Verfasst: Sa 02 Sep, 2006 15:10
Als Ardros sich einfach so unentwegt in die Lavafluten stürzte, wollte Ekhna’Di ihn noch aufhalten, allerdings war es schon zu spät und der Feuerdrache war schon im glühenden Gestein eingetaucht. Inständig hoffte Ekhna’Di, dass der impulsive Jungrache wusste, was er da tat, denn auch wenn er als Feuermagier diesem Element besonders zugetan war, hätte er wohl dennoch gerade in seinem eigenen geschwächten Zustand nicht viel ausrichten können, um Ardros zu helfen, sollte er in Not geraten. Denn auch Ekhna’Di spürte die enorme und unnatürliche Energie, die von dem Lavafluss und vor allem von der Stelle ausging, die Ardros um sein Bewusstsein ringend unbedingt erreichen wollte. Durch das Hitzeflirren, dem grellen Licht und den starken Dämpfen aus der Schlucht konnte der Magier kaum mehr erkennen, was Ardros tat, aber er konnte genau spüren, wie sich dessen Schutzschild allmählich auflöste und den Drachen den tödlichen Fluten unmittelbar aussetzte. Im letzten Moment spürte er aber eine schwache Vibration, die sich wie ein kleiner Schock von seiner Tasche aus, in der sich sein eigenes Fragment befand, durch seinen Körper bewegte und irgendwoher wusste Ekhna’Di dadurch, dass Ardros letztlich doch Erfolg gehabt hatte und ein weiteres Stück des verlorenen Buches gefunden hatte.
Schließlich löste sich der Schleier und Ekhna’Di erkannte den Feuerdrachen am Grund der Schlucht in der sich rasch abkühlenden Lava. Er war zwar bewusstlos, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt, also hatte er doch noch rechtzeitig das Fragment erreichen können. Als Sild nach unten kletterte, um ihm zu helfen, wünschte ihm Ekhna’Di noch viel Glück, blieb aber zurück, da er in seinem eigenen Zustand wohl ohnehin keine große Hilfe sein konnte. Als Sild Ardros schon fast erreicht hatte, spürte auch Ekhna’Di das seltsame Vibrieren seines Fragments und holte es schnell aus der Tasche, als es schon heftig zu glühen anfing. Das unvorhergesehene Schauspiel der drei Fragmente erstaunte auch den Magier und auch er wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Allerdings spürte er während ihrer magischen Verbindung die anderen Fragmente und damit auch Sild und Ardros sehr intensiv, er konnte fühlen, wie die Bruchstücke des Buches danach drängten, sich wieder zu vereinen. Schon diese drei Fragmente allein konnten eine ungeheure Kraft entfalten, was wäre erst, wenn sie noch mehr davon gefunden haben?
Doch es blieb keine Zeit, sich darüber weiter Gedanken zu machen, denn Ekhna’Di sah, wie die Wassermassen plötzlich stark anstiegen und Sild verzweifelt versuchte, sich und Ardros in Sicherheit zu bringen. Als er schon eingreifen wollte, sah er, wie Lisa ihre Macht einsetzte um die beiden wieder sicher zurück zu holen. Als er ihr dafür danken wollte, vernahm er auf einmal auch die heftigen Erschütterungen, die die Höhle sicher zum Einsturz bringen würden. Er wollte sich schon mit den anderen aufmachen, schnell zum Ausgang zu gelangen, als sie von den Katzengeschwistern zurückgehalten wurden. Entsetzt sah er mit an, wie sie sich plötzlich in Stein verwandelten und auflösten, wobei die Twins komplett verschwanden und Lisa ihre Gestalt veränderte.
Wahrlich erstaunliche und mächtige Wesen, diese Katzen, so derart stark mit dem Element der Erde verbunden…, dachte Ekhna’Di noch, als Lisa schließlich nach draußen stürmte und den Kampf mit dem bis dahin allen verborgen gebliebenen Skorpion aufnahm. Ernst verfolgte er das Schauspiel, er dachte ja, dass er den Skorpion eigentlich schon besiegt hätte, dass er nun doch sogar noch stärker wieder zum Leben erwacht war, überraschte Ekhna’Di doch ein wenig, allerdings bemerkte auch er die Veränderung an ihm, nachdem das Fragment seine Kräfte nicht mehr nährte, war das einst so scheinbar unbezwingbare Monster tatsächlich sichtlich schwächer geworden. Dennoch lieferte es den Katzen harte Gegenwehr, doch gegen die vereinten Kräfte der Geschwister hatte er keine Chance und hing schon bald regungslos aufgespießt auf dem heraufbeschworenen Obelisken.
Auch Ekhna’Di war gleichsam erstaunt und besorgt über die Macht der Katzen, die so anders und ungewohnt war, als alles was er bis dahin kannte. Dennoch, die Katzen hatten ihnen schon mehrfach geholfen, wenn auch wohl aus eigenem Interesse und Lisa stand immerhin auch in seiner Schuld, so dass er sich noch nicht ernsthafte Sorgen machte, dass sie sich womöglich einmal gegen sie wenden würden. Schließlich hatten sie wohl einen gemeinsamen Feind und das allein machte sie schon zu Verbündeten.
Zumindest für den Moment…, fügte Ekhna’Di noch in Gedanken zu.
Schließlich machte sich die ungleiche Gruppe auf, um sich erneut auf die Suche nach einem weiteren Fragment zu machen.
Als sie nach einem kleinen Marsch plötzlich von einer Windböe ergriffen wurden, die Leundra von den Beinen riss, spürte Ekhna’Di, dass auch das wohl keinen natürlichen Ursprung hatte. Er selbst blieb dadurch ja unbeeinflusst, doch Leundra hatte sichtlich Mühe, sich nicht durch den plötzlichen Stoß zu verletzen. Als dann die gewaltige Hand vor ihnen auftauchte und ein großes Stück des Waldes unter sich begrub, erkannte er, dass die Gefahren, die sich bei der Suche nach den ersten Fragmenten bewältigen mussten, wohl gerade erst der Anfang gewesen waren. Auch Ekhna’Di sah ein, dass es wohl keinen Weg daran vorbei gab, als die Hand und schließlich das, woran sie festgemacht war und sich in den Wolken verbarg, zu erklimmen, wenn sie jemals wollten, dass dieser ganze Alptraum endlich ein Ende haben würde.
Schnell machte er sich mit den anderen auf, die gewaltige Hand zu erreichen, bevor sie sich wieder erheben und ihren Weg fortsetzen würde. Der Wind machte seinem aufgelösten Körper nichts aus und so hatte er keine Mühe, an einem der mächtigen Finger empor zu klettern. Dass die Katzen zurückbleiben würden, hatte er schon geahnt, schließlich dachte er sich schon vorher, dass sie ihre Kräfte aus der Erde ziehen und in luftiger Höhe wohl fast gänzlich ihrer Macht beraubt wären. So nickte er ihnen zu und rief noch: „Passt auf euch auf!“, wobei er wohl eher hoffte, dass sie derweil nichts schlimmes anstellen würden.
Als Ekhna’Di dann Leundra nachsah, wie sie an der massiven Kette nach oben kletterte, rechnete er nicht damit, dass er die Kette ebenfalls berühren könnte und daher auch daran hochklettern konnte, allerdings lies er es auf einen Versuch ankommen und tatsächlich griff er nicht ins Leere, sondern spürte deutlich die verrosteten und dicken Metallglieder.
Nun war auch kein Zweifel mehr daran möglich, dass sich dort oben tatsächlich ein weiteres der Fragmente verbergen musste, denn nur die Magie der Bruchstücke des Buches konnten schließlich den Fluch, der auf ihm lastete in so unberechenbarer Weise beeinflussen und es ihm möglich machen, zumindest wohl an diesem Ort nicht Gefahr zu laufen, ohne Halt in irgendeiner Wand oder Loch zu versinken, aus dem es für ihn vielleicht kein Entrinnen mehr geben würde.
Ekhna’Di sah noch einmal gedankenversunken an der Kette nach oben zu der Stelle, an der Leundra gerade in den Wolken verschwunden war und begann schließlich selbst mit einem seufzenden Blick zu den anderen den sicher nicht einfachen Aufstieg zu wagen, ständig daran denkend, was sie wohl am Ende erwarten würde…
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Schließlich löste sich der Schleier und Ekhna’Di erkannte den Feuerdrachen am Grund der Schlucht in der sich rasch abkühlenden Lava. Er war zwar bewusstlos, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt, also hatte er doch noch rechtzeitig das Fragment erreichen können. Als Sild nach unten kletterte, um ihm zu helfen, wünschte ihm Ekhna’Di noch viel Glück, blieb aber zurück, da er in seinem eigenen Zustand wohl ohnehin keine große Hilfe sein konnte. Als Sild Ardros schon fast erreicht hatte, spürte auch Ekhna’Di das seltsame Vibrieren seines Fragments und holte es schnell aus der Tasche, als es schon heftig zu glühen anfing. Das unvorhergesehene Schauspiel der drei Fragmente erstaunte auch den Magier und auch er wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Allerdings spürte er während ihrer magischen Verbindung die anderen Fragmente und damit auch Sild und Ardros sehr intensiv, er konnte fühlen, wie die Bruchstücke des Buches danach drängten, sich wieder zu vereinen. Schon diese drei Fragmente allein konnten eine ungeheure Kraft entfalten, was wäre erst, wenn sie noch mehr davon gefunden haben?
Doch es blieb keine Zeit, sich darüber weiter Gedanken zu machen, denn Ekhna’Di sah, wie die Wassermassen plötzlich stark anstiegen und Sild verzweifelt versuchte, sich und Ardros in Sicherheit zu bringen. Als er schon eingreifen wollte, sah er, wie Lisa ihre Macht einsetzte um die beiden wieder sicher zurück zu holen. Als er ihr dafür danken wollte, vernahm er auf einmal auch die heftigen Erschütterungen, die die Höhle sicher zum Einsturz bringen würden. Er wollte sich schon mit den anderen aufmachen, schnell zum Ausgang zu gelangen, als sie von den Katzengeschwistern zurückgehalten wurden. Entsetzt sah er mit an, wie sie sich plötzlich in Stein verwandelten und auflösten, wobei die Twins komplett verschwanden und Lisa ihre Gestalt veränderte.
Wahrlich erstaunliche und mächtige Wesen, diese Katzen, so derart stark mit dem Element der Erde verbunden…, dachte Ekhna’Di noch, als Lisa schließlich nach draußen stürmte und den Kampf mit dem bis dahin allen verborgen gebliebenen Skorpion aufnahm. Ernst verfolgte er das Schauspiel, er dachte ja, dass er den Skorpion eigentlich schon besiegt hätte, dass er nun doch sogar noch stärker wieder zum Leben erwacht war, überraschte Ekhna’Di doch ein wenig, allerdings bemerkte auch er die Veränderung an ihm, nachdem das Fragment seine Kräfte nicht mehr nährte, war das einst so scheinbar unbezwingbare Monster tatsächlich sichtlich schwächer geworden. Dennoch lieferte es den Katzen harte Gegenwehr, doch gegen die vereinten Kräfte der Geschwister hatte er keine Chance und hing schon bald regungslos aufgespießt auf dem heraufbeschworenen Obelisken.
Auch Ekhna’Di war gleichsam erstaunt und besorgt über die Macht der Katzen, die so anders und ungewohnt war, als alles was er bis dahin kannte. Dennoch, die Katzen hatten ihnen schon mehrfach geholfen, wenn auch wohl aus eigenem Interesse und Lisa stand immerhin auch in seiner Schuld, so dass er sich noch nicht ernsthafte Sorgen machte, dass sie sich womöglich einmal gegen sie wenden würden. Schließlich hatten sie wohl einen gemeinsamen Feind und das allein machte sie schon zu Verbündeten.
Zumindest für den Moment…, fügte Ekhna’Di noch in Gedanken zu.
Schließlich machte sich die ungleiche Gruppe auf, um sich erneut auf die Suche nach einem weiteren Fragment zu machen.
Als sie nach einem kleinen Marsch plötzlich von einer Windböe ergriffen wurden, die Leundra von den Beinen riss, spürte Ekhna’Di, dass auch das wohl keinen natürlichen Ursprung hatte. Er selbst blieb dadurch ja unbeeinflusst, doch Leundra hatte sichtlich Mühe, sich nicht durch den plötzlichen Stoß zu verletzen. Als dann die gewaltige Hand vor ihnen auftauchte und ein großes Stück des Waldes unter sich begrub, erkannte er, dass die Gefahren, die sich bei der Suche nach den ersten Fragmenten bewältigen mussten, wohl gerade erst der Anfang gewesen waren. Auch Ekhna’Di sah ein, dass es wohl keinen Weg daran vorbei gab, als die Hand und schließlich das, woran sie festgemacht war und sich in den Wolken verbarg, zu erklimmen, wenn sie jemals wollten, dass dieser ganze Alptraum endlich ein Ende haben würde.
Schnell machte er sich mit den anderen auf, die gewaltige Hand zu erreichen, bevor sie sich wieder erheben und ihren Weg fortsetzen würde. Der Wind machte seinem aufgelösten Körper nichts aus und so hatte er keine Mühe, an einem der mächtigen Finger empor zu klettern. Dass die Katzen zurückbleiben würden, hatte er schon geahnt, schließlich dachte er sich schon vorher, dass sie ihre Kräfte aus der Erde ziehen und in luftiger Höhe wohl fast gänzlich ihrer Macht beraubt wären. So nickte er ihnen zu und rief noch: „Passt auf euch auf!“, wobei er wohl eher hoffte, dass sie derweil nichts schlimmes anstellen würden.
Als Ekhna’Di dann Leundra nachsah, wie sie an der massiven Kette nach oben kletterte, rechnete er nicht damit, dass er die Kette ebenfalls berühren könnte und daher auch daran hochklettern konnte, allerdings lies er es auf einen Versuch ankommen und tatsächlich griff er nicht ins Leere, sondern spürte deutlich die verrosteten und dicken Metallglieder.
Nun war auch kein Zweifel mehr daran möglich, dass sich dort oben tatsächlich ein weiteres der Fragmente verbergen musste, denn nur die Magie der Bruchstücke des Buches konnten schließlich den Fluch, der auf ihm lastete in so unberechenbarer Weise beeinflussen und es ihm möglich machen, zumindest wohl an diesem Ort nicht Gefahr zu laufen, ohne Halt in irgendeiner Wand oder Loch zu versinken, aus dem es für ihn vielleicht kein Entrinnen mehr geben würde.
Ekhna’Di sah noch einmal gedankenversunken an der Kette nach oben zu der Stelle, an der Leundra gerade in den Wolken verschwunden war und begann schließlich selbst mit einem seufzenden Blick zu den anderen den sicher nicht einfachen Aufstieg zu wagen, ständig daran denkend, was sie wohl am Ende erwarten würde…
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