schon was er tat.
Er dachte darüber nach wie man wohl so eine Kraft erhalten könnte und merkte nicht wie düster es wurde als sie auf das Schloss zugingen
Die Präsenz der Phantome riss ihn jedoch schnell aus den Gedanken als seine Sinne Alarm schlugen.
Während die anderen begannen Ihr Kräfte zu erwecken fragte sich der Rote was er denn tun sollte. Er hatte nur Feuer und das war eher heiss denn hell. Er selbst konnte sich zwar normalerweise verwandeln, aber mit diesem Zauber auf sich wollte er es nicht riskieren, was wenn er sich nicht mehr zurückverwandeln könnte?
Er kam zum Schluss dass er eben das nutzen musste was er hatte und den Rest den anderen überlassen musste. Je heisser das Feuer desto heller dachte er sich. Als die anderen zu kämpfen begannen.
Ardros konzentrierte sich als auch schon ein Phantom auf Ihn zuschwebte. Leider war er noch nicht bereit und deshalb war der Flammenstoss welchen er ausstiess nur klein und auch dementsprechend wirkungsschwach. Das Phantom hielt inne nur um eine kurze Zeit später wieder näher zu kommen. Doch diese Zeit hatte Ardros gereicht um sich fertig vorzubereiten und mit einem grossen fauchen ströhmte ein hellgelber Feuerstrahl aus seinem Rachen welcher tatsächlich ein Phantom vernichtet und zwei weitere etwas geschwächt hatte.
Dummerweise hatte sich Ardros vorausgabt und viel seiner Energie in diesen Feuerstrahl gesteckt. Er hätte wohl keine Chance gehabt wenn inzwischen nicht das kleine Mädchen erschienen wäre und Leundra einen Ausgang gezeigt hatte.
Ardros war froh als Ekhna'Di Ihnen mit seiner Energiewand etwas Zeit verschaffte als er durch das Tor schlüpfte.
Ardros versuchte sich die vielen Biegungen der Gänge zu merken damit er im Falle eines Falles wieder zurückfinden würde, als sie jedoch ins Licht traten war er sich nicht mehr sicher ob er sich vielleicht nicht einmal verzählt hatte.
Dann schaute er sich um und war erstaunt dass sie sich so hoch über den Zinnen befanden. Sie befanden sich zwischen den zwei Türmen und es roch sehr eigenartig. Ardros hasste diesen Geruch. Er wusste ganz genau was er hiess. Hier wurde gekämpft oder es wird immer noch gekämpft. Der Geruch des Feuers war sehr stark was hiess das etwas ziemlich grosses brannte und das zudem noch ziemlich heiss denn sonst würde es keinen so starken Eisengeruch in die Luft entlassen.
Drachenfeuer?
Sie würden es herausfinden.
Ardros ging an das Ende des Ganges welcher an einem grossen hölzernen Tor endete welches wohl der Zugang zum Turm wäre. Aber hier wusste man nie wohin Tore und Gänge führten.
Ardros versuchte zuerst das Tor normal zu öffnen. Er gab sich jedoch nicht sonderlich Mühe und brachte es deshalb auch nicht auf. Er wich etwas zurück und stiess einen heissen Feuerstrahl aus welches das Tor eigentlich hätte zu Asche zerfallen lassen, schliesslich war es aus Holz. Stattdessen glühte es nur auf und verwandelte sich in ein Tor aus Stahl. Nun, auch ein Tor aus Stahl kann man schmelzen dachte sich der Rote und spie noch einmal eine heisse Flamme gegen das Tor. Doch auch dieses Mal glühte es nur auf und verwandelte sich in ein Tor aus Stein. Mit Feuer konnte er da nicht mehr viel machen.
Ratlos stand er vor dem Tor und schaute zu den anderen. Er spürte wie die Phantome näher kamen. Sie mussten so schnell wie möglich von hier weg.
"Ich weiss nicht wie wir dieses Tor öffnen könnten," sprach er und trat einen Schritt beiseite damit die anderen es auch einmal versuchen konnten.
[ooc: so endlich habe ich auch mal was]
"Du unterschätzt mich Ekhna’Di, selbst wenn meine Macht sich nicht auf die des Lichtes bezieht so ich kenne mich dennoch mit Geistern aus und weiß schon was ich hier tue", sagte Sild zu Ekhna’Di. Seine Krallen bildeten mittlerweile einen starken Kontrast zueinander. Während die eine im hellen Licht erstrahlte versank die andere in einer starken Dunkelheit. Varok musterte Sild, er kannte ja diesen Drachen gut und er konnte sich denken war er wohl vorhatte, auf Phantome zu treffen, war für Sild sowohl ein Unglück aber auch ein Glücksfall. Ich hoffe du weißt was du tust, Sild. Ich kann mir keinen Ausbruch von dir erlauben, sagte sich Varok in Gedanken. Doch momentan war nicht die Zeit zum grübeln. Sild musste warten. Varok gab Ekhna’Di in einem Punkt aber recht, das Schwert was nun Sild bei sich führte schiene eine ungeheure Aura auszustrahlen. Doch dies war wieder eine Sache und die sich Varok nicht richtig kümmern konnte. Wenn er Zeit finden würde, müsste er wohl mit diesen Fremden und Sild einiges absprechen.
Als Sild sah was Ekhna’Di da mit seiner Hand machte, schaute er ihn erstaunt an. "Das ist ein starker Zauber von dir Ekhna’Di. Ich fühle mich geehrt das du was von mir abschauen konntest, doch du hast mich gerade selber auf eine Idee gebracht", sagte Sild grinsend und zog Ekhna’Dis Schwert aus der Scheide. Zu erst sah es so aus als wollte Sild das selbe versuchen wie schon beim letzten mal. Doch diesmal erstrahlte das Schert im Hellen Licht. Sild nutzte nun die Kraft des Schwertes und ließ diesmal diese Kraft mit der seinen verschmelzen und dich umgekehrt. Runen gegangen auf dem Schwert zu tanzen und sich zu verdichten. Bis man keine einzige der leuchtenden Runen unterscheiden konnte. Dann gab es einen hellen Lichtblitz vom schwärt und für einen Bruchteil von Sekunden erschien eine Drachenschatten um diesen herum. Als das licht verschwunden war, hatte sich der Schert verändert und war mit Silds Arm verschmolzen. Während die Klinge noch in einem rötlichen Glanz leuchtete, war aus dem Griff ein Drachenkopf geworden der direkt in Silds Arm überging. Sild schwenkte das schwärt Probeweise hin und her und gab sich zufrieden mit dem was er sah. „Ekhna’Di du hast ein unglaubliches Schwert“, sagte er Bewundert und sprang sofort auf das erste Phantom zu, das er einfach in der Mitte teilte. Lichtfunken sprangen vom Schert auf das Phantom und lösten es vollkommen auf.
Mit einem Satz erhob sich Varok in die Luft, zwar war die Gegend nicht gut geeignet für einen Flug doch für seinen Angriff würde es alle Mal reichen. In der Luft schlug Varok die Flügel übereinander und öffnete sie blitzschnell wieder, dabei wurde die Luft um ihn herum stark zusammengepresst. Durch seine Luftmagie wurde dieser Effekt verstärkt, so das sich die Luft Mondschellartig verbog. Ein Funke sprang von Varoks leuchteten Krallen auf die Luftmondsicheln über, so das diese zu leuchten begangen. Mit einer zweiten Bewegung von Varoks Flügeln flogen die leuchtenden Luftmondsicheln los. Ihre Bewegung war so schnell das sie Schatten nicht regieren konnten und einige wurden einfach in zwei geteilt oder geviertelt. Das Licht übertrug sich von den Luftmondsicheln auf die Phantome und vernichtete sie voll und ganz. Als die entladenen Mondsicheln auf den Boden trafen schlugen sie große Risse in den Erdboden.
Dann sah auch Varok das Mädchen und sah das sie Leundra den Ausgang wies. Danach war das Mädchen verschwunden. Varok stellte fest das Sild es leider nicht bemerkt hatte, denn er hätte vielleicht sofort gewusst was das für eine Erscheinung war. Hier schien es sich eindeutig um Astrale Wesenheiten zu gehen und da kannte sich Sild nun wirklich viel besser aus. Doch Sild war zu dem Zeitpunkt zu sehr abgelenkt, so das er das Mädchen nicht gesehen hatte. Erst durch Varoks Ruf reagierte er und folgte.
Sild war Ekhna’Di dankbar das er die Tür verriegelte, er glaubte nicht daran das die Phantome sonst große Schwierigkeiten gehabt hätten. Irgendwie verpasste er es immer wieder das Mädchen zu sehen, bis Varok ihn danach fragte. „Es scheint, dass sie sich mir nicht zeigen will. Seltsam, so wie du sie mir beschreibst würde ich tippen das sie angst davor hat das ich sie sehe. Sie weiß sicher das mein magischer Blick auch die Astralebene erfassen kann...mein magischer Blick“, sagte Sild und er hätte sich am liebsten den Kopf gegen die Wand geschlagen. „Wie konnte ich so dumm sein!“, schimpfte er sich selber. Er hatte, wie alle Chaos und Energiedrachen, seit einem gewissen alter, den magischen Blick permanent. Doch dieser permanente Blick war schwach im gegensatzt zum richtigen magischen Blick. So konzentrierte sich Sild noch mal um seine Augen leuchtete Blaue Adern auf und auch seine Augen leuchtete Blau. Wie erstart Blieb er stehen, doch weil er hinten lief bemerkten es die andern nicht. Als er seinen magischen Blick wieder entfernte holte er schnell Varok ein und sah in ernst an. „Was ist Sild, du siehst nicht gut aus“, sagte Varok. „Das ist auch kein wunder Varok, wir stecken gerade mehr oder weniger in einem vollkommen Astral verseuchten Haus fest. Hier ist etwas sehr schlimmes im Gange“, sagte Sild ernst.
Als sie das Tor erreichten und zusahen wie sich Ardros damit abmühte, viel keinen von beiden erstmal was ein. Doch Sild löste vorerst das Schert von sich und steckte es in die Scheide. Sie hatten auch nicht sonderlich viel zeit zu überlegen als plötzlich wie aus dem nichts Phantome bei ihnen auftauchten.
Varok hatte keine große zeit sich vorzubereiten und so aktivierte er die Kraft seiner Luftkralle. Der blaue Kristall leuchtete leicht auf und Varok spie einen gewaltigen Blitz auf die ersten Phantome die sich schreiend in Nebel auflösten. Doch Varok war sicher das sie wiederkommen würden. Er hatte seien Blitzkraft verbraucht und es würde dauern bis ihm der nächste Blitz zu Verfügung stand. Doch er hatte plötzlich eine Idee wie sie durch die Tür kommen könnten. „Hört zu ich glaube ich weiß wie wir da durchkommen, nur müsst ihr euch beeilen, hört ihr, ihr dürft nicht lange überlegen sondern handeln“, dann stellte er sich vor die steinerne Tür. Der gelbe Kristall seiner Erdkralle leuchtete auf. Doch das genügte Varok noch nicht. ER begann seinen Geist zu lehren und seine Augen wurden lehr. Für kurze zeit durfte er nur einen Gedankenart ihm haben. Ich versuche erde mit erde zu bekämpfen, diese Tür hat sicher nur Erdmagie, dachte Varok immer wieder und nur das. Varok öffnete seine Schnauze und zuerst sah es so aus als wären dort hunderte kleiner Funken. Doch wenn man genau nachsah erkannte man das es sich um Sand handelte. Dann spie Varok sein Sandodem, das er von der Erdkralle bekam. Er hatte Recht behalten, denn die Tür schien auf eine art und weise seine Gedanken zu kennen. Als das Sandodem auf die Tür traf und das Gestein langsam durch die Kraft der Reibung zu zersetzten begann, Varok wusste das er es nie im leben geschafft hätte so durch die Tür zu kommen, aber im Moment hatte er auch diese Gedanken weggesperrt. Die Tür leuchtete auf und für eine kurzen Moment schien es als ob sie auf blauen Licht bestehen würde, doch dann sah man es. Aus der Steintür würde eine Wassertür. Das Wasser hielt sich durch Magie immer noch auf dieser Stelle doch Wasser konnte man passieren. Los lauft durch, ich kann bald nicht mehr, sagte Varok in Gedanken zu den anderen, da er seine Schnauze nicht benutzen durfte. Zum glück setzten sich die andern in Bewegung und Varok spürte schon wie die Tür nach seinen Gedanken griff. Sein Sandodem war schon längst aufgebraucht und die Tür hatte nun die richtigen Gedanken von Varok bemerkt und begann langsam wieder zu leuchten. Varok wollte schon durch als er merkte das Sild immer noch draußen war. Schnell begriff er was da los war und ging auch nicht durch die Tür.
Nach dem Leundra gerade so durch war begann die Tür zu leuchten und als das Leuchten aufhörte war aus ihr ein, durchsichtiger harter Kristall geworden. Das war wohl das schnellste was die Tür erschaffen konnte und es war unglaublich Hart. So konnten die andern aber das geschehen von Draußen beobachten.
Hinter Sild hatte sich Plötzlich alles verfinstert. Ein Riesiger schwarzer Schatten war auf dem Boden aufgetaucht. Sild hatte die Präsenz eher vorher gespürt als das er sie gesehen hatte. Es war was großes und mächtiges. Ein sehr mächtiges Phantom, vermutete Sild. Es begann sich vor ihnen zu verformen bis es die Statur eines großen Chinesischen Drachens annahm. Mit weiß glühenden Augen schaute er auf Sild und Varok herunter und brüllte sie an. Die Aura die von ihm ausging war unglaublich mächtig. „Warum bist du hier geblieben“, sagte Sild zu Varok, während er unbeeindruckt in die weißen Augen des Riesenphantoms schaute. „Ich kann mir denken was du vorhast, du weißt genau das er sonst die andern angreifen würde, also willst du das nun verhindern, das er jemals wieder jemanden zu nahe kommt. Doch dazu brauchst du auch Vorbereitung und ich glaube nicht das du die Zeit hast ihn dann noch abzuwehren“, sagte Varok ungerührt. Sild nickte ihn dankbar zu, das war wirklich ein Punkt über den ich Sild vorhin nicht sicher war wie er das hätte Schafen sollen.
Die beiden Drachen stellten sich auf und machen sich bereit für dein Angriff. Varok erschuf einen leuchtenden Schild um sie. Zuerst wich der Phantomdrache erstmal zurück, doch dann griff er das Schild erbarmungslos an und raubte bei jedem Angriff Varoks Energie. Silds Krallen begangen in der Zeit wieder in weiß und in schwarz zu leuchten und er fing an seine Krallen in verschiedenen Posten miteinander zu verbinden. Normalerweise gehörte da noch ein Spruch dazu doch Sild kannte den Zauber so gut das er diesen einfach nicht mehr brauchte. Es waren insgesamt sechs komplezierhte Zeichen die sild immer und immer wieder wiederholte. Bei jeder Vereinigung seiner Krallen schien das weiße Licht und der schwarze Schatten sich miteinander zu verbinden und ergab ein leuchtendes grau. Leuchtende Adern traten in seinem Körper vor, bis er aussah als ob der ganze Sild durchsichtig wer. Sild hatte zwei verschiedene Adern, die eine war rot und die andere Schwarz.
Als kein schwarze oder weißes Licht mehr auf Silds Krallen übrig war und sie nur noch grau Leuchteten, gab er Varok ein Zeichen der glücklich sein Schild auflöste. Varok war schon sehr erschöpft durch die ständigen Angriffe des chinesischen Phantomdrachens.
Sild rammte seine Krallen in den Boden und das Graue Licht begann in den Boden zu fliesen. Das graue Licht bildete einen Kreis um das Phantom, das wie wild auf das neue mächtigere Schild einschlug das ihn nun festhielt. Mit jedem Angriff seiner Krallen erschien auf Silds Körper Kratzspuren, doch Sild hielt stand und konzentrierte sich weiter. Sechs Runen erschienen auf den Kreis und von diesen begangen sich Linien spiralförmig auf das chinesischen Drachenphantom zu zubewegen. Wütend schrie das Phantom auf, den nun wusste es was man mit ihm vorhatte. Doch es war zu spät. Als die Linien das Phantom erreichten fingen sie an sich spiralförmig um seinen Körper zu wickeln bis das Phantom vollkommen Bewegungsunfähig war. Es zehrte und riss an seinen magischen Fesseln und spürte schon den Druck, den der Zauber mit sich zog.
Doch Sild hatte auch einen Fehler gemacht und er hatte das Drachenphantom unterschätzt. Mit einer gewaltigen Anstrengung riss es sich von Boden los und zerriss dabei seine Fesseln. Die Kraft des Zaubers wurde dabei frei und schleuderte Sild und Varok weg, wobei der Kreis und die Ruhen verschwanden. Sild war vollkommen erschöpft und Varok schien nur überrascht, über ihren Köpfen schrie das Phantom wütend. Die grauen Linien auf seinen Köper begangen sich zu verformen bis sie nun laute Kleine Runen bildeten. Wütend schrie das Phantom noch mal auf, doch es verschwand plötzlich. „Was war das?“, fragte Varok überrascht, nachdem er sich von dem Schock erholt hatte. „Ich hab es unterschätzt das Phantom war stärker und es hätte 8 und nicht 6 Runen gebrauch“, sagte Sild traurig, „ich konnte es also nicht einfangen, doch habe ich es wenigstens geschwächt, wie es mich. Doch ist es nun an diesen Körper gebunden und wird uns sicher noch irgendwann begegnen. Doch erstmal sind wir sicher“.
„Wir haben aber doch noch ein Problem“, sagte Varok und zeigte auf die Kristallene Tür und die anderen sie nach draußen schauten, „Wie kommen wir nun da rein?“...
"Du unterschätzt mich Ekhna’Di, selbst wenn meine Macht sich nicht auf die des Lichtes bezieht so ich kenne mich dennoch mit Geistern aus und weiß schon was ich hier tue", sagte Sild zu Ekhna’Di. Seine Krallen bildeten mittlerweile einen starken Kontrast zueinander. Während die eine im hellen Licht erstrahlte versank die andere in einer starken Dunkelheit. Varok musterte Sild, er kannte ja diesen Drachen gut und er konnte sich denken war er wohl vorhatte, auf Phantome zu treffen, war für Sild sowohl ein Unglück aber auch ein Glücksfall. Ich hoffe du weißt was du tust, Sild. Ich kann mir keinen Ausbruch von dir erlauben, sagte sich Varok in Gedanken. Doch momentan war nicht die Zeit zum grübeln. Sild musste warten. Varok gab Ekhna’Di in einem Punkt aber recht, das Schwert was nun Sild bei sich führte schiene eine ungeheure Aura auszustrahlen. Doch dies war wieder eine Sache und die sich Varok nicht richtig kümmern konnte. Wenn er Zeit finden würde, müsste er wohl mit diesen Fremden und Sild einiges absprechen.
Als Sild sah was Ekhna’Di da mit seiner Hand machte, schaute er ihn erstaunt an. "Das ist ein starker Zauber von dir Ekhna’Di. Ich fühle mich geehrt das du was von mir abschauen konntest, doch du hast mich gerade selber auf eine Idee gebracht", sagte Sild grinsend und zog Ekhna’Dis Schwert aus der Scheide. Zu erst sah es so aus als wollte Sild das selbe versuchen wie schon beim letzten mal. Doch diesmal erstrahlte das Schert im Hellen Licht. Sild nutzte nun die Kraft des Schwertes und ließ diesmal diese Kraft mit der seinen verschmelzen und dich umgekehrt. Runen gegangen auf dem Schwert zu tanzen und sich zu verdichten. Bis man keine einzige der leuchtenden Runen unterscheiden konnte. Dann gab es einen hellen Lichtblitz vom schwärt und für einen Bruchteil von Sekunden erschien eine Drachenschatten um diesen herum. Als das licht verschwunden war, hatte sich der Schert verändert und war mit Silds Arm verschmolzen. Während die Klinge noch in einem rötlichen Glanz leuchtete, war aus dem Griff ein Drachenkopf geworden der direkt in Silds Arm überging. Sild schwenkte das schwärt Probeweise hin und her und gab sich zufrieden mit dem was er sah. „Ekhna’Di du hast ein unglaubliches Schwert“, sagte er Bewundert und sprang sofort auf das erste Phantom zu, das er einfach in der Mitte teilte. Lichtfunken sprangen vom Schert auf das Phantom und lösten es vollkommen auf.
Mit einem Satz erhob sich Varok in die Luft, zwar war die Gegend nicht gut geeignet für einen Flug doch für seinen Angriff würde es alle Mal reichen. In der Luft schlug Varok die Flügel übereinander und öffnete sie blitzschnell wieder, dabei wurde die Luft um ihn herum stark zusammengepresst. Durch seine Luftmagie wurde dieser Effekt verstärkt, so das sich die Luft Mondschellartig verbog. Ein Funke sprang von Varoks leuchteten Krallen auf die Luftmondsicheln über, so das diese zu leuchten begangen. Mit einer zweiten Bewegung von Varoks Flügeln flogen die leuchtenden Luftmondsicheln los. Ihre Bewegung war so schnell das sie Schatten nicht regieren konnten und einige wurden einfach in zwei geteilt oder geviertelt. Das Licht übertrug sich von den Luftmondsicheln auf die Phantome und vernichtete sie voll und ganz. Als die entladenen Mondsicheln auf den Boden trafen schlugen sie große Risse in den Erdboden.
Dann sah auch Varok das Mädchen und sah das sie Leundra den Ausgang wies. Danach war das Mädchen verschwunden. Varok stellte fest das Sild es leider nicht bemerkt hatte, denn er hätte vielleicht sofort gewusst was das für eine Erscheinung war. Hier schien es sich eindeutig um Astrale Wesenheiten zu gehen und da kannte sich Sild nun wirklich viel besser aus. Doch Sild war zu dem Zeitpunkt zu sehr abgelenkt, so das er das Mädchen nicht gesehen hatte. Erst durch Varoks Ruf reagierte er und folgte.
Sild war Ekhna’Di dankbar das er die Tür verriegelte, er glaubte nicht daran das die Phantome sonst große Schwierigkeiten gehabt hätten. Irgendwie verpasste er es immer wieder das Mädchen zu sehen, bis Varok ihn danach fragte. „Es scheint, dass sie sich mir nicht zeigen will. Seltsam, so wie du sie mir beschreibst würde ich tippen das sie angst davor hat das ich sie sehe. Sie weiß sicher das mein magischer Blick auch die Astralebene erfassen kann...mein magischer Blick“, sagte Sild und er hätte sich am liebsten den Kopf gegen die Wand geschlagen. „Wie konnte ich so dumm sein!“, schimpfte er sich selber. Er hatte, wie alle Chaos und Energiedrachen, seit einem gewissen alter, den magischen Blick permanent. Doch dieser permanente Blick war schwach im gegensatzt zum richtigen magischen Blick. So konzentrierte sich Sild noch mal um seine Augen leuchtete Blaue Adern auf und auch seine Augen leuchtete Blau. Wie erstart Blieb er stehen, doch weil er hinten lief bemerkten es die andern nicht. Als er seinen magischen Blick wieder entfernte holte er schnell Varok ein und sah in ernst an. „Was ist Sild, du siehst nicht gut aus“, sagte Varok. „Das ist auch kein wunder Varok, wir stecken gerade mehr oder weniger in einem vollkommen Astral verseuchten Haus fest. Hier ist etwas sehr schlimmes im Gange“, sagte Sild ernst.
Als sie das Tor erreichten und zusahen wie sich Ardros damit abmühte, viel keinen von beiden erstmal was ein. Doch Sild löste vorerst das Schert von sich und steckte es in die Scheide. Sie hatten auch nicht sonderlich viel zeit zu überlegen als plötzlich wie aus dem nichts Phantome bei ihnen auftauchten.
Varok hatte keine große zeit sich vorzubereiten und so aktivierte er die Kraft seiner Luftkralle. Der blaue Kristall leuchtete leicht auf und Varok spie einen gewaltigen Blitz auf die ersten Phantome die sich schreiend in Nebel auflösten. Doch Varok war sicher das sie wiederkommen würden. Er hatte seien Blitzkraft verbraucht und es würde dauern bis ihm der nächste Blitz zu Verfügung stand. Doch er hatte plötzlich eine Idee wie sie durch die Tür kommen könnten. „Hört zu ich glaube ich weiß wie wir da durchkommen, nur müsst ihr euch beeilen, hört ihr, ihr dürft nicht lange überlegen sondern handeln“, dann stellte er sich vor die steinerne Tür. Der gelbe Kristall seiner Erdkralle leuchtete auf. Doch das genügte Varok noch nicht. ER begann seinen Geist zu lehren und seine Augen wurden lehr. Für kurze zeit durfte er nur einen Gedankenart ihm haben. Ich versuche erde mit erde zu bekämpfen, diese Tür hat sicher nur Erdmagie, dachte Varok immer wieder und nur das. Varok öffnete seine Schnauze und zuerst sah es so aus als wären dort hunderte kleiner Funken. Doch wenn man genau nachsah erkannte man das es sich um Sand handelte. Dann spie Varok sein Sandodem, das er von der Erdkralle bekam. Er hatte Recht behalten, denn die Tür schien auf eine art und weise seine Gedanken zu kennen. Als das Sandodem auf die Tür traf und das Gestein langsam durch die Kraft der Reibung zu zersetzten begann, Varok wusste das er es nie im leben geschafft hätte so durch die Tür zu kommen, aber im Moment hatte er auch diese Gedanken weggesperrt. Die Tür leuchtete auf und für eine kurzen Moment schien es als ob sie auf blauen Licht bestehen würde, doch dann sah man es. Aus der Steintür würde eine Wassertür. Das Wasser hielt sich durch Magie immer noch auf dieser Stelle doch Wasser konnte man passieren. Los lauft durch, ich kann bald nicht mehr, sagte Varok in Gedanken zu den anderen, da er seine Schnauze nicht benutzen durfte. Zum glück setzten sich die andern in Bewegung und Varok spürte schon wie die Tür nach seinen Gedanken griff. Sein Sandodem war schon längst aufgebraucht und die Tür hatte nun die richtigen Gedanken von Varok bemerkt und begann langsam wieder zu leuchten. Varok wollte schon durch als er merkte das Sild immer noch draußen war. Schnell begriff er was da los war und ging auch nicht durch die Tür.
Nach dem Leundra gerade so durch war begann die Tür zu leuchten und als das Leuchten aufhörte war aus ihr ein, durchsichtiger harter Kristall geworden. Das war wohl das schnellste was die Tür erschaffen konnte und es war unglaublich Hart. So konnten die andern aber das geschehen von Draußen beobachten.
Hinter Sild hatte sich Plötzlich alles verfinstert. Ein Riesiger schwarzer Schatten war auf dem Boden aufgetaucht. Sild hatte die Präsenz eher vorher gespürt als das er sie gesehen hatte. Es war was großes und mächtiges. Ein sehr mächtiges Phantom, vermutete Sild. Es begann sich vor ihnen zu verformen bis es die Statur eines großen Chinesischen Drachens annahm. Mit weiß glühenden Augen schaute er auf Sild und Varok herunter und brüllte sie an. Die Aura die von ihm ausging war unglaublich mächtig. „Warum bist du hier geblieben“, sagte Sild zu Varok, während er unbeeindruckt in die weißen Augen des Riesenphantoms schaute. „Ich kann mir denken was du vorhast, du weißt genau das er sonst die andern angreifen würde, also willst du das nun verhindern, das er jemals wieder jemanden zu nahe kommt. Doch dazu brauchst du auch Vorbereitung und ich glaube nicht das du die Zeit hast ihn dann noch abzuwehren“, sagte Varok ungerührt. Sild nickte ihn dankbar zu, das war wirklich ein Punkt über den ich Sild vorhin nicht sicher war wie er das hätte Schafen sollen.
Die beiden Drachen stellten sich auf und machen sich bereit für dein Angriff. Varok erschuf einen leuchtenden Schild um sie. Zuerst wich der Phantomdrache erstmal zurück, doch dann griff er das Schild erbarmungslos an und raubte bei jedem Angriff Varoks Energie. Silds Krallen begangen in der Zeit wieder in weiß und in schwarz zu leuchten und er fing an seine Krallen in verschiedenen Posten miteinander zu verbinden. Normalerweise gehörte da noch ein Spruch dazu doch Sild kannte den Zauber so gut das er diesen einfach nicht mehr brauchte. Es waren insgesamt sechs komplezierhte Zeichen die sild immer und immer wieder wiederholte. Bei jeder Vereinigung seiner Krallen schien das weiße Licht und der schwarze Schatten sich miteinander zu verbinden und ergab ein leuchtendes grau. Leuchtende Adern traten in seinem Körper vor, bis er aussah als ob der ganze Sild durchsichtig wer. Sild hatte zwei verschiedene Adern, die eine war rot und die andere Schwarz.
Als kein schwarze oder weißes Licht mehr auf Silds Krallen übrig war und sie nur noch grau Leuchteten, gab er Varok ein Zeichen der glücklich sein Schild auflöste. Varok war schon sehr erschöpft durch die ständigen Angriffe des chinesischen Phantomdrachens.
Sild rammte seine Krallen in den Boden und das Graue Licht begann in den Boden zu fliesen. Das graue Licht bildete einen Kreis um das Phantom, das wie wild auf das neue mächtigere Schild einschlug das ihn nun festhielt. Mit jedem Angriff seiner Krallen erschien auf Silds Körper Kratzspuren, doch Sild hielt stand und konzentrierte sich weiter. Sechs Runen erschienen auf den Kreis und von diesen begangen sich Linien spiralförmig auf das chinesischen Drachenphantom zu zubewegen. Wütend schrie das Phantom auf, den nun wusste es was man mit ihm vorhatte. Doch es war zu spät. Als die Linien das Phantom erreichten fingen sie an sich spiralförmig um seinen Körper zu wickeln bis das Phantom vollkommen Bewegungsunfähig war. Es zehrte und riss an seinen magischen Fesseln und spürte schon den Druck, den der Zauber mit sich zog.
Doch Sild hatte auch einen Fehler gemacht und er hatte das Drachenphantom unterschätzt. Mit einer gewaltigen Anstrengung riss es sich von Boden los und zerriss dabei seine Fesseln. Die Kraft des Zaubers wurde dabei frei und schleuderte Sild und Varok weg, wobei der Kreis und die Ruhen verschwanden. Sild war vollkommen erschöpft und Varok schien nur überrascht, über ihren Köpfen schrie das Phantom wütend. Die grauen Linien auf seinen Köper begangen sich zu verformen bis sie nun laute Kleine Runen bildeten. Wütend schrie das Phantom noch mal auf, doch es verschwand plötzlich. „Was war das?“, fragte Varok überrascht, nachdem er sich von dem Schock erholt hatte. „Ich hab es unterschätzt das Phantom war stärker und es hätte 8 und nicht 6 Runen gebrauch“, sagte Sild traurig, „ich konnte es also nicht einfangen, doch habe ich es wenigstens geschwächt, wie es mich. Doch ist es nun an diesen Körper gebunden und wird uns sicher noch irgendwann begegnen. Doch erstmal sind wir sicher“.
„Wir haben aber doch noch ein Problem“, sagte Varok und zeigte auf die Kristallene Tür und die anderen sie nach draußen schauten, „Wie kommen wir nun da rein?“...

- Leundra
- weiser Raptor

- Beiträge: 1911
- Alter: 38
- Registriert: So 06 Nov, 2005 10:44
- Wohnort: Rosenfeld
- Kontaktdaten:
Verwirrt sah Leundra Ardros Versuchen zu, die sich ständig verwandelnde Tür zu durchbrechen. Es war eindeutig, das die Tür magischem Ursprungs war, doch jeder Zauber musste ein Grundmaterial haben, auf dem sich die Magie aufbauen konnte. Sie hielt ihre Kralle gegen den Stein und versuchte ein paar Spliter aus ihm zu kratzen, was ihr trotz ihrer scharfen und harten Krallen nicht gelingen wollte. Zudem fühlte sich der Stein wie Eis an, so kalt war er, obwohl Ardros ihn vorher mit einer heißen Feuersalve attackiert hatte.
Als dann Varok neben sie trat und seine magischen Kräfte befreite, nahm sie schnell von der Tür Abstand und beobachtete verblüfft das Schauspiel. Nachdem er mit seinem Sandodem auf die Tür geschossen hatte, verwandelte diese sich in einen kleinen Wasserfall und gab somit den Weg frei. Leundra ließ sich nicht lange bitten und zwängte sich gleich nach Ardros und Ekhna’Di dadurch, auch wenn sie nicht ganz verstand weshalb sich die Tür nun verwandelt hatte. Kurz nach ihr schloss sich der Durchgang wieder und die drei musste mit ansehen wie Sild und Varok von einem riesigen Phantom in Gestallt eines Longs angegriffen wurden. Der Kristall der sich neu gebildet hatte schien noch härter zu sein als der Stein zuvor und als sie mit all ihrer Kraft und voll ausgefahrenen Krallen sich gegen ihn warf, wurde sie plötzlich von kleinen blauen Blitzen durchzuckt und mit einer unglaublichen Kraft wieder zurück geschmissen, woraufhin sie gegen Ardros stieß und mit ihm gegen die gegenüberliegende Wand prallte. Schnell sprang sie von Ardros herunter und fragte "Geht es dir gut?", da hörte sie das schmerzerfüllte Brüllen von Sild, dessen Bannkreis wohl gebrochen wurden war, aber trotzdem den Long vertreiben hatte. Wieder wollte sie sich gegen den Kristall stemmen, roch dann aber ihre angesenkten Federn und beließ es bei einem besorgten Blick. Es schien wohl erstmal keine Möglichkeit zu bestehen die beiden in den Turm zu bekommen und die Tatsache, dass sogar ihre gedanklichen Nachrichten von dem Kristall absorbiert wurden machte es nicht wirklich einfacher. So wandte sie sich erst einmal von dem Kristall ab und schaute sich in dem dunklen Gemäuer um. Hier konnte eindeutig etwas nicht stimmen, der Turm, der von draußen eng und stark verwittert gewirkt hatte, war nun von innen sehr geräumig und mit festen roten Steinmauern bekleidet. Jeder ihrer Schritte gab ein Echo wieder und der Gestank des Todes wurde fast unerträglich. Als sie in der Mitte der an der Wand hoch führenden Wendeltreppe stand und nach oben blickte, entdeckte sie plötzlich weit entfernt an der Spitze des Turms ein schwaches Licht. "Vielleicht gibt es da oben einen Eingang für die beiden," meinte sie aufgeregt zu den anderen und zeigte auf das Leuchten. Schnell lief sie zu dem Kristall zurück und deutete Sild mit den Klauen an das er und Varok nach oben fliegen sollten, was dieser auch zu verstehen schien und sich daraufhin zu Varok umdrehte.
Dann lief sie zum Mittelpunkt des Turms zurück und machte sich zum Sprung bereit das die Treppe trotz ihrer geschrumpften Größe noch zu klein für sie und Ardros war; da bemerkte sie das das kleine geisterhafte Mädchen plötzlich neben Ekhna’Di stand, den Kopf schüttelte und auf die Tür zeigte, die direkt neben dem Kristall in den Stein gehauen war. „Erst müssen wir noch unsere Freunde reinholen“ meinte sie freundlich zu den Kleinen und kletterte den Turm hoch, gefolgt von Ardros und Ekhna’Di, die für den Moment keine bessere Idee hatten. Als sie an der Spitze des Turms angekommen, vor der offenen Tür standen, von der das Licht ausging kam plötzlich Leundra der Gedanke, das es doch gar nicht mehr so hell sein konnte, da es doch Nacht sein musste. Doch wieder obsiegte die Neugierde und sie traten durch die Tür…
Als dann Varok neben sie trat und seine magischen Kräfte befreite, nahm sie schnell von der Tür Abstand und beobachtete verblüfft das Schauspiel. Nachdem er mit seinem Sandodem auf die Tür geschossen hatte, verwandelte diese sich in einen kleinen Wasserfall und gab somit den Weg frei. Leundra ließ sich nicht lange bitten und zwängte sich gleich nach Ardros und Ekhna’Di dadurch, auch wenn sie nicht ganz verstand weshalb sich die Tür nun verwandelt hatte. Kurz nach ihr schloss sich der Durchgang wieder und die drei musste mit ansehen wie Sild und Varok von einem riesigen Phantom in Gestallt eines Longs angegriffen wurden. Der Kristall der sich neu gebildet hatte schien noch härter zu sein als der Stein zuvor und als sie mit all ihrer Kraft und voll ausgefahrenen Krallen sich gegen ihn warf, wurde sie plötzlich von kleinen blauen Blitzen durchzuckt und mit einer unglaublichen Kraft wieder zurück geschmissen, woraufhin sie gegen Ardros stieß und mit ihm gegen die gegenüberliegende Wand prallte. Schnell sprang sie von Ardros herunter und fragte "Geht es dir gut?", da hörte sie das schmerzerfüllte Brüllen von Sild, dessen Bannkreis wohl gebrochen wurden war, aber trotzdem den Long vertreiben hatte. Wieder wollte sie sich gegen den Kristall stemmen, roch dann aber ihre angesenkten Federn und beließ es bei einem besorgten Blick. Es schien wohl erstmal keine Möglichkeit zu bestehen die beiden in den Turm zu bekommen und die Tatsache, dass sogar ihre gedanklichen Nachrichten von dem Kristall absorbiert wurden machte es nicht wirklich einfacher. So wandte sie sich erst einmal von dem Kristall ab und schaute sich in dem dunklen Gemäuer um. Hier konnte eindeutig etwas nicht stimmen, der Turm, der von draußen eng und stark verwittert gewirkt hatte, war nun von innen sehr geräumig und mit festen roten Steinmauern bekleidet. Jeder ihrer Schritte gab ein Echo wieder und der Gestank des Todes wurde fast unerträglich. Als sie in der Mitte der an der Wand hoch führenden Wendeltreppe stand und nach oben blickte, entdeckte sie plötzlich weit entfernt an der Spitze des Turms ein schwaches Licht. "Vielleicht gibt es da oben einen Eingang für die beiden," meinte sie aufgeregt zu den anderen und zeigte auf das Leuchten. Schnell lief sie zu dem Kristall zurück und deutete Sild mit den Klauen an das er und Varok nach oben fliegen sollten, was dieser auch zu verstehen schien und sich daraufhin zu Varok umdrehte.
Dann lief sie zum Mittelpunkt des Turms zurück und machte sich zum Sprung bereit das die Treppe trotz ihrer geschrumpften Größe noch zu klein für sie und Ardros war; da bemerkte sie das das kleine geisterhafte Mädchen plötzlich neben Ekhna’Di stand, den Kopf schüttelte und auf die Tür zeigte, die direkt neben dem Kristall in den Stein gehauen war. „Erst müssen wir noch unsere Freunde reinholen“ meinte sie freundlich zu den Kleinen und kletterte den Turm hoch, gefolgt von Ardros und Ekhna’Di, die für den Moment keine bessere Idee hatten. Als sie an der Spitze des Turms angekommen, vor der offenen Tür standen, von der das Licht ausging kam plötzlich Leundra der Gedanke, das es doch gar nicht mehr so hell sein konnte, da es doch Nacht sein musste. Doch wieder obsiegte die Neugierde und sie traten durch die Tür…
Grüßle Leu- Luarcis
- gebildeter Drache

- Beiträge: 2068
- Alter: 40
- Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
- Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
- Kontaktdaten:
[ooc: So, viel Spaß beim Lesen!
]
„Es liegt mir fern, Andere zu unterschätzen, egal ob Freund oder Feind. Allerdings weiß ich auch, wie riskant es ist, Licht- und Dunkelmagie zusammenzubringen, außerdem kenn ich mein Schwert schließlich auch noch am besten. Es ist wie gesagt eine Waffe des Lichts, es würde sich lieber selbst zerstören, bevor es durch eine dunkle Macht zu Zwecken missbraucht wird, die nicht in seinem Sinne liegen. Es lässt sich von euch führen, weil ihr trotz allem ehrbare Ziele habt, doch wenn ihr eure dunkle Kraft zu stark erweckt, weiß ich nicht, ob es das dulden würde. Doch wenn ihr meint, dass ihr euch sicher seid, was ihr tut dann werde ich euch auch nicht im Wege stehen, es ist ohnehin keine Zeit für große Diskussionen.“, antwortete Ekhna’Di auf Silds Ausruf hin und verfolgte dann weiter aufmerksam dessen Vorbereitungen. Als Sild dann doch das Schwert zog und seine Kraft entfalten wollte, schaute Ekhna’Di erstaunt auf, als das Schwert immer heller zu leuchten begann und schließlich die Runen darauf erschienen.
Er kannte diese Runen, sie wurden einst vor Jahrhunderten von den mächtigsten Magiern seiner Gilde in die Klinge geschmiedet, um dessen Macht zu bündeln und darin einzuschließen. Es waren mächtige Siegel und Schutzzauber, die aber wie Ekhna’Di meinte, wohl vor allem dazu dienen sollten, zu verhindern, dass die innere Kraft des Schwertes unkontrolliert entfesselt wurde. Die Runen erschienen dann, wenn man im Stande war, genau das zu tun. Ekhna’Di hatte sie bisher selbst nur ein- oder zweimal gesehen, er tat dies nur im äußersten Notfall, denn er wusste, was das Schwert anrichten konnte, wenn man es nicht beherrschen konnte. Einen Moment lang bereute er es, dass er Sild das Schwert überlassen hatte, denn er fürchtete, dass Sild großes Unheil damit anrichten könnte, weil er die Kraft der Klinge unterschätzt. Aber er bewunderte ihn auch, denn der Drache hatte in ein paar Stunden gelernt, die Waffe auf eine Weise zu führen, für die er selbst Jahre gebraucht hatte. Allerdings war Ekhna’Di auch lange Zeit nicht stark genug gewesen, um das Schwert kontrollieren zu können, einen normalen Menschen hätte dieses Stadium schon längst umgebracht und auch Sild spürte die ungeheure Kraft, als er fasziniert die leuchtende und vibrierende Klinge betrachtete. Als Drache war er natürlich um einiges stärker als ein Mensch, doch er hatte wohl trotzdem sichtlich Mühe, die starken Energieströme zu bändigen, die seinen Körper von der Klinge aus durchflossen.
Als Sild dann auch noch das Schwert mit seinem Arm verschmolz und es rot zu leuchten begann, war Ekhna’Di noch erstaunter darüber, was der Drache in so kurzer Zeit mit der magischen Waffe zu tun vermochte. Als er das glühende Schwert betrachtete, spürte er, obwohl er es ja gar nicht in der Hand hatte, wie auch in ihm die Energie, die das Schwert ausstrahlte, jede Faser seines Körpers durchdrang und ein seltsames Gefühl erzeugte.
Plötzlich schossen Gedankenfetzen durch seinen Kopf, als er weiter auf die Klinge starrte, Visionen, Erinnerungen, doch so schnell und kurz, dass er nichts davon greifen konnte.
Verwirrt wandte Ekhna’Di seinen Blick ab und bemerkte, wie auch sein Amulett durch die ungeheure Aura, die von Sild und dem Schwert ausging, aufgeregt von einem leuchtenden Wirbel durchströmt wurde.
Wieder schaute er gleichsam bewundernd wie besorgt auf Sild, er hatte es tatsächlich geschafft, das Schwert auf eine Weise zu benutzen, wie es selbst Ekhna’Di bisher nicht möglich gewesen war. Irgendetwas schien den Drachen mit der Klinge zu verbinden, das ihn zu so etwas befähigte und die Waffe dazu anhielt, Sild ihre Macht so bereitwillig zur Verfügung zu stellen, so wie sie auch Ekhna’Di einst dazu erwählt hatte, sich von ihm führen zu lassen.
Die Klinge hatte ihren eigenen Willen, das wusste Ekhna’Di schon lange, man suchte sich nicht aus, sie führen zu dürfen, sondern sie wählte ihren Besitzer selbst. Als Sild das Schwert fasziniert schon beinahe virtuos durch die Luft sausen lies, bestätigte sich das, als Drache war der Schwertkampf für ihn sicher nicht die normale Art zu kämpfen und dennoch führte er das Schwert auf eine Weise, die seine eigene Fertigkeit und Übung darin sicher überstieg, weil es seinen Arm schon beinahe wie von selbst leitete. Die Magie des Schwertes war wild und ursprünglich, manchmal sogar unberechenbar, wie die des Drachens selbst, vielleicht war das ja der Grund, warum Sild sie so gut beherrschen konnte.
Doch Ekhna’Di hatte keine Zeit, sich weiter Gedanken darüber zu machen, er hörte den Gesang der Klinge, als ob sie ihn rufen wollte und spürte ihre geballte Kraft, die Sild begierig durch seinen Körper strömen lies. Er sah in dessen Augen, dass er zu gern herausfinden würde, welche Macht das Schwert wirklich besaß, doch als Sild kurz zu Ekhna’Di schaute, erkannte er in dessen Blick, dass er das lieber nicht tun sollte.
Mit Grauen erinnerte sich Ekhna’Di an das erste Mal zurück, als er versucht hatte, die Kraft des Schwertes zu entfesseln, wie er tödlich verwundet in einem riesigen Krater lag und die immer noch leuchtende Klinge fest umklammert hielt. In diesem Moment wusste er auf schmerzhafte Weise genau, dass er noch nicht bereit dazu gewesen war, diese Macht zu beherrschen und er bezweifelte, dass Sild nun dazu im Stande war, zumindest wollte er es nicht darauf ankommen lassen. Die Phantome würden sie auch so besiegen können, ohne dieses Risiko einzugehen.
„Seht euch vor, Drache! Starke Mächte sind an diesem Ort am Werk, wir müssen aufpassen, was wir tun! Diese schwebende Insel und das Schloss wurden durch die unkontrolliert freigesetzte Magie der Buchfragmente geschaffen, niemand hat einen gezielten Zauber gesprochen, um das zu tun, daher hat dies alles auch so unabschätzbare Formen angenommen. Es ist stets riskant, Magie miteinander zu mischen, besonders, wenn es derart mächtige und unvertraute ist! Die Folgen sind meist kaum abzusehen, wenn wir hier zu starke Kräfte erwecken, kann das verheerende Auswirkungen haben, wenn diese zusammentreffen. Wir sollten lieber kein Risiko eingehen und uns mehr auf unser eigentliches Ziel besinnen, bevor wir uns durch unsere eigene Unnachsichtigkeit noch selbst schaden. Außerdem sollten wir uns schließlich ohnehin nicht zu stark verausgaben, denn wer weiß, was außer diesen Phantomen noch auf uns wartet!“, sprach Ekhna’Di noch, bevor er sich wieder zum Kampf bereit machte. Auch Sild schien zu verstehen und lies davon ab, die Geheimnisse des Schwertes weiter erkunden zu wollen, stattdessen nutzte er ebenfalls seine neugeschaffene Waffe, um den Schattenwesen beizukommen.
Als die Gruppe schließlich nach ihrer wilden Flucht vor der verschlossenen Tür standen und Ardros vergeblich versuchte sie zu öffnen, wollte Ekhna’Di ebenfalls sein Glück versuchen, als aber schon Varok vortrat und die Kraft seiner Elementarkrallen aktivierte. Gespannt beobachtete er das Schauspiel, wie Varok es tatsächlich schaffte das Tor für ein paar Sekunden in Wasser zu verwandeln. Ekhna’Di war immer noch fasziniert von der außergewöhnlichen Magie dieser Krallen und würde den Drachen in einer ruhigen Stunde sicher darum bitten, ihm etwas mehr darüber zu erzählen, was es damit auf sich hatte.
Aber nun war sicher nicht die Zeit für alte Geschichten und er folgte Varoks Aufruf, schleunigst durch das Tor zu gehen, bevor es sich wieder schloss. Doch auf der anderen Seite bemerkte auch er, dass Sild und Varok nicht mitgekommen waren, weil sie die Anwesenheit des riesigen Phantoms bemerkten. Entsetzt sah Ekhna’Di mit an, wie sich das Tor in einen harten Kristall verwandelte und versuchte sofort, durch seinen Fluch einfach hindurchzugehen, aber es war zwecklos, für ihn war die Wand genauso massiv wie für die Anderen und so konnte er nur verzweifelt gegen das Kristalltor hämmern. Er ärgerte sich innerlich darüber, dass er kurz so unaufmerksam war und das Phantom nicht schon früher bemerkt hatte, als sich der riesige Schlangendrache vor Sild und Varok auftürmte, wusste er, dass die Beiden jede Hilfe gut hätten gebrauchen können. Doch als er zusah, wie Leundra mit aller Kraft versuchte, den Kristall zu durchbrechen, war ihm klar, dass sie auf sich allein gestellt waren. Das Tor war magisch versiegelt und es würde sich wohl auch nur durch Magie wieder öffnen lassen, doch da er den Zauber nicht kannte, der dafür verantwortlich war, hätte er sicher Stunden damit zubringen können, einen Weg hindurch zu finden und so viel Zeit hatten sie schließlich nicht.
So konnte Ekhna’Di nur mit ansehen, wie Sild seinen Bannkreis erschuf und das Phantom damit einfangen wollte. Als der Phantomdrache aber den Bann durchbrach und brüllend verschwand, war auch er sich sicher, dass sie ihn bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen hatten. Doch wenigstens waren sie vorerst in Sicherheit, denn alle verbliebenen Phantome, die sie zuvor verfolgt hatten, hatten sich schließlich zu dem großen Phantom zusammengeschlossen und sammelten nun wohl erst mal neue Kräfte. Aber das Problem blieb, wie Sild und Varok nun zu den Anderen stoßen sollten, doch Ekhna’Di war genauso ratlos wie sie, wie sie durch den Kristall kommen sollten, also mussten sie einen anderen Weg finden.
Dann bemerkte auch er die Steintreppe und die entfernte Tür an der Spitze, er gab Leundra Recht, dass es zumindest möglich war, dass sie nach draußen und damit zu Sild und Varok führte, auch wenn er sich aufgrund des bizarren, verzauberten Schlosses alles andere als sicher war. Doch ihnen blieb wohl keine andere Wahl, als es herauszufinden und so lief er zügig die schmalen Stufen nach oben, wo die Anderen schon auf ihn warteten. Mit einem tiefen Durchatmen schritt Ekhna’Di schließlich dann durch die leuchtende Tür, ungewiss, was sie dahinter erwarten würde…
Er brauchte einen Moment, um sich an das Licht zu gewöhnen, langsam konnte er erkennen wo sie waren. Sie standen inmitten eines runden Raumes, an dessen Wand sich ringsherum einige große Spiegel befanden, die die Ursache für das helle Licht, dass sie zuvor gesehen hatten, waren. Doch auf den ersten Blick schien der Raum keinen Ausgang zu haben, die Wand gegenüber war einfach nur kahl und leer, die Spiegel waren das einzige, das sich in dem Zimmer befanden, vom aufwendig verzierten Marmorboden mal abgesehen. Nachdenklich drehte Ekhna’Di sich zu Leundra und Ardros um, die schon beinahe wieder umdrehen wollten, doch dann ging er zu einem der Spiegel und sah hinein.
Erwartungsgemäß sah er sich selbst, doch irgendetwas war anders. Als er sein Spiegelbild näher betrachtete, sah er, dass es irgendwie viel jünger aussah, als er sich in Erinnerung hatte. Seine Haare waren kurz und die Gesichtszüge etwas sanfter, dann viel ihm plötzlich auf, dass er auch nicht seine Magierrüstung trug, sondern eine einfache rote, mit einem Ledergürtel versehene Novizenrobe. Es war schon Jahre her, seit Ekhna’Di während seiner Ausbildung so etwas trug und da erkannte er, dass die Spiegel keineswegs normal waren.
Er ging weiter zum nächsten Spiegel, erst sah er ins Leere, bis er seinen Blick etwas nach unten wandte und einen kleinen Jungen erblickte. Ekhna’Di erkannte sich selbst, genau so sah er vor vielen Jahren aus, als er noch bei seiner Mutter gelebt und mit den Nachbarskindern gespielt hatte. Unschlüssig, was er davon halten sollte, ging er weiter zum nächsten Spiegel, er sah sich darin als alter Mann, mit Stock in der Hand, auf dem er sich abstützte und einem sanftem Blick, mit dem er sein jüngeres Ich anschaute.
Im nächsten Spiegel stand er da, in prächtiger Rüstung und mit einer Krone auf dem Kopf. Doch seine Gesichtszüge waren ernst und unbarmherzig, sein Schwert hielt er fest umklammert und richtete sich stolz vor ihm auf. Kopfschüttelnd ging Ekhna’Di weiter, doch als er den nächsten Spiegel schaute, wich er mit entsetzter Miene davor zurück, was er sah.
Dieses Spiegelbild war für ihn furchteinflößender als jeder Dämon. Er hatte eine schwarze Lederrüstung an, die mit dornenartigen Eisenplatten besetzt war. Seine Augen leuchteten rot und er schaute ihn mit einem hasserfüllten und bösen Blick an. Sein ganzer Körper war von einer dunklen Aura umgeben und obwohl es nur ein Spiegelbild war, wurde Ekhna’Di von einem eiskalten Schauer durchzogen, der den sonst so besonnenen und gelassenen Mann erzittern lies. In den schweren Eisenhandschuhen hielt sein dunkles Ich ein ebenso gewaltiges wie schrecklich aussehendes und blutverschmiertes Schwert, das genaue Gegenteil zu seiner eigenen, edlen und eleganten Waffe. Doch als Ekhna’Di auf den Boden schaute, sah er vor den Füßen seines bösen Doppelgängers doch auch noch sein geliebtes Schwert, aber es war zerbrochen und die sonst so glänzende und glatte Klinge war fahl und stumpf. Mit Schrecken erinnerte sich Ekhna’Di an seine eigenen Worte zurück, die er zuvor zu Sild gesagt hatte und wandte dann endlich seinen Blick von dem Spiegel ab, als er schnell weiterging und zum letzten Spiegel gelangte. Es war der genaue Gegensatz zum vorherigen, in diesem erschien Ekhna’Di in einer weißen Robe, sein ganzer Körper strahlte in einem hellen Licht und in seinen Augen lag ein Blick von tiefer Weisheit. Dann drehte sich sein Spiegelbild plötzlich um und zeigte auf die Tür, die hinter ihm war. Erst jetzt fiel Ekhna’Di auf, dass er in allen Spiegeln hinter seinen Abbildern keineswegs die gegenüberliegende Wand sah, wie es eigentlich hätte sein sollen, sondern alle von ihnen waren vor einer Tür gestanden, die eigentlich gar nicht da war. Allmählich schien Ekhna’Di zu begreifen, wofür die Spiegel wohl da waren und um seine Theorie zu testen, streckte er langsam eine Hand nach dem Spiegel aus und legte sie schließlich auf das kalte Glas. Erst stieß sie wie erwartet auf Widerstand, doch dann schien sich der Spiegel wie Wasser zu kräuseln und plötzlich drang seine Hand in ihn ein, auf die Tür zu, die sich inzwischen geöffnet hatte…
Doch dann zog Ekhna’Di seine Hand wieder zurück und wandte sich kopfschüttelnd von seinem anderen Ich ab, das ihn fragend anschaute. Stattdessen ging er zu den Anderen zurück und ergriff das Wort.
„Das sind fürwahr keine gewöhnlichen Spiegel! Sie zeigen uns die einzelnen Seiten unserer Persönlichkeit, das was wir sind, was wir waren, und was wir einmal sein könnten. Unsere Träume, Erinnerungen, Hoffnungen und Ängste. Jeder von ihnen zeigt uns eine Facette unserer Seele, manche sind offensichtlich, andere liegen tief in uns verborgen. Doch trotz allem sind es nur Trugbilder, lediglich Abbildungen unseres wahren Selbst, das was wir wirklich sind, können wir nur selbst herausfinden und erst im Zusammenspiel von allen ergeben sie tatsächlich unser wahres Ich. Es kommt immer auf das Gleichgewicht an, jede unsere Entscheidung beeinflusst unsere Zukunft, doch erst alle zusammen bestimmen, was aus uns wird. Keiner von den Spiegeln wird uns die richtige Tür zeigen, da bin ich mir sicher!“
Dann trat Ekhna’Di in die Mitte des Raumes, so dass er von allen Spiegeln gleich umgeben war. Mit einem letzten Rundumblick sah er schließlich an die Decke. Sie war kuppelförmig und ebenfalls mit Spiegeln ausgekleidet, die facettenartig die Rundung auskleideten, wie ein Parabolspiegel, der das von allen Seiten her eintreffende Licht in einem Punkt in der Mitte bündelte, genau da, wo Ekhna’Di nun stand. Er sah darin den Raum so wie er wirklich war, doch nicht nur das, auch sich selbst und seine Begleiter. Doch auch sie hatten sich verändert, Ardros war nicht mehr durchsichtig, sondern wieder in seiner wahren Gestalt und hatte auch seine normale Färbung wieder. Auch Leundra hatte ihre normale Größe wieder und als Ekhna’Di das Spiegelbild weiter studierte, sah er auf einmal auf der anderen Seite vom Eingang eine weitere Tür. Als er an diese Stelle blickte, sah er wie zuvor auch wieder nur die kahle Wand, doch nun wusste er, dass auch das nur ein Trugbild war. Festen Schrittes ging er auf die Wand zu und griff nach ihr, plötzlich schloss sich seine Hand um einen unsichtbaren Knauf und darum herum erschien wie aus dem Nichts schließlich eine Tür.
Ekhna’Di stieß sie auf und wurde von der kalten Nachtluft umweht. Er trat hindurch und befand sich wie erhofft auf einem kleinen Sims hoch oben an der Spitze des Turmes, unter sich die Brücke, die sie zuvor auf der Flucht vor den Phantomen überquert hatten. Im fahlen Licht des Mondes erblickte er schließlich auch, wonach sie gesucht hatten, Varok und Sild umkreisten den Turm auf der Suche nach einem Eingang, den Ekhna’Di ihnen durch seine Findigkeit nun auch geöffnet hatte.
„Hier herüber!“, rief er ihnen noch zu und trat dann zur Seite, damit sie landen und endlich wieder zu der Gruppe aufschließen konnten.
Als sie den Spiegelsaal durchquerten, um wieder in die Haupthalle des Turmes zu gelangen, fiel Ekhna’Di noch auf, dass nun alle Spiegel nur noch ganz normal ihre Spiegelbilder zeigten, diese Prüfung hatten sie nun wohl bestanden, doch wie viele würden noch folgen?, dachte er sich noch, als er die lange Treppe nach unten schritt, um wieder zu dem auf sie wartenden Mädchen und der anderen Tür zu gelangen, auf die sie zeigte und hinter der wohl ihr weiterer Weg lag…
„Es liegt mir fern, Andere zu unterschätzen, egal ob Freund oder Feind. Allerdings weiß ich auch, wie riskant es ist, Licht- und Dunkelmagie zusammenzubringen, außerdem kenn ich mein Schwert schließlich auch noch am besten. Es ist wie gesagt eine Waffe des Lichts, es würde sich lieber selbst zerstören, bevor es durch eine dunkle Macht zu Zwecken missbraucht wird, die nicht in seinem Sinne liegen. Es lässt sich von euch führen, weil ihr trotz allem ehrbare Ziele habt, doch wenn ihr eure dunkle Kraft zu stark erweckt, weiß ich nicht, ob es das dulden würde. Doch wenn ihr meint, dass ihr euch sicher seid, was ihr tut dann werde ich euch auch nicht im Wege stehen, es ist ohnehin keine Zeit für große Diskussionen.“, antwortete Ekhna’Di auf Silds Ausruf hin und verfolgte dann weiter aufmerksam dessen Vorbereitungen. Als Sild dann doch das Schwert zog und seine Kraft entfalten wollte, schaute Ekhna’Di erstaunt auf, als das Schwert immer heller zu leuchten begann und schließlich die Runen darauf erschienen.
Er kannte diese Runen, sie wurden einst vor Jahrhunderten von den mächtigsten Magiern seiner Gilde in die Klinge geschmiedet, um dessen Macht zu bündeln und darin einzuschließen. Es waren mächtige Siegel und Schutzzauber, die aber wie Ekhna’Di meinte, wohl vor allem dazu dienen sollten, zu verhindern, dass die innere Kraft des Schwertes unkontrolliert entfesselt wurde. Die Runen erschienen dann, wenn man im Stande war, genau das zu tun. Ekhna’Di hatte sie bisher selbst nur ein- oder zweimal gesehen, er tat dies nur im äußersten Notfall, denn er wusste, was das Schwert anrichten konnte, wenn man es nicht beherrschen konnte. Einen Moment lang bereute er es, dass er Sild das Schwert überlassen hatte, denn er fürchtete, dass Sild großes Unheil damit anrichten könnte, weil er die Kraft der Klinge unterschätzt. Aber er bewunderte ihn auch, denn der Drache hatte in ein paar Stunden gelernt, die Waffe auf eine Weise zu führen, für die er selbst Jahre gebraucht hatte. Allerdings war Ekhna’Di auch lange Zeit nicht stark genug gewesen, um das Schwert kontrollieren zu können, einen normalen Menschen hätte dieses Stadium schon längst umgebracht und auch Sild spürte die ungeheure Kraft, als er fasziniert die leuchtende und vibrierende Klinge betrachtete. Als Drache war er natürlich um einiges stärker als ein Mensch, doch er hatte wohl trotzdem sichtlich Mühe, die starken Energieströme zu bändigen, die seinen Körper von der Klinge aus durchflossen.
Als Sild dann auch noch das Schwert mit seinem Arm verschmolz und es rot zu leuchten begann, war Ekhna’Di noch erstaunter darüber, was der Drache in so kurzer Zeit mit der magischen Waffe zu tun vermochte. Als er das glühende Schwert betrachtete, spürte er, obwohl er es ja gar nicht in der Hand hatte, wie auch in ihm die Energie, die das Schwert ausstrahlte, jede Faser seines Körpers durchdrang und ein seltsames Gefühl erzeugte.
Plötzlich schossen Gedankenfetzen durch seinen Kopf, als er weiter auf die Klinge starrte, Visionen, Erinnerungen, doch so schnell und kurz, dass er nichts davon greifen konnte.
Verwirrt wandte Ekhna’Di seinen Blick ab und bemerkte, wie auch sein Amulett durch die ungeheure Aura, die von Sild und dem Schwert ausging, aufgeregt von einem leuchtenden Wirbel durchströmt wurde.
Wieder schaute er gleichsam bewundernd wie besorgt auf Sild, er hatte es tatsächlich geschafft, das Schwert auf eine Weise zu benutzen, wie es selbst Ekhna’Di bisher nicht möglich gewesen war. Irgendetwas schien den Drachen mit der Klinge zu verbinden, das ihn zu so etwas befähigte und die Waffe dazu anhielt, Sild ihre Macht so bereitwillig zur Verfügung zu stellen, so wie sie auch Ekhna’Di einst dazu erwählt hatte, sich von ihm führen zu lassen.
Die Klinge hatte ihren eigenen Willen, das wusste Ekhna’Di schon lange, man suchte sich nicht aus, sie führen zu dürfen, sondern sie wählte ihren Besitzer selbst. Als Sild das Schwert fasziniert schon beinahe virtuos durch die Luft sausen lies, bestätigte sich das, als Drache war der Schwertkampf für ihn sicher nicht die normale Art zu kämpfen und dennoch führte er das Schwert auf eine Weise, die seine eigene Fertigkeit und Übung darin sicher überstieg, weil es seinen Arm schon beinahe wie von selbst leitete. Die Magie des Schwertes war wild und ursprünglich, manchmal sogar unberechenbar, wie die des Drachens selbst, vielleicht war das ja der Grund, warum Sild sie so gut beherrschen konnte.
Doch Ekhna’Di hatte keine Zeit, sich weiter Gedanken darüber zu machen, er hörte den Gesang der Klinge, als ob sie ihn rufen wollte und spürte ihre geballte Kraft, die Sild begierig durch seinen Körper strömen lies. Er sah in dessen Augen, dass er zu gern herausfinden würde, welche Macht das Schwert wirklich besaß, doch als Sild kurz zu Ekhna’Di schaute, erkannte er in dessen Blick, dass er das lieber nicht tun sollte.
Mit Grauen erinnerte sich Ekhna’Di an das erste Mal zurück, als er versucht hatte, die Kraft des Schwertes zu entfesseln, wie er tödlich verwundet in einem riesigen Krater lag und die immer noch leuchtende Klinge fest umklammert hielt. In diesem Moment wusste er auf schmerzhafte Weise genau, dass er noch nicht bereit dazu gewesen war, diese Macht zu beherrschen und er bezweifelte, dass Sild nun dazu im Stande war, zumindest wollte er es nicht darauf ankommen lassen. Die Phantome würden sie auch so besiegen können, ohne dieses Risiko einzugehen.
„Seht euch vor, Drache! Starke Mächte sind an diesem Ort am Werk, wir müssen aufpassen, was wir tun! Diese schwebende Insel und das Schloss wurden durch die unkontrolliert freigesetzte Magie der Buchfragmente geschaffen, niemand hat einen gezielten Zauber gesprochen, um das zu tun, daher hat dies alles auch so unabschätzbare Formen angenommen. Es ist stets riskant, Magie miteinander zu mischen, besonders, wenn es derart mächtige und unvertraute ist! Die Folgen sind meist kaum abzusehen, wenn wir hier zu starke Kräfte erwecken, kann das verheerende Auswirkungen haben, wenn diese zusammentreffen. Wir sollten lieber kein Risiko eingehen und uns mehr auf unser eigentliches Ziel besinnen, bevor wir uns durch unsere eigene Unnachsichtigkeit noch selbst schaden. Außerdem sollten wir uns schließlich ohnehin nicht zu stark verausgaben, denn wer weiß, was außer diesen Phantomen noch auf uns wartet!“, sprach Ekhna’Di noch, bevor er sich wieder zum Kampf bereit machte. Auch Sild schien zu verstehen und lies davon ab, die Geheimnisse des Schwertes weiter erkunden zu wollen, stattdessen nutzte er ebenfalls seine neugeschaffene Waffe, um den Schattenwesen beizukommen.
Als die Gruppe schließlich nach ihrer wilden Flucht vor der verschlossenen Tür standen und Ardros vergeblich versuchte sie zu öffnen, wollte Ekhna’Di ebenfalls sein Glück versuchen, als aber schon Varok vortrat und die Kraft seiner Elementarkrallen aktivierte. Gespannt beobachtete er das Schauspiel, wie Varok es tatsächlich schaffte das Tor für ein paar Sekunden in Wasser zu verwandeln. Ekhna’Di war immer noch fasziniert von der außergewöhnlichen Magie dieser Krallen und würde den Drachen in einer ruhigen Stunde sicher darum bitten, ihm etwas mehr darüber zu erzählen, was es damit auf sich hatte.
Aber nun war sicher nicht die Zeit für alte Geschichten und er folgte Varoks Aufruf, schleunigst durch das Tor zu gehen, bevor es sich wieder schloss. Doch auf der anderen Seite bemerkte auch er, dass Sild und Varok nicht mitgekommen waren, weil sie die Anwesenheit des riesigen Phantoms bemerkten. Entsetzt sah Ekhna’Di mit an, wie sich das Tor in einen harten Kristall verwandelte und versuchte sofort, durch seinen Fluch einfach hindurchzugehen, aber es war zwecklos, für ihn war die Wand genauso massiv wie für die Anderen und so konnte er nur verzweifelt gegen das Kristalltor hämmern. Er ärgerte sich innerlich darüber, dass er kurz so unaufmerksam war und das Phantom nicht schon früher bemerkt hatte, als sich der riesige Schlangendrache vor Sild und Varok auftürmte, wusste er, dass die Beiden jede Hilfe gut hätten gebrauchen können. Doch als er zusah, wie Leundra mit aller Kraft versuchte, den Kristall zu durchbrechen, war ihm klar, dass sie auf sich allein gestellt waren. Das Tor war magisch versiegelt und es würde sich wohl auch nur durch Magie wieder öffnen lassen, doch da er den Zauber nicht kannte, der dafür verantwortlich war, hätte er sicher Stunden damit zubringen können, einen Weg hindurch zu finden und so viel Zeit hatten sie schließlich nicht.
So konnte Ekhna’Di nur mit ansehen, wie Sild seinen Bannkreis erschuf und das Phantom damit einfangen wollte. Als der Phantomdrache aber den Bann durchbrach und brüllend verschwand, war auch er sich sicher, dass sie ihn bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen hatten. Doch wenigstens waren sie vorerst in Sicherheit, denn alle verbliebenen Phantome, die sie zuvor verfolgt hatten, hatten sich schließlich zu dem großen Phantom zusammengeschlossen und sammelten nun wohl erst mal neue Kräfte. Aber das Problem blieb, wie Sild und Varok nun zu den Anderen stoßen sollten, doch Ekhna’Di war genauso ratlos wie sie, wie sie durch den Kristall kommen sollten, also mussten sie einen anderen Weg finden.
Dann bemerkte auch er die Steintreppe und die entfernte Tür an der Spitze, er gab Leundra Recht, dass es zumindest möglich war, dass sie nach draußen und damit zu Sild und Varok führte, auch wenn er sich aufgrund des bizarren, verzauberten Schlosses alles andere als sicher war. Doch ihnen blieb wohl keine andere Wahl, als es herauszufinden und so lief er zügig die schmalen Stufen nach oben, wo die Anderen schon auf ihn warteten. Mit einem tiefen Durchatmen schritt Ekhna’Di schließlich dann durch die leuchtende Tür, ungewiss, was sie dahinter erwarten würde…
Er brauchte einen Moment, um sich an das Licht zu gewöhnen, langsam konnte er erkennen wo sie waren. Sie standen inmitten eines runden Raumes, an dessen Wand sich ringsherum einige große Spiegel befanden, die die Ursache für das helle Licht, dass sie zuvor gesehen hatten, waren. Doch auf den ersten Blick schien der Raum keinen Ausgang zu haben, die Wand gegenüber war einfach nur kahl und leer, die Spiegel waren das einzige, das sich in dem Zimmer befanden, vom aufwendig verzierten Marmorboden mal abgesehen. Nachdenklich drehte Ekhna’Di sich zu Leundra und Ardros um, die schon beinahe wieder umdrehen wollten, doch dann ging er zu einem der Spiegel und sah hinein.
Erwartungsgemäß sah er sich selbst, doch irgendetwas war anders. Als er sein Spiegelbild näher betrachtete, sah er, dass es irgendwie viel jünger aussah, als er sich in Erinnerung hatte. Seine Haare waren kurz und die Gesichtszüge etwas sanfter, dann viel ihm plötzlich auf, dass er auch nicht seine Magierrüstung trug, sondern eine einfache rote, mit einem Ledergürtel versehene Novizenrobe. Es war schon Jahre her, seit Ekhna’Di während seiner Ausbildung so etwas trug und da erkannte er, dass die Spiegel keineswegs normal waren.
Er ging weiter zum nächsten Spiegel, erst sah er ins Leere, bis er seinen Blick etwas nach unten wandte und einen kleinen Jungen erblickte. Ekhna’Di erkannte sich selbst, genau so sah er vor vielen Jahren aus, als er noch bei seiner Mutter gelebt und mit den Nachbarskindern gespielt hatte. Unschlüssig, was er davon halten sollte, ging er weiter zum nächsten Spiegel, er sah sich darin als alter Mann, mit Stock in der Hand, auf dem er sich abstützte und einem sanftem Blick, mit dem er sein jüngeres Ich anschaute.
Im nächsten Spiegel stand er da, in prächtiger Rüstung und mit einer Krone auf dem Kopf. Doch seine Gesichtszüge waren ernst und unbarmherzig, sein Schwert hielt er fest umklammert und richtete sich stolz vor ihm auf. Kopfschüttelnd ging Ekhna’Di weiter, doch als er den nächsten Spiegel schaute, wich er mit entsetzter Miene davor zurück, was er sah.
Dieses Spiegelbild war für ihn furchteinflößender als jeder Dämon. Er hatte eine schwarze Lederrüstung an, die mit dornenartigen Eisenplatten besetzt war. Seine Augen leuchteten rot und er schaute ihn mit einem hasserfüllten und bösen Blick an. Sein ganzer Körper war von einer dunklen Aura umgeben und obwohl es nur ein Spiegelbild war, wurde Ekhna’Di von einem eiskalten Schauer durchzogen, der den sonst so besonnenen und gelassenen Mann erzittern lies. In den schweren Eisenhandschuhen hielt sein dunkles Ich ein ebenso gewaltiges wie schrecklich aussehendes und blutverschmiertes Schwert, das genaue Gegenteil zu seiner eigenen, edlen und eleganten Waffe. Doch als Ekhna’Di auf den Boden schaute, sah er vor den Füßen seines bösen Doppelgängers doch auch noch sein geliebtes Schwert, aber es war zerbrochen und die sonst so glänzende und glatte Klinge war fahl und stumpf. Mit Schrecken erinnerte sich Ekhna’Di an seine eigenen Worte zurück, die er zuvor zu Sild gesagt hatte und wandte dann endlich seinen Blick von dem Spiegel ab, als er schnell weiterging und zum letzten Spiegel gelangte. Es war der genaue Gegensatz zum vorherigen, in diesem erschien Ekhna’Di in einer weißen Robe, sein ganzer Körper strahlte in einem hellen Licht und in seinen Augen lag ein Blick von tiefer Weisheit. Dann drehte sich sein Spiegelbild plötzlich um und zeigte auf die Tür, die hinter ihm war. Erst jetzt fiel Ekhna’Di auf, dass er in allen Spiegeln hinter seinen Abbildern keineswegs die gegenüberliegende Wand sah, wie es eigentlich hätte sein sollen, sondern alle von ihnen waren vor einer Tür gestanden, die eigentlich gar nicht da war. Allmählich schien Ekhna’Di zu begreifen, wofür die Spiegel wohl da waren und um seine Theorie zu testen, streckte er langsam eine Hand nach dem Spiegel aus und legte sie schließlich auf das kalte Glas. Erst stieß sie wie erwartet auf Widerstand, doch dann schien sich der Spiegel wie Wasser zu kräuseln und plötzlich drang seine Hand in ihn ein, auf die Tür zu, die sich inzwischen geöffnet hatte…
Doch dann zog Ekhna’Di seine Hand wieder zurück und wandte sich kopfschüttelnd von seinem anderen Ich ab, das ihn fragend anschaute. Stattdessen ging er zu den Anderen zurück und ergriff das Wort.
„Das sind fürwahr keine gewöhnlichen Spiegel! Sie zeigen uns die einzelnen Seiten unserer Persönlichkeit, das was wir sind, was wir waren, und was wir einmal sein könnten. Unsere Träume, Erinnerungen, Hoffnungen und Ängste. Jeder von ihnen zeigt uns eine Facette unserer Seele, manche sind offensichtlich, andere liegen tief in uns verborgen. Doch trotz allem sind es nur Trugbilder, lediglich Abbildungen unseres wahren Selbst, das was wir wirklich sind, können wir nur selbst herausfinden und erst im Zusammenspiel von allen ergeben sie tatsächlich unser wahres Ich. Es kommt immer auf das Gleichgewicht an, jede unsere Entscheidung beeinflusst unsere Zukunft, doch erst alle zusammen bestimmen, was aus uns wird. Keiner von den Spiegeln wird uns die richtige Tür zeigen, da bin ich mir sicher!“
Dann trat Ekhna’Di in die Mitte des Raumes, so dass er von allen Spiegeln gleich umgeben war. Mit einem letzten Rundumblick sah er schließlich an die Decke. Sie war kuppelförmig und ebenfalls mit Spiegeln ausgekleidet, die facettenartig die Rundung auskleideten, wie ein Parabolspiegel, der das von allen Seiten her eintreffende Licht in einem Punkt in der Mitte bündelte, genau da, wo Ekhna’Di nun stand. Er sah darin den Raum so wie er wirklich war, doch nicht nur das, auch sich selbst und seine Begleiter. Doch auch sie hatten sich verändert, Ardros war nicht mehr durchsichtig, sondern wieder in seiner wahren Gestalt und hatte auch seine normale Färbung wieder. Auch Leundra hatte ihre normale Größe wieder und als Ekhna’Di das Spiegelbild weiter studierte, sah er auf einmal auf der anderen Seite vom Eingang eine weitere Tür. Als er an diese Stelle blickte, sah er wie zuvor auch wieder nur die kahle Wand, doch nun wusste er, dass auch das nur ein Trugbild war. Festen Schrittes ging er auf die Wand zu und griff nach ihr, plötzlich schloss sich seine Hand um einen unsichtbaren Knauf und darum herum erschien wie aus dem Nichts schließlich eine Tür.
Ekhna’Di stieß sie auf und wurde von der kalten Nachtluft umweht. Er trat hindurch und befand sich wie erhofft auf einem kleinen Sims hoch oben an der Spitze des Turmes, unter sich die Brücke, die sie zuvor auf der Flucht vor den Phantomen überquert hatten. Im fahlen Licht des Mondes erblickte er schließlich auch, wonach sie gesucht hatten, Varok und Sild umkreisten den Turm auf der Suche nach einem Eingang, den Ekhna’Di ihnen durch seine Findigkeit nun auch geöffnet hatte.
„Hier herüber!“, rief er ihnen noch zu und trat dann zur Seite, damit sie landen und endlich wieder zu der Gruppe aufschließen konnten.
Als sie den Spiegelsaal durchquerten, um wieder in die Haupthalle des Turmes zu gelangen, fiel Ekhna’Di noch auf, dass nun alle Spiegel nur noch ganz normal ihre Spiegelbilder zeigten, diese Prüfung hatten sie nun wohl bestanden, doch wie viele würden noch folgen?, dachte er sich noch, als er die lange Treppe nach unten schritt, um wieder zu dem auf sie wartenden Mädchen und der anderen Tür zu gelangen, auf die sie zeigte und hinter der wohl ihr weiterer Weg lag…
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Ardros hatte sich gerade fürden Kampf bereit gemacht als Varok seinen Blitz losliess. Viele der Phantome wurden sofort zerstört und die restlichen wurden zurückgedrängt was Ihnen immerhin etwas Zeit verschaffte. Der Rote liess die Magie welche kurz davor gewesen war aus ihm auszubrechen um Ihn zu verteidigen wieder in seinen Körper zurücksinken. So eine Magiekralle hätte ich doch auch gerne dachte sich Ardros, währenddessen sich Varok schon der Türe zugewendet hatte. Seine Magie bewirkte dass sich die Türe nicht richtig umformen konnte da sie die ganze Zeit mit Sandkörnern bombardiert wurde welche die Magie der Türe störte. Deshalb verwandelte sie sich in Wasser. Sofort ging Ardros hindurch und hörte wie hinter ihm die anderen nachkamen doch plötzlich hörte das Plätschern auf und als sich der Feuerdrache umdrehte sah er dass sich die Türe in eine diamantene Türe verwandelt hatte. Als Leundra versuchte sie aufzubrechen und scheiterte wusste Ardros dass er es gar nicht versuchen müsste.
Hilflos mussten sie zusehen wie Sild und Varok von einem riesigen Phantomdrachen angegriffen wurden. Glücklicherweise konnte sie Ihn mit einigen Mühen vertreiben auch wenn er nicht besiegt war. Sie würden später bestimmt nochmals gegen Ihn antreten müssen.
Als der Kampf vorüber war versuchten sie auf beiden Seiten einen Durchgang zu finden so dass sie wieder beisammen wären. Leundra fand Glücklicherweise eine Treppe. An dessen Ende schimmerte es hell und deshalb machten sie nachdem sie den anderen gesagt hatten sie sollen auf der anderen Seite der Türe nach oben fliegen, auf den Weg die Treppe hinauf, wobei Ardros und Leundra fliegen mussten da die Treppe zu klein für sie war. Als letzter trat Ardros durch die Türe welche sich am Ende der Treppe befand und schaute sich erstaunt im Spiegelraum um. Ekhna'Di war schon vor die Spiegel getreten und machte ein erstauntes Gesicht was Ardros nicht nachvollziehen konnte, denn er sah nur Ekhna'Di`s normale Gestalt und den Kopf von sich selbst im Spiegel. Er fragte Ekhna'Di weshalb er denn so ein erstauntes Gesicht mache, bekam jedoch aber keine Antwort. Deshalb sah er sich auch die anderen Spiegel an, es wirkten jedoch alle gleich für Ihn deshalb wollte er auch schon umkehren um einen anderen Weg zu suchen als Ekhna'Di seine Hand auf einen Spiegel legte und diese durch den Spiegel hindurch griff und er so tatsächlich eine grosse Tür fand. Die Türe führte Glücklicherwiese auf die andere Seite. Nachdem nun auch Varok und Sild wieder bei der Gruppe waren, was Ardros sehr freute, stiegen sie wieder hinunter in den Gang hinter der diamantenen Türe. Das kleine Mädchen zeigte immer noch auf die Türe neben der diamantenen Türe... die Diamantene Türe war jedoch nicht mehr aus Diamant sondern glänzte nun silbern vor sich hin.
Ardros rätselte noch was das zu bedeuten hatte als sich die Türe neben der nun silbernen Türe wie von Geisterhand öffnete. Hinter der Türe erblickte Ardros einen Gang welcher steil nach unten führte. Es war sehr dunkel und aus dem Gang wehte ein modriger Geruch. Am liebsten hätte der Rote wieder umgekehrt und wäre aus diesem Geisterschloss geflohen, aber er wusste was auf dem Spiel stand und so ging er langsam hinein. Seine ganze Aufmerksamkeit war auf Alarmstufe. Das kleinste Geräusch hätte ihn warscheinlich sehr erschreckt, aber da war kein Geräusch. Im gang war es totenstill, nur das Kratzen seiner Krallen und denen seiner Freunde sofern sie welche hatten war zu hören als sie über den Boden schritten. Der Gang führte in eine Art Vorhalle. Die Vorhalle war nicht viel grösser als der Gang selbst jedoch konnte sich Ardros darin besser bewegen als in dem engen Gang. Er hasste es in Gebäuden zu sein. Er fühlte sich in diesen immer so beengt. Die Vorhalle hatte nichts besonderes zu bieten. Keine Angreifer und dafür leider auch keine Ausgänge. In der Mitte befand sich nur eine grosse Plattform. Gross genug dass sie alle bequem darauf stehen konnten. Nachdem sie die Halle vollständig inspiziert hatten traffen sie sich auf der grossen Platte in der Halle wieder weil da die Decke am höchsten war. Plötzlich vibrierte die Plattform und und bevor jemand reagieren konnte schoss sie mit ungeheurem Tempo auf die Decke zu. Die Gruppe wurde von der Beschleunigung auf die Plattform gedrückt so dass sie sich kaum bewegen konnten. Ardros sah wie die Decke augenblicklich näher kam und dachte schon dass sie zerquetscht würden als die Decke sich blitzschnell öffnete und sie durch einen Kamin von der grösse der Plattform in die Höhe schossen.
Hilflos mussten sie zusehen wie Sild und Varok von einem riesigen Phantomdrachen angegriffen wurden. Glücklicherweise konnte sie Ihn mit einigen Mühen vertreiben auch wenn er nicht besiegt war. Sie würden später bestimmt nochmals gegen Ihn antreten müssen.
Als der Kampf vorüber war versuchten sie auf beiden Seiten einen Durchgang zu finden so dass sie wieder beisammen wären. Leundra fand Glücklicherweise eine Treppe. An dessen Ende schimmerte es hell und deshalb machten sie nachdem sie den anderen gesagt hatten sie sollen auf der anderen Seite der Türe nach oben fliegen, auf den Weg die Treppe hinauf, wobei Ardros und Leundra fliegen mussten da die Treppe zu klein für sie war. Als letzter trat Ardros durch die Türe welche sich am Ende der Treppe befand und schaute sich erstaunt im Spiegelraum um. Ekhna'Di war schon vor die Spiegel getreten und machte ein erstauntes Gesicht was Ardros nicht nachvollziehen konnte, denn er sah nur Ekhna'Di`s normale Gestalt und den Kopf von sich selbst im Spiegel. Er fragte Ekhna'Di weshalb er denn so ein erstauntes Gesicht mache, bekam jedoch aber keine Antwort. Deshalb sah er sich auch die anderen Spiegel an, es wirkten jedoch alle gleich für Ihn deshalb wollte er auch schon umkehren um einen anderen Weg zu suchen als Ekhna'Di seine Hand auf einen Spiegel legte und diese durch den Spiegel hindurch griff und er so tatsächlich eine grosse Tür fand. Die Türe führte Glücklicherwiese auf die andere Seite. Nachdem nun auch Varok und Sild wieder bei der Gruppe waren, was Ardros sehr freute, stiegen sie wieder hinunter in den Gang hinter der diamantenen Türe. Das kleine Mädchen zeigte immer noch auf die Türe neben der diamantenen Türe... die Diamantene Türe war jedoch nicht mehr aus Diamant sondern glänzte nun silbern vor sich hin.
Ardros rätselte noch was das zu bedeuten hatte als sich die Türe neben der nun silbernen Türe wie von Geisterhand öffnete. Hinter der Türe erblickte Ardros einen Gang welcher steil nach unten führte. Es war sehr dunkel und aus dem Gang wehte ein modriger Geruch. Am liebsten hätte der Rote wieder umgekehrt und wäre aus diesem Geisterschloss geflohen, aber er wusste was auf dem Spiel stand und so ging er langsam hinein. Seine ganze Aufmerksamkeit war auf Alarmstufe. Das kleinste Geräusch hätte ihn warscheinlich sehr erschreckt, aber da war kein Geräusch. Im gang war es totenstill, nur das Kratzen seiner Krallen und denen seiner Freunde sofern sie welche hatten war zu hören als sie über den Boden schritten. Der Gang führte in eine Art Vorhalle. Die Vorhalle war nicht viel grösser als der Gang selbst jedoch konnte sich Ardros darin besser bewegen als in dem engen Gang. Er hasste es in Gebäuden zu sein. Er fühlte sich in diesen immer so beengt. Die Vorhalle hatte nichts besonderes zu bieten. Keine Angreifer und dafür leider auch keine Ausgänge. In der Mitte befand sich nur eine grosse Plattform. Gross genug dass sie alle bequem darauf stehen konnten. Nachdem sie die Halle vollständig inspiziert hatten traffen sie sich auf der grossen Platte in der Halle wieder weil da die Decke am höchsten war. Plötzlich vibrierte die Plattform und und bevor jemand reagieren konnte schoss sie mit ungeheurem Tempo auf die Decke zu. Die Gruppe wurde von der Beschleunigung auf die Plattform gedrückt so dass sie sich kaum bewegen konnten. Ardros sah wie die Decke augenblicklich näher kam und dachte schon dass sie zerquetscht würden als die Decke sich blitzschnell öffnete und sie durch einen Kamin von der grösse der Plattform in die Höhe schossen.
Sild fand diese ganzen Situationen nicht mehr spaßig. Zu aller erst schien sein Bruder unauffindbar, nun befand er sich auf einem Abendeuter mit den er gar nicht gerechnet hatte und das schlimmste daran war, dass er noch nicht mal in Form war. Doch dann auch noch das Phantom zu verlieren, das ihm sicher einiges von seiner alten Kraft gegeben hätte, wenn er es wirklich gefangen hätte, machte Slids angekratzte Stimmung nur noch mieser. Doch er verdrängte diese Gefühle sofort als sie den Raum betraten. Eigentlich hatte er nichts anderes erwartet, als er sofort von den magischen Wellen überwältigt zu wurde, die hier herumströmten. Sie waren so intensiv das Sild und sich sicher war dass vor kurzen hier ein Zauber gewirkt hatte, der wohl nun verraucht war. Auch Varok spürte diesen Zauber genau und er konnte aufgrund seine intensiven magischen Ausbildung ahnen um was es sich wohl gehandelt hatte. Sie bedankten sich bei den Andren und folgten ihnen dann Schweigend weiter.
Diesmal bleib Sild das seltsame Mädchen nicht verborgen, ob es nun daran lag, das Sild durch seine langsam aufsteigende Wut sich unbemerkt besser Konzentrierte oder ob das Mädchen es ihn nun erlaubte sie zu sehen, war Sild nicht klar. Es interessierte ihn auch nicht sonderlich, dafür war er einfach viel zu sehr in Rage. Doch ihm entging die starke Geisterhafte Präsens das Mädchens nicht, die sogar auf irgendeine Weise die des Drachenphantoms übertraf. Sild wusste genau das er viel zu schwach war um sich mit so einem Geist anzulegen. In diesem Moment war er sowieso noch mehr geschwächt und viel zu aufgebracht um einen klaren Gedanken zu fassen. Je länger er darüber nachdachte was er wohl falsch gemacht hatte und warum das Phantom ihm zum Schluss entkommen war, desto Wütender und Verwirrter wurde er, bis er es zum Schluss ganz aufgab darüber nachzudenken. Wir haben sowieso andere Probleme hier und müssen uns auf was anderes Konzentrieren, sagte Sild sich immer wieder und beruhigte sich langsam wieder.
Auch Varok war über den Umstand nicht gerade begeistert, doch regte er sich nicht so sehr wie Sild auf. Nach einer Weile glaubte er sogar, das seine schlechte Laune nicht natürlich war. Mit seinem permanenten maischen Blick sah er magische Wellen viel deutlicher als alle andern Rassen auf Morlen und in dieser Umgebung schienen sie Besonders stark zu sein. Das ganze Schloss schien nur vor Zaubern zu strotzen. Zauber die noch aktiv waren und sie nur darauf warteten ausgelöst zu werden. Doch diese ungeheure Anzahl an magischen Wellen, war so intensiv das Varok nicht genau ihren Ursprung erkennen konnte. Er konnte seinen magischen Blick nicht einsetzen ohne beführten zu müssen diesen durch die Hohe Intensität der Magie zu überlasten. Auch den Ursprungsort der Zauber konnte er wegen dieser hohen Intensität nicht bestimmen.
Auch Varok stellte fest wie Geräuschlos es hier war. Er mochte sowieso keine Gebäude, besonders die aus Stein nicht. Seine Krallen waren auch für so was nicht geschaffen, den sie waren sehr krumm, was ihm beim klettern uns zum festhalten an Bäumen half, aber auf Steinböden waren sie einfach unpraktisch und verhinderten eine guten Halt.
Nachdem sie dem Raum erreicht hatten, stellte Varok erstaunt fest das sie Magieintensität immer mehr zunahm. Es schien sich schon für ihn beinahe ins Unerträgliche zu steigern, so das er beschloss seinen permanenten maischen Blick etwas abzuschirmen. Nun endlich, da er die meisten magischen Wellen Blockierte, merkte er auch das ein Zauber auf ihn und Sild zu liegen schien. Er ahnte schon das dieser Zauber wohl etwas mit ihrer ungewöhnlichen schlechten Laune zu tun hatte. Doch zu weitern Überlegungen kam er nicht den der Boden unter ihnen schoss in die Höhe. Varok stöhnte auf, den seine sowieso schon für diesen Boden unpassenden Krallen wurden nun noch durch das Gewicht seines Körper und der Fliehkraft belastet.
Nur mit Mühe schaffte er es seine Vorderpfoten zu lösen. Nun bedauerte er es sehr, das er nicht daran gedacht hatte seine beiden Odems mit Hilfe seiner Krallen aufzuladen. Doch das hatte er wohl wegen seiner Übellaunigkeit vergessen. Nun aber war sein Gehirn in dieser Gefahrensituation vollkommen klar und befreit von allen Gefühlen. Er wusste das er zu schwach war für einen komplizierten Zauber und so entschied er sich für einen den er gut kannte. Es war ein Zauber in dem nur Magan ihn übertraf und darin war Magan auch besser als sein Bruder Sild, war sehr selten war. Nur mit Mühe schaffte er es, die drei Krallenzeichen hintereinander zu formen, bis seine Krallen zum Schluss einen Kreis Bildeten. In seinen Gedanken rief er: Kristallbeherrschung. Ein gelber Funken entstand inmitten des Kreises, den seine Krallen formten.
Varok hatte schnell Begriffen das der Steinboden ungeeignet als Medium für den Zauber war und so blieb nur die Luft als Medium, doch das kosstete ihn viel mehr Kraft als mit der Erde, die er nicht hatte und so ließ er nur die nötigste Kraft aufwenden um sie zu Retten. Die Luft um sie herum begann zu leuchten und es entstanden einzelne Funken. Die zielstrebig zu den vier Seiten der Platte schwebten wo sie sich zu viel relativ kleinen gelben Kristallsäulen vereinten. Diese Säulen waren gerade so groß das sie die an den Boden gedrückten Drachen um ein par Zentimeter überragten. Doch sie waren sehr stabil wie die andern blad merkten als die Säulen auf die Decke Prallten. Mit einem Ruck kam die Platte zum stehen und Risse bildeten sich durch die ungeheure Kraft, die auf einmal freigesetzt wurde, an der Decke und am Boden. Varoks und Silds Zähne klapperten und sie wahren für einen Moment schwerelos in der Luft, so stark war die Kraft gewesen die auf sie gewirkt hatte. Doch bald darauf langen sie erschöpft auf der Platte. Varok war nun genau so erledigt wie Sild und wollte sich für einen Moment nicht mehr rühren. Doch dann merkte er plötzlich etwas war ihn Aufschrecken ließ. Ein Knisterndes Geräusch war auf einmal durch das schwäre Atmen der Anderen zu hören und als Varok seinen Kopf erhob sah er wie die Kristallsäulen langsam zu bröckeln begangen, den sie Standen immer noch unter der Krafteinwirkung die die Plante zur Decke treib.
Nun endgültig Wütend schaute Sild die gelben Kristallsäulen an die immer mehr Risse bekamen. „Wo bin ich hier nur rein geraten, wie es aussieht will jemand unbedingt das wir hier sterben, aber nicht mit mir!“, sagte er und bebte schon vor Wut. Langsam stand er auf, für Varok schien es beinahe so als seinen seine Bewegungen nur noch in Zeitlupe zu sehen, und Richtete sich zu seiner vollen Größe auf, dabei berührte er beinahe die Decke. Sein Blick war nun Schwarz und seine Muskeln bis aufs Äußerste angespannt. Er führte seine linke und Rechte Krallen zusammen bis sie sich an den Spitzen leicht berührten. Dann wurde seine Rote Aura die vorhin nur in seiner Rüstung zu sehen war auf einmal wieder sichtbar. Durch seine Wut hatte Sild in sich eine verborgene Kraftquelle geweckt die er sonst nicht spürte und diese nutze er aus. Schwarze Adern durchzogen auf einmal seinen ganzen Körper und eine schwarze Kugel entstand zwischen seinen Krallen. Mit einem Aufschrei schleuderte er die Kugel Richtung Decke, die nach einiger zeit nachgab und ein rauchiges in der Decke klaffendes Loch zurückließ. Schnell steig Sild da durch und wartete auf die Anderen. Seine vorige Veränderung war verschwunden, genau so wie seine Wut. Nun konnte er wieder klar denken. Es war beinahe so als ob er sich von mit dieser Energiekugel auch gleichzeitig von seiner Wut befreit hatte.
Nun stand er in einem schön geschmückten Raum, an dessen Schönheit allerdings schon längst der Zahn der zeit genagt hatte und wartete auf die anderen. In der Mitte des Raumes erhob sich eine eigenartige Skulptur die aus einem weißen Kristall bestand. Die Skulptur erinnerte an Ranken die ineinander verwoben waren.
Diesmal bleib Sild das seltsame Mädchen nicht verborgen, ob es nun daran lag, das Sild durch seine langsam aufsteigende Wut sich unbemerkt besser Konzentrierte oder ob das Mädchen es ihn nun erlaubte sie zu sehen, war Sild nicht klar. Es interessierte ihn auch nicht sonderlich, dafür war er einfach viel zu sehr in Rage. Doch ihm entging die starke Geisterhafte Präsens das Mädchens nicht, die sogar auf irgendeine Weise die des Drachenphantoms übertraf. Sild wusste genau das er viel zu schwach war um sich mit so einem Geist anzulegen. In diesem Moment war er sowieso noch mehr geschwächt und viel zu aufgebracht um einen klaren Gedanken zu fassen. Je länger er darüber nachdachte was er wohl falsch gemacht hatte und warum das Phantom ihm zum Schluss entkommen war, desto Wütender und Verwirrter wurde er, bis er es zum Schluss ganz aufgab darüber nachzudenken. Wir haben sowieso andere Probleme hier und müssen uns auf was anderes Konzentrieren, sagte Sild sich immer wieder und beruhigte sich langsam wieder.
Auch Varok war über den Umstand nicht gerade begeistert, doch regte er sich nicht so sehr wie Sild auf. Nach einer Weile glaubte er sogar, das seine schlechte Laune nicht natürlich war. Mit seinem permanenten maischen Blick sah er magische Wellen viel deutlicher als alle andern Rassen auf Morlen und in dieser Umgebung schienen sie Besonders stark zu sein. Das ganze Schloss schien nur vor Zaubern zu strotzen. Zauber die noch aktiv waren und sie nur darauf warteten ausgelöst zu werden. Doch diese ungeheure Anzahl an magischen Wellen, war so intensiv das Varok nicht genau ihren Ursprung erkennen konnte. Er konnte seinen magischen Blick nicht einsetzen ohne beführten zu müssen diesen durch die Hohe Intensität der Magie zu überlasten. Auch den Ursprungsort der Zauber konnte er wegen dieser hohen Intensität nicht bestimmen.
Auch Varok stellte fest wie Geräuschlos es hier war. Er mochte sowieso keine Gebäude, besonders die aus Stein nicht. Seine Krallen waren auch für so was nicht geschaffen, den sie waren sehr krumm, was ihm beim klettern uns zum festhalten an Bäumen half, aber auf Steinböden waren sie einfach unpraktisch und verhinderten eine guten Halt.
Nachdem sie dem Raum erreicht hatten, stellte Varok erstaunt fest das sie Magieintensität immer mehr zunahm. Es schien sich schon für ihn beinahe ins Unerträgliche zu steigern, so das er beschloss seinen permanenten maischen Blick etwas abzuschirmen. Nun endlich, da er die meisten magischen Wellen Blockierte, merkte er auch das ein Zauber auf ihn und Sild zu liegen schien. Er ahnte schon das dieser Zauber wohl etwas mit ihrer ungewöhnlichen schlechten Laune zu tun hatte. Doch zu weitern Überlegungen kam er nicht den der Boden unter ihnen schoss in die Höhe. Varok stöhnte auf, den seine sowieso schon für diesen Boden unpassenden Krallen wurden nun noch durch das Gewicht seines Körper und der Fliehkraft belastet.
Nur mit Mühe schaffte er es seine Vorderpfoten zu lösen. Nun bedauerte er es sehr, das er nicht daran gedacht hatte seine beiden Odems mit Hilfe seiner Krallen aufzuladen. Doch das hatte er wohl wegen seiner Übellaunigkeit vergessen. Nun aber war sein Gehirn in dieser Gefahrensituation vollkommen klar und befreit von allen Gefühlen. Er wusste das er zu schwach war für einen komplizierten Zauber und so entschied er sich für einen den er gut kannte. Es war ein Zauber in dem nur Magan ihn übertraf und darin war Magan auch besser als sein Bruder Sild, war sehr selten war. Nur mit Mühe schaffte er es, die drei Krallenzeichen hintereinander zu formen, bis seine Krallen zum Schluss einen Kreis Bildeten. In seinen Gedanken rief er: Kristallbeherrschung. Ein gelber Funken entstand inmitten des Kreises, den seine Krallen formten.
Varok hatte schnell Begriffen das der Steinboden ungeeignet als Medium für den Zauber war und so blieb nur die Luft als Medium, doch das kosstete ihn viel mehr Kraft als mit der Erde, die er nicht hatte und so ließ er nur die nötigste Kraft aufwenden um sie zu Retten. Die Luft um sie herum begann zu leuchten und es entstanden einzelne Funken. Die zielstrebig zu den vier Seiten der Platte schwebten wo sie sich zu viel relativ kleinen gelben Kristallsäulen vereinten. Diese Säulen waren gerade so groß das sie die an den Boden gedrückten Drachen um ein par Zentimeter überragten. Doch sie waren sehr stabil wie die andern blad merkten als die Säulen auf die Decke Prallten. Mit einem Ruck kam die Platte zum stehen und Risse bildeten sich durch die ungeheure Kraft, die auf einmal freigesetzt wurde, an der Decke und am Boden. Varoks und Silds Zähne klapperten und sie wahren für einen Moment schwerelos in der Luft, so stark war die Kraft gewesen die auf sie gewirkt hatte. Doch bald darauf langen sie erschöpft auf der Platte. Varok war nun genau so erledigt wie Sild und wollte sich für einen Moment nicht mehr rühren. Doch dann merkte er plötzlich etwas war ihn Aufschrecken ließ. Ein Knisterndes Geräusch war auf einmal durch das schwäre Atmen der Anderen zu hören und als Varok seinen Kopf erhob sah er wie die Kristallsäulen langsam zu bröckeln begangen, den sie Standen immer noch unter der Krafteinwirkung die die Plante zur Decke treib.
Nun endgültig Wütend schaute Sild die gelben Kristallsäulen an die immer mehr Risse bekamen. „Wo bin ich hier nur rein geraten, wie es aussieht will jemand unbedingt das wir hier sterben, aber nicht mit mir!“, sagte er und bebte schon vor Wut. Langsam stand er auf, für Varok schien es beinahe so als seinen seine Bewegungen nur noch in Zeitlupe zu sehen, und Richtete sich zu seiner vollen Größe auf, dabei berührte er beinahe die Decke. Sein Blick war nun Schwarz und seine Muskeln bis aufs Äußerste angespannt. Er führte seine linke und Rechte Krallen zusammen bis sie sich an den Spitzen leicht berührten. Dann wurde seine Rote Aura die vorhin nur in seiner Rüstung zu sehen war auf einmal wieder sichtbar. Durch seine Wut hatte Sild in sich eine verborgene Kraftquelle geweckt die er sonst nicht spürte und diese nutze er aus. Schwarze Adern durchzogen auf einmal seinen ganzen Körper und eine schwarze Kugel entstand zwischen seinen Krallen. Mit einem Aufschrei schleuderte er die Kugel Richtung Decke, die nach einiger zeit nachgab und ein rauchiges in der Decke klaffendes Loch zurückließ. Schnell steig Sild da durch und wartete auf die Anderen. Seine vorige Veränderung war verschwunden, genau so wie seine Wut. Nun konnte er wieder klar denken. Es war beinahe so als ob er sich von mit dieser Energiekugel auch gleichzeitig von seiner Wut befreit hatte.
Nun stand er in einem schön geschmückten Raum, an dessen Schönheit allerdings schon längst der Zahn der zeit genagt hatte und wartete auf die anderen. In der Mitte des Raumes erhob sich eine eigenartige Skulptur die aus einem weißen Kristall bestand. Die Skulptur erinnerte an Ranken die ineinander verwoben waren.

- Leundra
- weiser Raptor

- Beiträge: 1911
- Alter: 38
- Registriert: So 06 Nov, 2005 10:44
- Wohnort: Rosenfeld
- Kontaktdaten:
[so habs fertig
sorry zusammen und ich hätte noch ne frage: können wir bitt das Schloss fliegen lassen?(das Fragment hält es nicht oben)]
Leundra folgte der nun wieder vollständigen Gruppe durch die nächste Tür, durch den schmalen Gang und in den kleinen Vorraum hinein. Sie wunderte sich noch, dass der Raum absolut leer war und außerordentlich still. Das kleine Mädchen stand neben ihr und schien verwirrt zu sein, da es keinen weiterführenden Gang gab. Dann plötzlich gab es einen Ruck und sie bewegten sich mit rasender Geschwindigkeit gen Decke. Der starke Druck der auf Leundra lastete ließ sie sich nicht mehr aufrichten und so beobachtete sie von unten wie Sild mithilfe von Säulen den „Aufzug“ zum stehen brachte und danach ein Loch in die Decke sprengte. Sie folgte den anderen durch das Loch und half der Kleinen, die während der ganzen beinahe Fahrt in den Tod keinerlei Krafteinwirkung erfahren hatte, hinauf.
In dem neuen Raum streckte sie sich erst einmal genüsslich und schüttelte ihre Glieder aus, die sich sehr verspannt hatten. Danach sah sie sich in der neuen Umgebung um. Der Steinboden unter ihnen war zum größten Teil mit riesigen Teppichen bedeckt, die in früheren Tagen mal vor Farben gestrotzt haben müssen, doch nun waren sie alle braun angelaufen, die Muster kaum noch erkennbar und einige von ihren schienen angenagt zu sein, genauso wie die zerstörten alten Möbel die chaotisch im Raum verteilt lagen. An den Wänden hingen Portraits von älteren Menschen, die reich verzierte Kleider trugen, doch genaues ließ sich kaum erkennen, da auch an ihnen der Zahn der Zeit genagt hatte. Als sie dann ein kleines Fenster, weiter oben an einer Mauer erblickte sprang Leundra schnell hin um zu sehen wo sie sich nun befanden, doch ihre Enttäuschung war groß als sie hindurch blickte und einer massiven Felswand gegenüber stand. „Na toll ein Fenster zum Mauern anstarren“ schnarrte sie missmutig und wandte ihre Aufmerksamkeit genauso wie die anderen der seltsamen weißen Statue in der Mitte es Zimmers zu. Je näher sie an den Kristall trat desto kälter schien ihr die umgebende Luft zu werden. Aus den Augenwinkel beobachtete sie noch wie das kleine menschliche Geistermädchen vor einem der alten Portraits stand und es ernst anblickte, bis sie sich auch dem Kristall zuwandte, die Augen und ihren Mund aufriss und laut zu schreien anfing. Entsetzt blieb Leundra stehen und hielt sich schnell die Ohren zu, denn das Geschrei der Kleinen war längst nicht das Geschrei eines menschlichen Mädchens, sondern erinnerte sie eher an das ohrenbetäubende Gekreisch einer Harpyie. Der Kristall neben Leundra fing an zu vibrieren und entschlang seine Ranken bis diese sich fast im ganzen Raum ausbreiteten, zwar keinen der anwesenden berührte aber die Luft um sie eiskalt werden ließ. Längst hatte das Mädchen mit ihrem schreien aufgehört und rannte nun direkt auf die Statue zu. Eine starke Windböe erfasste alle beteiligten und schleuderte sie gegen die Wand bis auf das kleine Geistermädchen, das sich immer noch dem Kristall näherte und je näher es ihm kam, desto dunkler wurde ihr vorher weißer Körper. Leundra wurde von einem Schlag auf den anderen unglaublich schlecht. Ihre Energisten begannen zu glimmen und ihr Hauptkristall in ihrem Herzen hörte zeitweise auf ihren Körper mit Energie zu versorgen. Es schien für einen grausamen Moment als wäre jeder Magiefluss eingefroren und der weiße Kristall blendete sie mit einem gleißenden Licht, das aus seinem inneren schien.
Mit einem Male war es völlig dunkel im Raum. Leundra spürte die Kälte um sich und begann zu ihrer Überraschung zu zittern. Sie war das fliegen im All gewöhnt und von daher absolut kälteunempfindlich, doch ihr Körper zuckte und verlangte nach Energie. Sie schloss ihre Augen, konzentrierte sich auf ihre Quelle und ließ viel Magier heraus strömen, die ihren Körper durchflutete, bis ihr wieder warm wurde. Als sie die Augen wieder öffnete war es zwar immer noch stock finster um sie, doch ihre Energisten leuchteten sanft in ihrer gelben Farbe und erhellten einige Meter um sie herum. Doch die Mauer, gegen die sie noch vor ein Minuten geworfen wurde, war verschwunden und sie konnte keinerlei Geräusche mehr hören, nicht einmal mehr ein Lebenszeichen ihrer Gefährten. Sie ließ ihre Energie in ihrer Augen strömen um besser zu sehen doch statt dem sonst gewöhnten Einblick durch die Finsternis blieb es reichlich dunkel. Also blieben nur drei Möglichkeiten, entweder sie befand sie hier wirklich in einem riesigen dunklen Raum, der so groß war, das sie nicht einmal mit ihrem geschärften Blick die Wand erkennen konnte, oder sie befand sich in einer Illusion, geschaffen von wem auch immer, oder sie lag immer noch bewusstlos in diesem verfluchten Raum und träumte sich diesen Horror zusammen. Wütend stampfte sie auch riss ihr Maul auf und brüllte los. Entsetzt schloss die es wieder als sie bemerkte…… das sie nichts mehr hörte.
Leundra folgte der nun wieder vollständigen Gruppe durch die nächste Tür, durch den schmalen Gang und in den kleinen Vorraum hinein. Sie wunderte sich noch, dass der Raum absolut leer war und außerordentlich still. Das kleine Mädchen stand neben ihr und schien verwirrt zu sein, da es keinen weiterführenden Gang gab. Dann plötzlich gab es einen Ruck und sie bewegten sich mit rasender Geschwindigkeit gen Decke. Der starke Druck der auf Leundra lastete ließ sie sich nicht mehr aufrichten und so beobachtete sie von unten wie Sild mithilfe von Säulen den „Aufzug“ zum stehen brachte und danach ein Loch in die Decke sprengte. Sie folgte den anderen durch das Loch und half der Kleinen, die während der ganzen beinahe Fahrt in den Tod keinerlei Krafteinwirkung erfahren hatte, hinauf.
In dem neuen Raum streckte sie sich erst einmal genüsslich und schüttelte ihre Glieder aus, die sich sehr verspannt hatten. Danach sah sie sich in der neuen Umgebung um. Der Steinboden unter ihnen war zum größten Teil mit riesigen Teppichen bedeckt, die in früheren Tagen mal vor Farben gestrotzt haben müssen, doch nun waren sie alle braun angelaufen, die Muster kaum noch erkennbar und einige von ihren schienen angenagt zu sein, genauso wie die zerstörten alten Möbel die chaotisch im Raum verteilt lagen. An den Wänden hingen Portraits von älteren Menschen, die reich verzierte Kleider trugen, doch genaues ließ sich kaum erkennen, da auch an ihnen der Zahn der Zeit genagt hatte. Als sie dann ein kleines Fenster, weiter oben an einer Mauer erblickte sprang Leundra schnell hin um zu sehen wo sie sich nun befanden, doch ihre Enttäuschung war groß als sie hindurch blickte und einer massiven Felswand gegenüber stand. „Na toll ein Fenster zum Mauern anstarren“ schnarrte sie missmutig und wandte ihre Aufmerksamkeit genauso wie die anderen der seltsamen weißen Statue in der Mitte es Zimmers zu. Je näher sie an den Kristall trat desto kälter schien ihr die umgebende Luft zu werden. Aus den Augenwinkel beobachtete sie noch wie das kleine menschliche Geistermädchen vor einem der alten Portraits stand und es ernst anblickte, bis sie sich auch dem Kristall zuwandte, die Augen und ihren Mund aufriss und laut zu schreien anfing. Entsetzt blieb Leundra stehen und hielt sich schnell die Ohren zu, denn das Geschrei der Kleinen war längst nicht das Geschrei eines menschlichen Mädchens, sondern erinnerte sie eher an das ohrenbetäubende Gekreisch einer Harpyie. Der Kristall neben Leundra fing an zu vibrieren und entschlang seine Ranken bis diese sich fast im ganzen Raum ausbreiteten, zwar keinen der anwesenden berührte aber die Luft um sie eiskalt werden ließ. Längst hatte das Mädchen mit ihrem schreien aufgehört und rannte nun direkt auf die Statue zu. Eine starke Windböe erfasste alle beteiligten und schleuderte sie gegen die Wand bis auf das kleine Geistermädchen, das sich immer noch dem Kristall näherte und je näher es ihm kam, desto dunkler wurde ihr vorher weißer Körper. Leundra wurde von einem Schlag auf den anderen unglaublich schlecht. Ihre Energisten begannen zu glimmen und ihr Hauptkristall in ihrem Herzen hörte zeitweise auf ihren Körper mit Energie zu versorgen. Es schien für einen grausamen Moment als wäre jeder Magiefluss eingefroren und der weiße Kristall blendete sie mit einem gleißenden Licht, das aus seinem inneren schien.
Mit einem Male war es völlig dunkel im Raum. Leundra spürte die Kälte um sich und begann zu ihrer Überraschung zu zittern. Sie war das fliegen im All gewöhnt und von daher absolut kälteunempfindlich, doch ihr Körper zuckte und verlangte nach Energie. Sie schloss ihre Augen, konzentrierte sich auf ihre Quelle und ließ viel Magier heraus strömen, die ihren Körper durchflutete, bis ihr wieder warm wurde. Als sie die Augen wieder öffnete war es zwar immer noch stock finster um sie, doch ihre Energisten leuchteten sanft in ihrer gelben Farbe und erhellten einige Meter um sie herum. Doch die Mauer, gegen die sie noch vor ein Minuten geworfen wurde, war verschwunden und sie konnte keinerlei Geräusche mehr hören, nicht einmal mehr ein Lebenszeichen ihrer Gefährten. Sie ließ ihre Energie in ihrer Augen strömen um besser zu sehen doch statt dem sonst gewöhnten Einblick durch die Finsternis blieb es reichlich dunkel. Also blieben nur drei Möglichkeiten, entweder sie befand sie hier wirklich in einem riesigen dunklen Raum, der so groß war, das sie nicht einmal mit ihrem geschärften Blick die Wand erkennen konnte, oder sie befand sich in einer Illusion, geschaffen von wem auch immer, oder sie lag immer noch bewusstlos in diesem verfluchten Raum und träumte sich diesen Horror zusammen. Wütend stampfte sie auch riss ihr Maul auf und brüllte los. Entsetzt schloss die es wieder als sie bemerkte…… das sie nichts mehr hörte.
Grüßle Leu- Luarcis
- gebildeter Drache

- Beiträge: 2068
- Alter: 40
- Registriert: Mi 28 Dez, 2005 19:51
- Wohnort: wo mein Herz zuhause ist
- Kontaktdaten:
(OOC: Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich hab in letzter Zeit eben irgendwie auch nicht die Möglichkeit gefunden, zu posten...)
Auch Ekhna’Di folgte den anderen durch die Tür und den Gang bis zu der Vorhalle, in der Alle erst mal etwas irritiert umherschauten, um nach einem weiteren Weg zu suchen. In einem normalen Schloss hatte grade so eine Vorhalle als zentraler Platz meist sehr viele Türen und Ausgänge, die in die verschiedenen Bereiche des Anwesens führten, aber Ekhna’Di wunderte an diesem verwunschenen Schloss mittlerweile fast gar nichts mehr. Er sah sich um, doch entdeckte auch nichts auffälliges, was ihnen weiterhelfen konnte, so dass er schließlich seine Augen schloss und sich konzentrierte. Auch er hatte so etwas wie einen magischen Blick, wenn er seine physischen Augen vernachlässigte und statt dessen seine Gedanken, seinen Geist ausschickte, um seine Umgebung abzutasten und wahrzunehmen. Er konnte damit praktisch die Auren seiner Begleiter vor seinem inneren Auge sehen, und auch die herumschwirrenden Energiemuster nahm er so war. Er war erst etwas überwältigt von der Vielfalt der Formen und Farben, die diese Ströme hervorbrachten, sie schienen überall zu sein, in den Wänden, im Boden, sogar in der Luft, aber nichts lies darauf schließen, wo es weiterging, es war einfach zu verwirrend und ungeordnet, so dass Ekhna’Di seine Augen wieder öffnete.
Nun fiel ihm aber auch die Plattform auf, auf die er schließlich genau wie die Anderen ging, und als ob er es hätte ahnen können, setzte sie sich plötzlich ruckartig in Bewegung, als der Letzte von ihnen darauf seinen Platz gefunden hatte. Die enorme Geschwindigkeit, die sie entwickelte, machte auch dem Magier zu schaffen, so dass er sich hinkauerte, um besseren Halt zu finden, auch wenn die größeren und schwereren Drachen sicher mehr damit zu kämpfen hatten, als er. Beim Blick nach oben bemerkte er auch, wie die Decke immer näher kam, doch bevor er etwas dagegen unternehmen konnte, begann Varok schon mit seinem Zauber, um die Kristallsäulen zu erschaffen. Die Wucht des Aufpralls war sehr heftig, aber immerhin wurden sie nicht allesamt an der Decke zerschmettert, was alle aufatmen lies.
Als Sild dann aber in Zorn geriet, ahnte Ekhna’Di schon neues Unheil auf sie zukommen. Mit Schrecken sah er mit an, wie der silberne Drache seine verborgenen, wilden Kräfte freisetzte und sich mit einer rötlichen Aura umgab und schwarze Adern seinen Körper durchzogen. Sein magisches Schwert, das Ekhna’Di Sild zur Aufbewahrung vermacht hatte, begann unter dieser negativen Kraftfreisetzung unruhig zu vibrieren und bedrohlich zu glimmen. Es wurde für den Kampf gegen dunkle Mächte geschmiedet und würde es nicht dulden, wenn sein Besitzer mit ebensolchen in den Kampf zog. Ekhna’Di war ohnehin bisher der Einzige gewesen, den es akzeptierte und nun fürchtete er, dass es von Sild ablassen würde.
Aber dann schleuderte dieser seine freigesetzte Energie mit einem Schlag gegen die Decke und sprengte ein Loch hinein. Erleichtert sah Ekhna’Di mit an, wie Silds Wut scheinbar mit seinem Angriff verschwunden war und er wieder eine neutrale Aura annahm, auch das Schwert beruhigte sich und so kletterte der Magier hinter ihm durch das Loch, um sich in einem neuen, großen Raum wiederzufinden.
Auch er bemerkte die heruntergekommene und verwitterte Einrichtung, es hat bestimmt schon seit Jahren niemand mehr einen Fuß in diesen Raum gesetzt. Doch viel mehr als die verrotteten Möbel und verwischten Gemälde war für ihn, wie für die Anderen, die kristallene Statue in der Mitte des Raumes interessant. Eine seltsame Kälte ging von ihr aus, die nicht nur ihm Unbehagen bereitete. Als er näher schritt, glaubte er, seinen Atem kondensieren sehen zu müssen, so fröstelte es ihm, aber da war nichts, dieses schaurige Gefühl muss einen unnatürlichen Ursprung gehabt haben.
Doch bevor Ekhna’Di dieses seltsame Kristallgebilde näher untersuchen konnte, fing urplötzlich das kleine Mädchen schauderhaft an zu kreischen, dass er von dem unweltlichen Klang kaum einen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Entsetzt sah er mit an, wie der Kristall zu leuchten begann und seine Ranken entfuhr, der plötzlich aufkommende Wind riss ihn von den Füßen und schleuderte ihn gegen die Wand.
Sein Amulett, das er um den Hals trug, fing an, unruhig zu glimmen, aber auf einmal wurde es schwächer und es erlosch, bis nur noch eine fahle, schwarze Farbe den sonst hell glitzernden Rubin durchzog. Auch das Brandmahl der Feuermagier auf seiner Stirn erschien und leuchtete einen Moment, bis es ebenfalls erlosch, während Ekhna’Di seine Kräfte schwinden sah.
Auf einmal wurde es schwarz um ihn und seine Sinne schwanden, er verlor die Anderen aus den Augen und er sank betäubt zu Boden...
Stöhnend richtete Ekhna’Di sich auf und öffnete die Augen, doch es war so, als ob sie immer noch geschlossen wären, um ihn herum herrschte eine einzige große Schwärze und Leere. Verwirrt sah er sich um, doch er konnte absolut nichts erkennen. Sein Körper fühlte sich an, als ob er unter einem Steinschlag geschlafen hätte, während er immer noch darüber grübelte, was eigentlich gerade geschehen war.
Was soll das, wo sind wir? Wo seid ihr anderen?, wollte er rufen, aber von seinen Lippen drang nicht ein Ton. Entsetzt lies er es bleiben und begann statt dessen, erst mal wieder Kräfte zu tanken. Ekhna’Di umschloss sein Amulett mit den Händen und konzentrierte sich. Er lies neue Energie aus seinem Körper hineinströmen, um es zu reaktivieren. Allmählich begann es zu glimmen und fing schließlich hell an zu leuchten, um ihm das nötige Licht in dieser allgegenwärtigen Dunkelheit zu geben. Doch als er sich umsah, erkannte er immer noch nichts, es gab nicht den kleinsten Hinweis auf etwas, eine Wand, ein Möbelstück, oder einer der Anderen. Stumm seufzend schloss Ekhna’Di erneut seine Augen, um sich zu konzentrieren.
Meine normalen Sinne mögen betäubt sein, aber es gibt schließlich noch andere, die ich zu nutzen vermag, dachte er und schickte erneut seinen Geist aus, um die Umgebung mit seiner mentalen Sicht abzutasten, nach etwas, was ihm weiterhelfen könnte.
Aber im ersten Moment konnte er absolut nichts wahrnehmen, keine Gegenstände, keine der zuvor so zahlreichen Energiemuster des verwunschenen Schlosses, keine Aura einer seiner Freunde, es schien, als ob er in einer endlosen Leere gefangen war.
Doch dann stieß sein Bewusstsein auf etwas merkwürdiges, einen kleinen Punkt, etwas von ihm entfernt. Er gab keine Energie ab, ganz im Gegenteil, sobald Ekhna’Di einen Moment lang eine Schwingung an diesem Fleck wahrnahm, war es auch schon wieder verschwunden.
Langsam bewegte Ekhna’Di sich darauf zu und je näher er ihm kam, desto kälter schien ihm zu werden. Als er es fast erreicht hatte, öffnete er wieder seine Augen. Er konnte immer noch nichts erkennen, aber das Licht, das von seinem Amulett her strahlte, schien sich zu beugen und regelrecht von einem schwarzen Loch aufgesaugt zu werden.
Ganz allmählich schien Ekhna’Di zu verstehen und das erste, was er tat, war das ohnehin nutzlose Licht abzuschalten und nicht mehr diesem seltsamen Sog zum Fressen zu geben. So erlosch sein Amulett wieder und er fand sich erneut in der bedrückenden Dunkelheit wieder.
Einen Moment lang überlegte er, was er tun sollte, dann sah er aber nur einen Ausweg. Beherzt griff er genau an die Stelle des schwarzen Lochs. Ein eiskaltes Gefühl lies seine Finger erstarren, doch er durfte nicht aufgeben und schob seine Hand weiter. Plötzlich stieß sie auf Widerstand und er umklammerte es mit seiner letzten Kraft. Es war etwa so dick wie ein Seil, aber viel massiver. Ekhna’Di überlegte nicht lange und zog mit aller Kraft daran. Allmählich spürte er, wie er sich nach vorne arbeitete und als er dachte, in dieser Eiseskälte erfrieren zu müssen, die ihn ganz umfing, fühlte er, wie es wieder etwas wärmer wurde.
Benommen und taub öffnete er seine Augen. Erst sah er alles verschwommen, aber dann wurde das Bild klarer und er sah, dass er sich wieder in dem heruntergekommenen Raum von vorhin befand. Nur langsam kam das Gefühl wieder in seine Hände zurück, doch gleichzeitig spürte er auch etwas fremdes an sich. Als er langsam nach unten schaute, sah er, was er da eigentlich umklammert hielt. Es war einer der Ausläufer der seltsamen Kristallstatue in der Mitte des Raumes, die nun in alle Ecken ihre Wurzeln geschlagen hatten. Einer davon hatte wohl ihn getroffen und sich an seine Brust geheftet. Er spürte von ihm ausgehend den gleichen Sog, den er gerade noch in dieser schrecklichen Illusion vernommen hatte, aber er war zum Glück recht schwach. Dennoch spürte Ekhna’Di, wie ihm langsam, aber sicher seine Energie entzogen wurde, er versuchte, sich zu befreien, indem er an dem Kristall rüttelte, aber er war so hart wie Stein. Einen Moment dachte er daran, seine ganze Kraft zu mobilisieren und zu versuchen, ihn von sich abzusprengen, aber dann lies er es lieber bleiben, immerhin wusste er nicht, ob er diesen Lebenssauger damit nicht noch nähren würde.
Also wollte er das Gegenteil versuchen. Ekhna’Di schloss seine Augen erneut, um sich zu konzentrieren. Allmählich entspannte er sich und versuchte, alles um sich herum zu vergessen, was angesichts dieses kalten, lähmenden Gefühls nicht gerade einfach war. Er fixierte seine Gedanken auf sich selbst und versiegelte seine magische Kraft in seinem Inneren, damit die Kristallskulptur sie ihm nicht mehr entreißen konnte. Aber er ging noch weiter. Ekhna’Di war in der Kunst der Meditation sehr geübt und konnte bei Bedarf fast vollständige Kontrolle über seinen Körper gewinnen. Er fuhr seinen eigenen Kreislauf immer weiter herunter, bis er kaum mehr bei Bewusstsein war. Nach einer Weile war er so weit, dass sein Herz kaum mehr schlug und bei weiterer Konzentration wohl für einen Moment ganz ausgesetzt hätte. Selbst geübte Magier würden ihn in diesem Zustand für tot halten, seine Lebensaura war praktisch vollständig erloschen. Es war ein ebenso riskantes, wie wirkungsvolles Täuschungsmanöver, was er sicher nur im äußersten Notfall aus Ermangelung einer Alternative einsetzte.
Doch dann spürte er, wie seine Rechnung aufging und sich der Kristalltentakel von seiner Brust langsam zu lösen begann. Langsam sank der regungslose Magier zu Boden und wurde endlich freigegeben. Ganz langsam und vorsichtig kehrte Ekhna’Di wieder aus der Meditation zurück und aktivierte seinen Kreislauf soweit, dass er sich langsam aufrichten konnte.
Keuchend und nach klarer Sicht ringend sah er sich vorsichtig um. Der Kristalltentakel, der ihn gerade noch gefangen hielt, hatte sich fast vollständig zu seiner Quelle in der Raummitte zurückgezogen, aber immer noch ragten unzählige davon in alle Winkel des Raumes. Beim Blick zur Seite sah er das, was er befürchtet hatte. Seine Freunde waren ebenso gefangen, wie er, regungslos hingen sie an die Wand gedrückt in den Fängen der Kristallskulptur. Er bezweifelte, dass sie auf die gleiche Weise entkommen könnten, wie er, aber für den Moment konnte er wohl nichts für sie tun, ohne sich selbst wieder in Gefahr zu bringen. Der Kristall hielt ihn wohl entweder für tot, oder ignorierte ihn zumindest, was Ekhna’Di nur recht war.
Er drehte sich um und sah wieder das geisterhafte Mädchen, das sie alle in diese Falle gelockt hatte.
„Du!“, hauchte Ekhna’Di, ohne größere Rücksicht auf den Kristall, er bezweifelte, dass er seine Stimme in irgendeiner Weise wahrnehmen konnte, er schien nur auf große Energieansammlungen zu reagieren, also konnte er seinem Ärger freien Lauf lassen.
„Warum hast du uns in diesen Raum gelockt, nur damit wir bei lebendigem Leib ausgesaugt werden? Wer bist du, was führst du im Schilde?!“, sprach er, mit seiner Beherrschung ringend, während er langsam auf das Mädchen zukam. Das Mädchen schien verängstigt und betrübt zu sein, aber es antwortete nicht, sondern zeigte nur zitternd auf ein Bild an der Wand, das selbe Bild, dass sie zuvor schon so lange betrachtet hatte.
Ekhna’Di starrte das Kind einen Moment lang an und wandte seinen Blick schließlich ebenfalls zu dem Bild. Es war stark verwittert und vermodert, aber bei genauer Betrachtung war noch zu erkennen, was darauf abgebildet war. Es war ein kleines Mädchen, mit dunklen Haaren und einem vergnügtem Lächeln auf den Lippen. Es war unverkennbar das gleiche Mädchen, das neben ihm stand, aber das Bild muss schon etliche Jahre alt sein.
Verwirrt und nachdenklich richtete Ekhna’Di wieder seinen Blick auf das Mädchen, das ihn nur stumm mit großen Augen anstarrte.
„Hmmmm, allmählich beginne ich wohl zu verstehen....“, sprach er schließlich, „du hast hier in diesem Schloss gelebt, aber diese Zeit liegt wohl schon lange zurück, oder?“ Das Mädchen nickte langsam.
„Ich weiß zwar nicht, was passiert ist, aber es muss etwas sehr schlimmes gewesen sein. Du wurdest anscheinend verflucht, dazu verdammt, ruhelos durch die Gemäuer deines einstigen Zuhauses zu irren, auf der Suche nach Etwas, oder Jemandem, der dich davon erlösen könnte. Allmählich ergibt das alles einen Sinn, diese ganzen Geister und Phantome, sie wurden anscheinend alle gebannt und dazu gezwungen, einer höheren Macht zu dienen und Eindringlinge von diesem Schloss fern zu halten und dafür zu sorgen, dass niemand den Geheimnissen, die hier verborgen liegen, zu nahe kommt. Du hast uns hier her geführt, um uns etwas bestimmtes zu zeigen, oder?“ Das Mädchen nickte abermals.
„Diese seltsame Kristallstatue, sie scheint mit dem ganzen Schloss vernetzt zu sein, sie ist wohl so etwas wie sein Herz. Ich habe mich ohnehin schon andauernd gefragt, was dieses Schloss in der Luft hält. Es muss eine ungeheure Energie erforderlich sein, um es permanent schweben zu lassen, auch die ganzen Schutzzauber und Fallen müssen schließlich mit Energie versorgt werden. Dies hier ist wohl die Antwort darauf. Es nimmt wohl jeden gefangen, der es wagt, diese Mauern zu betreten und nutzt unsere Magie, um sich selbst am Leben zu erhalten. Die einzige Frage, die noch bleibt, ist, was wir nun tun sollen, aber zuallererst werde ich wohl meine Freunde befreien müssen...“
Ekhna’Di wandte sich wieder zu den Anderen um und überlegte einen Moment lang angestrengt. Dann nickte er etwas gedankenverloren.
„Wenn dieses Ding Energie haben will, dann soll es sie bekommen!“, sprach er schließlich und faltete seine Händer vor der Brust auf besondere Weise, als er seine Augen erneut schloss und sich konzentrierte. Er musste schnell handeln, als er seine zuvor versiegelte Macht wieder entfesselte. Seine Haare begannen in einem unsichtbaren Wind zu wehen und sein Körper wurde von einer glimmenden Aura umgeben. Sein Amulett und auch sein Brandmahl begannen hell zu leuchten, so dass Ekhna’Di schon bald von einem strahlenden Licht umgeben war, während er weiter versuchte, in der ihm verbleibenden Zeit seine Kraft so weit es ging zu erwecken.
Wie erwartet rührten sich erneut die Tentakeln der Kristallstatue, aber diesmal nicht nur eine, sondern so ziemlich alle, selbst die, die seine Freunde gefangen hielten. Ekhna’Di versuchte in seiner Konzentration alles um sich herum im Auge zu behalten, er wollte nicht noch einmal Gefangener des Kristalls werden.
Schon schossen auch die ersten Tentakel auf ihn zu, aber er musste noch einen Moment warten. Endlich gab der Kristall seine Freunde frei und konzentrierte sich ganz auf ihn. Im allerletzten Moment, als gut ein Dutzend Kristallfasern von allen Seiten auf ihn zurasten, vollführte der Magier eine schnelle Bewegung und hechtete zur Seite, während er sich scheinbar verdoppelte. Der eine Ekhna’Di wurde von den Tentakeln gierig in die Luft gehoben, doch schon einen Moment später löste dieser sich in Luft auf. Gerade lange genug, damit der verbliebene Magier seinen Energielevel wieder abbauen konnte und seine Kraft erneut in sich zu verschließen. Keuchend sank er zu Boden, er war es nicht gewohnt, seine Macht so schnell hintereinander zu erwecken und wieder zu verschließen, aber es war nötig und sein riskantes Täuschungsmanöver schien Erfolg gehabt zu haben, der Kristall zog seine Ausläufer resigniert zurück und tastete noch ein wenig prüfend über den Boden, aber für den Moment schienen sie außer Gefahr zu sein.
Noch einmal schaute Ekhna’Di neben sich, wo er gerade noch gestanden hatte. Er hatte im letzten Moment einen Astralzwilling erschaffen, nicht viel mehr als eine bessere Illusion, aber gut genug, um den Kristall kurz von sich selbst abzulenken. Langsam stand er auf und ging mit seinen noch wackeligen Beinen zu den Anderen, die immer noch bewusstlos auf dem Boden lagen. Sild legte er prüfend eine Hand auf die Stirn, um seinen Zustand zu bestimmen. Erfreut merkte er, dass der Kristall ihm wohl nicht sonderlich viel Energie entzogen hatte, vermutlich nahm er nur das, was er brauchte und behielt seine Opfer auf „Vorrat“ bei sich. Wahrscheinlich hätten sie alle noch Jahre in dieser Stasis verbringen können, bis sie womöglich vor Erschöpfung daran zu Grunde gegangen wären und letztlich selbst geisterhafte Sklaven dieses Schlosses geworden wären.
Kein schöner Gedanke!, dachte sich Ekhna’Di kopfschüttelnd und sah zufrieden mit an, wie die Anderen langsam ihr Bewusstsein wieder erlangten. Er erklärte ihnen kurz, was geschehen war, bevor sie sich allesamt wieder skeptisch der Kristallskulptur zuwandten.
„Magie wird uns hier nicht weiterhelfen, soviel steht wohl fest! Irgendeine Idee, was wir nun tun sollen?“, sprach er schließlich und lenkte dann wieder seinen Blick auf das kleine Mädchen, dass immer noch neben ihnen stand und unruhig zwischen ihnen hin und her schaute.
Auch Ekhna’Di folgte den anderen durch die Tür und den Gang bis zu der Vorhalle, in der Alle erst mal etwas irritiert umherschauten, um nach einem weiteren Weg zu suchen. In einem normalen Schloss hatte grade so eine Vorhalle als zentraler Platz meist sehr viele Türen und Ausgänge, die in die verschiedenen Bereiche des Anwesens führten, aber Ekhna’Di wunderte an diesem verwunschenen Schloss mittlerweile fast gar nichts mehr. Er sah sich um, doch entdeckte auch nichts auffälliges, was ihnen weiterhelfen konnte, so dass er schließlich seine Augen schloss und sich konzentrierte. Auch er hatte so etwas wie einen magischen Blick, wenn er seine physischen Augen vernachlässigte und statt dessen seine Gedanken, seinen Geist ausschickte, um seine Umgebung abzutasten und wahrzunehmen. Er konnte damit praktisch die Auren seiner Begleiter vor seinem inneren Auge sehen, und auch die herumschwirrenden Energiemuster nahm er so war. Er war erst etwas überwältigt von der Vielfalt der Formen und Farben, die diese Ströme hervorbrachten, sie schienen überall zu sein, in den Wänden, im Boden, sogar in der Luft, aber nichts lies darauf schließen, wo es weiterging, es war einfach zu verwirrend und ungeordnet, so dass Ekhna’Di seine Augen wieder öffnete.
Nun fiel ihm aber auch die Plattform auf, auf die er schließlich genau wie die Anderen ging, und als ob er es hätte ahnen können, setzte sie sich plötzlich ruckartig in Bewegung, als der Letzte von ihnen darauf seinen Platz gefunden hatte. Die enorme Geschwindigkeit, die sie entwickelte, machte auch dem Magier zu schaffen, so dass er sich hinkauerte, um besseren Halt zu finden, auch wenn die größeren und schwereren Drachen sicher mehr damit zu kämpfen hatten, als er. Beim Blick nach oben bemerkte er auch, wie die Decke immer näher kam, doch bevor er etwas dagegen unternehmen konnte, begann Varok schon mit seinem Zauber, um die Kristallsäulen zu erschaffen. Die Wucht des Aufpralls war sehr heftig, aber immerhin wurden sie nicht allesamt an der Decke zerschmettert, was alle aufatmen lies.
Als Sild dann aber in Zorn geriet, ahnte Ekhna’Di schon neues Unheil auf sie zukommen. Mit Schrecken sah er mit an, wie der silberne Drache seine verborgenen, wilden Kräfte freisetzte und sich mit einer rötlichen Aura umgab und schwarze Adern seinen Körper durchzogen. Sein magisches Schwert, das Ekhna’Di Sild zur Aufbewahrung vermacht hatte, begann unter dieser negativen Kraftfreisetzung unruhig zu vibrieren und bedrohlich zu glimmen. Es wurde für den Kampf gegen dunkle Mächte geschmiedet und würde es nicht dulden, wenn sein Besitzer mit ebensolchen in den Kampf zog. Ekhna’Di war ohnehin bisher der Einzige gewesen, den es akzeptierte und nun fürchtete er, dass es von Sild ablassen würde.
Aber dann schleuderte dieser seine freigesetzte Energie mit einem Schlag gegen die Decke und sprengte ein Loch hinein. Erleichtert sah Ekhna’Di mit an, wie Silds Wut scheinbar mit seinem Angriff verschwunden war und er wieder eine neutrale Aura annahm, auch das Schwert beruhigte sich und so kletterte der Magier hinter ihm durch das Loch, um sich in einem neuen, großen Raum wiederzufinden.
Auch er bemerkte die heruntergekommene und verwitterte Einrichtung, es hat bestimmt schon seit Jahren niemand mehr einen Fuß in diesen Raum gesetzt. Doch viel mehr als die verrotteten Möbel und verwischten Gemälde war für ihn, wie für die Anderen, die kristallene Statue in der Mitte des Raumes interessant. Eine seltsame Kälte ging von ihr aus, die nicht nur ihm Unbehagen bereitete. Als er näher schritt, glaubte er, seinen Atem kondensieren sehen zu müssen, so fröstelte es ihm, aber da war nichts, dieses schaurige Gefühl muss einen unnatürlichen Ursprung gehabt haben.
Doch bevor Ekhna’Di dieses seltsame Kristallgebilde näher untersuchen konnte, fing urplötzlich das kleine Mädchen schauderhaft an zu kreischen, dass er von dem unweltlichen Klang kaum einen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Entsetzt sah er mit an, wie der Kristall zu leuchten begann und seine Ranken entfuhr, der plötzlich aufkommende Wind riss ihn von den Füßen und schleuderte ihn gegen die Wand.
Sein Amulett, das er um den Hals trug, fing an, unruhig zu glimmen, aber auf einmal wurde es schwächer und es erlosch, bis nur noch eine fahle, schwarze Farbe den sonst hell glitzernden Rubin durchzog. Auch das Brandmahl der Feuermagier auf seiner Stirn erschien und leuchtete einen Moment, bis es ebenfalls erlosch, während Ekhna’Di seine Kräfte schwinden sah.
Auf einmal wurde es schwarz um ihn und seine Sinne schwanden, er verlor die Anderen aus den Augen und er sank betäubt zu Boden...
Stöhnend richtete Ekhna’Di sich auf und öffnete die Augen, doch es war so, als ob sie immer noch geschlossen wären, um ihn herum herrschte eine einzige große Schwärze und Leere. Verwirrt sah er sich um, doch er konnte absolut nichts erkennen. Sein Körper fühlte sich an, als ob er unter einem Steinschlag geschlafen hätte, während er immer noch darüber grübelte, was eigentlich gerade geschehen war.
Was soll das, wo sind wir? Wo seid ihr anderen?, wollte er rufen, aber von seinen Lippen drang nicht ein Ton. Entsetzt lies er es bleiben und begann statt dessen, erst mal wieder Kräfte zu tanken. Ekhna’Di umschloss sein Amulett mit den Händen und konzentrierte sich. Er lies neue Energie aus seinem Körper hineinströmen, um es zu reaktivieren. Allmählich begann es zu glimmen und fing schließlich hell an zu leuchten, um ihm das nötige Licht in dieser allgegenwärtigen Dunkelheit zu geben. Doch als er sich umsah, erkannte er immer noch nichts, es gab nicht den kleinsten Hinweis auf etwas, eine Wand, ein Möbelstück, oder einer der Anderen. Stumm seufzend schloss Ekhna’Di erneut seine Augen, um sich zu konzentrieren.
Meine normalen Sinne mögen betäubt sein, aber es gibt schließlich noch andere, die ich zu nutzen vermag, dachte er und schickte erneut seinen Geist aus, um die Umgebung mit seiner mentalen Sicht abzutasten, nach etwas, was ihm weiterhelfen könnte.
Aber im ersten Moment konnte er absolut nichts wahrnehmen, keine Gegenstände, keine der zuvor so zahlreichen Energiemuster des verwunschenen Schlosses, keine Aura einer seiner Freunde, es schien, als ob er in einer endlosen Leere gefangen war.
Doch dann stieß sein Bewusstsein auf etwas merkwürdiges, einen kleinen Punkt, etwas von ihm entfernt. Er gab keine Energie ab, ganz im Gegenteil, sobald Ekhna’Di einen Moment lang eine Schwingung an diesem Fleck wahrnahm, war es auch schon wieder verschwunden.
Langsam bewegte Ekhna’Di sich darauf zu und je näher er ihm kam, desto kälter schien ihm zu werden. Als er es fast erreicht hatte, öffnete er wieder seine Augen. Er konnte immer noch nichts erkennen, aber das Licht, das von seinem Amulett her strahlte, schien sich zu beugen und regelrecht von einem schwarzen Loch aufgesaugt zu werden.
Ganz allmählich schien Ekhna’Di zu verstehen und das erste, was er tat, war das ohnehin nutzlose Licht abzuschalten und nicht mehr diesem seltsamen Sog zum Fressen zu geben. So erlosch sein Amulett wieder und er fand sich erneut in der bedrückenden Dunkelheit wieder.
Einen Moment lang überlegte er, was er tun sollte, dann sah er aber nur einen Ausweg. Beherzt griff er genau an die Stelle des schwarzen Lochs. Ein eiskaltes Gefühl lies seine Finger erstarren, doch er durfte nicht aufgeben und schob seine Hand weiter. Plötzlich stieß sie auf Widerstand und er umklammerte es mit seiner letzten Kraft. Es war etwa so dick wie ein Seil, aber viel massiver. Ekhna’Di überlegte nicht lange und zog mit aller Kraft daran. Allmählich spürte er, wie er sich nach vorne arbeitete und als er dachte, in dieser Eiseskälte erfrieren zu müssen, die ihn ganz umfing, fühlte er, wie es wieder etwas wärmer wurde.
Benommen und taub öffnete er seine Augen. Erst sah er alles verschwommen, aber dann wurde das Bild klarer und er sah, dass er sich wieder in dem heruntergekommenen Raum von vorhin befand. Nur langsam kam das Gefühl wieder in seine Hände zurück, doch gleichzeitig spürte er auch etwas fremdes an sich. Als er langsam nach unten schaute, sah er, was er da eigentlich umklammert hielt. Es war einer der Ausläufer der seltsamen Kristallstatue in der Mitte des Raumes, die nun in alle Ecken ihre Wurzeln geschlagen hatten. Einer davon hatte wohl ihn getroffen und sich an seine Brust geheftet. Er spürte von ihm ausgehend den gleichen Sog, den er gerade noch in dieser schrecklichen Illusion vernommen hatte, aber er war zum Glück recht schwach. Dennoch spürte Ekhna’Di, wie ihm langsam, aber sicher seine Energie entzogen wurde, er versuchte, sich zu befreien, indem er an dem Kristall rüttelte, aber er war so hart wie Stein. Einen Moment dachte er daran, seine ganze Kraft zu mobilisieren und zu versuchen, ihn von sich abzusprengen, aber dann lies er es lieber bleiben, immerhin wusste er nicht, ob er diesen Lebenssauger damit nicht noch nähren würde.
Also wollte er das Gegenteil versuchen. Ekhna’Di schloss seine Augen erneut, um sich zu konzentrieren. Allmählich entspannte er sich und versuchte, alles um sich herum zu vergessen, was angesichts dieses kalten, lähmenden Gefühls nicht gerade einfach war. Er fixierte seine Gedanken auf sich selbst und versiegelte seine magische Kraft in seinem Inneren, damit die Kristallskulptur sie ihm nicht mehr entreißen konnte. Aber er ging noch weiter. Ekhna’Di war in der Kunst der Meditation sehr geübt und konnte bei Bedarf fast vollständige Kontrolle über seinen Körper gewinnen. Er fuhr seinen eigenen Kreislauf immer weiter herunter, bis er kaum mehr bei Bewusstsein war. Nach einer Weile war er so weit, dass sein Herz kaum mehr schlug und bei weiterer Konzentration wohl für einen Moment ganz ausgesetzt hätte. Selbst geübte Magier würden ihn in diesem Zustand für tot halten, seine Lebensaura war praktisch vollständig erloschen. Es war ein ebenso riskantes, wie wirkungsvolles Täuschungsmanöver, was er sicher nur im äußersten Notfall aus Ermangelung einer Alternative einsetzte.
Doch dann spürte er, wie seine Rechnung aufging und sich der Kristalltentakel von seiner Brust langsam zu lösen begann. Langsam sank der regungslose Magier zu Boden und wurde endlich freigegeben. Ganz langsam und vorsichtig kehrte Ekhna’Di wieder aus der Meditation zurück und aktivierte seinen Kreislauf soweit, dass er sich langsam aufrichten konnte.
Keuchend und nach klarer Sicht ringend sah er sich vorsichtig um. Der Kristalltentakel, der ihn gerade noch gefangen hielt, hatte sich fast vollständig zu seiner Quelle in der Raummitte zurückgezogen, aber immer noch ragten unzählige davon in alle Winkel des Raumes. Beim Blick zur Seite sah er das, was er befürchtet hatte. Seine Freunde waren ebenso gefangen, wie er, regungslos hingen sie an die Wand gedrückt in den Fängen der Kristallskulptur. Er bezweifelte, dass sie auf die gleiche Weise entkommen könnten, wie er, aber für den Moment konnte er wohl nichts für sie tun, ohne sich selbst wieder in Gefahr zu bringen. Der Kristall hielt ihn wohl entweder für tot, oder ignorierte ihn zumindest, was Ekhna’Di nur recht war.
Er drehte sich um und sah wieder das geisterhafte Mädchen, das sie alle in diese Falle gelockt hatte.
„Du!“, hauchte Ekhna’Di, ohne größere Rücksicht auf den Kristall, er bezweifelte, dass er seine Stimme in irgendeiner Weise wahrnehmen konnte, er schien nur auf große Energieansammlungen zu reagieren, also konnte er seinem Ärger freien Lauf lassen.
„Warum hast du uns in diesen Raum gelockt, nur damit wir bei lebendigem Leib ausgesaugt werden? Wer bist du, was führst du im Schilde?!“, sprach er, mit seiner Beherrschung ringend, während er langsam auf das Mädchen zukam. Das Mädchen schien verängstigt und betrübt zu sein, aber es antwortete nicht, sondern zeigte nur zitternd auf ein Bild an der Wand, das selbe Bild, dass sie zuvor schon so lange betrachtet hatte.
Ekhna’Di starrte das Kind einen Moment lang an und wandte seinen Blick schließlich ebenfalls zu dem Bild. Es war stark verwittert und vermodert, aber bei genauer Betrachtung war noch zu erkennen, was darauf abgebildet war. Es war ein kleines Mädchen, mit dunklen Haaren und einem vergnügtem Lächeln auf den Lippen. Es war unverkennbar das gleiche Mädchen, das neben ihm stand, aber das Bild muss schon etliche Jahre alt sein.
Verwirrt und nachdenklich richtete Ekhna’Di wieder seinen Blick auf das Mädchen, das ihn nur stumm mit großen Augen anstarrte.
„Hmmmm, allmählich beginne ich wohl zu verstehen....“, sprach er schließlich, „du hast hier in diesem Schloss gelebt, aber diese Zeit liegt wohl schon lange zurück, oder?“ Das Mädchen nickte langsam.
„Ich weiß zwar nicht, was passiert ist, aber es muss etwas sehr schlimmes gewesen sein. Du wurdest anscheinend verflucht, dazu verdammt, ruhelos durch die Gemäuer deines einstigen Zuhauses zu irren, auf der Suche nach Etwas, oder Jemandem, der dich davon erlösen könnte. Allmählich ergibt das alles einen Sinn, diese ganzen Geister und Phantome, sie wurden anscheinend alle gebannt und dazu gezwungen, einer höheren Macht zu dienen und Eindringlinge von diesem Schloss fern zu halten und dafür zu sorgen, dass niemand den Geheimnissen, die hier verborgen liegen, zu nahe kommt. Du hast uns hier her geführt, um uns etwas bestimmtes zu zeigen, oder?“ Das Mädchen nickte abermals.
„Diese seltsame Kristallstatue, sie scheint mit dem ganzen Schloss vernetzt zu sein, sie ist wohl so etwas wie sein Herz. Ich habe mich ohnehin schon andauernd gefragt, was dieses Schloss in der Luft hält. Es muss eine ungeheure Energie erforderlich sein, um es permanent schweben zu lassen, auch die ganzen Schutzzauber und Fallen müssen schließlich mit Energie versorgt werden. Dies hier ist wohl die Antwort darauf. Es nimmt wohl jeden gefangen, der es wagt, diese Mauern zu betreten und nutzt unsere Magie, um sich selbst am Leben zu erhalten. Die einzige Frage, die noch bleibt, ist, was wir nun tun sollen, aber zuallererst werde ich wohl meine Freunde befreien müssen...“
Ekhna’Di wandte sich wieder zu den Anderen um und überlegte einen Moment lang angestrengt. Dann nickte er etwas gedankenverloren.
„Wenn dieses Ding Energie haben will, dann soll es sie bekommen!“, sprach er schließlich und faltete seine Händer vor der Brust auf besondere Weise, als er seine Augen erneut schloss und sich konzentrierte. Er musste schnell handeln, als er seine zuvor versiegelte Macht wieder entfesselte. Seine Haare begannen in einem unsichtbaren Wind zu wehen und sein Körper wurde von einer glimmenden Aura umgeben. Sein Amulett und auch sein Brandmahl begannen hell zu leuchten, so dass Ekhna’Di schon bald von einem strahlenden Licht umgeben war, während er weiter versuchte, in der ihm verbleibenden Zeit seine Kraft so weit es ging zu erwecken.
Wie erwartet rührten sich erneut die Tentakeln der Kristallstatue, aber diesmal nicht nur eine, sondern so ziemlich alle, selbst die, die seine Freunde gefangen hielten. Ekhna’Di versuchte in seiner Konzentration alles um sich herum im Auge zu behalten, er wollte nicht noch einmal Gefangener des Kristalls werden.
Schon schossen auch die ersten Tentakel auf ihn zu, aber er musste noch einen Moment warten. Endlich gab der Kristall seine Freunde frei und konzentrierte sich ganz auf ihn. Im allerletzten Moment, als gut ein Dutzend Kristallfasern von allen Seiten auf ihn zurasten, vollführte der Magier eine schnelle Bewegung und hechtete zur Seite, während er sich scheinbar verdoppelte. Der eine Ekhna’Di wurde von den Tentakeln gierig in die Luft gehoben, doch schon einen Moment später löste dieser sich in Luft auf. Gerade lange genug, damit der verbliebene Magier seinen Energielevel wieder abbauen konnte und seine Kraft erneut in sich zu verschließen. Keuchend sank er zu Boden, er war es nicht gewohnt, seine Macht so schnell hintereinander zu erwecken und wieder zu verschließen, aber es war nötig und sein riskantes Täuschungsmanöver schien Erfolg gehabt zu haben, der Kristall zog seine Ausläufer resigniert zurück und tastete noch ein wenig prüfend über den Boden, aber für den Moment schienen sie außer Gefahr zu sein.
Noch einmal schaute Ekhna’Di neben sich, wo er gerade noch gestanden hatte. Er hatte im letzten Moment einen Astralzwilling erschaffen, nicht viel mehr als eine bessere Illusion, aber gut genug, um den Kristall kurz von sich selbst abzulenken. Langsam stand er auf und ging mit seinen noch wackeligen Beinen zu den Anderen, die immer noch bewusstlos auf dem Boden lagen. Sild legte er prüfend eine Hand auf die Stirn, um seinen Zustand zu bestimmen. Erfreut merkte er, dass der Kristall ihm wohl nicht sonderlich viel Energie entzogen hatte, vermutlich nahm er nur das, was er brauchte und behielt seine Opfer auf „Vorrat“ bei sich. Wahrscheinlich hätten sie alle noch Jahre in dieser Stasis verbringen können, bis sie womöglich vor Erschöpfung daran zu Grunde gegangen wären und letztlich selbst geisterhafte Sklaven dieses Schlosses geworden wären.
Kein schöner Gedanke!, dachte sich Ekhna’Di kopfschüttelnd und sah zufrieden mit an, wie die Anderen langsam ihr Bewusstsein wieder erlangten. Er erklärte ihnen kurz, was geschehen war, bevor sie sich allesamt wieder skeptisch der Kristallskulptur zuwandten.
„Magie wird uns hier nicht weiterhelfen, soviel steht wohl fest! Irgendeine Idee, was wir nun tun sollen?“, sprach er schließlich und lenkte dann wieder seinen Blick auf das kleine Mädchen, dass immer noch neben ihnen stand und unruhig zwischen ihnen hin und her schaute.
- Tilondrion
- Moderator-Drache

- Beiträge: 2953
- Alter: 40
- Registriert: Sa 13 Nov, 2004 11:42
- Wohnort: Schweiz
- Kontaktdaten:
Als Ardros das Mädchen auf diese unmenschliche Weise schreien hörte wusste er dass etwas schrecklich schief ging. Viel Zeit zu reagieren hatte er allerdings nicht. Denn schon begann der weisse Kristall zu vibrieren und zu leuchten. Er sah wie zuerst seine Freunde vor ihm von den Tentakeln an die Wand geschleudert wurden doch viel erkennen konnte er nicht in dem gleissenden Licht. Glücklicherweise stellten sich seine Augen schnell auf Helligkeit und Dunkelheit ein so dass er gerade noch sah wie ein Tentakel auf ihn zugeflogen kam. Sofort aktivierte er einen Schutzschild um den Tentakel aufzuhalten. Der Tentakel traf auf den Schutzschild und begann die Energie des Schildes aufzusaugen, und da der Rote die Energie liefern musste um den Schild aufrecht zu halten sog der Tentakel indirekt auch seine Kräfte auf. Von der Seite dockten nochmals vier Tentakel an den Schutzschild an welche Ardros Schild schneller die Energie entzogen als er sie nachliefern konnte bzw. wollte. Er wusste dass die Tentakel alt waren deshalb begann er sofort den Schild zu erhitzen und hoffte so dass sie sich zurückziehen würden. Leider wirkte dies nicht.
Als letzte Chance versuchte er noch einmal viel Energie in den Schild zu pumpen ihn nach hinten zu öffnen und dann zu verschwinden. Er Sprach den Spruch um den Schild zu verstärken und bewegte sich rückwärts aus dem Schild heraus als ihn die Tentakel trafen welche schon darauf gelauert haben ihn so zu erwischen. Sofort fiel nun der Schild in sich zusammen und der Rote spürte wie seine Lebenskraft aus ihm auslief wie aus einem Nudelsieb. Das letzte was er noch mitbekam war wie alle an den Schläuchen angeschlossen waren und wie das Mädchen neben dem Kristall stand.
Ardros erwachte und fühlte sich wie damals als er einen Spruch gesprochen hatte, welcher viel zu mächtig gewesen war für seine Kräfte, und welcher ihn damals fast getötet hatte. Er blieb noch einige Sekunden liegen denn er konnte sich nicht regen. Seine Lebenskraft war fast ausgesaugt worden, was wahrscheinlich daran lag dass er sich so heftig gewehrt hatte, schliesslich wollte der Kristall wohl kein Risiko eingehen. Er hörte wie die anderen um ihn herum leise redeten, aber er spürte kaum die Anwesenheit von ihnen. Wahrscheinlich hatten sie Ihre Energie so gut verschlossen wie es ging. Der Feuerdrache machte sich sofort daran sein bisschen Energie welche er noch hatte möglichst unsichtbar zu machen. Er hatte das noch nicht so oft gemacht und es fiel ihm auch dementsprechend schwer. Feuerdrachen musste normalerweise ihre Kräfte nicht verstecken.
Als er das Gefühl hatte stand er auf wobei er sich ziemlich wackelig auf den Beinen fühlte. Ekhna’Di erklärte gerade was geschehen war und wie er der Falle entkommen war.
Ardros war viel zu erschöpft um etwas zum Gespräch beizutragen. Auch eine Lösung wusste er nicht. Am liebsten hätte er sich einfach wieder hingelegt und hätte weitergeschlafen. Aber er wusste dass er das nicht machen durfte schliesslich war der Kristall immer noch da, nur waren sie für Ihn nun uninteressant da sie viel zu wenig Energie zu bieten schienen.
Stattdessen schaute sich Ardros etwas im Raum um soweit er mit seinen Augen hingelangte, denn für Bewegungen hatte er noch nicht genug Energie und seine Magie durfte er auf keinen Fall aktivieren. Sein Blick fiel auf das Bild und erstaunt betrachtete er es. Allerdings gab es sonst nichts Interessantes im Raum. Nur viele grosse Schläuche welche vom Kristall wegführten und wahrscheinlich so das ganze Schloss mit Energie versorgten. Vielleicht konnte man die Schläuche abtrennen so dass dem Kristall nicht immer wieder die Energie entzogen wurde und er sich somit wieder nachfüllen musste. Denn der Kristall selbst sah massiv aus und Ardros bezweifelte dass man ihn beschädigen könnte. Allerdings konnte er sich auch irren.
Als letzte Chance versuchte er noch einmal viel Energie in den Schild zu pumpen ihn nach hinten zu öffnen und dann zu verschwinden. Er Sprach den Spruch um den Schild zu verstärken und bewegte sich rückwärts aus dem Schild heraus als ihn die Tentakel trafen welche schon darauf gelauert haben ihn so zu erwischen. Sofort fiel nun der Schild in sich zusammen und der Rote spürte wie seine Lebenskraft aus ihm auslief wie aus einem Nudelsieb. Das letzte was er noch mitbekam war wie alle an den Schläuchen angeschlossen waren und wie das Mädchen neben dem Kristall stand.
Ardros erwachte und fühlte sich wie damals als er einen Spruch gesprochen hatte, welcher viel zu mächtig gewesen war für seine Kräfte, und welcher ihn damals fast getötet hatte. Er blieb noch einige Sekunden liegen denn er konnte sich nicht regen. Seine Lebenskraft war fast ausgesaugt worden, was wahrscheinlich daran lag dass er sich so heftig gewehrt hatte, schliesslich wollte der Kristall wohl kein Risiko eingehen. Er hörte wie die anderen um ihn herum leise redeten, aber er spürte kaum die Anwesenheit von ihnen. Wahrscheinlich hatten sie Ihre Energie so gut verschlossen wie es ging. Der Feuerdrache machte sich sofort daran sein bisschen Energie welche er noch hatte möglichst unsichtbar zu machen. Er hatte das noch nicht so oft gemacht und es fiel ihm auch dementsprechend schwer. Feuerdrachen musste normalerweise ihre Kräfte nicht verstecken.
Als er das Gefühl hatte stand er auf wobei er sich ziemlich wackelig auf den Beinen fühlte. Ekhna’Di erklärte gerade was geschehen war und wie er der Falle entkommen war.
Ardros war viel zu erschöpft um etwas zum Gespräch beizutragen. Auch eine Lösung wusste er nicht. Am liebsten hätte er sich einfach wieder hingelegt und hätte weitergeschlafen. Aber er wusste dass er das nicht machen durfte schliesslich war der Kristall immer noch da, nur waren sie für Ihn nun uninteressant da sie viel zu wenig Energie zu bieten schienen.
Stattdessen schaute sich Ardros etwas im Raum um soweit er mit seinen Augen hingelangte, denn für Bewegungen hatte er noch nicht genug Energie und seine Magie durfte er auf keinen Fall aktivieren. Sein Blick fiel auf das Bild und erstaunt betrachtete er es. Allerdings gab es sonst nichts Interessantes im Raum. Nur viele grosse Schläuche welche vom Kristall wegführten und wahrscheinlich so das ganze Schloss mit Energie versorgten. Vielleicht konnte man die Schläuche abtrennen so dass dem Kristall nicht immer wieder die Energie entzogen wurde und er sich somit wieder nachfüllen musste. Denn der Kristall selbst sah massiv aus und Ardros bezweifelte dass man ihn beschädigen könnte. Allerdings konnte er sich auch irren.
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste
